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mebreren gebabt; man febe darüber die Verände
rungen X. XII. XIV., gegenwärtiger aber wird
von den mebriten Spielern gemacht. Sollte aber
Schwarz auf diesen Zug T 7. F 5. wie ben Bers
änderung XV. ziehen, so entsteht dadurch das
Gambit in der Rückband, über welches, der aus
Berordentlichen Mannigfaltigkeit der daraus ents
stehenden Partien wegen, eine besondere Tabelle

ausgearbeitet worden ist.
2) Die Weißen hätten noch 3 andere Züge gebat,

als : D 2. D 4. D 2. D 3. D 1. E 2. Gegenwärtigen Zug aber balte ich für sehr gut; meistens entsteht dadurch eine sehr interessante Pars tie, und Schwarz, wenn er nur einen klei. nen Fehler madt, kann fide in dieser Partie wes gen diesem Zuge nicht mehr erhohlen. Sowerz hat überhaupt jeßt nur unter xwen Zügen zu wählen; er muß entweder Königs-Bauern für Kös nigg: Bauern wechseln (welches auch sein bester Zug ist) oder seinen Königs- Bauern vertheidigen (dieß werden unter 100 Spielern gewiß go thun, indein niemand seinen Königs-Pion gerne verliert.) Würde, er keins von benden thun, fo nehme Weiß den schwarzen Bauer mit dem Pferde, greift dadurch den schwarzen Pion F 7. fchon zweymahl an, und droht nunmehr der Königinn und dem Thurme. Wertheidiget Schwarz aber feinen Kö: nigs - Pion, welches auf 4 Urten geschehen kann, so verliert er auch gewiß die Partie. Er tann also nichts anders thun, als Königs-Pion um Kös

nigssPion nehinen. 5) Dieß, ist für Schwarz ein nothwendiger Zug,,

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da er den Bauer nicht anders vartheidigen kann; denn wollte er init der Königinn E 7. spielen, so

vertheidiget sie doch nichts gegen 2 Figuren. 4) Weiß kann ohne alle Eefahr dieß Pferd opfern, um

des Oigners Spiel zu zerreißen, und den König ins Feld zu locken. Dies ist hier unter allen Aufs opferungen eines Steins die ficherste , nur muß Weiß jest trachten, den feindlichen König beraus, und die übrigen Figuren eingeschlossen zu behalten, auch muß er, da er eine Figur weniger bat, dem Wetseln der Officiere (aber nicht der Bauern) auss

weiden, bis er die Figur wieder eingebracht hat. 5) Der schwarze König muß heraus, sonst würde eine

Figur verloren geben. 6) Hätte Schwarz, anstatt mit der Königinn auf D 6.

den Königs - Pion zu vertbeidigen, den König wo inimerhin gezogen, lo inüßte Weiß das feindliche Pferd mit seinem Pferde, und hierauf den Pion mit dem Laufer nehmen; hierdurch gewinnt er für seis ne aufgeopferte Figur 3 bis 4 Pions, und einen

ftarken Angriff. 7) Da Schwarz seinen Königs, Pion nicht mehr vertheis

digen kann, so will er sein Pferd noch einmahl be:

dügen. 8) Nach der gewöhnlichen Regel hätte Weiß mit dem

Pion nehmen follen, um 4 Pions gegen 2 auf der Königs: Seite zu bekommen; allein hier nahm er sehr gut mit dem Laufer, weil Schwarz seis ne Königinn ziehen muß, und Weiß dann einen Ubzug: Schach hat. Dieß sind überhaupt die gefährlichsten Züge, und es ist daber öfters besser, ein Abzug oder verdecktes Sdach vorzubereiten, als

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ein wirkliches Sdach zu geben, weil der abzies bende Stein meisten Theils etwas rauben kann,

wie es hier der Fall ist. 9) Weiß spielt gut, daß er das Pferd nimmt, und

nicht den Pion und Sturm, was er oud thun könn: te, obwohl der Thurm einzeln betraďtet, besser ist, als ein Pferd; allein der Thurm steht, den weißen Figuren unschädlid, nodi eingeschlossen, das Pferd aber ist schon thärtig, und durch seinen Verlust verliert auch das andere Pferd eine Ur: tersiüßung. Die Lage des Spiels bestimmt also

den Werth der Steine. 10) Da Weiß seine geopferte Figur schon einges

bracht, und er überdieß schon 2 Pions mehr bat,

fo wechselt er nun mit Recht selbst. 11) Wellte Weiß mit der Königinn Schach geben,

