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mit derselben zusammenhängenden Aufsätze in der Eisenzeitung verhandelt. Der Vorsitzende berichtete, dass die Eisenzeitung die auf Grund des Pressgesetzes beanspruchte Aufnahme einer Erklärung des Ausschusses zur Widerlegung der heftigen gegen die Vereinsingenieure gerichten Angriffe verweigert habe, und zwar, weil in den Angriffen weder der Centralverband als solcher noch ein bestimmter Verbandsverein ausdrücklich bezeichnet sei; ebensowenig habe die Eisenzeitung die erbetenen Belege für die ausgesprochenen Beschuldigungen geliefert. Hr. Staatssekretär v. Möller bezeichnete die ganze Behandlung der Angelegenheit durch die Faber'sche Broschüre, weil pseudonym erschienen, als eine unwürdige und der Beachtung nicht werte, welcher Ansicht gemäss beschlossen wurde, von weiteren Schritten Abstand zu nehmen.

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Patentbericht. Kl. 28. No. 30928. Elektrischer Rolle o gegen Abbrechen gestützt und treibt durch das UmLampenanzünder. E. Grube, Ham- laufräderwerk zefg und die Kegelräder kl die Hauptwelle m. burg. Um den Zünder a mit Zünd- Um den Göpel schnell anzuhalten, zieht der Führer mittels rohr i, in welchem ein Inductionsstrom zum Zünden benutzt wird, an alle nur möglichen Orte bringen zu können, wird derselbe mittels der Schelle e und Flügelschraube

Arme d der Stockhülse s befestigt; dabei lässt --

sich derselbe in allen nur möglichen
Winkellager zum Stocke ein- und
feststellen. Um die Flügelschraube
ist der Hebel lh drehbar, um mit
demselben durch Anziehen der Schnur

y.
den zur Erzeugung des Inductions-
stromes nötigen Druck auf den Knopf b
des Zünders ausüben zu können. Die

Handgriffes und Stange v den Keil w nach aussen, worauf die
Feder r bringt den Hebel in seine Stange x sammt Schleife y durch den Gewichtsbebel t herab-
Ruhelage zurück.

gezogen und mittels Keiles die Bremse sr in Thätigkeit ge

setzt wird. Kl. 38. No. 31110. Tisch für Band- und Kreissägen. G. H. Stöckert, Crim

Kl. 47. No. 31060. Absperrschiemitzschau. Behufs ge- ber mit Wasserkühlung. J. Hanlon, f

nauer Einstellung des New-York. Das Kühlwasser tritt hl Sägenschnittwinkels ist

durch e in den Heisswindschieber B, die aus zwei Teilen colbe- wird durch die unten Offene Scheidestehende Anlegeschiene wand b zur gehörigen Verteilung in B auf einer mit zwei Vier- veranlasst und verlässt B durch ffl;

telkreisausschnitten ver- Zu- und Ablaufrohre sind teils biegsam,
d

sehene Scheibe d be- teils starr und wie die Schieberstange a
festigt, welche innerhalb in Stopfbüchsen geführt. Das abgelaufene
der Platte e und unter- Wasser kann noch zur äusseren Kühlung
halb des Scalepringes r

des Gehäuses A und des Aschen- und
drehbar und durch den Staubfängers d benutzt werden, bis es

d
Riegel s feststellbar ist. das Umhüllungsgefäfs bei m verlässt.
h Das ganze wird auf der
Schlittenführung fh ge

K1.47. No.31221. Excentrischer Cylinderdrehschieber. gen die in a a laufende

Neusser Eisenwerk, Heerdt bei Neuss a/Rh. Um den Säge vorgeschoben.

als Cylinderabschnitt gestalteten Drehschieber b beim Oeffnen

von der Dichtungsfläche abzuheben, beim Schliessen anzuKl. 42. No. 31181, Wassermesser. H. Diston, Phila

delphia. Der in

Der in der Endstellung gezeichnete coulissen

Fig. 1.

Fig.2.
artige Kolben g wird durch den
Druck des bei ke zwischen Kolben
und Würfel e einströmenden
Wassers zunächst geradlinig quer

durch das cylindrische Gehäuse
og

geschoben, und dann, indem das

entweder durch einen Schlitzkanal m oder durch die

pressen, ist die Drehachse c im Gehäuse a excentrisch gerechtwinklig sich abbiegenden

lagert und wirkt auf b entweder durch Mitnehmerknaggen d, Kanäle i zu den Aussparungen i Fig. 1, oder durch eine kniehebelartige Verbindung s, Fig. 2. der Wand o geleitet und der c kann auch concentrisch gelagert und durch Excenter mit b Kolben dadurch von dieser Wand

drehbar verbunden werden.
abgedrückt wird, um 180° ge-
2 g
dreht. Die Einschnitte des Cou-

Kl. 49. No. 31109. Bohrratsche.

