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'niit den Polen nngleichnamig nebeneinander gelegt waren. Er fand fie in

'ver-wickeln) vermengen) vereinigen) aber verwifchen) aufheben)

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H. 223. Will man die Wirkungen odausgebender Gegenftände) wie _ genau prüfen und fo fein wie möglich die Unterfchiede auffaffen) fo find die Finger dazu dann am tauglichfteu) wenn man fie nicht darauf legt) fondern lofe dariiber hängt) fo daß zwifchen jedem Finger ein kleiner Zwifchenraum frei bleibt, Auf folche Weile werden alle Hautnerven entlang der Finger affizirt. Frl. Geraldini (77)) Caroline Ebermann (*5) fühlten Krhftallpole) meufwliäye Hände viel deutlicher feinen Wind ausgeben) Inf. Czapek(“)) Freiherr Augnft ron Oberländer (*0)) Herr Leopolder (76)) Herr Ingenieurmajor Philippi (“)) Herr Prälat von Schindler ('“) erkannten jede Senfation mit Hänghänden feiner und klarer.

Magnetpole) Krhftallpole) mancherlei Stoffe wie Schwefel) Chrom möglichft

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F. 224. Wir fehen Napoleon überall mit verfchräukten Armen dafiehen. Der muß kein Senfitioer gewefen fehn. Freiherr von Ober-länder (")) Herr Klein ('"*')) l)r. Köller (M) u. m. a. find außer Stande) verfehränkte Arme zu vertragen. Letzterer erinnert fich) daß es ihm fchon als Schulknabe eine unerträgliche Pein verurfaehte) wenn ihn fein Lehrer als Strafe dazu derurtheilte. Frl. Zinkel (Mt) fand oerjchränkte Arme zwar im erften Angenblicke angenehm) nicht lange dauerte es aber) fo wurden fie unangenehm) lau) die Hände grufelnd) und fie mußte die Arme auseinander nehmen. Im Anfange war die ungleichnanrige Paarung kiihlig; bald aber folgte gegenfeitige Verladung) Auegleichung nnd Abftoßung wie bei den Händen.

Ö. 225. Der die Arme quer durehziehende Dualismus ift dem der bereits erörterten Glieder 'ganz analog. Wenn ich am innern linken Oberarm der Frl. Ahmannsdorferkw)) der Frl. Krüger und der Frau Kienesberger(3“') mit meinen rechten Fingerfpißen hcrabfuhr) fo wurde ich kalt und angenehm) am plexnr braenialir. zunächft höchft eingreifend empfunden; am äußern Oberarm aber) von der Schulter bis zum Ellbogen) weit fchwäether) theilweife laulich. Frl. Zinkel("“) empfand dieß fo ftark) daß ihr der Kleinfingerrand von meiner inneren Berührung in Krampf gerieth.

H. 226, *That ich dasfelbe am Unter-arme ("“)) fo ward ich entlang

des Mediannervs überaus kalt empfunden) außen auf der Kehrfeite aber.

laulich mißbehaglieh, ,

Es ift folglich die innere Armfeite von der Achfel an bis in die Handweiche herab im Gegenfaße gegen die Anßenfeite odpofitid) die äußere Armfeite dagegen von der Schulter an bis zum Handriicken im Gegenfatze gegen die Jnnenfeite odnegativ. Diefe Richtung gehört zur Transverfalaxe des menfchlichen Leibes.

F. 227. Die andere Dickenriclftung des Armes) den Rand nämlich der in der auffteigenden Verlängerung des Kleinfingers liegt und denjenigen)

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HandKühie ausftrönceic fühlte und dieß auf die Entfernung ihrer ganzen Leibesgröße. Rückte fie die fühlende Hand den Zehen näher) fo nahm diefe Kühle beftändig zu. Am augenehmften fand fie fie auf die Eictfernung von etwa Armeslänge. Sie fand keinen Unterfhied zwifchen diefer Kühle von ihren Zehen und der) die von nceinen Fingern auf ähniihe Entfernungen ausftrahlte.

