Sensenfrau und Klagemann: Sterben und Tod mit Gendervorzeichen

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Silvia Schroer
Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2014 - 112 Seiten
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Vorstellungen von Sterben und Tod sind gendergeprägt. Schon das grammatische Geschlecht von «Tod», «thanatos», «mors» differiert in alten und heute gesprochenen Sprachen. Kulturen und Religionen kodieren bestimmte Todesarten, wie zum Beispiel Suizid, geschlechtsabhängig. Aber auch die konkreten Einstellungen zu und Erfahrungen mit Sterben und Tod sind für Männer und Frauen durchaus nicht gleich, wofür es Ursachen in der Biologie gibt (Schwangerschaft, Geburt und Tod waren und sind miteinander verflochten), aber auch in sozialen und kulturellen Zuweisungen. *Mit diesen Genderkomponenten des Todes hat sich eine öffentliche Tagung an der Theologischen Fakultät Bern im Mai 2013 beschäftigt, deren sechs Beiträge – erweitert um kurze Forschungsüberblicke aus den theologischen Disziplinen – hier dokumentiert werden. Der Studientag markiert den Auftakt zu einem mehrjährigen Forschungsprojekt zu Tod und Gender, das erstmalig und interdisziplinär der Frage nach dem Gendervorzeichen von Sterben und Tod nachgeht.**Mit Beiträgen von Angela Berlis, Cristina Betz, Magdalene L. Frettlöh, Andreas Kessler, Isabelle Noth, Silvia Schroer.
 

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Inhalt

Vorwort
7
Vom kleinen zum grossen
27
Tod und Gender im alten Israel und seinen Nachbarkulturen
43
Erinnern gegen den Tod?
71
Angesicht des Todes
87
Die Autorinnen und der Autor
111
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2014)

Silvia Schroer, Prof. Dr., Jahrgang 1958, ist Professorin für Altes Testament und Biblische Umwelt an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Bibliografische Informationen