Bohrratsche. J. B. Adams und lissenwürfels dienen

zum An

W. K. Greenway, Liverpool. Bei dieser die Bobrspindel a treiben des Zählwerks.

stetig nach einer Richtung drehenden Bobrratsche greift in

das mit a fest verbundene Rad b, Fig. 1 u. 2, ein zwischen den KI. 46. No. 31135. Göpel. E. Vogt, Ottmacha u. Platten ¿ und den Hebeln m liegendes Rad 1 ein. Der auf der Hohlsäule i des Cylinders a drehbare Zugbaum- gabelte Ratschenhebel c und die Führungshebel m sind durch halter 6 ist durch eine zwischen zwei Kränzen pq laufende die Stange p gelenkig verbunden und tragen die um o und e

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Wasser

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deutscher Ingenieure.

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dient zum Bewegen der Druckschraube gf. Sowohl die Druckschraube gf als auch die Nebenspindel q sind mit Körnerspitzen versehen, welche durch die Räder r und s stets in gleicher Höhe gehalten werden, um den Bewegungsmechanismus der Ratsche am Mitdrehen mit dem Hebel c zu verhindern. An Stelle der Räder r und s und der herausschraubbaren Nebenspindel q kann auch ein Arm q in der aus Fig. 3 ersichtlichen Anordnung angewendet werden.

Kl. 49. No. 30959. Parallelschraubstock. H. de Montigny und W. Schnorr, Eisenwerk Pöhl bei Jocketa i/V. Der im Untersatze g um den Zapfen f dreh

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soviel Widerstand, dass die Zurückfederung des Pressgutes, welches an seinen Rändern durch federnde Sperrzähne festgehalten wird, kein Ausschlagen des Hebels veranlassen kann.

K1, 58. No. 30795. Ballenpresse. A. S. Robinson und A. Schell, Albany (Amerika). Diese Doppelpresse, deren Presskolben i durch doppelte Schubkurbel und Vorgelege betrieben wird, hat seitliche Zufuhrtrichter d, in welchen über Trommeln laufende Stachelbänder roq, die von der Vorgelegewelle mittels Ketten- und Stirnrädergetriebe gedreht werden, das Pressgut bis zur Wandbiegung x fördern, worauf eine an į be

d festigte Stange mittels Verzahnung die um drehbare fingerförmige Thür f schliesst, welche am Schlusse des Arbeitshubes durch eine ausgelöste Feder zurückgeschnellt wird. Vom Kolben i gesteuerte Sperrhebel halten das Pressgut im Ballenraume fest, welcher behufs bequemen Bindens seitlich offen ist.

Kl. 58. No. 31047. Pulverpresse mit beweglichem Matrizentische H. Gruson, Buckau-Magdeburg. Die obere Stempelreihe c ist am Gestelle C befestigt; der Matrizentisch A, das Querhaupt B mit den Stempeln b und der Nadelhalter G mit den zur Herstellung der Kanäle in den Pulverkörpern dienenden Nadeln werden in folgender Weise von der Welle e bewegt. Nachdem die Matrizen a durch einen von x aus bewegten Füllschieber mit Pulver gefüllt sind,

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bare Parallelschraubstock kann beliebig eingestellt und mittels des in f eingeschraubten Bolzens k mit Schraubenmutter my gegen welche der Querhebel I sich anlegt, und des Hebels h durch die mit Handgriff i versehene Druckschraube festgestellt werden.

Kl. 50. No. 31070. Steinbrecher. Eisenhütte Prinz Rudolph, Dülmen. Die Schwinge B macht durch die mit

Excenter versehene

versehene Antriebsachse C eine pendelnde Bewegung &

um den Punkt E, indem zwei Zugstangen D den Kopf der Schwinge mit dem Kopfe des Gestelles A gelenkig verbinden. Die Schwinge kann aber auch mit ihrem oberen Teile drehbar mit dem Gestelle verbunden sein, während den unteren Teil

derselben ein Daumen der Antriebsachse angreift, gegen welchen die Schwinge durch eine Feder angedrückt wird.

Kl. 58. No. 30897. Neuerung an Ballenpressen. A. S. Robinson und A. Schell, Albany (Amerika). Ein zwischen Bogen l geführter Schwunghebel g treibt mittels zweier Zahnbogen g'fl mit veränderlicher Uebersetzung und eines Kniehebelpaares fe den Presskolben in solcher Weise, dass beim grössten Ausschlagwinkel die grösste Geschwindigkeit, in der

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heben die Kurbeln h mittels geschlitzter Lenkstangen i den Tisch A, nehmen mittels Stangen d die Teile Bb und G mit und saugen mittels der an B befestigten Stangen el Abwasser in den hydraulischen Cylinder H. Sobald das Pulver in a die Stempelc berührt, öffnet y das Druckwasserventil für H, und die Fertigpressung erfolgt. Wenn dann A und G durch hi abwärts bewegt werden, schliesst y das Zuflussventil, B bleibt stehen und die fertigen Prismenstücke werden durch x mittels des Füllschiebers von A entfernt. Endlich wird B

Band XXIX. No. 25.

20. Juni 1885.

Litteratur. — Zuschriften an die. Redaction.

477

nach Oeffnung des Ausflussventiles an H mittels der Hebelverbindung iikl und der Stützpunkte mn in die tiefste Lage zurückgebracht. In einer Abänderung hat jeder Stempel 8 b seinen eigenen kleinen Presscylinder H, und die Welle e besorgt nur die Steuerung für die durch Wasserdruck bewegten Teile A und b.