F. 230. Zh wiederholte dieß init Fri. Ziukel("'“*). In Normalrichtung fitzend) ließ ih fie beide Füße mit beiden Händen prüfen. Sie fand auf Entfernung von Spanneniänge von ihrem liiiketc Zehen gegen ihre rehte Hand kühlen Wind) gegen ihre linke Hand lauwidrigen Hauh ansftrömeic; von ihren rehten Zehen empfand fie an der rehten Hand lauwidrige Luft) an der Linken kühl angenehmes Wehen.

Es emanirte demnah von den linken Zehen -f-Od) von den rehten -Od) genau wie von den Fingern, *

g'. 231. Weitere Belege hiefür fanimelte ich mittelft folgender Beobachtungen. Hr. 0c. Diefing (k). ein fehr füjwach Senfitiver. empfand außer an feinen Händen. fafi nirgends die odifche Befchaffenheit der Pkeiuigeti. ausgenommen an feinen Füßen. Als ich ihm tneine Hände irngleickjnamig auf die Zehen brachte. empfand er die kühle Wirkung davon. - Aehnlieltes Hr. Prediger Eckenftein f7); Frl. Glafer (*7) fühlte auf ihrem rechten Zehen meine rechte Hand lauwidrig. meine Linke kühl angenehm. Es mußten meine Finger bei diefen Berfuchen nach oben gerichtet fehn. fonft fielen die Antworten fchwankend aus. - Legte ich ihr f") und der Frau von Varadh (*9) ungleichnamig tneine beiden Hände auf beider Füße Zehen. fo erkannten fie dieß für kühl; kreuzte ich meine Hände. fo erzeugte ich ihr Lanwidrigkeit. - Frl. Ahmannsdorfer (W) fand meine Finger beider Hände gerade aus unter ihre Zehen beider Füße gelegt. kühl und angenehm. gemeugt mit etwas Widrigein. (letzteres offenbar. weil Weiche der Zehen. mit Weiche der Finger. beide untergeordnet pofitiv. auf einander lagen). That ich dieß gekreuzt. fo hielt fie niht aus. fondern riß die Füße fogleich der Mißbehaglichkeit wegen zurück. die fie erlitt. Legte ich meine Finger ungleiajnamig quer über ihre Zehen. unter denfelben. fo fand fie dieß fo überaus angenehm und beruhigend kühl. daß fie mir während des Verfuchs in Säjlaf verfiel, Einige Jahre nachher. als ich diefen Berfuch längft oergeffen hatte. nahm ich ihn zufällig ebenfo niit Frl. Beyer vor; mein Gedächtniß wurde aber aufgefrifcht. als letztere dabei ebenfalls plößliih in Schlaf oerfank. Beide fianden ungefähr auf gleicher Stufe der Senfitivität. und tiichts fcheint kräftiger und rafcher einfchläfernd auf folche Perfonen zu wirken. als uugleiehnamige Wirknug auf die Zehen. - Frl. Zinkel ("öh empfand Alles diefes ebenfo und beftätigte es in folgender Reihenfolge:

quer unter ihren linken Zehen tneine rechten Finger . angenehm kühl; quer unter ihren rechten Zehen meine linken Finger . kühl;

quer unter ihren reehten Zehen uieine reehten Finger . (au;

quer unter ihren linken Zehen meine linken Finger . widrig lau.

Ihre Füße vertraten hier ganz genau ihre Hände. - Noch kam dazu. daß es ihr wirkfainer erfchien. wenn ich meine Finger unter ihren Zehen anbrachte. als über denfelben; und daß fie reiner. klarer und angenehmer empfunden wurden. wenn ich fie. darüber oder darunter. mit den Zehen kreuzte. als wenn ich fie parallel mit ihnen anbrachte: Alles alfo bei Zehen genau fo. wie wir es an den Fingern kennen lernten.

