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fich überhaupt auszeihneten) namentlich des Hrn. Delhez ('“--'") und der Frl. Ziukel ("")) Krüger und Ahmaunsdorfer) bin ih_zu einer Art von Schema der Händepaarungen gelangt) bei dem ich die ängenehmfte der Empfindungen obenan fielle nnd- von ihr zu den minder angenehmen fortfhreitend znleht bei den widrigften anlange und das ih hier folgen laffe.

Dabei nenne ih gekreuzte Hände) wenn fie und *dieLFinger in der Aufeinanderlage einen rehten Winkel mit einander ausmachenJ-parallele Hände) wenn meine Finger und die der fenfitiven Perfon in eine und derfelben Richtung über einander gelegt find. Gekreuzt abwärts) wenn meine Fingerfpihen am äußern Kleinfingerrand der fenfitiven Handfihervorkommen; gekreuzt aufwärts) wenn meine Fingerfpißen zwifhe-iDaumen und Zeigfinger der fenfitiven Hand liegen. Parallel abwärisfx-wenn meine Fingerfpißen an den Fingerfpihen der fenfitiven Hand liegen; Päkällel aufwärts) wenn meine Fingerfpitzen an der Handwurzel der fer-fiktiven Hand liegen. Handweihe und Handrücken verftehen fich von*.fe!b*fi. Dabei müffen die Hände flach ausgeftreät feyn und es dürfen niht die Finger eingebogen werden.

Ö. 200. Mitdiefen Borausfehungen nunbinich zu folgendem Shemagelangt:

l. Abtheilung. Meine Rechte in der fenfitiven Linken:
21. Gekreuzte Hände:
a) Abwärts:
1) Mein Rücken auf ihrer Weihe;
2) meine Weihe unter"ihrem Rücken;
3) meine Weihe auf ihrer Weihe;
4) mein Rücken unter ihrem Rücken.
d) Aufwärts:
5) Mein Rücken auf ihrer Weihe;
6) meine Weihe unter ihrem Rücken;
7) meine Weihe auf ihrer Weihe;
8) mein Rücken unter ihrem Rücken.
k?, Parallele Hände:
e) Abwärts:
9) Mein Rücken auf ihrer Weihe;
10) meine Weihe unter ihrem Rücken;

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*.- i 11) meine Weihe auf ihrer Weihe; 12) Mein Rücken unter ihrem Rücken. Aufwärts:

13) Mein Rücken anf ihrer Weihe; 14) meine Weihe unter ihrem Rücken; 15)*meine Weiche auf ihrer Weihe; '16- mein Ritcken unter ihrem Rücken.

Diefe 16 Lagen _.. . . . . . . , meiner Rechten niit ihrer Linken laffen fich wiederholeie von [l. Abtheiluitg. meiner Linken mit ihrer Rechten. ferner von . . *-.'-,._Z . ]||. Abtheilung. meiner Rechten niit ihrer Rechten nnd von . . [7. Abtheilung. meiner Linken mit ihrer Linken; Tieß gibt zufammen wieder 64 Händepaarungen. Mit jeder diefer vier Llbtheilnngenx-_iftkin der angegebenen Reihenfolge zu verfahren. um im: mer vom weniger Widrigen zum mehr Widrigen fortzufclfreiten, Auch diefe Abtheilungen-frzlgen fich hier nach der Ordnung der zunehmenden Widrigkeit. fo daß -znleßt Linke an Linke. parallel aufwärts. Rücken an Rücken. die 64fte und ioidrigfie von allen Vaarungen liefert. bei welcher fchon MittelfenfitivT-x-uiclft aushalten. ohne wie Hr. Guftav Anfchüh (77) fchnell in Magenwehhk-Frl. Dorfer in Uebelkeit. Fran Kienesberger (*7) nahezu in Ohnmachfverfallen. Hochfenfitive aber wie Frl. Ahntanitsdorfer (M. "*7". “') und-'Fc-l. Beher (*7) in rafeher Folge durch Gähtteti. liebelkeit. Betäubung ohlix-tSclfkaf. Ohnmacht. in vdlle Krämpfe gerathen.

F. 201. Will man die vier Abtheilungett nach ihrer relativen Widrig

*keit* kennen lernen. fo hat man nur von jeder die erfie Paarung zu prüfen.

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zum Ergebniß:
Meinen Rücken in ihrer Weiche gekreuzt abwärts:
[. Meine Reäfte in ihrer Linken . . . angenehm;
[l. meine Linke in ihrer Rechten . . . . weniger angenehm;
[ll. meine Rechte in ihrer Rechten . . . unangenehm;
l7. meine Linke in ihrer Linken . . . . ant unangettehmften,

In dem Berhältniffe. in welchem diefe erften Senfationen einer jeden Abtheilung zu einander fiehen. in demfelben fiehen die zweiten. dritten n. f, f. zu einander und fomit die ganzen Abtheilungen zu einander felbft.

