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63. Nr. 8

Februar 1919

Die Leipziger Mustermessen als Maschinenmarkt. Ein Beitrag zur Neuorientierung. Von A. Klarner. München NW 2, Allgemeine Verlagsgesellschaft. 26 S. Preis 1 M.

Grundzüge der Bergbaukunde einschließlich Aufbereitung und Brikettieren. Von Geh. Bergrat Professor. E. Treptow. 5. Aufl. II. Band: Aufbereitung und Brikettieren. Wien 1918, Waldheim-Eberle A.-G. 263 S. mit 289 Abb. und 12 Tafeln. Preis geh. 15,80 M.

Die neue Zeit. Schriften zur Neugestaltung Deutschlands. Wie steht es um die deutsche Volkswirtschaft? Von Dr. E. Günther Leipzig und Berlin 1919, B. G. Teubner. 28 S. Preis geh. 80 . 80.

Desgl. Die Einheitsschule. Von Dir. Dr. A. Buchenau. Leipzig und Berlin 1919, B. G. Teubner. 42 S. Preis geb. 1,20 M.

Der Geist der Reklame. Ein Wegweiser praktischer Arbeit. Von A. Halbert. Leipzig 1918, Verlag Handels-Zukunft. 214 S. Preis 7,60 M.

Schriften des Deutschen Ausland-Instituts Stuttgart. Heft 2: Geschichte der deutschen Kolonien an der Wolga. Von Dr. G. Bonwetsch. Stuttgart 1919, J. Engelhorn Nachflg. 132 S. Preis 3,20 M.

Die Beförderung von Lasten auf schlechten StraBen oder im Gelände. Von L. A. Legros.. Uebersetzung aus The Journal of the Institution of Mechanical Engineers. Berlin 1919, Inspektion der Kraftfahrtruppen, Versuchsabteilung. 63 S. und 40 S. mit vielen Abb. Preis 10 M.

Fahrzeuge mit Vierradantrieb und solche mit Antrieb durch Raupenketten, letztere wieder in 4 Gruppen unterteilt. Besprechung verschiedener Ausführungen, ihrer Anwendungsgebiete und Leistungen.

Kriegswirtschaftliche Schriften. Kartographische Uebersicht der Erzbergbaue Oesterreich-Ungarns. Von Dr. H. Tertsch. Wien 1918, Verlag für Fachliteratur G. m. b. H. 131 S. mit vielen Zahlentafeln und 1 Karte. Preis 15 Kr.

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Das schwarz-rot-goldne Parlament 1848/49. Von Prof. Dr. Bergsträßer. Berlin-Zehlendorf-West 1919, Demokratischer Verlag. 16 S. Preis 75 .

Die wissenschaftlichen Grundlagen der Elektrotechnik Von Prof Dr. G. Benischke 4. Aufl. Berlin 1918, Julius Springer. 655 S. mit 592 Abb. Preis 32 M.

Rohrnetzberechnungen in der Heiz- und Lüftungstechnik auf einheitlicher Grundlage. Von Dr. techn. K. Brabbée. 2. Aufl. Berlin 1918, Julius Springer. 50 S. mit 14 Abb. und 12 Tafeln. Preis 16 M.

Der wirtschaftliche Aufbau der elektrischen Maschine. Von Dr. techn. M. Vidmar. Berlin 1918, Julius Springer. 113 S. mit 7.Abb. Preis geh. 5,60 M.

Neue Faserstoffe. Zeitschrift für die Industrie der Papiergarne, Zellstoffgarne, Zellstoffmischgarne und ähnliche Ersatzspinnstoffe für Kunstseide und Stapelfaser sowie für Anbau und Verwertung heimischer Faserpflanzen. Herausgegeben von Dr. R. Escales. 1. Jahrg. Nr. 1. München 1919, I. F. Lehmann. Erscheint monatlich zweimal. Preis des Einzelheftes 1,20 M, halbjährlich 13 M.

Die Grenzen der Vergesellschaftung. Ein Beitrag zur Aufklärung über Sozialisierung. Von F. Brutschke. Berlin Zehlendorf 1919, Selbstverlag. 20 S. 8°. Preis 75 .

Die für die Wahlen zur Nationalversammlung verfaßte Flugschrift hat an Wert durch deren Ausfall nichts eingebüßt, weil die Fragen der Vergesellschaftung der Betriebe zu den für die Wiederaufrichtung unseres Wirtschaftslebens wichtigsten gehören und hier von einen Ingenieur mit großer fachmännischer Erfahrung in großen Zügen umfahren und beleuchtet sind.

Neue Mechanische Technologie der Textilindustrie. Von Dr.-Ing. e. h. G. Rohn. 3. Band: Die Ausrüstung der textilen Waren. Mit einem Anhange: Die Filz- und WattenHerstellung. Berlin 1918, Julius Springer. 240 S. mit 196 Abb. Preis geb. 12 M.

