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Sandstrahl auftrifft, sind die Führungen auf etwa 100 mm gen. Eigenartig ist auch hier wieder die Art und Weise, in unterbrochen.

der sich Mathewson mithülfe von Seilen geholfen hat. Fig. 44 Der verarbeitete Sand wird auch hier dem Geblåse durch und 45 stellen eine Rohrputzvorrichtung von Mathewson dar, einen Elevator wieder zugeführt und der Staub durch Ex- mit der 400 bis 800 m Rohre in einem Tage entzundert werbaustoren abgesaugt.

den können. Aehnlich den Blechputzvorrichtungen sind die Rohrputz

Für wesentlich grössere Mengen hat sich eine von der maschinen gestaltet, nur erfolgt der Vorschub auf andere Tilghmans Patent Sand Blast Co. ausgeführte Analge bewährt, Weise. Um die Rohre gleichmässig von allen Seiten treffen mit der in einem Tage bequem bis 30000 kg Rundeisen ge

putzt werden können. Die Maschine, Fig. 46 und Fig. 46 und 47.

47, ist im wesentlichen eine rotirende Trommel, Rohrputzmaschine der Tilghmans Patent Sand Blast Co.

die in einem Blechgehäuse liegt. Die Trommel besteht aus 5 gusseisernen Ringen von I-förmigem Querschnitt, die durch Rundeisenanker verbunden sind und innerhalb des Gehduses auf Tragrollen laufen, welche aus dem Gehäuse herausragen. Dieses geht nach unten spitz zu und mündet in ein von den Enden nach der Mitte zu kegelförmig erweitertes Robr, durch das der Sand in der von Mathewson bevorzugten Weise mittels Saugwirkung in das Gebläse zurückgeführt wird. Die Stirnwände werden von gusseisernen Rahmen gehalten, und die vordere ist mit einer Schiebethür versehen, durch welche die Rundeisenstangen und Rohre eingebracht werden. Durch die Trommel führt ein Düsenrohr, das an beiden Enden ausserhalb des Gehäuses mit einem parallel zu ihm laufenden stärkeren Rohre fest verbunden ist. Das obere Rohr steckt vorn und hinten in je einer Wagenachse, deren Räder auf T-Eisen laufen,

die sich an beide Trommelenden anschliessen. Staubabführung ins Freie

Auf einer Platte über der Trommel ist ein Wendegetriebe befestigt, das zwei Kettenräder und

mit ihnen eine Stotzsche Kette in hin- und her JC

gehende Bewegung versetzt. Ein auf dem groSauger Sandstrahlgebläse

[sen oberen Rohr festgeschraubter Daumen greift in ein Glied der Kette, und so wird der Wagen und mit ihm das Düsenrohr bald nach

der einen, bald nach der andern Richtung hin Windkessel

mitgenommen. Die Länge des Weges kann

beliebig durch Anschlagkpaggen begrenzt werZyklon

jl Gummischlauch

den, gegen die ein auf dem grossen Rohre sitzender Daumen schlägt, und die alsdann dils Riemengetriebe umsteuern. Die Tragrollen der Trommeln werden durch Kegelråder in_Bew 3. gung gesetzt.

Unzweifelhaft ist in den 30 Jahren, die verflossen sind, seitdem Tilghman die Wirkung d is Sandstrables zum erstenmal für die Techp k nutzbar machte, ausserordentlich viel erreic it

worden. zu können, ist es nötig, ihnen einmal eine fortschreitende

Die dringendste Aufgabe der Sar lund dann noch eine drehende Bewegung zu erteilen. Beides

strahlgebläse bauenden Firmen wird es sein, ihren schlimmst n ist durch die Gutmannschen Transportwalzen, Fig. 43, erreicht,

Feind, den Staub, zu bekämpfen. Gewiss sind auch hr die im Winkel zueinander und in verschiedenen Ebenen lie

bedeutende Erfolge bereits erzielt worden; aber vieles ble it auf diesem Gebiete noch zu thun übrig.

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Die Industrie- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf 1902.

Die Dampfkessel.

I.

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wird der Ueberhitzer durch seitlich angebrachte, mit D : schiebern versehene Rohre.