F, 202. Manche. ja viele Senfitive ziehen auf den erften Anwurf der obigen beften Paarung Nr; 1 die fpätere Nr. 3 vor; dieß beruht auf einiger Ungenauigkeit in der Beobachtung. Nr. 3 ift nämlich für das Anfaffen fehon an fich die bequemfte Haltung; dann aber pflegen die Senfitiven. wenn fie die Hand in folcher Okiehtnng erfaßt haben. die empfangenen vier Finger fogleich in die ihrigen einzufchließen. d. i. die ergriffene Hand feftzithalten. fo nämlich. daß dadurch ihre Fingerfpihen um die fremden Finger fich herumfehlingetr und auf dein Rücken von diefen zu liegen kommen. So wird allerdings die Lage die beffere und befte von allen. aber fie ift odifch nicht mehr rein. fondern fie ifi zufamniengefeßt. d. h. es ift zwar Finger-weiche auf der fenfitiven Handweiche. allein die fenfitiveti Fingerfpißen find hernmgefchlnngen auf den andern Fittgetrüeketi gelangt. alfo Odpofitives auf Odnegatioes. und diefe Amtehmlichkeit überwiegt dann. neben den übrigen Annehmlichkeiten diefer Lage. die llnannehmlichkeit von Handweiche auf Handweiclfe. die gleichzeitig theilweife fiatt hat. Wehrt man dieß Umfchlingeci der Finger ab. wozu die Senfitiven inftinktmäßig getrieben werden. fo bleibt die Händepaarung Nr. 1 die kühlere und angenehmere. die behaglickffte von allen. Odgleichnamige Körpertheile und gar odgleichnamige Pole auf einander gelegt. können niemals angenehme Senfationen erzeugen. dazu find immer nur ungleichnamige geeignet.

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F. 203. Als Regeln gehen aus diefen Verfuchen hervor:

an) die parallelen Vaarungen im Allgemeinen find weniger angenehm. angreifender zugleich. als die gekreuzten.

di)) Alle Paarungen aufwärts (einander entgegen) find unangenehmer als die ihnen entfprechendett abwärts,

ec) Alle Paar-ungen. wo meine Hand unter der fenfitiben lag. d, i.. wo meine Weiche den fenfitiven Rücken berührte. waren unangenehmer als die. wo fie darüber lag. d, i.. wo mein Rücken die fenfitive Weiche berührte. i ' - *

(ici) Die Vaarungen auf- und abwärts von übrigens gleicher Art. gekreuzte oder parallele. waren. wenn auch verfchieden im Behagen. dennoch einander näher und nicht fo weit von einander abfiehend als andere Paarungen von verfchiedener Art unter einander.

ee) Gleichnamiges. neben einander laufend. fühlte fich erträglich an; Ungleichnamiges neben einander war widerlich; Ungleichnamiges gegen einander laufend unerträglich. *

kk) Endlich. in aügemeinfter Theilung. waren die 32 Paar-ungen mit ungleichnamigen Händen angenehmer als die 32 mit gleichnamigen (Zinkel (mit).

F. 204. Eine Beobachtung durch Hrn. Delhez ('57). befiätigt durch Frl. Zinkel (M) und bewährt durch analoge Lichterfcheinutigen. die ich fpäter im zweiten Bande mittheilen werde. darf. ich hier nicht auslaffen. Wenn ich nämlich meine Rechte auf feiner Linken krenzte. meine Fingerweiche auf feiner Fingerweiche abwärts. fo waren unter Umftändeti feine Empfindungen die folgenden:

na) Lag meine Rechte in feiner Linken bis über feine Fingerfpißeti rorgerückt. daß fie davon bedeckt waren. meine Finger aber über die Seiten feiner Hand finger-lange hinausragten. alfo übergreifend im geognoftifehen Sinne des Wortes. fo fühlte er fich in feinen Fingern odnegativ affizirt. feine Finger wurden von Gefühl frei. leicht. erfrifcht. kühlig. wie verdünnt.

bi)) Lag dagegen meine Rechte in feiner Linken foweit bis zn feiner Handwnrzel hereingerückt oder zurückgezogen. daß jetzt von meinen Fingern galt. was oben von den feinigetc gefagt worden. alfo abweichend im geognoftifchen Sinne. fo fühlte er fich umgekehrt odpofitiv affizirtrfeine vorragenden Finger fchieicect ihm eingenommen. unfrei. fchwer. lanwarcit. wie verdickt. Auch bei Frl. Beyer (M) ftieß ich ein Jahr fpäter anf die ciäntlickfe Erfcheinictig.

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F. 207. Man könnte perfuht fehn zu glauben. daß. da ntan eine pofitive und eine negative Hand befiht. ntan durch Zufammeugeben und Ineinanderfalten derfelbett dettt eigenen Leibe etwas Genügendes und Behaglihes erwiefe. Die That rehtfertigt aber diefe Bermnthung niht. Zh habe den Berfuh von 48 Senfitiven. deren fliameu ih hier niht alle 'aus tneinen Tagbüchern .ausziehen will. mindefiens einige und 70mal wiederholt mahen laffen. Nicht eine Verfon fand fich. welhe fih niht beklagt hätte. daß ihr das Zufamtuenlegen oder Zneinanderfalten ihrer beiden Hände ttiht unangenehm und mehr oder tuinder peinlich wäre. wogegen das Wiederöffneu

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