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oder acht Blättern zusammensuchen mußte, wos durch das Studium nur erschwert und Manden ganz verleidet wurde. - Um das gegenwärtige Wert auf die bequemste Weise zu gebrauchen, lasse man die angehängten 9 Tafeln auf Pappe ziehen und stelle sie, beym Gebrauche des Schachbretes hinter demselben auf, das Buch lege man sich aber an die Seite des Bretes, und so ist auch die schein bare Unbequemlichkeit des Raumes gehoben. W. Schon die vorhergebende (die 4te) Uuflage zeichnete sich vor ihren früheren durch bedeutend Berbesserungen in der Unordnung, durch größe Deutlichkeit des Druckes und der Tafeln , un durch ansehnliche Vermehrungen mit ganz neuen interessanten und fcharfsinnig entworfenen Spie arten aus. Die gegenwärtige fünfte. Uuflage ganz unverändert geblieben, hat aber vor der fe heren die sorgfältigste Correctur in der Bezei nung der Figuren, ihrer Stellungen und Zi voraus, daber wir fie mit Recht fehlerfr nennen zu können glauben.

Wien, im März 1823.

Der Verleger

Neue Spielbücher im Berlage der C. Ha a s’schen Buchhandlung, Wien: Tuchlauben, dem Schönbrunierhause gegenüber,

neben dem Kühfußgäßchen, Nr. 561. Prag: Altstadt, Jesuitengasse, im gelben Hause Nr. 186.

Diese Werke sind auch in allen übrigen Buchhandlungen

Deutschlands für die nähmlichen Preise zu haben oder zu bestellen.

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Udams Whift Spiel.
Gründliche Anweisung zum Whift: Spiele, oder

Darstellung aller Gelege, Regeln, Feinbeiten und
Berechnungen diefes Spieles; auf Benspiele nach
den besten Gewährsmännern der alten wie der neuen
Schule von Hoyle bis Matthews gegründet. Nebst
Bemerkungen über das Kleins Whift (Short-
Whist), Bon G. Adam $. 12. 1821. brosch.

15. gr.

Ausgezeichnete Whist - Spieler find fo felten, daß es schon viel sagen will, einen so genannten guten Spieler zu finden, so ausgebreitet auch dieses höchst

interessante Spiel ist. Die Ursache davon ist, daß so viele es gelernt zu ha: ben vermeinen, wenn sie auch nur die ersten Spielregein fich gemerkt haben. Sie fpielen es dann wohl nach eigener Übung geläufig, gewinnen sogar mit gleich Tchwachen Spielern, zufällig, - finden es aber unbegreiflich, wenn fie gegen einen wahren Spieler immer verlieren, und schieben auf's Glück, 'war doch bey diefein Verstandesspiele die Folge der richtigen Berechnung und überlegenen Feinheit war. Nur durch lektere' erkennt man den ausgezeichneten Spieler; zu ihrer Erlernung gehörte aber unendliche Mühe, da in der deutschen Sprache eine richtige, umfassende Anleitung bisher fehlte. Man glaubt sich daher. den Dank aller Liebhaber dieses Spiels zu verdienen, indem man hiermit dessen eigentliche Theorie, nach den Berechnungen und Erfahrungen der berühmtesten Spies ler. in England, unter Einem Gesichtspuncte vereiniget, und alle zerstreuten Regeln gesammelt und mit BeyfpieTen unterstüßt, übergibt.

Sarot: Sappen. Spiel. heoretisch-praktische Anweisung zur gründlichen (

nung des beliebten Sarot-Sappen Spi sowohl durch genaue Bestimmung aller Regeln Feinheiten, als auch durch die Beobachtung und einandersegung mehrerer angeführter, fehr schr ger Beyspiele. Von einem genauen ke'n 12. 1821, broschirt 12 gr.

Dieses allgemein beliebte und verbreitete Spit scheint hier zum ersten Mahle beschrieben, und mit einer Faßlichkeit und Richtigkeit, die nichts zu Ichen übrig läßt. Es wird daher, um so willkommener als die tägliche Erfahrung lehrt, daß unter hundert 6 lern oft nicht zehn nach der wahren Spiel : Raisor fahren, und her so oft sich und dem Nebenmanne luft oder gar unangenehme Streitigkeiten zuziehen. finden sie alle Spielgeseße bestimmt, alle Regeln und heiten erkärt, und alle Irrthümer berichtiget.

H. S tid's Piquet-Spiel. Theoretisch - praktische Anleitung zum edlen

quet: piele. Nach allen Regeln, Feinhe und Grundlagen der bewährtesten Kenner bearb und durch zwölf Musterspiele erläutert von He rich S tid. - 12. 1823. broschirt 12. gr.