Durch die Anordnung des Ueberhitzers hinter einer fe festen Wand lässt sich eine bequeme Ausschaltung erreic Bei mehreren nebeneinander liegenden Kesseln mlissen Rohrschlangen der Lage der Sammelkasten wegen senki angeordnet werden, woraus sich der Nachteil ergiebt, Niederschlagwasser schwer zu beseitigen ist.

- Der Dampf wird am unteren Kasten entnommen, auch das Wasser abgezogen wird.

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XXXXVI. Nr

Mai 1902

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3210

600

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Der von L. Koch in Sieghütte-Siegen ausgestellte Zweiflammrohrkessel, Fig. 30 bis 32, zeigt einige bemerkenswerte Einzelheiten.

Die Stirnplatte ist in Form eines nach innen gewölbten, nicht versteiften Tellerbodens ausgeführt und mit dem Mantel durch einen besonders kräftigen Winkelring, welcher nach Art der Radreifen gewalzt ist, verbunden.

Zweck dieser Bauart ist, die Stirnplatte, wie früher bei den flachen Platten, die aber mit Versteifungen versehen werden mussten, hydraulisch annieten zu können und eine saubere und dichte Vernietung zu sichern. Ausserdem lassen sich die üblichen nach aussen gewölbten Kopfplatten nur sehr schwer einnieten, besonders wenn dies, wie bei den gewöhnlichen Flammrohrversteifungen, nach dem Einziehen der Flammrohre geschehen muss, weil im Kesselinnern bei dem geringen Zwischenraum nur wenig Platz zum Gegenhalten der starken Mantelniete vorhanden ist.

Die hintere Kopfplatte wird, ebenfalls um leichter und von aussen genietet werden zu können, mit Aushalsung versehen, wobei die betreffende Nietreihe durch einen nach innen über sie hinweggreifenden Gussring besonders geschützt wird.

Die Flammrohre sind mittels kurzer Wellrohrschüsse mit nach innen gerichteten Wellen versteift, sodass ihr äusserer Durchmesser nicht wie bei den üblichen Versteifungen ver-

und die Rohranschlüsse entfernt zu werden brauchen.

Die Ueberhitzungstemperatur wird durch Einstellen auf beliebige Heizfläche geregelt. Hierzu ist der Ueberhitzer mittels Gegengewichtes ausgegli. chen und durch Gelenkrohre mit dem Dampfdom verbun

den. Die oft schwer beweglichen Drehklappen und Schieber werden dadurch vermieden, und der herabgezogene Ueberhitzer lässt sich wie auch die Flammrohre in bequemster Weise reinigen Ausbesserungen lassen sich ebenfalls leicht ausführen.

Die Feuerung ist eine rauchverhütende Planrostfeuerung von J. A. Topf & Söhne, Erfurt, mit selbstthätiger Luftregelung, Fig. 33 und 34. Ueber der Feuerthür befindet sich ein an das Feuergeschränk angegossenes Luftzufübrgehäuse, dessen Verschlussklappe durch einen Zahnradtrieb gleichzeitig mit der Feuerthür geöffnet wird. Beim Schliessen der Feuerthür bleibt die Klappe geöffnet, und es strömt die Luft durch einen im oberen Teil des Flammrohres liegenden ringförmigen Kanal in die Feuerung. Die Menge der Sekundärluft wird dadurch selbstthätig geregelt, dass auf der Klappe ein mit einstellbarem Luftventil versehener Luftcylinder befestigt ist, der sie langsam schliesst.

Die vorgewärmte Luft tritt in der ganzen oberen Breite des Feuerraumes aus und mischt sich innig mit den Heizgasen, die nach oben drängen, während die Luft infolge der geringeren Temperatur nach unten strömt. Auf dem weiteren Wege über den Rost und die Feuerbrücke wird die Mischung noch vollkommener.

In Fällen, wo zeitweilige Zufuhr von Oberluft nicht vollständig ausreicht, wird die Feuerthür mit einer Einrichtung zur fortwährenden Zufuhr vorgewärmter Obcrluft versehen, die aus einer Anzahl in die Feuerthür eingesetzter Bleche besteht und abstellbar ist.

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Die sonstigen Einzelheiten des Kessels sind aus den Figuren ersichtlich.

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Verbundkessel von J. Piedboeuf.

