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S. 339, fhon reiht hin) das Waffer zu laden, Wenn ih in eine Metallglocke) ioelhe umgekehrt wie ein Mörfer dafieht) ein Glas Waffer ftellte) fo wurde es nah den letzt vorangegangenen Verfnchen lauwidrig und odpofitiv. Wenn ich jedoch die Glocke rafh nah einander mit einem hölzernen Hammer anfhlug und fie ein paar Minuten lange lebhaft fchallen ließ und jest das Glas der Senfitiven zum Koften gab) fo fanden es Frau von Rivo (4'_)) Frl. Zinkel (4"')) Martha Leopolder (W) und Hr. Leopolder (47*) kühl) lieblih nnd fo zum Trinken einladend) daß die zweite ein ganzes Glas leerte. Das Waffer wurde alfo hiebei odnegativ.- Davon weiteres F. 1376.

Z. 340. Der Shall verlädt demnach negatives Od durh Luft und Glas auf das Waffer,

Schluß auf den Leib:

G, 341. Die Verladung des Odes auf Waffer findet dem: nach aus allen feinen Quellen mit großer Leihtigkeit ftatt. Unddieß ift hier ins Auge zu faffen) weil der größte Theil des menfhlihen Leibes aus Waffer befteht und er folglich unterm .Gefehe der Odverladung auf Waffer fteht,

b) Verladung von Od auf mancherlei unorganifhe Körper.

F, 342. Einige Eifenblehgeräthe hing. ich an einem Faden in den Sonnenfchein eine Minute lange und gab fie dann der Frl. Nowotny (m) zur Befühlung (i. Z. 1844). Sie fand fie fehr kühl und angenehm auf ihre linke Hand wirkend) während fie vor der Befheinung lauwidrig) wie alles Metall) auf fie wirkten. - Die Frl. Aßmannsdorfer (kk. 6) hatte einen Tafter ein Pakfong jederzeit für fehr unangenehm und lauwidrig erklärt. Zh hing ihn an einen Faden eine Minute in den Sonuenfcheiic und brahte ihn) daran hängend) ihr zurück. Sie fand ihujeßt in ihrer Linken kühl; während fie ihn hielt) wurde er allmälig wieder lauwidrig. - Frl. Reihe( (4'*) fühlte Zink) Eifen) Gold und Kupferbleche im Sonnenfheine fehr kalt werden) und dieß um fo ftärker) je höher die Sonne ftand) und je näher der Seukrehten ih den Strahl auf die Bleche fallen mahte. - Friedrih Weiblich (W) fand Kupfer! platten) Eifendrähte 2e. fogleih kühl werden) fobald die Sonne fie befhien und zur Läne zurückkehren) fo oft ieh fie wieder in Schatten brachte.

Ö. 343. Einige Krhftalle) einen großen Gvpsfpath) ließ ich die Frl. Jiather(") befühlen und brachte fie dann in die Sonnenftrahlen. Nach einigen Minuten daraus zurückgezogen erklärte fie beide Pole fiir viel ftärker odifch als zuvor. --Einige große Bergkrhftalle brachte ich bei Frl. Okeiäxelfm) aus dem Schatten in den Sonneufcheitt und zurück. Sie fand jeßt befonders den negativen Vol bei weitem kühler und kräftiger als zuvor. Dieß zu controliren) prüfte ich mit ihr die Tragweite der odifcljerc Wirkfamkeit; fie er: kannte fie bei dem einen Krhfialle auf 50 Schritte) bei dritt zweiten auf 56 Schritte Abftand) was fafi das doppelte ihrer gewöhnlichen Tragweite ifi. -* Selbfi ein 4 Pfund fchweres Stück Eis) das ich die Frl. Reichel("') im Schatten annähernd hatte befühlen laffen) fand fie viel kälter) als ich es nach einigent Verweilen in den Sonnenftrahlen ihr znrückgebrackpt hatte. Einige Vorzellaugefäffe ließ ich im Schatten befühlen) fonnete fie dann und brachte fie dem Friedrich Weiblich (37)) der Frl. Weigand (") u. a. m. zurück. Sie fanden alle kälter geworden.

F. 344. Mit Magnet verlud ich Od auf tuancherlei Mineralien) ehemijehe Präparate) auf Kohle) auf Schwefel u. f. w. Die Verfuche hier; über mit Frl. Nowotny (*9) find in der erfteu und zweiten Abhandlung der „Thnatuide" umftändlich mitgetheilt; ich übergehe fie daher und erwähne hier nur des allgemeinen Ergebniffes derfelben) daß ttämlich Verladung von Od aus Magneten anf diefe Körper überall ftatt hatte.

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Eben dieß empfand Frl. Glafer ('“)) wenn ich das Holzftückmetr abwechslnngsweife an die Pole großer Bergkryftalle brachte und es dann bald von ihrer linken) bald von ihrer rechten Hand erfaffetc ließ. Viele ähnliche Bei: fpiele werde ich fpäter bei andern Gelegenheiten mittheilen.