Diese erste ganz ausführliche Anleitung zu eine interessanten Spiele, welches dermahl für Leute vor tem Ton gewisser Maßen unerläßlich zu kennen ist, ha Verfasser, nach einer 30jährigen Erfahrung in versch nen Ländern, vorzüglich aber im Vaterlande dieses les, entworfen, und mit der größten Slarheit ausgea tet. Von den einfachsten Regeln bis zu den feinsten angen wird man nichts darin vermissen,

Billard-Spiel. Oründlicher Unterricht im Billards Spiele,

der Unweisung zu allen Coup-sec oder Dreç Ben, nach den Erfahrungen der besten Meister u. Bon V. Grüner. - Mit vielen Kupfertaf

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und einem Anhange die neuen Wiener Billard-Re: geln enthaltend.: 8. brosch.

Dieses sowohl auf vieljährige praktische Erfahrung, als auf mathematische Regeln gegründete Werk, gibt die umfassendste und deutlichste Anleitung zu dem allgemein beliebten Billard - Spiele, von dem einfachsten Handgriff bis zu den künstlichsten, bisher von den fertigen Spielern geheim gehaltenen Vortheilen. Es wird daber sowohl dent Anfängern als den geübteren Spielern nüßlich und inters effant feyn.-s erscheint im Laufe d. 3. 1823.

Pfänderspiele und lösungen.
Neue Pfänderspiele und romerzhafte Pfänders

lösungen für vergnügte Gesellschaften. Wierte
Auflage. Mit 50 Karten, Erklärung u. s. w. In
Oduber gebunden. 813. (In Commission.) 12 gr.

Da Pfänderspiele die beliebteste Unterhaltung frober Gesellschaften sind, so hat man, um in dieses Vergnügen Åbwechslung und neuen Reiß zu bringen, eine Sammlung von neuen Pfänderspielen gemacht. Es sind auch nachsprechspiele angezeigt. Die wiederhohlte Auflage zeigt seine Beliebtheit.

(Pußer vorstehenden sind auch alle übrigen Spiele

bücher in angezeigter Buchhandlung zu haben, als :)

Una st asia und das Schachspiel. Briefe aus Italien

(von Heinre). 2 Bd. 8. Frankf. 815. Rth. 1. 8 gr. Dollinger, J., 110 Schach - Endspiele; dann 24 verschiedene Arten den Springer durch alle Felder uc.

8. Wien. 806. Kindermann's vollständige Anweisung des Schach

spiels durch einen vorhergebenden allgemeinen Uns terricht, dann durch die nachfolgenden Erläuterungen der von den besten Meistern aufgestellten Musterspiele gründlich zu erlernen. 3te sehr vermehrte Uufl.

8. Gräß 819. Rod, J. Coder der Schachspielkunst, nach den Mus

sterspielen und Regeln der größten Meister, in einer für die Erleichterung des Selbstunterrichtes beques men Bezeidnungsart und Anordnung entworfen.

2te umgearbeitete und starkvermehrte Auflage

gr. 8. Magdeburg. 1813. 4 Rth. Senft u. Pillsade, das Belagerungs:

Nebst Anweisung zum Schach unter 3- oder

lern ic. gr. 8. Hamburg. 1820. - 16 gr. 12 Omladt-Parthien, des großen Kampfes in

pa's Freyheit, Friede und Glück. (In 12

Endspielen dargestellt.) gr. 8. Wien 1815. Philidor, A.D., praktische Anweisung zum

spiel. 3te verbesserte uflage. 8.Gotha. 810. Stamma's, des Arabers, Schauspiel-Ger

s. i. deifen 100 Spiels Endungen, neu ber ben, mit Anmerk., Verbeit und Zufällen terricht für minder geübte. Odhachspieler der

W. S. gr. 8. Wien. 1806. Vidae, H., Scacchia Ludus, quem peritis una cum Jac. Balde Ludo I dis aperuit C. P. Froebel. 18. Rudolp 1820. 18 gr. a hl's G., Geschichte des Schachspiels bens diern, Persern, Arabern, Türker, Sir übrigen Morgenländern, Deutschen u. a. E

8. Halle 1798. i Rht. Mosler, V., das Schachspiel; nach dem

fchen des Autore Modenese dargestellt

Kupfertafeln gr. 8. Coblenz. 822. 1 Rth Sch a dh spiel-Geheimnisse, neu entde

Sammlung der schönsten, meist noch ur Züge beym Sdachspiel. In einer bequeme nungsart zum Selbstunterricht entworfen

serte Aufl. 16. Linz. 818. brosch. Damenspiel von Koch - Zimmermann Archiv der Spiele, oder fortlaufende B

aller Spiele der Vor- u. Mitwelt. 3 Thle. 8. Vieth, O., Betrachtungen über das SH

ders über das Pharao. 8. Elberfeld. 8.

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