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Den von J. Piedboeuf in Düsseldorf-Oberbilk ausgestellten Verbundkessel mit doppeltem Dampfraum von rd. 268 qm Heizfläche zeigen Fig. 35 bis 37. Ober- und Unterkessel sind am hinteren Ende durch einen aus einem Stück geschweissten Stutzen verbunden, vor welchem im Scheitel des Unterkessels an dessen Mantel eine Querwand dampfdicht angenietet ist. Der nach dem Anheizen sich im Unterkessel bildende Dampf sammelt sich, da er nach oben hin durch die Querwand am Entweichen gehindert ist, im Scheitel des Unterkessels an und drückt den Wasserspiegel so lange her: unter, bis er einen Ausweg findet. Dieser wird ihm, bevor er die Unterkante der Querwand erreicht und unter dieser her durch den Stutzen aufsteigen kann, vermittels einer einfachen Vorrichtung verschafft, die aus einem sich frei bewegenden Schwimmer mit Ventil und Rohr besteht. Sobald das Wasser den festgesetzten Stand erreicht hat, hebt der Schwimmer mittels Hebels und Stange das auf letzterer sitzende Ventil unter Mitwirkung des Druckes der Wasserhöhe zwischen dem oberen und dem unteren Wasserspiegel. Der im Unterkessel erzeugte Dampf strömt nun ungehindert durch das vorn angebrachte Rohr in den Dampfsammler. Bei Bildung des unteren Dampfraumes steigt das Wasser im Oberkessel von der Marke »niedrigster Wasserstand« auf die Marke »normal« und geht wieder auf erstere zurück, sobald die Dampfentnahme ununterbrochen erfolgt. Der Heizer hat also nur zu beachten, dass das Wasser im Oberkessel beim Anfeuern auf der Nie

drig., beim Abstellen
des Dampfes auf der
Normal-Marke steht. Die
zwischen beiden Mar-
ken liegende Wasser-
menge genügt zum Aus-

füllen des unteren
Dampfraumes.

Es ist nur eine Speisung zu bedienen, die der Abscheidungen wegen am vorteilhaftesten

in den leichter zu be450 ,1275

fahrenden unteren Dreiflammrohrkessel führt. Die Führung der Heizgase ist aus den Figuren ersichtlich.

Die Feuerrohre der drei Flammrohre sind

Morrison-Rohre. Die 1300

hierauf folgenden glatten Rohre sind durch Adamsonsche Ringe versteift, und es wird jedes

einem GallowayStutzen durchsetzt. Die hinter der Querwand liegende Abteilung des Unterkessels ist stets mit

Wasser gefüllt, eine

Ueberhitzung der hinteren Stirnwand ist deshalb nicht möglich. Die Längsnähte des Unter- und des Oberkessels haben dreireibige Doppellaschennietung Die Rundnähte sind zweireihig überlappt. Der Kessel ist mit einer besonderen Zugabsperrklappe, Fig. 38 bis 40, die das Einströmen kalter Luft in den Feuerraum bei geöffneter Feuerthür verhindern soll, und mit einer Luftlade zur Einführung vorgewärmter Sekundärluft hinter die Feuerbrücko versehen. Zum Oeffnen der Feuerthür muss der vorgelagerte Griffhebel umgelegt werden, dessen Bewegung sich vermittels einer unter dem Rost gelagerten Achse auf einen an deren anderem Ende angebrachten geschlitzten Hebel überträgt. Mit dem Schlitz steht ein an der Drehklappe befestigter Zapfen im Eingriff. Beim Oeffnen der Feuerthür gelangt die Drehklappe aus der ausgezogenen in die punktirte Lage und schliesst dann die Durchgangöffnung über dem Roststuhl, nur einen schmalen, ringförmigen Raum für den Abzug der beim Beschicken sich bildenden Rauchgase freilassend. Es kann also in dieser Weise jedes Flammrohr für sich vom Zug abgeschlossen werden.

