Beschworene Selbstverpflichtung: Eine Studie zum Schwur im Alten Testament und dessen Umwelt, mit einem Ausblick auf Mt 5,33–37

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Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2015 - 436 Seiten
Schwören ist ein kulturübergreifendes Phänomen. Ein Schwur beinhaltet in den verschiedenen Kulturen das Gleiche: eine Beschwörungsformel, in der die Gottheit angerufen wird; eine Erklärung, die den Schwurinhalt expliziert; und die Konkretisierung der Verbindlichkeit durch einen Segen oder Fluch. Während die Flüche mitgedacht, aber in der Formulierung oft ausgespart werden, wird der Segen als Anreiz zur Einhaltung des Schwurs gelegentlich angesprochen. *Eine Schwurkritik findet sich im Alten Testament nur in Ansätzen und bezieht sich auf das falsche Schwören und darauf, wie gefährlich das Beschwören ist. Jesus kritisiert diese beschworene Selbstverpflichtung unter Verschärfung des dritten Gebots: Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. Davon unangetastet bleiben aber viele im Alten Testament formulierte Schwüre. Wie also ist die Schwurkritik Jesu vor dem Hintergrund des Alten Testaments zu deuten?
 

Inhalt

Abschnitt 1
5
Abschnitt 2
7
Abschnitt 3
13
Abschnitt 4
37
Abschnitt 5
59
Abschnitt 6
61
Abschnitt 7
89
Abschnitt 8
91
Abschnitt 20
224
Abschnitt 21
233
Abschnitt 22
243
Abschnitt 23
272
Abschnitt 24
331
Abschnitt 25
343
Abschnitt 26
345
Abschnitt 27
353

Abschnitt 9
94
Abschnitt 10
98
Abschnitt 11
115
Abschnitt 12
125
Abschnitt 13
127
Abschnitt 14
201
Abschnitt 15
202
Abschnitt 16
211
Abschnitt 17
213
Abschnitt 18
215
Abschnitt 19
220
Abschnitt 28
357
Abschnitt 29
358
Abschnitt 30
365
Abschnitt 31
381
Abschnitt 32
384
Abschnitt 33
387
Abschnitt 34
394
Abschnitt 35
396
Abschnitt 36
398
Abschnitt 37
426
Urheberrecht

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Autoren-Profil (2015)

Johannes Klein, Dr. theol., Jahrgang 1969, ist Privatdozent an der Theo­logischen Fakultät der Universität Bern und Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde A. B. Fogarasch/Rumänien.

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