Katalog.

F. Klöckner, Köln-Bayenthal. Handanlasser, Anlaßschränke, Feldregler, Kontroller, Selbstanlasser, Schützensteuerungen. Stern-Dreieckschalter für Drehstrommotoren mit Kurzschluß

anker.

Beleuchtung.

Zeitschriftenschau.1)

(* bedeutet Abbildung im Text.)

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Abgekürzte Ermittlung der Nullinie bei einfach bewehrten Massivdecken. Von Stybalkowski. (Deutsche Bauz.. 1. Febr. 19 S. 12/15*) Ein Näherungsverfahren abgeleitet und seine Anwendung an zwei Zahlen beispielen.

Neubau der Straßenbrücke über die Klodnitz im Zuge der Wilhelmstraße in Gleiwitz i. Oberschlesien. Von Bonhard. (Zentralbl. Bauv. 8. Febr. 19 S. 69/72*) Eisenbetonstraßenbrücke. mit zwei Kragträgern und 9 m langem Koppelträger. Berechnung. Einzelheiten der Bewehrung. Lastprobe und Baukosten.

Ueber Spannungen in symmetrisch und unsymmetrisch belasteten Kugelschalen (Kuppeln) insbesondere bei Belastung durch Winddruck. Von Schwerin. (Arm. Beton Febr.

19 S. 25/37*) Auf der Grundlage der asymptotischen Integration wird das Verfahren von Reißner an gleichmäßig belasteten, biegungsfesten Kugelschalen unveränderlicher Wandstärke bei beliebigen Randbedingungen durchgeführt und der sich ergebende Einfluß gleichmäßiger Temperaturänderungen an zwei Zahlenbeispielen verfolgt. Allgemeine Grundgleichungen der Kugelschale. Die biegungsfeste rotationssymmetrisch belastete Kugelschale. Zahlenbeispiel. Schluß folgt.

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Micro-metallography illumination. Von Sayers. (Engng. 27. Dez. 18 S. 729/30) Zweckmäßigste Anordnung der Beleuchtung, für die Nernstlampen besonders geeignet erscheinen.

Die neueren Veröffentlichungen des deutschen Ausschusses für Eisenbeton. Von Foerster. (Arm. Beton Febr. 19 S. 37/40) Versuche mit Eisenbetonbalken zur Ermittlung des Einflusses von Erschütterungen, Brandproben mit Eisenbetonbauten und Schwindung von Zementmörteln an der Luft.

The transmission of heat through heavy building materials. (Engng. 27. Dez. 18 S. 735) Ergebnisse von Versuchen über die Wärmeleitfähigkeit von Zimmerwänden.

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Ueber einige neuere praktische Verfahren zur Messung des Wärmeleitvermögens von Bau- und Isolierstoffen. Von Jakob. Schluß. (Z. Ver. deutsch. Ing. 8. Febr. 19 S. 119 22*) Die Größenordnung des Randverlustes beim Verfahren von Poensgen. Winke für zweckmäßigen Ausbau feuerfeste der Zweiplattenverfahren für Steine. Meßverfahren von Heyn für veränderliche Wärmeströmnng. High vacua and their. measurement. (Engng. 13. Dez. 18 S. 686/87) Die älteren Verfahren mit Verdichten einer bestimmten Gasmenge sind unpraktisch und ungenau. Genaue Ergebnisse liefert

das Verfahren von Knudsen, indem die von den Gasmolekülen beim Anprallen auf Platten ausgeübten Kräfte gemessen werden.

Schiffs- und Seewesen.

Great submarine-chaser factory produces »Eagles< by indoor shipbuilding system. (Eng. News-Rec. 17. Okt. 18 S. 698/702*) Die in geschlossener Werkstatt hergestellten Unterseeboot

deutscher Ingenieure.

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The propulsion of cargo ships with parallel middle body. Von McEntee. (Engng. 27. Dez. 18 S. 752/54) Ergebnisse von Modellversuchen zum Bestimmen der günstigsten Lage der rechteckigen Spantquerschnitte.

Concrete barges built true to design dimensions. (Eng. News-Rec. 17. Okt. 18 S. 704/07*) Verfahren der Aberthaw Construction Co. in Boston zur Sicherung der vorgeschriebenen Wandstärken und der Abstände der Eiseneinlagen bei der Herstellung von Eisenbetonprähmen.

Verbrennungs- und andre Wärmekraftmaschinen. The heavy, oil engine. Von Lucke. Forts. (Int. Marine Eng. Nov. 18 S. 625/29) Hoher Wirkungsgrad kann nur durch hohe Verdichtung und getrennte Oel- und Luftzuführung erzielt werden: Arbeitsvorgang des Dieselmotors. Berücksichtigung der hohen Drücke und Temperaturen beim Entwurf. Vergleich der Gewichte mit Dampfmaschinen. Die bisher geforderte Starrheit der Maschine scheint nicht Anordnung der Wasserkühlung.