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العالمية للمنازل

von

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Schliesslich sei noch erwähnt, dass in der Maschinenhalle Heizeffektmesser (Patent Arndt) der Feuerungstechnischen Gesellschaft Ados in Aachen ausgestellt sind. Diese in Z. 1902 S. 320 besprochenen Apparate sind an 10 Kessel angeschlossen, um deren Feuergase abwechselnd zu untersuchen. Mehrere Kessel sind mit dem Zugmesser »Phönix« der Telegraphenbauanstalt Wiesenthal & Co. in Aachen versehen. Dieselben Vorrichtungen bezw. Zugmesser von Henke in Witten finden sich ebenfalls an einigen der Kessel der Bergbaulichen Abteilung. II. Die Dampfkessel im Gebäude der Bergbaulichen

Abteilung Die hier aufgestellten 6 Dampfkessel von zusammen rd. 1000 qm Heizfläche liefern Dampf für die im Betriebe vorgefübrten Bergwerkmaschinen. Der Genehmigungsdruck beträgt 12 at.

serkammern, Verbindungsstutzen und Feuerrohre bestehen aus Flusseisenfeuerblech. Als Vorteile der Bauart werden angegeben: Brauchbarkeit des Kessels für stark schwankende Beanspruchung infolge des grossen Wasserraumes; Erzeugung trocknen Dampfes durch die Trennung des Wasserspiegels mit schneller von dem mit langsamer Verdampfung; Erleichterung von Ausbesserungen und geringere Abnutzung des Wasserrohrbündels wegen der niedrigeren Temperatur der Heizgase, welche 800° C nicht übersteigen soll; Anwendung der Innenfeuerung. Da ist die Frage wohl berechtigt, weshalb die Kessel statt über- bezw. hintereinander nicht nebeneinander gelegt und beide Flammrohrkessel nicht in einen einzigen zusammengefasst worden sind, wodurch infolge der hinzukommenden Mantelheizflächen der Wellrohrkessel urgefähr 45 qm Heizfläche gewonnen wären. Unübersichtlichkeit des Wasserrohrkesselbetriebes und Nichtausnutzung der Mantel

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L. & C. Steinmüller in Gummersbach und die Gewerkscbaft Orange in Bulmke haben je zwei nur in geringfügigen Einzelheiten voneinander abweichende Tomson-Kessel von 170,4 q. Heizfläche ausgestellt, Fig. 41 und 42.

Wie ersichtlich, besteht jede Kesseleinheit aus 2 Kesseln mit Seitenwellrohr und einem Bündel von 96 Rohren, welches von den aus den Wellrohren austretenden Heizgasen in der Querrichtung durchzogen wird. Die Wasser- und Dampfräume der Flammrobrkessel sind durch Rohre miteinander verbunden; aus den beiden Domen strömt der Dampf durch eine Rohrleitung von 100 mm 1. W. zum Oberkessel, wo er sich ebenso wie das aus der vorderen Wasserkammer steigende Dampf- und Wassergemisch auf dem die Steinmüller-Kessel kennzeichnenden breiten Verdampfungskasten ausbreitet. Die Dampfentnahme erfolgt am hinteren Ende des Oberkessels.

An Feinteilen besitzen jeder Wasserrohrkessel und jedes Paar) Wellrobrkessel 3 Speiseventile, 4 Wasserstandgläser, 4 Probirhähne, 4 Sicherheitsventile und 2 Manometer. Die Was

heizflächen der Wellrohrkessel sind Nachteile dieser Bauart, welche durch die angeführten Vorteile wohl kaum aufgewogen werden und durch die vorgeschlagene Anordnung beseitigt würden. Die Heizfläche der beiden teueren Wellrohrkessel beträgt insgesamt 25,1 qm bei einer Rostfläche von 4 qm.

Zwei im Entwurf ebenfalls eigenartige Dampfkessel von 165 qm Heizfläche, Fig. 43 und 44, haben R. Reichling & Co., Dortmund, ausgestellt. Der Reichling-Kessel besteht aus zwei in gleicher Ebene hintereinander angeordneten Kesseln, von denen der vordere ein Flammrohr., der hintere ein Rauchröhrenkessel ist. Beide Kessel sind unten im Wasserraum durch einen Stutzen von 372 am 1. W. verbunden. Dampfräume stehen durch einen Sammler miteinander in Verbindung. Die Speisung erfolgt in den Hinterkessel, der also mehr als Vorwärmer wirkt. Zwischen beiden Kesseln ist eine hohle Wand vorgesehen, welche zur Zuführung sekundärer, hoch vorgewärmter Verbrennungsluft dient. Eine Klappe zwingt die Heizgase, einen unterhalb liegenden Ueber