und die Königinn wechseln, so würde er in diesem gegenwärtigen Falle, da er schon 3 Pions mehr hat, doch gewinnen, nur müßte er erst feis ne Shürme thatig machen, indem die 2 Baufer allein nichts ausrichten könnten. Allein wenn man einen solchen Angriff hat, wo der feindliche König von seinen Figuren verlassen, allein im Fel. de ist, und wo die eigene Königinn eine Figur zur Unterstügung hat, so wedselt man die Köni: ginn nicht gerne, denn es gehört in einem solchen Falle nur eine mittelmäßige Aufmerksamkeit dazu,

um den König matt zu machen. 12) Wäre der schwarze König E 7. gegangen, fo hätte

Weiß durch den Abzug Schach den pion auf G 7. und den Churm bekommen, und hätte also 4 Pion; uns einen Thurm mehr.

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13) Shwarz durfte mit der Königinn den Pion nicht

nehmen, sonst würde er fie durch den Laufer

auf F 3. verloren haben. 14) Weiß, da er eine Figur weniger hat, kann

nid)t mit dem Laufer nehmen. Auch ist es eine allgemeine Regel, daß man in einem Figurens spiele, das heißt, in einer Partie, in welcher der Angriff hauptsächlich mit Figuren gemacht wird, die Bauern zu wechseln trachten muß, um den zurüekstehenden Figuren Freyheit zu verschaffen, so wie iman im entgegen gelegten Falle, wenn der Angriff durch Bauern geschieht, die Fis guren wechseln muß, damit die Bauern in ihrem

Fortgange nicht gehindert werden. 15) Da die schwarzen Figuren alle hinlänglich werthei

diget sind, und Weiß dem Wechsel noch aus: weichen muß, so sucht er lieber noch seine Thürme tbätig zu machen, indem Sowarz ohne dieß nichts unternebmen kann. Weiß rocht febr gut auf die Königinn: Seite, weil hierdurch der Shurin gleich zuik Angriff kommt, was nicht gesdeben

wäre, wenn er anders gerochet baben ivürde. 16) Weiß bätte auch seinen zweyten Thurm thätig

machen können, allein da er wegen dem feindlic den Laufer doch nicht gleich matt geben kann, so

nimmt er lieber noch diesen Thurm. 17) Hätte Schwarz F 6. gezogen, so hätte das weiße

Pferd auf E 4. Schaco König und Königinn ges

geben. 18) Weiß darf nicht tausden, bevor er nicht eine Fis

gur oder 3 Pion's für seine verlorne Figur zurück erhält. Er konnte daber den Laufer nit beraus.

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ziehen, wie im Hauptspiele auf den zwölften, und

in der Veränderung I. auf den eilften Zug. 19) Schwarz ziebet den König, damit der weiße

Pion nicht shach König und Pferd geben kann. 20) Weiß hätte nicht gut gethan, den ichwarzen

Pion auf E 5. zu nehmen; denn Sdwar; hätte das Pferd gewechselt, ihm dadurch einen doppel: ten Bauer gemacht und Beiff erhielte nur 2 Bauern für eine Sigur, anstatt daß er jeçt 3

bekomint. 21) Håtte Weiß mit dem Königinn:Pion genommen,

so würde er zwar 4 verbundene Pions gegen 2 erhalten þaben, allein fo bekommt er gar 5 vers bundene gegen 2, und der König des Feindes ist auf dieser Seite. Schwarz im Vortheil ei: ner figur mehr, wird die Königinn wechseln, das schadet dem Weißen aber nichts, denn wenn man 3 Frenbauern füç eine Figur bat, so darf man dem Wechsel nicht mehr ausweichen, nur muß man febr 2dt haben, dass diese Pions nicht ges trennt werden, und daß keiner von ihnen verlo: ren geht, denn die Stärke der Partie beruht auf

diesen Pions. 22) Wenn die Königinn rhon getauscht worden ist, so

wird das Rochat minder nothwendig, und der

Konig kann in solchen Fällen selbst zu seinen Pions. 23) Weiß sieher gewiß besser. 24) Hatte Schwarz, austatt den Laufer vorzuleben, den Pion C 7. C 6. gezogen, 10

10 nimirit Weiß mit dem Pion wieder, und behält dadurch einen

Pion mebr. 25) Weiß würde nicht gut spielen, den Laufer zu wechs

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