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Albrecht, Erzbischof von Magdeburg, vertauscht mit Consens feines Domcapitels an den Probst Poppo und Convent des Klosters Neuwerk bei Þalle 5 Hufen in Senewiz und einen Mahlgang in der Klostermühle bei Clausler gegen einen Wald und einen Theil des Ackerwerks (partem agriculture) in Schweinig, wegen der Entlegenheit dieses Ortes vom Kloster und ernennt überdies den jedesmaligen Probst desselben zum Scholarchen der bei der Markt-Kirche in Halle gelegenen Schule, deren Verwaltung (jus scolasticum) mit der Probsteiwürde, gleichwie der Archidiaconat (des Bannes Halle) auf immer verbunden sein solle.

Zeugen: Otto prepositus maior, Bernhardus decanus -- (unvollständig). Gedruckt bei

v. Ludewig Rell. Msptt. V. p. 22.
v. Dreyhaupt Saalfreis I. p. 728.

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Datum Laterani VIII. Kalendas Februarii, Pontificatus nostri
Anno tertio decimo.
Nach dem Original gedruckt bei

v. Erath C. D. Quedlinb. p. 129. 130.
Leudfeld Antt. Quedl, p. 227.
Lünig Teutsches Reichsarchiv XVIII. p. 203.
Gersdorf C. D. Sax. Reg. B. I. p. 74, die Urkunde unrichtig

ins Jahr 1210 seßend. Vergl. Potthast Regg. Pontt. I. p. 360
Nr. 4171.

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386) 12. März 1211 (1212) starb Johannes, Probst im Kloster Lauterberg bei Halle.

S. Necrolog. monast. Novi operis Hallensis herausgeg. von Bode: mann in den Magdeb. Geschichtsblättern II. p. 161. 162 mit nähern Ausführungen. Nach v. Dreyhaupt Saalkreis II. p. 866 starb Johannes am 28. März 1212, nach dem Chron. Montis Sereni herausgeg. von Eckstein am 7. März 1211.

387) 31. März (1211). Pabst Innocenz III. überträgt dem Magister Nicolaus Domherrn zu Meißen und dem Stiftsherrn zu Stendal, Arnold, an Stelle des verstorbenen Stiftsherrn von Wurzen, Burchard, die Untersuchung der Streitigkeiten zwischen dem Domprobste Otto und dem als Domprobst von Magdeburg fich gerirenden Doniherrn Walther über die Wahl zum Domprobst.

Data Laterani II. Kalendas Aprilis, Pontificatus nostri anno XIIII.
Gedruckt in

Baluzii Epp. Innocentii III. T. II. p. 523. 524. Vgl. Potthast

Regg. Pontt. I. p. 363 Nr. 4212.

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Burchard gegeben, und 4 Hofstellen in Halle (Hallis) dicht am Kloster jenseits der Saale, von Eiko gegeben. Demnächst folgende Güter (redditus), welche das Kloster nachher erworben habe, nämlich 2 Hufen im Dorfe Hulleben (Hunleue), 1 Hufe im Dorfe Passendorf (Bossendorp) und eine Wiese, 3 Hufen in Delniz und die Abgaben von den Kleinschmieden (de fabris, qui Kleinsmide nuncupantur) in der St. Lambrechts-Straße, eine Hofstelle neben dem St. Ulrichs-Mirchhof, 2 neben dem Kloster, eine dritte in derselben (Kloster-) Parochie und 3 Gärten (ortos, Worte, Stücke Landes) bei Halle, auch endlich eine Hofstelle von Rudolph v. Zwochowe und eine von Bruno v. Halle, auch bei der Stadt gelegen.

Zeugen: Albertus Decanus, Anno Cellerarius, Rodolfus Scolasticus, Teoderius prepositus, Conradus, Magister Gernandus archidiaconi ecclesie nostre, Heidenricus et ludolfus notarii nostri.

Acta sunt hec anno Dominice Incarnationis Millesimo ducentesimo undecimo, Vo Kalendas Magii (sic!), pontificatus nostri anno Quinto.

Nach dem Original, dessen Siegel nicht mehr vorhanden, im N. Staats-Archiv zu Magdeburg.

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