Z. 846. Selbfi bloße Blätter Papier) Wolle) Baumwolle) Seidenzeuge) Leinenflecke) alles nimmt odifche Ladung auf. Ich legte der Frl. Zinkel (M) ein Blatt Papier quer über den geuNordpol eines ftarkeu Hufmagnets) und ein zweites über den genSüpol; nach kurzer Weile ließ ich fie eines nach dem andern mit der linken Hand davon abnehmen. Sie fand das erftere kühl) das zweite (anwarcn. - Eine Anwendung hievon kommt am Krankenbette vor; wenn man Leidenden odifhe-Strihe geben will. fo dürfen fie niht unter dicker Bedeckung liegen. weil die Zeuge das Od abforbirett und fih davon laden; die kranke Werfen erlangt dantt nur eit1e verhältnißntäßig geringe Einwirkungauf ihren Leib; dieß fühlte Fri. Atzmannsdorfer (k) fehr deutlich. während fie unter Behandlung des Yrofeffors Lippih krank bei niir (ag.

F. 347. Ganz ebenfo verhalten fih dann auh Thierfioffe aller Art. Bettfedern in Kiffen und Decken laden fih ftark odifch von den darin liegen: den Menfhen. oder von odifhen Strihen. welhe dariiber geführt werden. (Aßntannsdorfer (9. 3'). Ebenfo Wofldecken. Seidenwatt u. f. w.

Ö. 348. Einen nterktoürdigen Gegenfiand odifher Borladnng macht das Weißzeng und die Leibwäfhe aus. Sie wird nach dem Wafchen und Trocknen. zum Theil unter der Mang gerollt. zum Theil mittelfi erhißten Metallplatten gebiegelt. Bei Fri. Aßmannsdorfer (m) ftieß ich znerft auf die Bemerkung. daß gebiegelte Wäfhe ihr unangenehm feh. uiid gerollte. gemangte. von ihr weit vorgezogen werde; ja daßfie felbfi einen Unterfhied mache zwifhen der. welche im Sonnenfchein oder nur im Shatten getrocknet worden feh. Nachher begegnete ih oftmals. ja faft bei jeder etwas fiärker fenfitiven Perfon dettfelbett Bemerkungen. So bei den Shweftern Frl. von Unckhrehtsberg (7'). Geraldini (W). Dorfer (*6). Beher("“). Zinkel-Baierfi). Frau Kienesberger (M) und Hrn. Richard Shuler (*4); - Frl. Martha Leopolder ('23) verträgt niht einmal fogenannte gekolbte Ehemifetten. Der Grund diefer Erfheinnng läßt fih in der Theorie. wie ih fie zu bilden verfnht habe. leiht anffinden. Im Sonnenfhein getrocknetes Weißzeug kommt fiark negativ geodet nach Haufe; die Mang oder Rolle ift ebenfalls aus odnegativer Subftanz. aus Holz. Anf diefem Wege erfährt die Wäfhe nirgends odpofitive. fondern lauter odnegative Einwirkung und kömtnt unter ihrem Einfluffe in den Leinwandfhrank. Dagegen im Schatten getrocknete erntangelt erfleus der odnegativen Einwirkung des Sonnenfirahls. zweitens ifi ein erhißter meffittgener. knpferner oder eifertter Biegelftahl ein ftark odpofitiver Körper. der eine kräftige pofitive Ladung anf das Weißzeng abgibt. mit welcher fodann die gereinigte Wäfche aufbewahrt wird. Allerdings follte man glauben. daß diefe beiderlei Ladungen im Kaften fich verlieren. Dieß wird auh großentheils der Fall fehn. Allein die That beweist. daß doeh ein fühlbar-er Theil davon an der Wäfhe haften bleibt. und bei der gerollten odnegativ und angenehm kühl. bei der ,gebiegelten odpofitiv und lauwidrig beim Anlegen an den nackten Leib empfunden wird.

F. 349. Es findet demnach Odverladung aus allen Gattun, gen leblofer Odquellen auf alle Gattungen leblofer Körper uneingefchrättkt fiatt und ih bin einer Attsnahnte nirgends begegnet.

2) Ldverladnng aus Lebendige-m. aus und in den Menfnien.

F. 350. Zn der dritten Abhandlung der ..Dynamide“ Z. 82 habe ich fchon gezeigt. daß fin) aus den menfnflinjeu Händen Od auf alle möglichen Dinge verladen läßt. Aber dazumal. als in) jenen Paragraphen vor 9 Jahren niederfnjrieb. war es mir nur erft gelungen. das Dafein der großen Grundkraft in menfnjlinfen Händen in ihren allgemeinften Umriffen zu erkennen und meine Aufgabe war vorerft nur. ihre Exiftenz durn) Vorführung unbeftreitbarer Thatfanfen feftzuftellen. Weiter ging ich dort nicht; hier aber will ich das dort Gefagte nicht bloß durch neue Facten fefter begründen. fondern es auch weiter entwickeln.