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erforderlich.

Das Gaskraftwerk auf der Schachtanlage Bergmannsglück der staatlichen Berginspektion 3 in Buer i. W. Von Schulz-Briesen und Hirsch. Schluß. (Glückauf 18. u. 25. Jan. 19 S. 37/41 u. 53/56*) Vergleiche zwischen Gasmaschinen- und Dampfturbinenkraftwerken fallen zugunsten der ersteren aus. Zur Ersparnis an Brennstoffen wird aus privat- und volkswirtschaftlichen Gründen eine Ausdehnung des Gaskraftwerkbaues im Steinkohlenbergbau emp

fohlen.

Wasserversorgung.

Aquädukt. über den Güterbahnhof Untertürkheim. (Deutsche Bauz. 1. Febr. 19 S. 9/11*) Die Wasserleitung für das Landeswasserwerk überschreitet den Güterbahnhof Untertürkheim mittels eines durchlaufenden Eisenbetonträgers auf vier Stützen mit 22,4, 20,9 und 14,2 m Spannweite. Statische Untersuchung und Grundlagen der Berechnung. Einzelheiten der Bewehrung.

Werkstätten und Fabriken.

Werkspeisungen. Von Franz. (Z. Ver. deutsch. Ing. S. Febr. 19 S. 109/15*) Zweck und Umfang der während des Krieges geschaffenen Werkspeisungen. Speiseförderwagen, Kücheneinrichtungen, Küchengebäude und Verwaltung Als Beispiele der Küchen- und Speiseräume werden die Anlagen der Buderusschen Eisenwerke in Wetzlar, der A.-G. C. Berg in Evenking, der Elektrizitäts-A.-G. vorm. Poege in Chemnitz, des, Kabelwerkes Oberspree in Oberschöneweide, der Badischen Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen, der Daimler MotorenGesellschaft in Untertürkheim und des Hochofenwerkes Lübeck A.-G. in Herrenwyck gezeigt.

Cost accounting to aid production. Von Harrison. (Ind. Manag. Okt. 18 S. 273/82*) Ursachen der bisherigen durchaus unzureichenden Unkostenermittlung. Anwendung der Grundlagen einer wissenschaftlichen Betriebsführung auf die Kostenermittlung unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Arbeiter und der Maschinen. Gesichtspunkte für statistische Uebersichten über Ein- und Verkauf.

Graphic production control. Von Knoeppel. Forts. (Ind. Manag. Okt. 18 S. 284/88*) Zentralisierung, Umfang der auszuübenden Kontrolle, vorherige Kenntnis der Anforderungen des betreffenden Auftrages, Verteilung und Normalisierung der Arbeit. Richtiger Beginn ` einer Terminarbeit. Forts. folgt.

an

industrial

Planning a housing development for plant. Von Wilk. (Ind. Manag. Okt. 18 S. 282 83) Eine große Fabrik in Pennsylvania hat durch Rundfragen bei ihren Angestellten Wünsche und Anregungen für den Bau von Angestelltenwohnungen gesammelt. Es sind drei Klassen von Häusern in Aussicht genommen. Mietzins, Lage und Größe der Häuser. Relation of statistics and accounts in industrial management. Von Ignatius. (Ind. Manag. Okt. 18 S. 312/15) Wichtigkeit industrieller Statistik. Gesichtspunkte für richtige Organisation der Statistik innerer und äußerer Geschäftsvorgänge, für die Wahl geeigneter Leiter und für den Umfang der Statistik. Beziehungen zwischen Kostenermittlung und Statistik.

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22. Februar 1919.

Rundschau.

Zur Frage der sparsamen Verwendung von Eisen. In jüngster Zeit sind in der Fach- und in der Tagespresse Stimmen laut geworden, die mit Rücksicht auf eine kommende Eisenknappheit Sparmaßnahmen für den Verbrauch von Eisen behördlicherseits getroffen wissen wollen. Auf dem Gebiet des Bauwesens ist diese Frage wohl zuerst erörtert worden, und es sind sogar schon gewisse Vorschläge gemacht worden, in welcher Richtung sich diese Sparmaßnahmen zu bewegen hätten. Alle solche Maßnahmen dürften aber heute verfehlt, zum mindesten jedoch verfrüht sein.