Kohlensäure zu verschiedenen Zwecken, zum Bierausschank usw. besser transportfähig zu machen, indem man sie in mit Holzkohle gefüllte Behälter presst.

Kl. 72. No. 31145. Verbundgeschosse und Verfahren zur Herstellung derselben. W. Lorenz, Karlsruhe (Baden). Die Verbundgeschosse besitzen einen Kern aus Weichblei und einen Mantel aus Stahl, Kupfer, Messing oder einem anderen harten Metall, um ein Plattschlagen und Zerreissen des Geschosses beim Eindringen in den menschlichen Körper zu verhindern. Die Geschosse werden in der Weise hergestellt, dass die durch Pressen gefertigten Mäntel reingebeizt, verzinnt oder verzinkt und voll Blei gegossen werden. Unter Umständen kann letzteres unter Pressen noch verdichtet werden. Zur Führung der Geschosse im Gewehrlauf erhalten dieselben entweder aufgelötete Ringe aus weicherem Metall oder ringförmige Verstärkungen des Mantels.

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Kl. 60. No. 31287. Regulirungsvorrichtung für
Kraftmaschinen. A. Kampf, Offenbach a. M. Das

Schlitzventil a öffnet sich nach
einer oder der anderen Seite, so-
bald der Grundschieber mittels
Gestänges zrt und Kugellagers c
den auf der Ventilspindel dreh-
und schiebbaren Hebell in
Schwingungen setzt und dessen
Stahlnase n mittels der Nase m
und des festen Hebels h das
Ventil dreht. · Die Federn f (s.
Nebenfigur) bringen h in die
mittlere Abschluss-Stellung zu-
rück, sobald m von n abgleitet,
und dies geschieht um so früher,
je mehr m durch den Regulator
gehoben wird, so dass sich bei
steigender Geschwindigkeit die

Füllung verkleinert.
Kl. 64. No. 30849. Verfahren, Kohlensäure in mit
Holzkohle gefüllten Behältern zusammenzupressen. G.
Stange, Heide (Holstein). Die Eigenschaft der Holzkohle,
bei dem Drucke von einigen Atmosphären das 20 bis 30 fache
ihres Volumens an Kohlensäure aufzunehmen und bei Ver-
minderung des Druckes wieder abzugeben, wird benutzt, um

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Kl. 86. No. 31008. Schaftmaschine. S. Hugot, Ehrenfeld. An Stelle der schwingenden Lade besitzt die Schaftmaschine einen Rahmen r, welcher in der Richtung der Nadeln s wage

2 recht verschoben wird. Der Rahmen wird beim Heben des oberen Messers o durch die mit diesem verbundene Stange h nach rechts bewegt und dabei der Kartencylinder C von den Nadeln entfernt und um 90° gedreht; beim Senken des Messers o vollführt der Rahmen durch die Wirkung von Federn 1 eine Bewegung nach links, so dass die Karte gegen die Nadeln gelangt.

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Litteratur. Untersuchungen zur Kanalisation. Von Dr. J. Soyka,

Auf diese sehr fleissige Arbeit folgt eine von gleicher Professor der Hygiene an der deutschen Universität zu Prag. Sorgfalt zeugende über die Luftbewegung in den Kanälen. München und Leipzig, 1885. R. Oldenburg.

Aus zahlreichen eigenen Beobachtungen wie denjenigen anderer Das etwa 10 Druckbogen starke Buch weist auf Grund geht hervor, dass die Sielluft in der Regel mit dem Wasser mit aller Vorsicht gesammelter Zahlen und eingehender sorg- strömt, jedoch auch umgekehrte Stromrichtungen eintreten. fältiger Versuche nach, dass gut ausgeführten Schwemm- Letztere sind indessen so schwach, dass eine gut angelegte sielen die hin und wieder behaupteten Uebelstände Wassersperre (Geruchverschluss) den Austritt der Sielgase in Verpestung der Luft durch Sielgase, Versumpfung des Bodens die Häuser mit voller Sicherheit hindert. infolge Undichtigkeit der Siele - nicht eigen seien.

Zablreiche Versuche Soyka's und anderer, die in ihren Dr. Soyka zerlegt diesen Beweis in drei Teile, deren Einzelheiten beschrieben werden, ergeben, dass die SelbstReihenfolge zweckmässiger die umgekehrte sein würde, indem reinigung des Boden, d. h. die Zerlegung organischer Stoffe der erste Beweisteil, welcher den Gesammteinfluss der ver- in unorganische, eine vollständige und dauernde ist, wenn geschiedenen Sielzustände (der Stadt München) auf die Sterblich- wissen näher erörterten Bedingungen welche bei gut ankeit darstellt, schneidiger gewesen sein würde, wenn derselbe gelegten Sielen erfüllt werden Rechnung getragen ist. sich auch auf die beiden anderen Beweisteile: Luftbewegung

