Das alte Zürich historisch-topographisch dargestellt. Oder Eine Wanderung durch dasselbe im Jahr 1504: mit Erläuterungen und Nachträgen bis auf die neueste Zeit

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bey Orell, Füßli und Compagnie, 1839
 

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Seite 177 - ... in guter finanzieller Lage. Er besass im Jahre 1461 auch bereits eine erste Frau, indem er sich erst später mit der Wittwe Scheuchzer als zweiter verehlichte. Vögelin in seinem « Alten Zürich » sagte zwar berichtigend : « David von Moos in seinem « astronomisch-historischpolitisch-kirchlichen Kalender für Zürich» gibt dem Bürgermeister Waldmann irrig zwo Gemahlinnen.
Seite 45 - Du bist mir ein rechter Meister Hemmerlin!" Desgleichen wenn man dunkle und schwer aufzulösende Sachen andeuten will, heißt es gemeinlich: »»Dazu muß man den Meister Hemmerlin holen.
Seite 203 - Kronenthor, von dem gerade außer demselben an der Straße nach Winterthur liegenden Hause zur Krone genannt , welches seit Anfang wenigstens des sechszehnten Jahrhunderts ein Wirthshaus war.
Seite 167 - , nämlich eine mit einem Dache versehene , übrigens von allen Seiten freye und offene Vorhalle einer Kirche, die den Eingang derselben deckt und schützt. (So heißt es z. B. in einer alten Chronik: „Ulrich. Freyherr von Hohensax, Übt zu St. Gallen starb 1219 und ward vor St. Othmarokirche unter dem Helmhau
Seite 219 - Haus machen bey den Burgthoren, davon er gewaltig sey der Thore, ohne Gefahr. Die aber nun bey den Thoren sind , die sollen nicht fiirbas (weiter vorwärts) kommen an Veste.
Seite 13 - Heiligen anfangs gewöhnet,, und allwo sie, da sie just des Mittags ihre Speise zu sich nehmen wollten, von den Dienern des Wütherichs sind gefangen worden...
Seite 214 - Zürich verkaufte , welche (nachdem schon 1399 der Rath beschlossen, daß die Stadt allein allen elenden dh fremden Wein — unter welchem I4c>4 der Elsasser aus...
Seite 229 - Predigerkirche eine Predigt halten, in der Woche aber die Kranken im Spital besuchen solle. Er erhielt nun den Titel: Prädikant zu den Predigern und im Spital, und mußte dabey „d«m Großmünstcr , als der rechten Mutterpfarre , mit allen Kirchendicnsten gewärtig und gehorsam seyn.
Seite 167 - Diese kleine hölzerne bedeckte Vorhalle der Wasserkirche, die anfangs nur auf hölzernen Pfählen stand, ward 1514 auf stei...
Seite 1 - ... seine Beschreibung des alten Zürich so ein, daß ein Fremder anläßlich eines Freischießens nach Zürich kommt und sich von einem Freunde die Stadt zeigen läßt. Da fanden wir gewaltig viel Volk, fremdes und heimisches ; denn auf diese Woche hatte Zürich einen großen Ehren- und Freischießent ausgekündet und männiglich dazu eingeladen, auch köstliche Gaben ausgesetzt, nämlich (heißt es) neunhundertzweiundsiebenzig Gulden den Büchsenschützen und gleichviel den Bogen- oder Armbrustschützen...

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