Jetzt ist es nicht an der Zeit, einschneidende wirtschaftliche Maßnahmen auf Zukunftserwägungen aufzubauen, deren Prüfung und Erörterung in späteren Friedensjahren, wenn unser Wirtschaftsleben sich wieder in geregelten Bahnen abspielt, am Platze sein kann. Unsere gegenwärtige Lage ist nicht derartig, daß einer Beschränkung der Erzeugung auf irgend einem Gebiet das Wort geredet werden könnte. Ein Blick auf unsere wirtschaftlichen und sozialen Zustände zeigt zur Genüge, daß an erster Stelle aller Maßnahmen die Worte stehen sollten: »Arbeit schaffen, Erzeugen«. Der zu Tode getroffene Körper unseres Deutschen Reiches blutet aus tausend Wunden, unser Wirtschaftsleben liegt in den letzten Zügen. Wollen und sollen wir da überlegen und beraten, was für später dem wieder gesundeten Körper frommt, und vor lauter Beraten, Widerlegen und Entgegnen vergessen, was dem Kranken zur Heilung nottut? Wollen wir den wunden Körper über unseren Sorgen für die Zukunft zugrunde gehen lassen?

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Nein, heute heißt es, den Sinn auf die Gegenwart richten, zuerst an das Heut' und Morgen denken! Da stehen tausende von Betrieben still, Hunderttausende von Arbeitern sind arbeits-, nicht brotlos, und ihre Zahl droht in das Ungemessene zu wachsen. Unser einstiger Reichtum wird verwässert, täglich werden wir ärmer. Wer soll derartig unhaltbare Zustände wieder in richtige Bahnen lenken, wenn wir über der Zukunft die Gegenwart vergessen?

Die Industrien, die einigermaßen mit Rohstoffen versorgt sind, oder deren Versorgung zuerst oder in absehbarer Zeit zu erwarten ist, und das sind die Eisen- und Kohlenindustrie, müssen arbeiten und müssen, soweit es irgend möglich ist, ihren Betrieb täglich vergrößern. Wir haben genug Arbeitslose in den an Rohstoffen Not leidenden Industrien; denken wir an die Textilindustrie, dic seit 4 Jahren keine Rohstoffe erhalten hat; denken wir an die chemische Industrie, in der, wie es in einer Darstellung der Farbwerke vorm. Gebr. Bayer & Co. in Leverkusen heißt, die Erzeugung wegen Rohstoffmangels auf 10 vH der Friedenserzeugung gesunken ist, und sehen wir uns den Baumarkt an, der sich wegen der Baustoffknappheit nicht belebt und nicht imstande ist, auch nur einen wesentlichen Bruchteil der früher im Bauwesen tätigen Arbeiter zu beschäftigen! Aehnlich liegen die Verhältnisse in der Metallindustrie, die auch auf die Einfuhr angewiesen ist, und in manchem anderen Gewerbe.

Hat da jemand den Mut, die Zahl der Arbeitslosen noch vergrößern zu wollen, indem er die Eisenerzeugung künstlich einschränken und noch mehr Arbeitslose schaffen will?

In den Hochofen-, Stahl- und Walzwerken, Hammer- und Preßwerken und Gießereien wurden 1913 370000 Mann beschäftigt. In den Berufsgenossenschaften der Eisen- und Stahlindustrie einschließlich der Schmiede- und ErzbergbauBerufsgenossenschaften waren 1913 1700000 Mann tätig. Man stelle sich vor, um was für Zahlen es sich handelt, wie das Heer unserer Arbeitslosen anschwellen muß, wenn diese Betriebe eingeschränkt werden sollen. Diese Verhältnisse richtig beurteilen, heißt eine Einschränkung der Eisenerzeugung für die Gegenwart als abwegig ablehnen.

Betreffs der Erze kann hier nur auf die Tatsache hingewiesen werden, daß in unsern deutschen Koks ein wertvolles Austauschobjekt vorhanden ist.

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Daß wir die Erze teurer werden bezahlen müssen als früher, ist zweifellos. Also wird auch unser Eisen teurer! Daß es infolge der ungesunden Löhne, infolge der Verteuerung aller Materialien ohnehin schon so verteuert ist, daß wir auf dem Weltmarkt kaum noch wettbewerbfähig sind, dürfte allgemein bekannt sein. Wollen oder sollen wir es da künstlich noch weiter verteuern, indem wir die Erzeugung einschränken? Unsere großen Hüttenwerke arbeiten auf kapitalistischer Grundlage; Steigerung der Erzeugung zwecks Ausnutzung der riesigen Werkanlagen, damit Hand in Hand gehend Verbilligung des Fertigerzeugnisses waren die Ziele ihres Schaffens. Diese Grundsätze haben sie groß und stark gemacht und ihnen den Weltmarkt erobert! Wer kann beurteilen, wie groß die Verteuerung ist, wenn diese Riesen