Das Buch mag in erster Linie für die Gesundheitslehre in den Kanälen und Selbstreinigung des Bodens, gestützt hätte. geschrieben sein; es ist jedoch auch von hohem Wert für den

Zunächst enthält das Buch eine Schilderung der Siel- Techniker, welcher aus ihm zahlreiche für die Ausführung zustände wie der Bodenverhältnisse Münchens; es ist möglich, wichtige Thatsachen und Gesichtspunkte zu entnehmen vermag. auf Grund derselben die Stadt in 4 Gruppen zu zerlegen. Nun folgt die Zusammenstellung der Sterblichkeit innerhalb

Bei der Redaction eingegangene Bücher : dieser Gruppen, und zwar der Sterblichkeit im allgemeinen wie derjenigen durch bestimmte Krankheiten hervorgerufenen Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Flugder Kinder. Sämmtliche Vergleiche liefern das Ergebnis, staubes in den Rauchkanälen und Condensationsräumen von dass die Strassen ohne Siele die ungesundesten sind. Um der Hüttenwerken, Fabriken, Dampfkessel- und sonstigen FeueWohlhabenbeit der Bevölkerung Rechnung zu tragen, ist auch rungsanlagen. Von E. Schlösser u. A. Ernst. Hannover 1885. die Zahl der innerhalb der einzelnen Gruppen beschäftigten

Vorarbeiten für das Wasserwerk der Stadt männlichen und weiblichen Dienstboten getrennt aufgeführt. Mannheim. Von Oskar Smreker, Mannheim.

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Zuschriften an die Redaction.
Elektrische Accumulatoren.

Gewichte nach sogenannte 1 pferdige, und sind die genauen Dimen

sionen und Leistungsfähigkeit derselben wie folgt: Geehrter Herr Redacteur!

Gewicht der Elektroden

34kg In No. 22 d. Ifd. J. der Zeitschrift unseres Vereines bringen

verdünnten SO

10 Sie einen Artikel über elektrische Accumulatoren von Hrn. Professor

des Gefässes

6 Dr. Dietrich, und ersuche ich Sie, zur Richtigstellung folgendes

Gesammtgewicht 50kg. in der nächsten Nummer der Zeitschrift aufnehmen zu wollen.

Preis frei ab Hamburg 50 M. Die nach den Patenten von Sellon und Volckmar von der

Der zulässige Ladestrom beträgt 25 Ampère und der zulässige Electrical Power Storage Co. Lim. in England und von mir in Endladestrom 40 Amp. für 74/2 Stunden. Deutschland hergestellten elektrischen Accumulatoren, auf welche Hieraus ergiebt sich, dass zur Speisung von 100 EdisonHr. Professor Dietrich sich in seinem Vortrage bezieht, sind dem A-Lampen, die zusammen 70 Amp. X 100 Volt Spannung Strom

deutscher Ingenieure

bedürfen, 53 Stück 2 pferdige Accumulatorzellen ausreichen, die pro Stück 100 M kosten und 100kg wiegen. Der Preis einer derartigen Anlage stellt sich hier wie folgt:

53 Stück 2 pferdige Accumulatoren,

von denen 3 Stück als Rerserve
dienen, zu 100 M

5300,00 M,
1060kg verdünnte Schwefelsäure zu
8 M.

84,80 »
1 automatischer Ausschalter, eigenes
System

120,00 »
1 registrirender Strommessapparat 250,00 »

5754,80 M für Montage usw.

245,20 »

6000,00 M. Es ist also das Anlagekapital nur halb so gross, als die Rechnung des Hrn. Professor Dietrich ergiebt.

Im Interesse der Sache erwähne ich noch, dass eine Accumulatoren - Anlage, bestehend aus 28 Stück 2 pferdigen Zellen, die von einer Schwerd'schen Dynamomaschine mit 50 Amp. geladen werden, seit einem Monat in dem Concertlocale von Hrn. W. Jacoby hier in Betrieb ist, und werden von derselben, nachdem die Dynamomaschine, die bis 70 Amp. Strom liefern kann, abgesetzt ist, noch während mehrerer Stunden

je nach Bedarf 80 Glühlichtlampen gespeist.

Mit dem Ersuchen, vorstehendes in die Zeitschrift aufzunehmen, und zu jeder weiteren Auskunft gern bereit, verbleibe

hochachtungsvoll Hamburg, 30. Mai 1885.

J. L. Huber.

verschweigen, dass mich alle meine Erfahrungen mit Accumulatoren darauf hinweisen, die Huber'schen Zahlenangaben nur mit Vorsicht aufzunehmen, so lange keine detaillirten Messungszahlen vorliegen. Man muss nämlich unter Zugrundelegung der Angaben des Hr. Huber entweder annehmen, dass es ihm im letzten Jahre gelungen sei, die Abgabefähigkeit pro kg Elektrodengewicht von 3350mkg wie die Zahlen der El. P. St. Co. und meine eigenen Versuche ergeben auf 6150 mkg zu steigern, oder man muss glauben, Hr. Huber entlade seine Accumulatoren bis auf den letzten Rest, also mit einer Klemmenspannung, die schliesslich pro Accumulator auf Bruchteile eines Volt herabsinkt. Ein solches weit herabgehendes Entladen wird aber nach dem obigen Citate von der ÉI. P. St. Co. selbst durchaus nicht gebilligt. Vielleicht hat Hr. Huber die Freundlichkeit, sich darüber zu äussern, welche der beiden letztgenannten Möglichkeiten vorliegt; gleichzeitige Angaben von genauen Messungsresultaten würden sicher allerseits dankbar begrüsst.

