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Band XXIX. No. 21. 23. Mai 1885.

Bei Wassermengen von 30 bis 50°" in 1 Minute sei es durchaus

Ä den Förderschacht vom Wasserschachte ganz getrennt zu 3UGIl.

Hr. v. Schwarze teilt mit, dass in einer Grube bei Aachen derselbe Zweck der Schachtabdämmung in der Weise erreicht worden sei, dass in der wassserzuführenden Strecke eine entsprechende kräftige Dammthür eingesetzt wurde, welche durch einen Hilfsschacht von der oberen, 16” höher liegenden Sohle aus geöffnet werden konnte, sobald die Arbeiten an den Pumpen beendigt waren.

Hr. Oeking erwähnt ähnliche Vorkehrungen in einem Schachte bei Eisleben, wo die Dammthüren aus Schmiedeisenplatten hergestellt sind und 80" Wasserdruck zu ertragen haben. Die Thür besteht aus einer geraden Platte, welche mit einer gegen den Wasserdruck stark gewölbten Platte an den Rändern vermietet wird, so dass die gerade Platte auf absolute Festigkeit beansprucht wird. Ausserdem ist die gerade Platte noch verankert.

Gemeinschaftliche Versammlung des Niederrheinischen, Kölner, Bergischen und Ruhr-Bezirksvereines am 7. Februar 1885 zu Düsseldorf. – Vorsitzender: Hr. C. Dietze. Schriftführer: Hr. M. Balcke.

Hr. Fr. Siemens spricht »über Ofenbetrieb mit ausschliesslicher Benutzung der strahlenden Wärme der Flamme«, und zwar zunächst über die theoretische Entwickelung und danach über die praktischen Erfolge seines Heiz- und Verbrennungsverfahrens in der Glas- und Stahlindustrie. Er führt aus, dass jede Heizflamme von ihrem Ursprunge bis zur erfolgten Verbrennung zwei verschiedene Stadien durchläuft; das erste, das active Stadium, sei das der eigentlichen Verbrennung: in diesem habe die Flamme ein ganz ausserordentlich grosses Wärmeausstrahlungsvermögen, was aber durch die freie Entwickelung der Flamme bedingt werde. Jede Berührung der Flamme mit der Ofenwand oder mit den im Ofen zu erhitzenden Körpern verursache eine Störung der Flamme, unvollkommene Verbrennung, infolge dessen Rauchbildung und hauptsächlich eine Herabminderung der Wärmeausstrahlung. Andererseits bei Berührung der Flamme mit den Ofenwänden oder dem Schmelzmaterial sei die mechanische und chemische Einwirkung der Flamme auf letztere in allen Fällen von Nachteilen begleitet, die Ofenwände und die Hafen werden früher zerstört, das zu schmelzende Glas werde verunreinigt. Auch auf zu schmelzenden Stahl sei die Einwirkung unerwünscht. Aus diesen Gründen construire er die Heizkammern der Form der Flamme entsprechend so gross, dass dieselbe weder mit den Ofenwänden noch mit den zu erwärmenden Körpernin unmittelbare Verbindung kommen könne, sondern ausschliesslich durch Wärmeausstrahlung wirke. Alle diese Erscheinungen zeigen sich jedoch nur in dem activen Stadium. Nachdem der chemische Teil der Verbrennung beendet, werde weder die Flamme durch die Einwirkung fester Körper, noch die festen Körper durch die Einwirkung der Flamme wesentlich beeinflusst. Die Flamme trete in das zarte, das passive Stadium. Die allernatürlichste Lösung der Flammenausnützung finde in dem Regenerativgasofen statt, worin die abziehenden indifferenten Gase ihre Wärme mit grosser Vollständigkeit in den Zellen der Kammern abgeben, um sie nach Umstellung der Gas- und Luftleitungen der zutretenden Luft behufs höherer Heizentwickelung zurückzugeben. Durch die auf diese Weise bewirkte Ausnutzung der Wärme in beiden Stadien der Verbrennung sollen, wie der Redner durch Zahlen nachweist, ganz erhebliche Vorteile errungen werden: Die Oefen und Glashäfen sollen eine grössere Dauer haben; die zu schmelzenden Körper seien von chemischen und mechanischen Einwirkungen der Flamme befreit, und schliesslich infolge der fast vollständigen Ausnutzung der Wärme sei die Ersparnis an Brennmaterial eine sehr beträchtliche. Das Gesammtresultat dieser Vorteile sei, dass mit geringeren Betriebskosten eine grössere und bessere Leistung erzielt werde.)

