Thüring Frickards, Stadtschreiber zu Bern, Beschreibung des Twingherrenstreits daselbst, im Jahr 1470

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Verlag von C.A. Jenni, Sohn, 1837 - 293 Seiten
 

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Seite 91 - Stadt außen; glaubten die ehrlichen Geschlechter, damit Gottes Ehre und ihrer Seelen Heil zu schaffen. Ich fürchte aber, sie haben damit nur viel Huren und Buben gestiftet...
Seite 97 - Urthcil von uns, aber dennoch gnädiglich bestraft worden. ES möge Jemand hervortreten, der klagen könne, wir suchten irgend Jemanden das Seinige zu nehmen oder Weib und Töchtern ihm zu schmähen? Es wird sich leiner finden °°)." eingeführte Aussage, ihr Name wird von Unrecht, in-ziatoita, hergeleitet, welchen Namen das darüber unwillige Volk der
Seite 240 - Sie wollten solches fangen nit mehr leiden." (S. 238.) Desshalb wurden in Eile alle Landgerichte versammelt und gebeten zu ziehen; wobei MGH sowie auch ihre eigenen Herren (die auf Landtagen mit zugegen sein mussten) denselben versprachen, dass fürwertshin kein Gefangener mehr in die Stadt, noch anderswohin geführt werden sollte, es wäre denn zuvor nach ihrem Recht und Gebrauch erkennt worden. Ein sehr bezeichnender Vorfall war auch derjenige von Toffen. Daselbst war ein Oberländer, welcher „einiges...
Seite 212 - MeGHrn., dabei nicht auch zu Schanden werden, so müsset Ihr Euch dahinter thun, den Krieg und dessen Lasten auf Euch nehmen.
Seite 93 - Als sich aber begab, daß man nach Frankreich, zum Kaiser, zum Herzog von Burgund, in die Niederlande hinab, und nach Turin zum Herzog von Savoy hat reiten müssen »'), wozu es, Eurer, MrGHrn.
Seite 91 - Keichthum diese Geschlechter gehabt, das findet ihr wohl in so vielen Klöstern, in dieser Stadt sowohl als in der ganzen Landschaft , die sie gestiftet und begäbet haben. Und besonders wenn einige dieser Geschlechter abgingen...
Seite 199 - Berneradel; mit welchem sie mir so viel und oft geschmeichelt habe«/ daß mir darob der Schweiß ausbrach.
Seite 215 - Denn als einige Euerer Unterthanen mit der Stadt spänig waren/ und an Euere Ordnung über die Sache nicht kommen wollte«/ sich jedoch erböte«/ wenn MeHrn.
Seite 90 - Land erobert habe; denn selbst was sie erkauft, wäre für sie nicht zu laufen gewesen, ohne die Furcht vor der weidlichen Ritterschaft in der Stadt und vor der schönen Mannschaft, welche dieselben von dem eingezogenen, Adel erhalten, deren Kraft die großen Grafen und Fürsten an mehrern Orten erfahren hätten.
Seite 93 - Wohl weiß ich, daß die andern drei meiner Herren ihren Theil an Kosten auch gehabt haben. Nicht daß es mich dauere; denn unsere Väter haben noch mehr gethan.

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