Die

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deutscher Ingenieure.

hitzer zu bespülen, der durch Umlegen der Klappe ausge- dungsstutzens infolge der wechselnden Ausdehnungen sehr schaltet werden kann.

infrage steht. Speisung und Wartung sind hingegen des Der Kessel hat die meisten Vorzüge der gebräuchlichen gleichstehenden Wasserspiegels wegen bedeutend erleichtert. kombinirten Kessel, nur dass auch bei ihm die Mantelfläche

Alle 6 Kessel sind mit der bekannten, von der Sächs. des Flammrohrkessels nicht als Heizfläche ausgenutzt wird, Maschinenfabrik vorm. R. Hartmann in Chemnitz gebauten mehr Grundfläche beansprucht wird und die Dichtheit des selbstthätigen Rostbeschickung, Bauart Leach"), ausgerüstet. zweckmässiger als Wellrohr auszuführenden unteren Verbin. Die zugehörigen Trichter werden mittels Schnecke und Becher

Fig. 43 und 44. Reichling-Kessel.

富哥

10700

-4000

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2000

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werkes gefüllt. Ein von derselben Firma gebautes Brechwerk befindet sich in einem seitwärts gelegenen Kohlenschuppen.

Wird Stückkohle angefahren, so wird sie aus den Eisenbahnwagen in einen Holztrichter oberhalb des Schüttelsiebes oder unmittelbar auf dieses geworfen, welches die zu grossen Stücke dem Brecher zuführt, während die Kleinkohle durch das Sieb fällt und beide sich unterhalb des Brechers im Elevatorfuss wieder vereinigen. Durch eine im Kopf des Elevators angeordnete Klappe kann die Kohle der Rostbeschickung unmittelbar zugeführt oder auch im Lagerraume aufgestapelt werden.

Das Speisewasser dieser Kessel wird in einem ebenfalls von R. Reichling & Co. ausgestellten Reiniger geklärt, Fig. 45. Es fliesst in den oberen Teil des Reinigers, den Mischraum ein, wo es einen Zusatz von Sodalauge erhält, und tritt sodann mittels Ueberlaufes in den vom Mischraume umgebenen Heizraum über. In diesen strömt der Heizdampf von unten ein und zieht durch Siebteller nach oben, sich innig mit dem Speisewasser mischend und es auf hohe Temperatur bringend. Hierauf gelangt das Wasser durch ein mittleres Rohr unter die Schlammhaube des Setzkastens, welcher den unteren Teil des Gefässes bildet, steigt ausserhalb der Schlammhaube wieder hoch und durchfliesst noch mehrere übereinander angeordnete Nachfilter aus Holzwolle, Kies oder Sand. Die Schlammteilchen setzen sich hauptsächlich beim Durch- und Umfliessen der Schlammhaube ab, wobei die Wassergeschwindigkeit stark veränderlich ist, den ungleichen Querschnitten entsprechend. Dadurch bildet sich unter der Haube und um diese herum ein wirksames Schlammfilter. Die Soda wird teilweise wiedergewonnen.

Der Schwimmer auf dem Wasserspiegel des Setzraumes lässt durch ein von ihm bethätigtes Ventil nur soviel Wasser in den Setzraum gelangen, wie die Speisepumpe entnimmt.

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aus diesem

III. Die Dampfkessel mit Braunkohlenfeuerung:

Der wachsenden Bedeutung der grossen Braunkoblenlager in der Nähe Kölns für die Industrie der dortigen Gegend entsprechend, hat der Verein für die Interessen der Rheinischen Braunkohlenindustrie zu Köln eine aus drei Zweiflammrohrkesseln mit Braunkohlenfeuerung bestehende Anlage ausgestellt, deren Genehmigungsdruck®8 at beträgt. Der von Petry-Dereux in Düren hergestellte Kessel von 95 qm hat eine vom Kölner Eisenwerk ausgeführte Vorfeuerung; der Kessel von 88 qm der Aktiengesellschaft für Apparate- und Kesselbau vorm. F. C. Keller & Co. in Stolberg hat Vor

) Z. 1897 S. 1339.

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