Hr. Daelen ist überzeugt, dass durch die Erweiterung des Verbrennungsraumes eines Flammofens die von Hrn. Siemens angegebenen Vorteile der besseren Ausnutzung der erzeugten Wärme und der grösseren Dauer der Wände erzielt werden, bezweifelt aber,

dass die Abgabe der Wärme an die zu erhitzenden Körper lediglich

durch Strahlung erfolge. Es müsse vielmehr auch eine Abgabe durch die Berührung der heissen Gasè mit den Körpern stattfinden, weil ja eine ununterbrochene Bewegung vorhanden sei. Zum Beweise dafür führt Hr. Daelen an, dass im Siemens-Martin-Stahlschmelzofen ausser dem Einflusse der Wärme der Flamme auf das Bad noch eine chemische Einwirkung derselben vorhanden sei, indem die im Eisen enthaltenen fremden Stoffe, Silicium, Kohlenstoff usw., durch Oxydation ausgeschieden würden, was nicht möglich wäre, wenn nicht eine Wechselwirkung durch Berührung stattfände.

) s. Z. 1884 S. 873. Die Zeitschrift hat ihre Stellung zu den Ansichten und Ansprüchen des Hrn. Fr. Siemens bereits zu erkennen gegeben und muss dieselbe trotz wiederholter, am dritten Orte vorgebrachter Beschwerde desselben aufrecht erhalten; eine sehr eingehende Würdigung der Streitfrage ist im Maiheft von »Stahl und Eisen« gegeben.

Niederrheinischer Bezirksverein: Wasserhaltung. – Ofenbetrieb mit strahlender Wärme. 405

Hr. Siemens erwidert, dass die Berührung der Flamme mit den zu schmelzenden Materialien ganz vermieden werden solle, auch ganz vermieden werde. Anderenfalls würde bei der Berührung durch Störung der Flamme Rauch entstehen, der die Strahlung der Flamme verhindere. Das Eisen würde durch Berührung der Flamme nur verdorben werden. Ein Oxydiren solle durch die Flamme gar nicht erzielt werden und sei, wenn gewünscht, leicht durch Zusatz von Erz zu erreichen.

Hr. Dellmann erkennt an, dass grosse Ofenräume vorteilhafter seien als kleine, und fragt, ob es nicht besser sei, Gas und Luft vor dem Eintritt in den Ofenraum zu mischen und das fertige Gemisch in den Ofen treten zu lassen.

Hr. Siemens erwidert, dass Gas und Luft getrennt von einander dem Ofen zugeführt werden müssen, um im Ofen erst vereinigt, d. h. verbrannt zu werden. Vorheriges Mischen würde vorzeitiges Verbrennen und Zerstörung der Einströmung zur Folge haben. Die Gaseinströmungsschlitze müssen unter denen für Luft liegen, damit das Gas, weil specifisch leichter, emporsteige und sich mit der darüber einströmenden Luft leicht vermische. Es empfehle sich auch, die Einströmungsschlitze für das Gas schmäler zu machen als die für Luft, um ein seitliches Ausweichen des Gases zu verhindern und eine vollkommene Verbrennung zu erreichen.

Hr. Gregor hat ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass hochgewölbte Ofenräume den niedrigen vorzuziehen seien; dasselbe dürfte sich auch für gewöhnliche Schweissöfen empfehlen.

Hr. Stammer äussert einige Bedenken inbetreff der von Hrn. Siemens entwickelten Theorie. Es scheine ihm nicht unbedingt festzustehen, dass die Flamme nur durch Strahlung wirken solle, welche nach den Angaben des Vortragenden nur von festen Kohlenstoffteilchen ausgehen könne. Unter Hinweis auf den Zusammenhang der Wärme- und Lichtstrahlung erinnert er an die starke Lichtentwickelung der Kohlenoxydflamme des Bessemerconverters, ferner bei der Verbrennung von Schwefelkohlenstoff in Stickoxyd, von Phosphor in Sauerstoff u. a., wo überall von festen, in der Flamme suspendirten Körpern nicht die Rede sei. Ein weiteres Bedenken findet er darin, dass das Leuchtgas in seiner bekannten Zusammensetzung gar nicht so viel ausscheidbaren Kohlenstoff enthalte, um die Leuchtkraft blos auf glühende Kohlenstoffteilchen zurückführen zu können, und dass andererseits, wie der Bunsen'sche Brenner beweise, die Mischung mit Luft Entleuchtung bewirke.

Hr. Siemens bemerkt, dass jede leuchtende Flamme auch Wärme ausstrahle; wenn die Converterflamme leuchte, so sei ja nicht erwiesen, dass hier nicht auch Kohlenstoff die Veranlassung dafür sei. Es könne auch verbrennendes Eisen und Silicium sein, wodurch das Leuchten der Flamme hervorgebracht werde.

