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Ludolph, Erzbischof von Magdeburg, ist Zeuge bei der Bewilligung aller im Gebiete des Stifts Corvey befindlicher Gold-, Silber- und anderen Metallgruben und Goldwäschen an Widekind, Abt zu Corvey und dessen Nachfolger, durch Kaiser Heinrich VI.

Acta sunt hec anno dominice incarnationis M°C°XC9II. Indictione XIa., anno imperii nostri Post mortem serenissimi patris nostri III'.

Data Northusen XII° Kalendas NovemBRJS.
Gedruckt bei

Erhard C. D. hist. Westf. II. p. 220 (nach dem Original).
Martene et Durand Vett. SS. ampl. Coll. I. p. 1002.

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Vesit, welche 2 Scheffel und 2 Schock Hafer einbringe, von denen der eine Scheffel den Conventualen (dominis) zum Dienst am Gedächtnißtage der Rich eza, der Gemahlin Friedrichs, der andere dagegen an Friedrichs eigenem Gedenktage gegeben werde. Die beiden anderen Hufen stehen unter der Verwaltung des Cellerars. Er habe auch zur Erwerbung von 2 Hufen in Poppendorf funfzehn Mark, ferner 15 Marf für viertehalb Hufen in dem Dorfe Seedorf (Sedorp) gegeben, wovon dem Erzbischof gehören solle, was ihm von Rechtswegen gebühre, und dem Herrn Friedrich von Körbeliß (Karbelitz) auch, was ihm zukomme. Der Rest folle zu zwei Seelengedächtnissen in folgender Weise verwendet werden. Am Feste der Jungfrauen solle von der Hälfte der Convent die Memorie des Vaters Friedrichs und aller seiner Blutsverwandten feiern, die andere Hälfte aber solle zum geistl. Dienst (in seruitium) beim Jahresgedächtnisse des Albero verausgabt werden. Ferner habe Friedrich vier Pfund und fünf Schillinge zum Dienste der Conventualen (ad servitium dominorum) zur Memorie Konrads und weitere 4 Pfund für eine halbe Hufe in dem Dorfe Vorne (Burnem) gegeben, welche einen Scheffel Weizen einbringe. Sodann habe er noch zu den Lichtern der Altäre des heil. Lorenz und Panfraz viertehalb Pfund und zwei Schillinge gegeben. Von den Gütern zu Escherstedt folle Cesarius drei Scheffel zinsen und von der Mühle zu Rothenförde solle ein Scheffel Roggen auf drei Jahre der Gemahlin und der Schwester des obgenannten Friedrich gegeben werden. Falls Friedrich nach drei Jahren sterbe, sollen auch diese Güter dem Kloster zufallen. Eine halbe Hufe aber in dem Dorfe Borne solle seiner Gemahlin auf Lebenszeit verbleiben, nach ihrem Tode aber diese halbe Hufe mit allen anderen Gütern an das Kloster fallen, doch mit der Bedingung, daß an seiner Ehefrau Gedenktage davon den Conventualen eine Spende gereicht werde. Während der drei nächsten Jahre sollen der Frau auch zu Ostern und an dem Feste den Conventualen je 8 Schillinge gegeben werden und an Festtagen, wo ihnen Wein gereicht werde, folle auch während jener drei Jahre seiner Gemahlin Wein gespendet werden. Ueberdies wurde dem Friedrich versprochen, daß, wenn sein Bruder in dem Hospital der Unterstüßung bedürfe, ihm diese gewährt werden solle. Endlich habe Friedrich sein Haus und was er sonst an Gebäuden besessen, seiner Frau zu freier Verfügung gestellt.

Acta sunt hec anno domini M. C. XCII.
Gedruckt bei

leudfeld Antt. Praemonstr. I. p. 115.

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8) Nach 1192. · Albrecht der Zweite, Markgraf von Brandenburg, erbaute Wolmiredt an der Ohre.

Riedel Cod. Dipl. Brand. D. S. 278.

9) S. d. 1192-97. Pabst Cölestin III. erwidert dem Dom-Capitel zu Magdeburg, daß wenn der „archidiaconus Cenomanensis“ (zu Le Mans ?) zugleich DomDe chant 311 Magdeburg, der seinen Woljnjik in Frankreich beibehalten habe, so daß nun schon zehn Jahre lang das Erzstift die Gegenwart des DomDechanten entbehre, auf an ihn gerichtete Aufforderung sich nicht einstelle, das Dom-Capitel zur Wahl eines andern Dechanten befugt sei.

S. Jaffé Regg. Pontiff. p. 911 ff. Nr. 10701 nach Augustini Tarr. Opp. IV. 384. In einer der folgenden Urkunden vom Jahre 1197 erscheint ein Heinrich als Dom-Dechant von Magdeburg.

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13) 28. Juni 1193.

Gebhard, Burggraf von Magdeburg, (Geuardus burgrauius de Megedeburc) ist Zeuge, als Kaiser Heinrich VI. in Worms befundet, daß Dietrich von Hochstaden und Gerhard von Ahr das Schloß Ahr dem Erzbischofe Bruno von Köln übergeben und von ihm wieder zu Lehen zurückerhalten haben u. 1. w.

Signum domini Henrici sexti romanorum imperatoris gloriosissimi.

Acta sunt hec Regnante domino Henrico sexto Romanorum imperatore Gloriosissimo, anno regni eius XXIII., Imperii uero III., anno dominice Incarnationis millesimo centesimo nonagesimo III, Indictione undecima. Datum apud wormatia m IIII. kalendas iulii.

Gedruckt bei
Ennen und Eckert, Quellen zur Geschichte der Stadt Köln I., p.

603—5 (nach dem Originale im Kölner Stadtarchive).
Lacomblet, Niederrh. Urkundenbuch I., p. 376.
Huillard-Bréholles, histor. Frid. II. Ib. 453. Vgl. Stumpf,
Reg. 4820.

14) 29. Juni 1193. Gebhard, Burggraf von Magdeburg ist Zeuge bei der Confirmation Kaiser Heinrichs VI. über das dem Kloster Bebenhausen ertheilte Privilegium.

Datum Wormacie anno dominice incarnationis M°. Co. XCo. III. tercio Kalendas Julii.

Regest nach Befold docum. rediv. 362 in Monum. Zollerana I. No. 49.

15) 1193. Gebhard, Burggraf zu Magdeburg ist (vor dem Grafen Hermann v. Ravensberg) Zeuge in einem Zoll-Privilegium Kaiser Heinrichs VI. für das Hochstift Utrecht über den Zoll zu Smithuysen.

Datum Confluencie anno (dominice incarnationis) M° Co. LXXXXIII.

Regest nach

Bondam Charterbook I., 213 in Monum. Zollerana I. p. 51.

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