Ich darf vielleicht noch daran erinnern, dass ich in meinem Aufsatz auf die selbstverständliche Thatsache hinwies, es sei besser, eine grössere accumulatorengattung als 1/2 pferdige für das berechnete Problem (Speisung von 100 Edisonlampen) zu wählen; um die Art und Weise der Berechnung möglichst klar darzustellen, und um die hier auftretende unangenehme Notwendigkeit des Parallelschaltens von 4 Gruppen zu erläutern, blieb ich bei den 1/2 pferdigen Accumulatoren. Stuttgart, den 8. Juni 1885.

Dietrich.

Hierauf ist uns von Hrn. Prof. Dr. Dietrich die folgende Entgegnung zugegangen:

Zur Beantwortung der vorstehenden Berichtigung des Hrn. Huber erlaube ich mir, auf die Quellen der in meinem Aufsatz über Accumulatoren in No. 22 angeführten und das System FaureSellon-Volckmar betreffenden Zahlen zurückzugeben.

Die Electrical Power Storage Co. sagt in einem gedruckten Prospecte vom Juli 1884, ihre Accumulatoren betreffend:

»Charging: The strength of the current should be determined by the number of plates in a cell. It should not exceed, for economical working, 11/2 amp. per plate. Thus, a 1 E.H.P. cell, with 15 plates, should not be charged with a greater current than 224/2 amp., and, if time permits, it is better to charge at a slower rate. The standard rate is 20 amp. When time is of more importance than efficiency, the rate may be increased to 30 amp., but this should never be exceeded.

In regular working, the amount of charge put into the accumulator should not exceed that taken out by more than 10%. In the absence of exact measurements, it will be sufficient if the charging is ordinarily stopped. soon after gasbubbles are freely given off. This is important, as frequent overcharging is very prejudicial to the positive plates.«

»Discharge: During the discharge, the leads remain as when charging. The maximum rate of discharge for cells in ordinary work is 2 amp. per plate. Thus the normal discharge rate of a 1 E.H.P. cell with 15 plates is 30 amp. This may, when the cells are full, be continued for about 8 hours without noticeable drop of electromotive force. If the current be drawn off more slowly, the electromotive force will remain even more constant; 20 amp. may be taken for about 14 or 15 hours. When the 2 amp. rate is exceeded, the efficiency is less and a too rapid rate of discharge is detrimental to the plates. Only about 2/3 of the total charge in the accumulators should be drawn off; they should never be emptied, except as mentioned later on (betrifft das vollständige Entladen einer fehlerhaften Batterie)

Es hat also in der That keinen Anstand, einem einpferdigen Accumulator der El. P. St. Co. 30 Ampere zu entnehmen (Hr. Huber beansprucht etwas stark, nämlich mit 40 Amp.), aber es geht auch aus dem obigen Citate hervor, dass ein solcher einpferdiger Accumulator 15 Elektrodenplatten hat. Die meiner Rechnung in No. 22 zu Grunde liegenden Accumulatoren haben jedoch nur 9 Platten, und demnach dürfen blos 18 Amp. zur Entnahme kommen, wie ich auch voraussetzte. Der Preis war factisch loco Stuttgart einschl. Fracht und Zoll 46 M 15 Pf. für 1 Accumulator; an dieser durch Factura bewiesenen Thatsache ändert der Einwand des Hrn. Huber nichts. Meine Preis- und Leistungsangabe stimmt übrigens auch völlig mit einer Preisliste der El. P. St. Co. vom September 1881 überein. Es heisst dort: Per Cell of 1 Electrical Horse - Power · Hour storage capacity in either glass or wood box £ 3,00; per Cell of 1/2 E. H.-P.-Hour storage capacity £ 2,00.

Es freut mich im Hinblick auf die täglich dringlicher werdende Accumulatorenfrage, wenn Hr. Huber sich in der Lage sieht, die Accumulatoren um so vieles billiger zu liefern, als dies der El. P. St. Co. im Herbst 1884 noch möglich war. Ich kann übrigens nicht

Aufsatzvorrichtung für Fördergestelle.

Geehrte Redaction! Gestatten Sie mir im Anschluss an die in No. 22 Ihrer Zeitschrift gebrachte Entgegnung des Hrn. Stauss nachstehende Berichtigungen:

1) Glycerin wird seiner hygroskopischen Eigenschaft wegen zum Füllen hydraulischer Fallen überhaupt nicht mehr verwandt, sondern Vaseline, welche erst bei —26° C. gefriert. Da nun ausserdem bei meiner Falle der Katarakt 4 bis 5m unter der Hängebank steht und vom Schachte vollkommen abgesperrt werden kann, so kommt ihm die natürliche Bodenwärme zu gut, so dass er selbst bei der strengsten Kälte nicht einfriert. Ich halte diesen Platz im Schachte für gesicherter als jeden anderen; ich könnte ja sonst den Katarakt recht gut im Maschinenraum unterbringen. Hier kann also die Unzuverlässigkeit nicht liegen.

