Wie klingt reformiert?: Arbeiten zu Liturgie und Musik

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Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2014 - 256 Seiten
Die reformierte Kirche gilt weithin als kunst- und musikfeindlich, obschon sie eine reiche musikalische Geschichte und eine dynamische musikalische Gegenwart hat. Diese lässt sich nicht aus einem theologischen Axiom begründen, sondern bedarf der Diskussion. Dabei spielt das von der versammelten Gemeinde gesungene Kirchenlied eine herausragende Rolle. Die in diesem Band vereinigten Aufsätze und Referate von Andreas Marti aus den letzten zwanzig Jahren stellen sich dieser Diskussion aus reformierter Sicht: Dem Kirchenmusiker gelingt es immer wieder, unterschiedliche Perspektiven in eigenständiger und erhellender Weise aufeinander zu beziehen.
 

Inhalt

Abkürzungen Sigel
7
Vorwort
9
Gottesdienst Theologie Musik
15
Wie klingt reformiert? Ausgangspunkte Konkretionen und Spannungsfelder
17
Musik im Gottesdienst Grundzüge einer reformierten Konzeption gottesdienstlicher Musik
28
Weg und Raum als Metaphern von Liturgie und Gemeindegesang
43
Die Zukunft der Liturgiearbeit in der reformierten Deutschschweiz
55
Vom Historismus zum Kulturprotestantismus Evangelische Kirchenmusik im 19 Jahrhundert
67
Die Popularmusik gibt es nicht Plädoyer fürs Argumentieren
107
Das Kirchenlied als Ort kritischer Begegnung Ziele und Methoden der Hymnologie im 21 Jahrhundert
119
Kunstfeind Calvin?
127
Der Genfer Psalter in den deutschsprachigen Ländern im 16
132
Jahrhundert
133
Das erste in Bern gedruckte Gesangbuch von 1606
154
GellertLieder in der Schweiz
165
250 Jahre Geistliche Oden und Lieder 1757 von Christian Fürchtegott Gellert
247

Johann Sebastian Bach Musik aus dem Glauben für den Glauben?
88
Die geistliche Musik existiert nicht Musik im Raum von Kirche und Liturgie
100

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Autoren-Profil (2014)

Andreas Marti, Dr. theol., Jahrgang 1949, ist Kirchenmusiker in Köniz, Titularprofessor für Kirchenmusik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern und Fachbeauftragter der Liturgie- und Gesangbuchkonferenz der evang.-ref. Kirchen der deutschsprachigen Schweiz.

Bibliografische Informationen