Geschichte der Litteratur von ihrem Anfang bis auf die neuesten Zeiten, Band 10

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Vandenhoeck und Ruprecht, 1810
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Seite 415 - Nennrniß des Bösen habe, was man begeht und zwar in dem Augenblicke, wo man es begeht und daß man die bestimmte Absicht habe, das Böse zu thun. Sie geben vor, daß die Leidenschaft und...
Seite 358 - Pabsilhlims, daß alle geistliche Aemler allein dem Clerus angewiesen worden, und dieser daher hochmüthiger Weise sich den Namen der Geistlichen, welcher doch allen Christen gemein sey, angemaaßt habe, daß man die übrigen Christen von diesen Aemlern ausgeschlossen, als ob es ihnen nicht zugehörle, in der heiligen Schrift zu forschen. Andere zu unteirich» ten, zu ermahnen, zu strafen, zu trösten, und dasjenige im Privatleben zu thun, was im Kir, chendienste öffentlich geschieht.
Seite 306 - Er erwies die Freiheit des Willens daraus, daß, wenn man sie nicht annehme, dem Gottlosen nichts zugerechnet werden könne, Gott für ungerecht...
Seite 305 - Geserz, was gm ist, ist die Liebe Gottes, ausgegossen in unsere Herzen durch den heiligen Geist; gute Werke machen nimmermehr einen frommen, guten Mann, sondern ein guter Mann macht fromme gute Werke. Luthers Werte walch. Aus?. I. Bnd. Commenr
Seite 398 - Auch die innere Verfassung des Ordens mußte nicht nur die Moral, sondern auch die Herzen und Sitten vec
Seite 315 - Sittenlehre vorzüglich geeignet. Wenn Luther bald mit der Scholastik auch den Aristoteles wegwarf und nur ein biblischer Theologe seyn wollte, so wußte Melanchthon zwischen der Scholastik und dem Aristoteles zu unterscheiden und sehte das Studium...
Seite 360 - Statt finde und weiche so behandelt werden, daß dadurch nicht bloß ein Wissen im Verstände erweckt, sondern das ganze Gemüth gebessert werde, er wünsche , daß in diesem Sinne die ganze Theo
Seite 459 - Eifer für Reinheit der Sitten unter den Geistlichen und Mönchen seines Sprengels besorgt. Er hielt mit seinen Geistlichen jährlich eine Synode und suchte dadurch lben so wohl sie selbst in Tätigkeit, Zucht und Ordnung zu erhalt:«, als nützliche Anstalten für bi
Seite 516 - Kirche ausmache. Auf theologische Gelehrsamkeit hielten sie Anfangs gar nichts, und auch in der Folge nur wenig, wiewohl sie nach Einführung eines ordentlichen geistlichen Stande« unter ihnen mehr in Aufnahme kam.
Seite 336 - Er leugnete nicht, daß der Grundsatz des Eigennutzes oft mit glücklichem Erfolge gebraucht werden könne, um böse Menschen zu ihrer Pflicht anzuhalten, aber «r bestand darauf, daß das, was der wechselseilige gesellschaftliche Beistand mit sich bringt und was da« Recht der Natur verlangt, nicht Eines und dasselbige sey.

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