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anlagen auch nur zum Teil stillgelegt werden? Wer will diese weitere Verteuerung verantworten? Ist man sich nicht darüber klar, daß mit der Einschränkung des Betriebes dieser Riesenanlagen wieder große Summen unseres nationalen Vermögens künstlich vernichtet werden? Denn die nicht ausgenutzten Anlagen sind wertlos; bei der großen Anzahl der im Krieg entstandenen Anlagen für Kriegsmaterial, die ohnehin heute nicht ausgenutzt werden, ist ihre Verwendung unmöglich; also werden die Werke weiter künstlich entwertet! Unser Nationalvermögen wird künstlich verkleinert. Haben wir an den unendlichen Verlusten, die sich in Kursstürzen von mehr als 100 vH ausdrücken, die sich auf Milliarden belaufen und die teils auf die Sozialisierungs-, teils auf andere in der Zukunft liegenden Pläne zurückzuführen sind, noch nicht genug? Wollen auch wir die Verarmung Deutschlands beschleunigen und fördern? Das tun wir aber, wenn wir gegenwärtig eine Einschränkung der Eisenerzeugung verlangen.

Daß wir unsere Wettbewerbfähigkeit auf dem Weltmarkt unterbinden, wenn wir Maßnahmen treffen, die die Herstellung des Eisens noch weiter verteuern, darauf ist schon hingewiesen. Was aber der Auslandmarkt nicht nur für die Eisenindustrie, sondern für unsere gesamte Volkswirtschaft bedeutet, das beweisen unsere Ausfuhrziffern. Für über

2 Milliarden M Eisen, Eisenwaren und Maschinen haben wir 1913 ausgeführt; das sind über 20 vH unserer Ausfuhr überhaupt. Nur mit Waren können wir künftig die nötigen Lebensmittel und Rohstoffe bezahlen! Müssen wir nicht alles daran setzen, die Waren, deren Verkauf uns geradezu vor dem Verhungern schützen soll, möglichst billig herzustellen? Das können wir bei Einschränkung der Eisenerzeugung aber nicht. Der Ausfuhr von Erzen, Roheisen und Halbzeug, die früher eine wenn auch nur untergeordnete Rolle spielte, wird kein Mensch das Wort reden! Die Verwendung von Eisen für untergeordnete Zwecke, Zäune und dergleichen wird sich auch ohne behördlichen Eingriff schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit verbieten.

Von anderer Seite ist früher darauf hingewiesen worden, · eine Einschränkung des Eisenverbrauchs nicht nur im Bauwesen, sondern ganz allgemein sei dringend nötig, um unsere Erzlagerstätten zu schonen, damit uns in einem künftigen Kriege hinreichende Erzmengen zur Verfügung stehen. Hierbei wird aber völlig vergessen, daß doch nur dadurch, daß unsere Eisenindustrie diesen riesenhaften Aufschwung genommen hatte, und daß sie fast die Hälfte aller ihrer Erzeugnisse ins Ausland führte, die Anlagen derartig groß und leistungs• fähig waren, daß sie den im Krieg an sie gestellten Anforderungen so gut wie restlos gewachsen waren. Wird nun nach den gemachten Vorschlägen eine weitgehende Einschränkung des Eisenverbrauchs und somit der Eisenherstellung herbeigeführt, so ist es doch ganz selbstverständlich, daß mit der Einschränkung der Leistung der cinzelnen Werke auch die Werkanlagen selber beschränkt und mit der geringeren Erzeugung in Einklang gebracht werden. Wir würden also dann eine Eisenindustrie haben, die bei weitem nicht die frühere Leistungsfähigkeit aufweist. Wir müssen aber vor allem unser Augenmerk darauf richten, unser Wirtschaftsleben wieder in Gang zu bringen. Das ist aber nur möglich, wenn eine Steigerung der Produktion auf allen Gebieten angestrebt wird.

Es werde jetzt die Frage beleuchtet, wie sich unsere Eisenerzeugung stellt, welche Stellung die Eisenbauindustrie im Rahmen der gesamten Eisenindustrie einnimmt, und welche Eisenmengen im günstigsten Falle durch Maßnahmen, die den Eisenverbrauch im Bauwesen einschränken sollen, gespart werden können. Gegenwärtig besteht eine Knappheit an Eisen; sie beruht aber vorwiegend auf dem Fehlen von Kohle und auf den mangelhaften Verkehrsverhältnissen, und es kann wohl angenommen werden, daß sie bei Eintritt normaler Arbeits- und Arbeiterverhältnisse und bei Beseitigung der Verkehrsschwierigkeiten in nicht allzu langer Zeit behoben werden wird.

Die Flußstahlerzeugung des deutschen Zollgebietes (Deutsches Reich und Luxemburg) betrug nach der Statistik des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller im Jahre 1913 16,7 Mill. t, fiel 1915 auf 11,29 Mill. t und stieg 1917 wieder auf 16,6 Mill. t. Der Anteil des Saargebietes, der bayerischen Rheinpfalz, Elsaß-Lothringens und Luxemburgs an der Gesamterzeugung betrug

1913

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4686000 t 3264 000 »

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Es ist also in den letzten Jahren eine leicht begreifliche Verschiebung der Produktion zu ungunsten der südwestlichen Ecke eingetreten.

