Die Werdenberger Chronik: ein Beitrag zur Geschichte der Kantone St-Gallen und Glarus

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L. Hitz, 1860 - 464 Seiten
 

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Seite 73 - Freiheit zu leben und sie zu behaupten wissen. Das Unglück voriger Zeiten hat einen Unterschied unter den Menschen aufgebracht, eure streitbare Hand verbessert, was der Weltlauf böse gemacht; so treten die Menschen in die natürlichen Rechte zurück, und brave Männer sind Brüder, wie ihr und ich. Dort...
Seite 73 - Es ist euch wohl bekannt, biedere Männer, wer ich bin, der hier zu euch redet ; geboren von Montfort, welcher Stamm an Adel und Alter keinem nachgibt. Aber was ist adelig, als in der Freiheit leben und sie zu behaupten wissen. Das Unglück voriger Zeiten hat einen Unterschied unter den Menschen aufgebracht , eure streitbare Hand verbessert, was der Weltlauf böse gemacht; so treten die Menschen in die na.
Seite 73 - Land» mann zu Appenzell, Einige Kenntniß von des Feindes Manier, meiner Voreltern Muth, mein Schwert und mein Blut (mehr nicht hat mir die ungerechte Gewalt gelassen), das ist euer, eure Sache sei mein, laßt mich leben und streiten wie einer aus euch.
Seite 73 - ... auf Landtagen schweigt und nichts Höheres kennt, als ihren Dienst, gönnen sie die Ehre, Diener zu sein; den ächten, alten Adel, dem die Freiheit so lieb ist, wie ihnen die Macht, den hassen sie, unsere Burgen müssen Raubschlösser sein und aus Liebe zur Ordnung nehme» sie sie ein und behalten sie > für sich.
Seite 73 - Dem, der blindlings ihre Kriege thut und auf Landtagen schweigt und nichts Höheres kennt, als ihren Dienst, gönnen sie die Ehre, Diener zu sein; den ächten, alten Adel, dem die Freiheit so lieb ist, wie ihnen die Macht, den hassen sie, unsere Burgen müssen Raubschlösser sein und aus Liebe zur Ordnung nehme...
Seite 154 - Da ich innen werde gereinet Und mit Gotte gar vereinet, Was ich anders hab gemeinet Das bedecke.
Seite 180 - Glarner ihre Waffen auf das Schloß ab. Obschon die Zürcher Abgeordneten sich alle Mühe gaben, die Glarner Bataillone vom Einrücken in die Grafschaft Werdenberg abzuhalten, so wollte die Mannschaft doch nicht zurückkehren, ohne ihr Unterthanenland wenigstens gesehen zu haben. Sie wurde daher am 8.
Seite 74 - Römschen kung och ist berett daz wir vorgenant amman vnd gemain lantlüt ze appenzell sollent dem forgenanten edlen Heren Graff Rudolffen beholffen vnd beraten sin sond gen land vnd lüten vnd bürgen vnd...
Seite 57 - Feldzuge, den die Brüder Ulrich Steffan, Ulrich Hans, und Ulrich Eberhard im Dienste Abt Hermanns von St. Gallen nach Zürich thaten, litten sie Schaden. Diesen ersetzte der Abt ihnen im I. 1355, und entließ sie ihrer Zusage zu ferner« Kriegsdiensten, (von Arz), Anmerkung.
Seite 180 - Werdenberger, die sich nicht vorstellten, daß ihre Obrigkeit in so ungewöhnlicher Weise Truppen auf das Schloß schicke, läuteten Sturm, griffen zu den Waffen und besetzten alle Zugänge. Die Besatzung ließ einige blinde Kanonenschüsse...

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