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252) 11. April (1206). Pabst Innocenz III. beauftragt den Bischof von Havelberg, sowie den Domprobst daselbst und den Probst von Jerichow dem Stifte zu Stendal den friedlichen Besiß der von denselben, besonders durch die beiden Brüder des Markgrafen Albrecht erworbenen Güter zu sichern.

Datum Rome apud sanctum petrum III Idus Aprilis, pontificatus nostri Anno Nono. Gedrudt bei

Riedel C. D. Brand. A. II. p. 445, 446 (nach dem Original).

Vgl. Potthaft 1. c. p. 235. Nr. 2743.

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Datum Rome apud sanctum Petrum II Nonas Maii, Pontificatus nostri Anno Nono. Gedruckt bei

Riedel C. D. Brand. A. V. p. 29. Vergl. Potthast Regg.

Pontt. I p. 237 Nr. 2770.

an n

255) 22. Juni 1206. Pabst Innocenz III. bestätigt dem Abte Hermann und dem Convente des Klosters Ilenburg gewisse Rechte, die der verstorbene Erzbischof Wichmann von Magdeburg dem Kloster verliehen gehabt habe u. 1. w.

Data Ferentini X. Kalendas Julii, pontificatus nostri anno nono.
Nach dem Original im Königl. Staats-Archiv zu Magdeburg.
Gedrudt in

v. Heinemann C. D. Anhalt. I p. 560.
Facobs Urkundenbuch des Klosters Ilenburg I. p. 52. 53. (nad)

dem Driginal.)

256) 22. Juni 1206.

Pabst Innocenz III. bestätigt das Stift Gandersheim, seine Privilegien und Güter, unter denen das Schloß Wanzleben nebst der Kirche (parochia) sowie die Capelle in Seehausen genannt werden.

Data Ferentini per manum Joannis S. Marie in Cosmedin diaconi Cardinalis, sancte Romane Ecclesie Cancellarii, Xo Kalendas Julii, Indictione VIII., Incarnationis Dominice anno MCCVI, Pontificatus vero Domini Innocentii Pape tercii anno IX. Gedruckt bei

Leuckfeld Antiqq. Gandershh. p. 70.- 74.
Meibom S. R. Germ. II. p. 507.
Leibniß S. R. Brunsv. III. p. 725.
Lünig Reichsarchiv XII. p. 822.
Harenberg Hist. eccl. Gandersh. p. 738. Vergl. Potthast

Regg. Pontt. I. p. 242. Nr. 2823.

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Im Jahre 1206 am S. Jacobstage belagerte Graf Wilhelm von Lüneburg, der Fette, Sohn Herzog Heinrichs von Braunschweig die Burg Lichtenberg, welche vorher Hermann und Heinrich von Harzburg dem Könige Otto abgenommen hatten. Da sie auf diesem Hause großen Hunger litten, fandten sie zu dem erkornen Erzbischof (von Magdeburg) Albrecht um Hülfe. Dieser vereinigte sich sofort mit dem Landgrafen Hermann von Thüringen und dem Markgrafen Dietrich von Meißen, und vertrieben sie zusammen die Herren, verbrannten die Werke, blieben davor liegen und versorgten die Burg ein Jahr hindurch.

Magdeburger Schöppen-Chronik herausg. von Janicke. S. 130.

259) Juli 1206. Herr Gunzelin von Wolfenbüttel, Truchseß des Königs Otto, sammelte ein Heer und belagerte damit Lichtenberg 6 Wochen lang, aber die Magdeburger rückten mit einem großen Heere heran und entsekten die Vefte.

Chron. rhytm. bei Leibniß SS. Brunsv. III. p. 112.

260) Juli 1206. Herzog Wilhelm (von Lüneburg) belagerte Lichtenberg, das die Grafen Hermann und Heinrich von Wernigerode dem Könige Otto entrissen hatten. Auf der Burg entstand bereits Mangel an Lebensmitteln, als der Bischof Albrecht von Magdeburg nebst dem Landgrafen Hermann von Thüringen und dem Markgrafen Dietrich von Meißen heranrückten und die Burg mit Lebensmitteln versahen.

Bothonis Chronicon bei Leibniz S. R. Brunsv. III. p. 356.

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262) 8. September 1206 bis Anfangs 1207.

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264) 8. d. (Ende 1206). Der Römische König Philipp sendete neben Andern auch G(ebhard) Burggrafen von Magdeburg mit dem Patriarchen Walther von Aquileja an den Pabst Innocenz, um als Bevollmächtigte und Vertrauensmänner init ihm über einen Frieden und Einigung zwischen der Kirche und dem Kaiserthum zu verhandeln. Gedruckt in

Monum. German. IV., p. 213. Vgl. Böhmer Regg. Imp. de · 1198 ff. II. S. 25—26. Baluzii Epp. Innocent. I. p. 749.

265) 1206-1207. Albrecht Erwählter von Magdeburg (electus Magdeburgensis) erhielt vom Pabste Innocenz das Pallium und die Inful Dann kehrte er nach Magdeburg zurück und wurde hier vor dem Palmsonntage feierlich empfangen. Am folgenden Charfreitag brannte während des Gottesdienstes (inter divina solennia) die Domkirche ab.

Chron. Sampetrin. Erford. bei Mencken S. R. G. III. p. 235 f.

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