Uebrigens erlaube ich mir die bescheidene Bemerkung, dass bei strenger Kälte, z. B. bei —26°, wohl jede Falle, und nicht zuletzt die Staufs'sche mit ihren vielen Gelenken, festfriert.

2) Da an meiner Falle sich gar keine Stopfbüchse befindet und der einzige Hahn bei der Montage endgiltig festgestellt wird, so kann wohl von Undichtheit dieser Teile keine Rede sein.

3) Da das Gerippe bei meiner Falle durch eine feste Stütze gehalten wird, ganz unabhängig vom Katarakte, so kann sich dasselbe auch während der Pausen nicht freiwillig senken. 4) Hr. Stauss behauptet in No. 10 Ihrer Zeitschrift wörtlich:

» Bei Anwendung dieser Aufsatzvorrichtung müssen selbst»redend die Seile stets so weit gespannt sein, dass die

»Schalen nach dem Ausrücken nicht fallen, u. s. f.« Dem entgegen aber in No. 22

»Hängseil kann meine Aufsatzvorrichtung ebenso gut ver

»tragen.« Das soll heissen dem Sinne nach »unschädlich machen«. Nach der in No. 10 veröffentlichten Zeichnung Fig. 6 giebt nach einer Senkung von 40mm die Knagge c das Gerippe frei

. Nun ist es doch wohl klar, dass der Anschläger, und wenn er ein Riese wäre, nicht imstande ist, das Gerippe mittels der Falle um diese 40mm zu senken bezw. so lange in der Gewalt zu behalten. Es fällt ihm das auch, die Möglichkeit angenommen, gar nicht ein und wird deshalb, wie Hr. St. in No. 10 auch zugiebt, seine Falle in der Praxis nicht einen Millimeter Hängseil unschädlich machen.

Dagegen gehört meine Falle keinesweges zu denen, welche »die Schalen nur um ein geringes in den Schacht senken«, sondern die gebräuchliche Ausführung für die kgl. Gruben des Saasreviers macht 250mm Hängseil unschädlich, in einem Falle sogar 350 mm. Schliesslich gestatte ich mir noch die Bemerkung, dass Hr. Stauss meine Construction schwerlich genau genug kennt, um ein so abfälliges Urteil auszusprechen. Die Bemerkung, dass »die hydraulischen Caps langsam von selbst aufgehen«, die Behauptung also, dass sich auch meine Falle

da Hr. St. seine Entgegnung speciell gegen mich gerichtet hat freiwillig öffnen soll, beweist zur Genüge, dass Hr. St. meine Falle weder aus der Praxis noch aus zuverlässigen Beschreibungen bei Abfassung seines Aufsatzes in No. 10 und seiner Entgegnung in No. 22 gekannt hat.

Ich ersuche Sie ganz ergebenst, diese Berichtigung in Ihrer geschätzten Zeitschrift zum Abdrucke bringen zu lassen.

Hochachtungsvoll
Grube von der Heydt, 10. Juni 1885.

H. Och wadt.

Band XXIX. No. 25.

20. Juni 1885.

Vermischtes.

479

aus

Vermischtes. Die elektrische Beleuchtung der Stadt New-York ist in

Die Centralstation in Stanton Street besteht

einem den Händen der drei grössten »Electric Light Companies« der Ver. 17,7 x 30,5 messenden Backsteingebäude. Das Kesselhaus ist Staaten, nämlich der » Edison Company,« der »Brush Electric 16,5 X 17,4m gross, und sind darinnen 10 horizontale Röhrenkessel Company« und der » United Staates Electric Lighting vorhanden, 5 an jeder Seite. Diese Kessel arbeiten mit einem Company,« welche die Systeme von Edison, Brush und Dampfdrucke von 6 Atm. und entspricht jeder 125 N bei einem Weston vertreten. Für die »U. S. E. L. Co.« arbeitet in New- Koblenverbrauch von 1,2kg für N und Stunde. York und Umgebung als Zweiggesellschaft die »U. S. Illumina

Das Maschinenhaus, welches mit dem Kesselhaus in Verbinting Company.« Diese Gesellschaften haben in New-York sechs

dung steht, ist 16,5 x 15,5 m grofs und 5,5 m hoch. Auf der einen Centralstationen, welche sich in folgenden Strassen befinden:

Seite sind die 4 Dampfmaschinen aufgestellt, Corliss-Maschinen von Pearl Street, nahe Fulton Street (Edison).

Watts-Campbell & Co. in Newark, N. J. Drei dieser Maschinen No. 206 und 208 Fulton Street (Weston).

haben 610mm Dmr., 1067mm Hub. Von diesen sind zwei zusammenElizabeth Street, nahe Prince Street (Brush).

'gekuppelt, während die dritte unabhängig von diesen beiden arbeitet. No. 36 Stanton Street, nahe Bowery (Weston).

