Versuch einer Fauna und Flora von Britisch-Guiana: nach Vorlagen von Johannes Müller, Ehrenberg, Erichson, Klotzsch, Troschel, Cabanis und Andern

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J. J. Weber, 1848 - 1260 Seiten
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Seite 803 - Fülle und Höhe des Urwaldes erreichen. Der Boden solcher Oasen weicht natürlich , wie in seiner Vegetation, ganz von dem der freien Savanne ab. Er besteht meist aus einer •weichen Dammerde oder Marschgrund, oft auch aus schwerem Lehme mit Sand und verwitterten vegetabilischen Bestandteilen vermischt.
Seite 803 - Vegelalionssuum, weniger üppiger, aber sehr dicht verwachsener Bäume und Sträucher begleitet die Savannenflüsse. Die dünne Schicht der Dammerde auf der Savanne selbst bedingt auf ihr auch eine wesentliche Veränderung in der Vegetation.
Seite 803 - Warming. hafter; nie findet man diese in den Waldungen. Die sumpfigen Niederungen der Savanne werden grösstentheils von der Mauritia flexuosa, hier vereinzelt, dort förmliche Wälder bildend, eingenommen." (Reisen III. S. 798). Aehnlich wie die Llanos und das Savannenland Guiana's stellen die Campos Brasiliens nicht eine gleichmässig über ein weites Areal ausgebreitete Formation, sondern eine...
Seite 731 - Canutcu-Gebirge sein Nest in einem hohen , aber eingegangenen Baume und Junge hatte , die sie nur zweimal des Tages fütterten , und zwar um 11 Uhr Vormittags, und 5 Uhr Nachmittags. So bald sie ankamen, setzten sie sich erst auf einen Ast in der Nähe des Loches , und bemerkten sie , dass sie beobachtet wurden, so blieben sie ruhig auf diesem sitzen, bis ihnen die Gelegenheit günstig schien, unbemerkt in die Oeffnung zu schlüpfen.
Seite 798 - Guiana. III. 1848. p. 793), welcher sehr geneigt ist, an Erklärung durch Verschleppung zu glauben, weist auf die Verbreitung von Farnen und Lycopodien hin, welche um so weniger auf zufällige Verbreitungsmittel zu beziehen sei, »als es bis jetzt noch nirgends gelungen ist, dieselben aus Sporen zu ziehen«.
Seite 774 - Bd. I p. 354. Sie sind äusserst lebhaft, gewandt und listig, und nur der Schlauheit des Indianers gelingt es, diese listigen Thiere zu beschleichen. Das geräuschlose, vergiftete Pfeilchen trifft dann sicher sein Ziel; der verwundete Affe greift nach der Wunde hin und will das Pfeilchen herausziehen, was jedoch selten gelingt, da es durchschnitten ist und abbricht. Nach einigen Minuten fängt der...

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