Erziehungsanstalt oder Fördersetting. Kinder- und Jugendheime in der Schweiz heute

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BoD – Books on Demand, 06.09.2017 - 280 Seiten
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Die Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung fördert gegenwärtig Erschreckendes zutage. Wie aber gestaltet sich für Kinder und Jugendliche der Aufenthalt in einem Heim heute? Welche Haltung nimmt das sozialpädagogisch tätige Personal ihnen gegenüber ein? Der alte Anstaltsgeist ist noch längst nicht aus allen Kinder- und Jugendheimen verschwunden. Die Autoren zeigen auf, wie heutige Professionelle der Heimerziehung ihn entweder zu bändigen versuchen, oder wie sie ihn durch ihren verhaltensfixierten Blick auf die Kinder und Jugendlichen bewusst oder unbewusst am Leben erhalten.
 

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Inhalt

Einleitung
7
Organisationale Selbstverständnisse in der Heimerziehung
47
Kinder und Jugendliche im Heim Vier soziologische Porträts
181
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Alltag ausgerichtet Autonomie autoritären behavioristischen beispielsweise besonders bestimmte chen christlichen deshalb diagnostischen dissozial eben eher eigenen eigentlich einfach Einrichtungen einzelnen Eltern Entsprechend Entwicklung erblicken Erlebnispädagogik erscheint erst Erwachsenen erzieherischen Erziehung evangelikal gläubige Professionelle explizit Fabian Familie Feld der Heimerziehung fessionellen Frage gehen geht gelingende gemäß gendlichen Gesellschaft Gesellschaftsbild gibt Glauben Gott Habitusformationen halt Haltung Handlungsfähigkeit Heim Heimaufenthalts Heimeinrichtungen Heimerziehung Heimleiter Herkunftsfamilie Hilfeleistungen indes individuellen innere Konversion insbesondere Interaktion Interviews jetzt jugendstrafrechtlich KESB Kinder und Jugendlichen Klientinnen und Klienten Konditionierung Konformismus konfrontativen Pädagogik konkreten lassen lichen machen Marcel Melanie Menschen möglichst Mündigkeit muss Mutter organisationalen Selbstverständnis pädagogischen persönlichen Praktiken primär Professio professionelle Praxis Professionellen der Sozialpädagogik Psychiatrie Rahmen religiösen Religiosität respektive schen Schule Schweiz sehen soll Sonderpädagogik sowie Sozialen Arbeit sozialer Handlungsfähigkeit Sozialisation Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sozialpädagogische Praxis sozialpädagogischen Handelns spezifisch Subordination therapeutischen Typs unserer unterschiedlichen unterstützen Vanessa Vater Verhalten verstehen viel vielmehr Vorstellungen wenig wieder Wohngruppe Wohngruppenleiter Ziel Zusammenleben

Über den Autor (2017)

Prof. Dr. Peter Schallberger, Soziologe, lehrt an der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Alfred Schwendener, Sozialanthropologe, ist Dozent an der gleichen Hochschule.

Bibliografische Informationen