Die vierte Maschine ist etwas kleiner, sie hat bei gleichem Hube West 25. Street, nahe 6. Avenue (Brush) und

wie die anderen nur 457mm Dmr. Die beiden zusammengekuppelten No. 101 und 103 Ost 44. Street (Weston).

Maschinen haben eine Leistungsfähigkeit von 600 N, ein SchwungDie Station der »Edison Company« in Pearl Street ist ununter- rad von 6m Dmr. und 1,5m Breite, 20t Gewicht; dasselbe ist auf brochen Tag und Nacht im Betrieb, und können von hier aus 12000 Glüh- einer 178mm starken Stahlwelle aufgesetzt und macht 175 Umdr. in lampen gespeist werden, obgleich anzunehmen ist, dass sich der 1 Minute. Der Treibriemen ist 1,52 m breit und 36m lang, somit durchschnittliche Betrieb auf 8000 Lampen stellt. Der Bezirk dieser der grösste Riemen, welcher in der Stadt New-York im Betrieb ist. Station erstreckt sich vom Broadway östlich nach dem East River Von diesen zwei Maschinen aus werden die Dynamomaschinen in und von Beekmann Street südlich nach Exchange Place. Die dem unteren Dynamosaal getrieben. Die dritte Maschine giebt eine Edison-Gesellschaft hat sich bereit erklärt, die elektrischen Glühlichter Leistung von 300 N; ihr Schwungrad hat 6m Dmr., 1,07m Breite, von dieser Station aus innerhalb des angegebenen Bezirkes zu dem jedes

und überträgt seine Kraft auf einen 127mm starken Wellenstrang, maligen Gaspreise zu liefern. Doch ist in letzter Zeit der Fall vor- von welchem aus die Dynamomaschinen auf der rechten Seite des gekommen, dass für 10 Lampen, welche an jedem Wochentage von oberen Dynamosaales in Bewegung gesetzt werden.

Die vierte 4 bis 6 Uhr Abends gebrannt haben, 30 Dollar für 1 Monat berech- Maschine, deren Schwungrad 5,5 m im Dmr. und 813mm breit ist net wurden, was einem Preise von 5 Cents für 1 Stunde ent- und welche 200 N liefert, überträgt ihre Kraft in ähnlicher Weise sprechen würde.

auf die Dynamomaschinen auf der linken Seite des oberen Dynamo

saales. Die Stationen in Elizabeth Street and in 25. Street gehören der »Brush Electric Co.« Der Betrieb in denselben beschränkt sich

Der obere und der untere Dynamosaal sind je 14,6m breit und nur auf die Beleuchtung mit Bogenlampen, und die Gesellschaft

22,86m lang und haben in der Mitte einen ziemlich breiten Weg, giebt an, dass sie in der letzten Woche des Decembers 1350 dieser

zu dessen beiden Seiten sich die Wellenleitungen und die Dynamos

befinden. In beiden Räumen sind zusammen 64 Dynamomaschinen Lampen allabendlich von diesen beiden Stationen aus gespeist habe. Die Brush-Gesellschaft hat ungefähr 240km Leitungen (No. 4-Kupfer

aufgestellt für je 10, 15, 20, 30 and 50 Bogenlampen oder eine draht von 2/10 Zoll 5mm Durchmesser) auf 1700 Pfosten in den

entsprechende Anzahl von Glühlampen. Die Stromleitungen von Strassen New-York's.

den Dynamomaschinen werden ebensowohl wie die 32 Stadtleitungen Die drei Stationen in Fulton Street, 44. Street und Stanton

zu einem gemeinschaftlichen Umschalter geführt, welcher es ermögStreet gehören der » United States Illuminating Co.,« welche

licht, verschiedene Dynamomaschinen in beliebiger Weise zu verin New-York und Umgebung die »United States Electric Lighting

einigen oder dieselben in sehr kurzer Zeit mit einer anderen AbteiCo., « Inhaberin des Weston'schen Systems, vertritt.

lung von Dynamomaschinen in Verbindung zu setzen. Ein anderer

Vorteil ist der, dass die Dynamomaschinen von einer Dampfmaschine Die »United States Illuminating Co.« begann ihre Thätigkeit

ab- und an eine andere angehängt werden können, dass man also im März 1882 und erbaute in diesem Jahre die erste dieser drei

z. B. die Dynamomaschinen von der bei Tage laufenden Maschine Centralstationen, nämlich die in Fulton Street, welche seit dieser

ab- und an die bei Nacht laufende Maschine anhängen kann. Zeit ununterbrochen Tag und Nacht in Betrieb ist und nur Sonn

Die Station in Stanton Street arbeitet gegenwärtig nur nachts, tags von 9 Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmittags still steht. Der

da die Gesellschaft beschlossen hat, nur eine ihrer Anlagen Tag Dampf für diese Station wurde vom 15. Juli 1882 bis zum Mai 1884 von der »New York Steam Co.« geliefert. Seitdem jedoch bat die

und Nacht ohne Unterbrechung in Betrieb zu lassen, und zwar dieGesellschaft in der Station eigene Kessel aufgestellt, welche eine

jenige in Fulton Street. Irgend eine Leitung in der Stadt NewBetriebskraft von 300 N liefern. 160 Bogenlampen, welche in einem

