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deffelben. daß fie es nicht einmal als Gefäß bei Bereitung des Kaffees vertragen. - Frl. J. Geraldini ('77) duldete. nachdem fie die meffingene Kaffeemafchine aus ihrem Haufe verwiefen hatte. nicht einmal ein kleines Maßbecherchen mehr davon zum Meffen der nöthigen Menge des Kaffees. Auch bei Hrn. Fichtner (77). der alle und jede meffingene Kochwerkzeuge aus feiner Küche verbannt hat. mußte diefes in Wien übliche meffingene Becherclfen noch weichen. - Ebenfo fprach Frl. Armida Geraldini (M). .- Hr. Fichtner und Frl. Reichel (97) aßen nichts Eingemachtes. was in ncefiingenen Pfannen oder Keffeln von Eonditoren bereitet worden war; fie fchmeckten fogleich feine widrige Gegenwart durch Grünjpangefclfntack oder doch feine odifche Einwirkung. Ja dieß ging bei der reizbaren Frl. Reichel (79) jo weit. daß fie. als fie einfi Nachts durch mein Zimmer ging. ihre Verwunderung nicht unterdrücken konnte darüber. daß ich mich einer Lampe zu bedienen vermöchte. in der das Oel durch Meffingeinrichtuicgen paffirt; wie ich nur diefen Meffingdampf und Grünfpandampf zu vertragen im Stande jeh? fragte fie mich; ich aber roch und gewahrte nicht das geringfte von dem Meffjnggehalt in der Luft tneines Zimmers. der ihrem feinen Sinne fo anftößig und ncierträglicl) war. Es mochte immerhin das Oel ein Minimum von 'Meffing aufgelöst und beim Verbrennen mit in die Luft zerftreut haben; aber welch außerordentlich geringe Menge moäjte das feyn. was gleichwohl jenen reizbaren Organen fchon unerträglich geworden war! - Auch bei Meffing erkannte Frl. Reichel ('77). wenn fie es in der Hand hielt. die Erfcheinung jenes eigenthümlichen Klopfens. die ich fäwn beim Kupfer angegeben habe.

F. 1404, Hrn. Klein ('97) ließ ich zwei gleiche meffingene Thürfchnalleci mit beiden Händen gleichzeitig erfaffen. Er fand die in der Linken unangenehm. die in der Reayten nicht. 'i

F. 1405. Hieher gehört auch das Bügeln der Wäfche. das faft jedem Frauenzimmer vorkömmt. die fich nicht gerade gänzliä; der häuslichen Befclyäftigung entfchlägt. Es wird bekanntlich mit fogenannten Bügeleifen verrichtet. die von Eifen. Meffing. Pakfong oder Kupfer find und in die ein glühendes Stück Eifen eingefchoben wird. Schneider und Hutmacher erhitzen das Bügeleifen unmittelbar. Jch befragte darüber die Frl. Geraldini ('77). welche davon Magenweh* und Kopffchmerz bekömmt; Glafer (M). welche fich faft mehr noch über den beim Bügeln auffteigenden Wafferdampf beklagte; Beyer ('77). welche dabei fich fo lauwidrig und befonders auf der Bruft an

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verlor; Frau Preinreieh (77). welche diefe Arbeit nur abfahweife und unter oftmaligen Unterbrechungen zu Stande zu bringen vermochte; Fran Müller (77). Frl. Zinkel. Sturmann. Blahufch (M). Nowotny. Martha Leopolder (77). Barbara Het (*7) u. a. m.. die mir alle beiläufig in derfelben Weife die lauwidrige Onal befchrieben. die ihnen das Bügeln verurfache. Bei diefer

Arbeit wird die odpofitive Reaction burn) die Hitze und den Wafferdaiupi gefteigert. der dabei die Arbeitenden einhüllt.

F. 1406. Bon Pakfong habe in) fchon oben (F. 946) mitgetheilt. daß wenn man zwei Stücke davon. etwa zwei Leuchter. das eine rechts. das andere links vor Senfitive fest. etwa auf einen Tifch. vor weln)eu fie fißen. das links fiehende lauwidrig reagirt. nicht vertragen wird. der Frl. Zinkel (mi) Magenweh erzeugt. von Frau von Hauer ('*'). den Frl. von Unckhrenusberg (*3). Frl. Geraldini (700). Beher (M). Hrn. Finuner (M) drünend empfunden und zu dem andern auf die rechte Seite gefchoben wird. wo es kühl und angenehm ifi. So widrig wirkt ein fo kleines Stück odpofitiveu Metalles auf die gleinmamige odpofitive Linke. - Mit Löffel von Pakfong kann von allen Senfitiven. die ich darüber befragte. nicht ein einziger effen. oder don) nicht ohne den größten Widerwillen. Frl. Hek ("). Karhan (7'). Reichel (*7) und von Unckhrechtsberg (77) waren fchlechterdings nicht im Stande. mit einem folchen Löffel zu effen. weil er ihnen alles abfn)enlin) bitter machte. - Frau Müller (*7). Frl. Geraldini (M. '77) ebenfo. - Frl. Armida Geraldini (b) war einige Monate in Ungarn, und in einem Haufe. wo fie genöthigt war. mit Pakfonglöffeln zu effen; dieß ertragen zu müffen. war ihr in hohem Grade peinlin). - Hr. Prof. Unger (*'). Schrötter (79), Enter (*7). l)r. Köller (7*). Ranftl (777). der fn)weizerifche Gefandte Hr. Steiger (*7). Alois Zinkel("). Hr. br. Löw ("). Schiller (u). Leopolder-fi)Sartorius (73). Ritter von Sidorowicz (N). von Offenheim (“) empfunden alle gleichwidrig die pofitive bitterlin)e Reaction am Pakfonglöffel. die fie nin)t vertragen konnten; Richtfenfitive. wie in). empfinden tcicht den geringften Unterfnfied zwifn)en einem filbernen oder einem Pakfonglöffel.

F, 1407. .Glockenmetall fällt den Senfitiven nicht minder widrig. Vor kurzem fchon habe ich gezeigt. daß die Glocke dem aus ihr hervorgelockten Schalte eutgegengefeßt odifch fich verhalte. Hr. Sn)uler (W)Kleiu (79). br. Natterer ('*). Ritter von Sidorowicz (72). Hr. Leopolder ('75). Frau von Rivo (*0) u. a. m. fanden alle. wenn fie in eine Glocke ihre Hände hielten. die Linke lau. die Rechte kühl angeregt.

F. 1408. Alle diefe Kupferlegiruugen alfo. fowohl die mit Zink. mit Zinn. als die mit Nickel. verhalten fich nahezu fo odwidrig. als Kupfer allein. »- Hr. Richard Sn)uler (777). Frl. Zinkel ('*'") u. a. m. trinken äußerfi ungerne aus irgend einem metallenen Ben)er. der ihnen immer den Wohlfchmack der Getränke verdirbt. und verlangen durchaus Gläfer. - Ebenfo meiden Hr. vou Sidorowicz (W). 1)!: Köller (M). Hr. Sn)uler (77). Klein (77). Frl. Karhau (7') alle metallene Badwannen. die ihnen immer Kopffchmerz verurfachen und baden nur in hölzernen Wannen gerne.

F. 1409. Silber. nämlich gewöhnliches. wie es im häuslinnn Gebrauch üblich ift. alfo mit */,„. Kupfer legirt. wirkte als Löffel überall (all;

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