Nimmt man nun im ungünstigsten Falle an, die Erzeugung stelle sich in Zukunft ebenso niedrig, wie im schlechtesten Jahre 1915, und zieht man die oben genannte Erzeugung der südwestlichen Werke von der Gesamterzeugung des Jahres 1915 ab, so bleibt eine Erzeugung von rund 8,6 Mill. t. Nun betrug die Flußstahlerzeugung 1913 16,7 Mill. t. Hiervon wurden etwa 45 vH ausgeführt; es bleiben also für den Inlandbedarf 9,2 Mill. t. Diese 9,2 Mill. t Flußstahl reichten für den Inlandbedarf im Jahre der größten Hochkonjunktur. Beachtet man nun, daß künftig mit einer Erzeugung von 8,6 Mill. t für den Inlandbedarf gerechnet werden kann, so dürfte nach menschlichem Ermessen diese Erzeugung allen Anforderungen genügen.

Auf den Monat umgerechnet kann mit einer Flußstahlerzeugung von 720000 t gerechnet werden. An Eisenkonstruktionen werden zurzeit im allergünstigsten Fall etwa 30 000 t im Monat hergestellt (1913 wurden etwa 600 000 t Eisenkonstruktionen hergestellt), es würden also 1/24 4,16 VH der Flußstahlerzeugung in die Eisenbaufabriken übergehen. Bei diesem im Vergleich zur Gesamterzeugung sehr geringen Bedarf der Eisenbauwerkstätten müssen Maßnahmen, die im Interesse der Ersparung von Eisen getroffen werden, und die den an sich schon geringen Bedarf der Eisenbaufabriken einschränken sollen, als wirkungslos angesehen werden, um so mehr, als ja auch bei massiver Bauweise. als solche kommt

in der Hauptsache Eisenbeton in Betracht auch noch mit · etwa der Hälfte des Eisenverbrauchs wie bei reiner Eisenkonstruktion gerechnet werden muß. Der geringe etwa entstehende Nutzen aus einer unwesentlichen Ersparnis an Eisen für Baukonstruktionen dürfte somit in keiner Weise die Nachteile und Schäden aufwiegen; die für die Eisenbauindustrie und für unser heutiges Wirtschaftsleben mit einer Aenderung der getroffenen Baupläne verbunden sind. An anderer Stellle ist die Eisenmenge, die im Bauwesen zur Verwendung gelangt, auf 4,3 Mill. t geschätzt worden. Diese Zahl bedarf einer Berichtigung. Wie schon gesagt, wurden 1913 600000 t Eisenkonstruktionen hergestellt. Der Formeisen (I- und [-Eisen-) Absatz des Stahlwerksverbandes im Inlande betrug im selben Jahre 1000000 t. Darin sind die Lieferungen an die Eisenbaufirmen und an andere Eisen verarbeitende Industrien, wie Maschinen- und Eisenbahnwagenfabriken, enthalten. Für diese ist mindestens ein Viertel der gesamten Formeisenmenge in Ansatz zu bringen, so daß für die Verwendung von Formeisen im Bauwesen höchstens 750000 t in Frage kommen; insgesamt wären also im Jahre 1913 im Bauwesen 1350000 t Eisen zur Verwendung gelangt und nicht 4300 000 t, wie von anderer Seite völlig willkürlich geschätzt wird. Daß die gesamten Bauten, die in Eisen hergestellt worden sind, ganz oder teilweise durch Eisenbetonbauten hätte ersetzt werden können, ist völlig ausgeschlossen. Es heißt auch die Urteilsfähigkeit unserer Behörden wie unserer Zivilingenieure und Architekten wesentlich unterschätzen, wenn man ihnen nicht zutrauen sollte, daß sie vorwiegend die für ihre Zwecke geeignete Bauweise gewählt haben. Wird aber, um auf den Gedanken einer Ersparnis von Eisen durch bevorzugte Wahl von Eisenbetonkonstruktionen einzugehen, die unwahrscheinliche Annahme gemacht, daß die Hälfte der 1913 in Eisenkonstruktion ausgeführten Bauten durch Eisenbetonbauten hätten ersetzt werden können, so wären 1913 675000 × 0,65 440 000 t Eisen gespart worden. Das ist etwa 1% der Menge, deren Ersparnis von der andern Seite errechnet wird.

Es bedarf wohl nur dieses Hinweises, um zu zeigen, wie irreführend die Benutzung mehr oder weniger willkürlicher Schätzungen ist; mit ihnen kann man alles und nichts beweisen. Ganz unmöglich ist es aber, mit dem Ergebnis vọn Schätzungen Vorschläge zu begründen, die wirtschaftlich von außerordentlich großer Tragweite sind.