Hr. Dr. Grass hält ebenfalls hochgewölbte Ofenräume für vorteilhafter, hat sich aber den Vorteil dadurch erklärt, dass dem verbrennenden Gase die natürliche Volumenvergrösserung ermöglicht werde, und dass bei der verringerten Geschwindigkeit der Verbrennungsprocess sowie die Wärmeabgabe vollkommener stattfinde.

Hr. Siemens hebt nochmals hervor, dass der Zweck des vergrösserten Ofenraumes lediglich sei, die Berührung der Flammen mit den Flächen der Ofenwände und des Materiales zu vermeiden, da jede Berührung die Strahlung beinträchtige. Als Beispiel diene die Verbrennung der Mischung von Gas und Luft in der Gasmaschine, welche einen Niederschlag zur Folge habe. Die Maschen eines Drahtnetzes verhindern bekanntlich die Strahlung. Die Erklärung hierfür findet der Redner in der Zerstörung der Flamme durch die hier vielfach gegebene Flächenberührung. Auf die Anfrage des Hrn. Hohmann, ob das System des Hrn. Siemens auch bei der directen Feuerung der Porzellanöfen anzuwenden sei, erwidert Hr. Siemens, das nicht angewendet zu haben; jedenfalls aber sei dieses System auch bei directer Feuerung anwendbar, wenn auch unvollkommener als bei Regenerativöfen. Hr. Wahlkampf ist mit den erweiterten Ofenräumen ebenfalls einverstanden, meint jedoch, dass an denjenigen Stellen, wo die Schlacken mit der Ofenwand oder mit dem Boden in Berührung kommen, letztere nach wie vor zerstört und auf diese Weise die erreichten Vorteile wieder herabgemindert würden. Ferner stellt er die Frage, wie die Gasschlitze zu schützen seien. Hr. Siemens erwähnt, dass das Angreifen der Ofenwände durch die Schlacken nicht zu vermeiden sei; er verwende für diese Stellen der Ofenwände Steine aus den Scherben der Glashafen und lasse mit Sand ausbessern; auch gebe es Oefen, die von aussen zu repariren seien. Die Gasschlitze anlangend, so müsse der Ofen so lang sein, dass die Flamme nur in ihrem zweiten Stadium mit den Kanten der Schlitze in Berührung komme, wodurch ein Abbrennen zu vermeiden sei. Hr. Daelen kommt nochmals darauf zurück, dass doch auch eine Berührung von Flamme und Bad bei den Herdschmelzprocessen stattfinden müsse; es könne z. B. die beim Puddelprocesse stattfindende Oxydation nicht lediglich durch Erze erzeugt werden, weil die Menge derselben zu gross. werden würde; es müsse da der Sauerstoff der Flamme den grössten Teil der Arbeit übernehmen,

deutscher Ingenieure.

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der beiden Seitenteile. Durch Drehung der Schieberstange kann daher die Weite der zwischen a! und a” bleibenden Kanäle und damit der Füllungsgrad geändert werden. Behufs Erreichung sehr geringer Füllungen kann auf diesen dreiteiligen Grundschieber noch ein aus einem Stücke bestehender Schleppschieber e” gelegt werde. Die Steuerung ist hauptSächlich für den Hoffmeister’schen Kleinmotor bestimmt.

Kl. 14. No. 30888. Dampfpumpensteuerung. L. B. Carricaburu, New-York. Um zu vermeiden, dass bei langsamem Gange die Cylinderkanäle nicht mehr voll geöffnet, die Maschine dadurch noch mehr verzögert und schliesslich zum Stillstande gebracht werde, sind an den Enden des be

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Kl. 2O. No. 31144. Selbstthätige Nachstellvorrichtung für Bremsklötze. M. Schleifer, Berlin. Bei der Bewegung der Zugstange a, Fig. 1, nach links dient die Hülse c als Führung, bei der Bewegung nach rechts setzt sich, durch das Gewicht g getrieben, der Zahn d in die Zahnstange b, weil sich die nun zur Sperrung dienende Hülse c um die in dem Doppel- oder Gabelhebel f gelagerten Zapfen e dreht. Sofern durch Abnutzung der Bremsklötze der Weg von a beim Anziehen der Bremse ein gewisses Mass überschreitet, nimmt der Stift h, nachdem er den Schlitz i bis zu seinem Ende durchlaufen, die Stange k mit, und dieselbe fällt mit ihrem zunächst links gelegenen Zahn über den Stift l; wenn dann a wieder nachgelassen wird, fällt b mit seinem zunächst nach rechts liegenden Zahn über den Zahn d und das Spiel

der Bremsklötze ist beschränkt worden. Es ist also unter Berücksichtigung der Hebelverhältnisse der für den Betrieb in Betracht kommende Ausschlag des Hebels f höchstens gleich der Länge des Schlitzes i vermehrt um die Teilungen der Zahnstangen k und b und dementsprechend das Spiel der Brems