F. 232. Der Frl. Nowotny (U) brachte ich einen Stahlmagnet unter die Fußzeheu; fie erklärte fich in jeder Beziehung davon gerade fo affizirt. wie von Händen. Die Einzelheiten will ich iii-ergehen. - Der Frl. Zinke( ("ö-j legte ich einen großen Bergkryftal] der die Füße. den tiegativetr Bol gegen fie gerichtet. Sie encpfcitid ihn an ihren rechten Zehen Läue anshauhend) an ihren Linken fo angenehm erfrifhende Kühle athmend) daß fie längere Zeit verweilte) um fie zu genießen. Kehrte ih den Krhftall um) fo daß fein-odpofitiver 7Bol gegen ihre Zehen gekehrt war) fo empfand fie ihn an den rehten wenig angenehm klihlig) an den linken überaus widrig und fogleich Grufeln erzeugend.

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Ö. 233, Aus allen diefen Verfuhen geht einfach hervor) daß die Zehen des rehten Fußes odnegativ) die des linken odpofitiv find.

F. 234. Und hieraus erklären fih dann leiht Erfheinungen) wie die

folgenden: K

Wenn ih meine eigenen Zehen auf die Zehen- der Frl, Aßmaunsdorfer (77) brahte) fo daß meine rehten auf ihren linken) und meine linken auf ihren* rehten lagen; fo wurde dieß einige Zeit- behaglih empfunden) beim Verweilen aber meldete fih bald laues Mißbehagen) das die S_he11kel hinauf bis zur Hüfte ftieg. Kreuzte ih meine Füße) fo daß gleihnamige Zehen auf einander zu liegen kamen) fo war die Empfindung fogleih widrig und ftieg dann bis in die Briifi hinauf, Offenbar wirkte hier die parallel entgegengefeßte Lagerung unferer Zehen fchnell widrig. - Die Frl. Krüger (777) gerieth durh einen erfchreckendeti Zufall) der fih in ihrer Nähe zutrug) in Krämpfe; ih faßte fie bei den Händen) bewirkte aber wenig damit, Hierauf fügte ih meine beiden Füße fo hinzu) daß meine Zehen unter ihre Zehen in ungleihnamiger Paarung zu liegen kamen; von diefem Augenblicke an begann zufehends die Löfnttg der Krämpfe und in kurzem hatte fih das Mädhen gänzlih erholt. Es ftaken hiebei alle Füße in Shuhen und Stiefeln) welhe die odifhe Wirkfamkeit niht hinderten, - Ebenfo mit bekleideten Füßen feste ih meine rehten Zehen unter die linken der Frl, Geraldini (76)) Martha Leopolder (7)) br. Natterer (7)) und der Frl, Zinkel (779); fie empfandeu dieß kalt und zwar auffteigend bis übers Knie; that ih dieß mit tneinen linken Zehen) fo erzeugte ih ihnen an ihren linken Zehen Wärme. - Aenderte ih diefen Berfuh in der Weife ab) daß ih meine Zehen auf ihre Zehen fehte) fo gab dieß in allen Fällen lauwidrige Wärme. Diefe Anomalie mußte mir auffallen, Ich wiederholte und wehfelte daher die Methoden und fand dann) daß wenn der geringfie Druck von meinen Zehen auf die ihrigen ftatthatte) jedesmal laue pofitive Reaction ftattfatcd) daß aber) wenn ih dieß forgfältig vermied) die Wirkungen ganz normal ausfielen) d. h.. tueine rehten Zehen gaben auf ihrer linken ebenfo kühl) wie früher unter ihnen u. f._w. Ganz lofe aufgefeßte rehte auf linke Zehen gaben alfo kühl) und fo wie ih den geringften Druck dazu fügte) fo fhlug das Gefühl in Lauwidrig um. - Hr. 'Delhez fand geradeaus gebotene Zehen nur eine fehr kurze Zeit kühl) dann bald in Läue iibergehend) welhe bis zur Wade aufftieg) wenn tneine Zehen unter den feinigen lagen; bis zur

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