Inwieweit Eisenbauten in höherem Maße als bisher mit Recht durch Eisenbetonbauten ersetzt werden können, darauf soll hier nicht eingegangen werden. Meines Erachtens hat der wirtschaftliche Kampf schon eine gewisse Abgrenzung des Verwendungsgebietes beider Bauweisen herbeigeführt, und Wirtschaftlichkeits- und Zweckmäßigkeitsgründe werden auch weiterhin für die Anwendung der in jedem Falle zu wählenden Bauweise maßgebend sein, und die Gewissenhaftigkeit und das Können unserer Baubehörden, Architekten und Ingenieure wird die Wahl der richtigen d. h. der privatwirtschaftlich und volkswirtschaftlich ökonomischsten Bauweise auch ohne besondere einschränkende Bestimmungen gewährleisten.

Von einem weiteren freien, durch keine künstliche Ein

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deutscher Ingenieuro.

engung einer Bauweise beeinflußten Wettbewerb dürften aber allein die ferneren im allgemeinen wirtschaftlichen und technischen Interesse liegenden Fortschritte der beiden Nebenbuhler, Eisen- und Eisenbetonbau, zu erwarten sein, und darum würde eine Beschränkung einer, etwa der Eisenbauweise, aus nicht technischen Gründen offenbar einen Rückschritt in der Entwicklung der Technik bedeuten.

Daß eine Beschränkung der Eisenbauweise außerdem ein Opfer für die Eisenbauindustrie bedeuten würde, daß viele Betriebe dadurch unter Umständen um ihr Bestehen gebracht würden, liegt auf der Hand. Trotzdem, trotz einer gewissen Unterbindung des technischen Fortschrittes, trotz der Gewähr für die Wahl der richtigen Bauweise infolge der Befähigung unserer Architekten und Ingenieure, trotz der Notlage der Eisenbauindustrie, würde man sich damit abfinden müssen, wenn höhere Interessen des Vaterlandes, wenn Notwendigkeiten mit Rücksicht auf unser gesamtes Wirtschaftsleben eine Einschränkung des Eisenverbrauches für die Herstellung reiner Eisenkonstruktionen gebieterisch verlangten; das dürfte aber nach dem Gesagten zurzeit nicht der Fall sein.

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Haben wir es wieder zu einer geregelten Tätigkeit in allen Industriezweigen gebracht, ist einmal wirklich erst der Friede geschlossen, kennen wir die Kriegskosten und die Lasten, die wir infolge des verlorenen Krieges zu tragen haben, hat die Arbeitslosigkeit aufgehört, und sind alle von dem Bewußtsein durchdrungen, daß nur die angestrengteste Arbeit uns wieder emportragen kann, dann werden wir die wirtschaftlichen Notwendigkeiten, denen wir unterworfen sind, besser beurteilen können, und dann, aber frühestens auch dann, wird es Zeit sein, zu erwägen, ob Maßnahmen zu treffen sind, die eine Ersparnis von Eisen zum Ziele haben. Heute tappen wir mit unseren Annahmen und Voraussetzungen im Dunkeln, und die Folge von Vorschlägen, wie sie gemacht worden sind, kann nur eine Beunruhigung und somit eine weitere Lähmung unseres Wirtschaftslebens sein.

Dipl.-Ing. Mertens.

Eine Reichstagung der deutschen Technik, einberufen vom Bund Technischer Berufstände, fand am 8. und 9. Februar in Eisenach statt. Nachdem die Vorbesprechung am ersten Verhandlungstag über die Grundzüge des Bundes Uebereinstimmung bei den aus allen Teilen des Reiches zusammengekommenen Berufsgenossen gezeigt hatte, wurde die Festlegung der Bundessatzungen und der Richtlinien für die Weiterarbeit sowie die Behandlung technischer Bildungsfragen besonderen Ausschüssen überwiesen.