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klötze. Fig. 2 zeigt eine andere Anordnung derselben Teile. c ist mittels Zapfens nicht mehr an f gelagert, sondern an der doppelten oder gabelförmigen Zugstange a, und die Zahnstange b allein dient demselben Zwecke, welchen früher die beiden Zahnstangen b und k hatten, indem ausser dem Zahn d auch der Zahn n in dieselbe einfallen kann. s

K1. 47. No. 30943. Schmiervorrichtung für Gas-, Dampf- oder Luftmaschinen. R. Latowski, Posen. Damit der Schmierstoff in veränderlicher, der Spannung im Cylinder entsprechender Menge von a nach b abfliesse und beim Stillstande der Maschine gesperrt sei, ist der die Abflussöffnung d verschliessende - so Sperrstifte an ein aussen angebrachtes elastisches Gefäss f mit glatten oder gewellten Wänden angehängt, so dass der von b nach f sich fortpflanzende Druck den Abfluss mehr oder weniger öffnet; die Anfangsspannung der Gefässwände kann durch Schraube m und Sperrfeder geregelt werden. Um zu grosse Spannungen von f abzuhalten, wird an e ein Abschlussventil k angebracht, und die Schraube h des in i geführten vierkantigen Teiles von e erhält grössere Steigung als m, so dass die Hubhöhe von e mit wachsender Anfangsspannung abnimmt.

Kl. 49. No. 30712. Spiralbohrer. A. Söderström, Stockholm. Dieser Spiralbohrer für Metall ist den amerikanischen gegenüber nur mit einer schraubenförmigen Nute 1 versehen und besitzt eine schneidende Kante 2, welche mit der Bohrerachse in einer Ebene liegt, gegen den Umfang des

Bohrers hin bei 4 abgerundet ist und nach der Bohrerachse zu einen Raum für einen beim Bohren stehen bleibenden cylindrischen Kern 3 freilässt. Der sich direct an die Schneide anschliessende Bohrerschaft ist, wie die punktirten Linien bei

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Atmosphäre, so öffnet sich Ventil b1 und lässt etwas Wasser

aus dem Druckrohre nach b treten. Infolge dessen verdichtet sich der in b befindliche Wasserdampf, so dass Wasser durch so angesaugt wird. Dabei hebt sich n und entlastet in einem gewissen Punkte durch äussere Bewegungsteile das Ventil a2 in a. Nun stellt sich der höhere Wasserstand in a mit dem in b gleich, wobei in a durch m Gas und Luft angesaugt wird, in b dagegen die Gase durch b1 fortgedrückt werden, bis n das Ventil b1 schliesst und b2 durch äussere Bewegungsteile öffnet. Die Dämpfe in c treten nun nach b und drücken das Wasser von hier zuerst nach a, da dort geringerer Druck als im Druckrohr herrscht. Das in a vorhandene Gas- und Luftgemisch gelangt nun nach 6, Verbrennt und verdampft hier das inzwischen durch sin e eingetretene Wasser. In dem Augenblicke, wo das in a steigende Wasser vermittels der Platte p die Ventilöffnung a1 abschliesst, wird auch durch den fortwährend sinkenden Schwimmer ver

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Patent bericht. 407

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Kl. 59. No. 30871. Zwangläufige Verbindung der Räder von Kapselwerken. E. L. Hertel, Wurzen. Auf die Welle eines jeden Kapselrades, z. B. eines RootGebläses, ist an einem Ende eine Kurbel mit Gegenkurbel befestigt, so dass beide Kurbelzapfen um 90° gegen einander verstellt sind. An die 4 Kurbelzapfen greifen 4 Pleuelstangen an, die mit 2 geradegeführten Kreuzköpfen verbunden sind. Der Antrieb geschieht durch Riemscheibe oder direct durch eine Dampfmaschine, in welch letzterem Falle die Kolbenstange an einem der Kreuzköpfe angreift. Die Kurbeln bewegen sich gegen oder aus einander; wenn die beiden Kurbeln im Totpunkte stehen, sind die Gegenkurbeln in der günstigsten Stellung und umgekehrt, so dass die Bewegung der Kapselräder gegen einander eine durchaus zwangläufige ist. Mit solchen Gebläsen soll der Wind bei geräuschlosem Gange der Räder bis auf 1 Atm. gepresst werden.

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