York, welche der »U. S. Illuminating Co.« gehört, kann sofort mit Umkreise von 2400m bezw. von der Batterie bis zur City Hall auf

den bei Tage laufenden Maschinen der Station in Fulton Street in gestellt sind, werden von dieser Anlage aus gespeist. Die zweite

Verbindung gesetzt werden. Die Station in Stanton Street wird von Station befindet sich in Stanton Street; sie hat die ansehnliche Ge- einer verbältnismässig kleinen Anzahl von Angestellten betrieben :

Ein Maschinenmeister, zwei Feuerleute, ein Kohlenschaufler, zwei sammtleistungsfähigkeit von 1100 N. 64 Dynamomaschinen verschiedener Grössen erzeugen den nötigen Strom für 490 Bogen

Leute, welche die Dynamomaschinen in Ordnung erhalten, ein Oeler und 2100 Glühlampen, welche auf einen Umkreis von 3200m bezw.

und zehn Leute, welche die Lampen in der Stadt immer zum Ge

brauch bereit zu halten haben, bilden die ganze Betriebsmannschaft von der City Hall bis zur 34. Strasse verteilt sind. Die dritte Station, Ost 44. Strasse mit einer Leistungsfähigkeit

dieser grossartigen Anlage. von 550 N versorgt 325 Bogenlampen, welche von der 34. bis

Die bemerkenswerteste der neuerdings von der » United States 99. Strasse verteilt sind.

Illuminating Company« gemachten Anlagen ist diejenige zur BeDie Gesammtzahl von Pferdekräften dieser drei Stationen er- leuchtung der Brooklyner Brücke und ihrer Zugänge. reicht die Höhe von 1950, und werden im ganzen 975 Bogen- und

Im ganzen sind 70 Doppelbogenlampen in Anwendung; sie be2500 Glühlampen betrieben. Von der obigen Anzahl von Bogen- finden sich in 2 Stromkreisen von je 35 Lampen. 14 sind auf der lampen brennen 300, besonders für die Strassenbeleuchtung auf- mittleren Spannung der Brücke, 50 auf den beiden Seitenspannungen gestellt, die ganze Nacht. Ausser diesen drei grossen Anlagen hat und Zugängen angebracht, und die übrigen sind auf die Stationen an »U. S. I. Co.« in der Stadt New-York noch eine grössere Anzahl jedem Ende und den Maschinenraum verteilt. Die beiden Stromvon selbständigen Beleuchtungsanlagen eingerichtet, wodurch sich kreise sind ganz unabhängig von einander und sind so angeordnet, die Gesammtzahl der in der Stadt New-York im Gebrauch befind- dass die Lampen in abwechselnder Reihenfolge je dem einen oder lichen Weston'schen Lampen auf 1404 Bogen- und 7000 Glühlampen anderen Stromkreise angehören. Da die Brücke zusammen mit den beziffert. Dieselbe Gesellschaft besitzt ungefähr 2200 Leitungspfosten in Zugängen 1,6 km lang ist, so enthalten die zwei Stromkreise mehr als den Strassen von New-York, welche eine 354km lange Leitung von 6,4 km Draht. Jeder der beiden Ströme wird durch zwei 20-LampenNo. 4-Draht tragen.

Dynamos erzeugt. Je 2 dieser Dynamos sind mit einander verbunDie von der »U. S. I. Co.« für elektrisches Licht berechneten den und werden von einer Corlissdampfmaschine getrieben. Für Preise sind folgende: Für Bogenlampen während eines Abends den Fall einer wahrscheinlichen Vergrösserung der Anzahl der Lam75 Cents; für dieselben während einer ganzen Nacht Sh. 1; für die- pen ist genügender Raum gelassen worden. Die Dynamos und selben während eines Tages Sh. 1. Für Glühlampen 14/4 Cent für Dampfmaschinen sind im Hauptmaschinen hause auf der Brooklyner 1 Stunde, welche Zeit mit Hilfe eines Messapparates bestimmt wird. Seite aufgestellt. Tritt der Fall ein, dass die 300 Bogenlampen, welche die ganze

Die Lampenpfosten sind am oberen Teile des Eisenwerkes anNacht zur Beleuchtung der Stadt brennen sollen, vor 12 Uhr aus- gebracht, und die Drähte werden durch das Innere der Pfosten den löschen, so muss die Gesellschaft an die Stadt Sh. 1,40 für jede Lampen zugeführt. Da die abwechselnden Lampen ganz unabhängig Lampe bezahlen, also etwa den doppelten Preis, den sie für eine Nacht von einander sind, sowohl in Hinsicht auf Stromkreis als auf Dy. dafür erhält. Gehen die Lampen nach Mitternacht aus, so bezahlt namos und Dampfmaschinen, so ist der Fall eines plötzlichen Ausdie Gesellschaft 70 Cents Strafe für jede solche Lampe.

löschens aller Lampen auf einmal nicht leicht zu befürchten. Um

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