Uran für Moskau: Die Wismut – Eine populäre Geschichte

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Links, Ch, 2007 - 276 Seiten
Die sowjetisch-deutsche Wismut-Gesellschaft gehört zu den wenig bekannten und zugleich spannendsten Kapiteln der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Um im atomaren Wettrüsten gleichziehen zu können, benötigte die Sowjetunion nach 1945 dringend Uran. Das fand sie in Thüringen und Sachsen. Mit allen Mitteln wurde dort der Erzbergbau vorangetrieben, entstand ein abgeschottetes Unternehmen, das binnen zwei Jahrzehnten zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt aufstieg. Doch nach der Katastrophe von Tschernobyl nahm die Atombegeisterung ab, und mit der deutschen Einheit fand die unrentable und umweltschädigende Produktion ein jähes Ende. Es begann ein langwieriger Sanierungsprozess, dessen Ergebnisse auf der Bundesgartenschau 2007 einer größeren Öffentlichkeit präsentiert werden. Der ausgewiesene Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch legt nunmehr die erste populäre Gesamtdarstellung der Wismut AG vor, wobei er auch die umstrittenen Bereiche nicht ausspart.

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Inhalt

Die Vorgeschichte
9
Die Schneeberger Krankheit
21
Stagnierende Uranerzförderung während des Krieges
27
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2007)

Karlsch, Rainer - Jahrgang 1957; Studium der Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, dort 1982–91 Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte, 1986 Promotion; 1992–94 Mitarbeiter der Historischen Kommission zu Berlin, 1995–98 Mitarbeiter eines DFG-Schwerpunktprogramms; danach Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte der FU Berlin; seit 2004 freier Publizist mit den Schwerpunkten Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte. Bücher im Ch. Links Verlag: »Allein bezahlt? Die Reparationsleistungen der SBZ/DDR 1945–53«, 1993; »Urangeheimnisse. Das Erzgebirge im Brennpunkt der Weltpolitik 1933–1960« (gemeinsam mit Zbynek Zeman), 2002; »Uran für Moskau. Die Wismut – Eine populäre Geschichte«, 2007.

Bibliografische Informationen