Die Verladung des Odes von menfnflinjen Gliedern auf irgend einen dritten Gegenfiand nenne in) die Werfer-zung eines folchen in einen Zuftand. in welnjem ihm qualitativ diefelben odifchen Kräfte temporär zukommen. welche jenen Gliedern eigen find. Ob diefem die Uebertragung eines ftoffigen Wefens. wägbar oder nnroägbar. oder das Hineinreißeu in einen veränderten innern Znftcmd zu Grunde liege. muß dahin geftellt bleiben.

o. Vermittelt? unmittelbarer Berührung.

q) Allerlei Gegenftande.

F. 351. Dem Freifräuleiu Elife von Seckendorf (L “) gab ich die verfchiedenften Gegenftäude. die in) auf ihrem Tifnfe neben ihr fand. nach einander in die linke Hand. Gab in) fie ihr aus meiner Rechten. fo fand fie fie kühl. gab ich fie ihr aus meiner Linken. fo fand fie fie lau. widrig. fchwer; jedesmal hatte ich zuvor die Geräthe eine halbe Minute zwifcheu den Fingern herumgedreht. In diefer Eigenfnjaft verharrten fie. fo lange fie fie hielt. was jedoch auch kaum eine halbe Minute gedauert haben mochte. - Gegenftände aller Art gab in; mit gleichem Erfolge der Frl. Nather (95) aus meinen Händen, Mehrere!! Senfitiven gab ich einen kleinen Holzftab. ein Stückchen Korkholz oder Aehnliches in die Linke. um fich Gewöhnung von ihm zu nehmen. z. B. Hrn. ])r. Natterer (*3). dem blinden Bollmann(-"“). Hrn. Klein('*"). Leopolderfii). der Frl. Aß1nai1nsdorfer('"7). c'frl. Geraldini(“f). von Weigelsberg (**). Anka Hetmanek('"). Zinkel ('““) und der Baronin von Teffcdik (U); als ich das Stäbchen zurücknahm. eine Minute in meiner rechten Hand umherbewegte und ihnen wieder gab. fanden fie es alle in einem veränderten Zuftand; fie fanden es jetzt kalt geworden und mit einer eigenen Frifnje angethan. Rahm ich es noch einmal zurück. drehte es jetzt zwifcheu den Fingern meiner linken Hand eine Minute lang hin und her. und gab es ihnen noch einmal zurück. fo fanden fie es jetzt im inugekehrten Sinne

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eines Vaars zufamntengewickelter lederuer Handfchnhe bei Frl, Dot-fer (79) nnd _

Frl, Martha Leopolder ('77), - Alle diefe Dinge übten auf die genannten Yerfonen) wenn fie fie aus meinen beiden Händen abwechslungsweife erhielten) eine Wirkung von Kühle und Lauwiirttte aus) ganz fo) wie wenn fie die entfprechende Hand von ntir felbft attsgeübt habett tviirde.

F. 352. Manchmal wurden folche Verladungen auch ftärker empfunden) wenn nämlich die Settfitiven in Zuftändett hoher Neizbarkeit fich befanden; fo z. B. fand Friedrich Weidlicl) (M) ein aus meiner linken Hand in feine Linke genotumettes Trinkglas fo lauwidrig auf ihn einwirkend) daß es ihm den ganzen Arm hinauf Peinlichkeiten verurfachte. Frau Eecilie Bauer ('“) empfand ein Etui aus meinen Händen in gleicher Weife; aber fie gewahrte noch überdieß) daß) wenn fie es etwas länger in ihrer Hand zurückhielt) es jedesmal odifche Verladung aus ihrer eigenen Hand empfing und die Natur derfelben annahnt) fo daß es z. B. in ihrer Linken eine überaus peinliche Hiße annahnt) wenn fie es auch urfprüttglicl) kühl aus meiner Rechten empfangen hatte. Bei Herrn Schiller (*9) ging dieß in eine allgemeine Abneigung gegen alles über) was ein Anderer zuvor erfaßt hatte und das in deffen Händen warm geworden war) nichts folches wollte er auch nur anrühren aus Furcht vor feiner lauwidrigen Rückwirkung auf ihn.

Ö. 353. Herrn Brälat Freiherr von Schindler ('00) gab ich ein kleines Handtuch in die Little und ließ ihn Gewöhnung davon nehmen. Dann nahm ich es eine Minute lattg in meine littken Finger und gab es ihm wieder; er fand es wärmer geworden, Hierauf nahm ich es eine Minute lang zwifchete meine rechten Finger und gab es zurück in feine Little; fehl fattd er es kühler geworden.

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