Die Konstruktion von Feindbildern: Zum Sprachgebrauch in neonazistischen Medien

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Springer-Verlag, 09.03.2013 - 232 Seiten
Dieses Buch liefert einen Einblick in eine extremistische Subkultur, deren Schriften nur selten an die Öffentlichkeit gelangen: Es sind die Zeitungen und Zeitschriften, die Flugblätter und Pamphlete zahlreicher neonazistischer Gruppen, die hier detailliert untersucht werden. Der Autor beschreibt die publizistischen Aktivitäten der Neonazis und analysiert ihre Medien; er skizziert den ideologischen Sprachgebrauch einzelner Gruppen und zeichnet - ausgehend von konstruktivistischen Prämissen - die Erschaffung und Entstehung ihrer Weltbilder nach. Ziel ist es dabei stets, die linguistische Analyse politischer Kommunikation mit den Schlüsselideen einer konstruktivistischen Erkenntnistheorie zu verbinden. Wie entsteht, so lautet die Kernfrage, eine ideologische Wirklichkeit? Wie wird aus dem anderen Menschen ein Gegner? Wie werden Feindbilder konstruiert?
 

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Inhalt

Ein Modell zur linguistischen Analyse von Feindbildern
34
Die Ideologie und die Medien
51
Der Freundeskreis Freiheit für Deutschland
63
Die Flugblätter und Flugschriften der Gruppe
85
Die Ideologiesprache der Neonazis
103
Definition des Schlagwortes 1 14
114
Schlagwörter zur Diskreditierung
144
Der ideologiesprachliche Neologismus und die Methode
152
Neologismen
167
Methode der Analyse
176
Metaphern zur Diskreditierung
201
feindselige Konstruktionen
203
Quellen und Literaturverzeichnis 21 1
211
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Über den Autor (2013)

Dr. Bernhard Pörksen arbeitet als Journalist und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Sprach- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Greifswald.

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