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In der Hauptversammlung am zweiten Verhandlungstage wurden mehrere Berichte über die Stellung der Technik zu den wichtigsten Tagesfragen erstattet. Ingenieur S. Hartmann eröffnete sie mit einer Darlegung über die Zwecke des Bundes. Der Bund will technischer Denkweise und technischwirtschaftlicher Arbeit den gebührenden Einfluß auf die Geschicke des Reiches zum Wohle der ganzen Volksgemeinschaft erwirken. Die Arbeit hierfür muß schon bei der Schule beginnen, in deren Lehrplänen der Technik Eingang verschafft werden muß; insbesondere sind Vorlesungen zur Einführung in das Wesen der Technik auf allen Hochschulen anderer Berufe abzuhalten. Hierdurch kann eine planmäßige Aufklärung der Bevölkerung über die Leistungen der Technik und die Bedeutung technischer Geistesarbeit für unsere Kulturentwicklung erreicht werden. Weiter müssen begabte Techniker in öffentlichen Körperschaften vollberechtigt mitarbeiten können; die Beseitigung des Juristenmonopoles und der Vorherrschaft des Kaufmanns in der Verwaltung und im Wirtschaftsleben muß gefordert werden. Technische Arbeit soll lediglich nach sachlicher Güte ohne Rücksicht auf die Weltanschauung ihres Trägers gewertet werden. Bei den Berufsgenossen müsse für gediegene Fach- und Allgemeinbildung, Kenntnisse der politischen und kulturellen Entwicklung, der Rechtseinrichtungen, des wirtschaftlichen Aufbaues, der parteipolitischen Gliederung des Volkes und der Bedeutung der anderen Berufe gesorgt werden. Berufskameradschaft frei von Kastengeist und einheitliches Zusammenwirken aller Grade und Fachrichtungen der technischen Berufstände seien zu fordern.

Diese Aufgaben sollen im Zusammenarbeiten mit den bestehenden Fachvereinen verfolgt werden, deren Organisationen der Bund nicht ersetzen, sondern für sein Arbeitsgebiet ergänzen will.

Ueber die bisher geleistete Arbeit berichtete Reg.-Baumeister Fisch. Auf eine Eingabe des Bundes hin wurden fünf Techniker in das Reichswohnungskommissariat an leitende Stellen berufen und ihnen auch eine aktive Mitarbeit in der Friedensdelegation zugesichert. Die Frage der Stellung des Technikers zu den Parteien behandelte Ingenieur Kauf

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22. Februar 1919.

mann, der zu der Schlußfolgerung kam, daß nur tätige Mitwirkung in den Ausschüssen der einzelnen Parteien dem Techniker die für die Einflußnahme auf Gesetzgebung und Verwaltung dringend notwendige Stellung sichere.

Dr. Dessauer behandelte das Thema >>Techniker beim Neuaufbau der deutschen Wirtschaft«. Unsere einst so blühende Volkswirtschaft sei heute vernichtet; zum Wiederaufbau stehen uns nur knappe Rohstoffvorräte zur Verfügung, und der Wettkampf auf dem Weltmarkt sei uns sehr erschwert. Nur durch Verkauf unserer Arbeit und unseres Intellektes könnten wir wieder zum Wohlstande kommen; darum müsse große Sparsamkeit obwalten; an Stelle des kaufmännisch-privatwirtschaftlichen Geistes müsse der technischgemeinwirtschaftliche treten. Direktor Riebe ergänzte diese Ausführungen durch Besprechung von Maßregeln, die einem weiteren Steigen der Preise entgegenwirken, und durch Darlegungen über Normung und Spezialisierung.

Im Anschluß an diese Vorträge fand eine Aussprache statt, in der auf die ernste wirtschaftspolitische Lage hingewiesen und nachfolgende Entschließung der Regierung zu übermitteln beschlossen wurde:

>>Die Reichstagung der deutschen Technik ist von tiefster Sorge über das Schicksal der deutschen Wirtschaft erfüllt. Der Wiederaufbau hängt von der technischen Arbeit ab, denn auf dem Weltmarkt kämpft für uns nur der fiberlegene Wert deutscher Erzeugnisse, die aus dem Geist seiner Techniker kommen. Die deutschen Techniker haben das begründete Empfinden, daß sie als Sachverständige ungenügenden Einfluß auf den Gang der Entwicklung haben, und fordern, daß sachverständige Techniker sofort in allen den Stellen zur aktiven Mitarbeit zugezogen werden, die das kommende. Wirtschaftsleben mitbestimmen, insbesondere auch in der Waffenstillstandskommission und der Friedenskommission. Es muß schnell gehandelt werden, denn die Bestürzung über die bisherigen furchtbaren Zugeständnisse greift tief. Die Nationalversammlung und die Reichsregierung mögen nicht vergessen, daß deutsche Techniker es sind, die in der ganzen Welt die industrielle Grundlage legten.<<

Infolge der vorgeschrittenen Zeit konnte zur Frage >> Technik und Schule « nur ein kurzer Bericht von Architekt Stodieck zum Vortrag kommen. Weitere Ausführungen hierüber von Geh. Oberpostrat Strecker und ein Bericht über »Technik und Presse« von Dr.-Ing. Sinner mußten vertagt werden.

In der anschließenden Sitzung wurde der geschäftliche Teil der Tagesordnung erledigt, die Bundessatzungen und Richtlinien angenommen und der aus 29 Personen bestehende Vorstand gewählt. Vorsitzender wurde Ingenieur S. HartStellvertreter Dipl.-Ing. Genest und Professor Egelsehr, Schriftführer Dr.-Ing. Sinner und Ingenieur Lenz. Dr.-Ing. Georg Sinner.

mann,

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