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deutscher Ingenieure.

zu

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Litteratur.
E. Blaha, Die Steuerungen der Dampfmaschinen.

L. Perreau, L'arte della sonda. Milano, U. Hoepli, 2. Aufl. Berlin, J. Springer, 1885. 10 M.

1885. 8 L. 172 S. und 32 Tafeln, Die uns vorliegende zweite Auflage des bekannten Werkes

Der Verfasser, der auf dem Gebiete des Erdbohrwesens über Steuerungen weist gegen früher mancherlei Veränderungen selbst praktisch tätig ist, hat sich die Aufgabe gestellt, ein auf. Zunächst ist der Text mit mehr Ueberschriften durch

möglichst vollständiges Handbuch der Erdbohrkunst zogen worden, was den Ueberblick erleichtert. Neu auf

schreiben. Die drei Methoden des Bohrens, die drehende, genommen sind die beiden viel in Anwendung gekommenen die des Stossbohrers und die des Freifallbohrers, sind in Lenkersteuerungen von Klug und von Brown; ferner ist ausführlichster Weise zur Besprechung und Darstellung geeine vom Verfasser construirte Schleppschiebersteuerung, die bracht und alle Hilfswerkzeuge, Bobrtürme sowie der Bobrvom Regulator beeinflusst ist, zur Besprechung herangezogen betrieb erschöpfend durch Zeichnung und Beschreibung erworden. Wesentliche Aenderungen hat die Einteilung der läutert. Besonders hervorgehoben zu werden verdient die Präcisionssteuerungen erfahren. Zu den in der ersten Auf- Einflechtung von Protokollen ausgeführter Bohrarbeiten, die lage aufgestellten vier Gruppen hat der Verfasser noch zwei

über Bohrgeschwindigkeit und Kosten des Bohrbetriebes neue hinzugenommen, die durch mittlerweile aufgetretene

sowie auch über Anzahl und Art der notwendigen HilfswerkSteuerungen geboten erschienen; mit der neuen Einteilung

zeuge alle gewünschten Aufschlüsse geben. Am Schluss ist glaubt derselbe alle noch möglichen Präcisionssteuerungen ein Abriss der Geschichte des Bohrwesens beigegeben. Die gleichfalls mit umfasst zu haben. Die neue Einteilung ist sehr schön ausgeführten Tafeln gewinnen durch Angabe des die folgende:

Malsstabes noch besonders an Wert.

K. 1. Der active oder passive Mitnebmer wird ausgelöst.

Alte Corliss steuerung. Steuerung von Inglis und
Spencer. Corlisssteuerung 1867. Steuerung von
Bede und Farcot. Steuerung von Wellner. Neue

Bei der Redaction eingegangene Bücher :
Corlisssteuerung.

Formeln, Tabellen und Skizzen für das Ent2. Der passive oder active Mitnehmer wird verstellt.

werfen einfacher Maschinenteile. Von Otto Grove. Alte Sulzersteuerung. Steuerung von Regnier (Bolzano, Tedesco & Co. in Schlan). Neue

(Vierter Abdruck.) Hannover 1885, Schmorl & v. Seefeld. 6 M. Sulzer steuerung.

Anleitung zur statischen Berechnung von Eisen3. Die active oder passive Steuerung wird verstellt.

constructionen. Von H. Schloesser. Berlin 1885, Jul. Collinann steuerung. Steuerung von Brown. Springer. 6 M geb. In Wegfall gekommen sind die Steuerungen von Märky

Die Ernährung der arbeitenden Klassen. Ein & Schulz und von Dautzenberg.

Plan für Gründung öffentlicher Küchen. Von M. P. Wolff.
Der Umfang der Schrift ist auf 183 Seiten und 30 Tafeln

Berlin 1885, Jul. Springer. 2 M.
gewachsen. Die Ausstattung ist eipe vortreffliche; vielleicht
dürfte es sich empfohlen haben, die Tafeln für sich zu binden,

Der hygienische Unterricht an den technischen da das fortwährende Blättern beim Lesen recht störend ist. Hochschulen. Von K. Hartmann. Separatabdruck aus

K.

dem Gesundheitsingenieur«. Berlin 1885.

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Zuschriften an die Redaction.
Wassergehalt des Dampfes.

Die hauptsächlich qualitativen Versuche, welche der belgische

Kesselrevisionsverein schon vor 1880 anstellen liess, und die sowohl Geehrte Redaction!

die Beschaffenheit des Dampfes als die Concentration des in den Im Anschluss an die Abhandlung Hrn. Seemann's, in der er Dampfkesseln nach wochenlangem Betriebe sich befindenden Wassers den Wassergehalt des Dampfes bespricht, möchte ich bitten, die betrafen, bestätigen die Ansicht, dass in dem Betriebe gewöhnlicher nachstehenden Zeilen, die ich zum Teil meinem Aufsatze über die und selbst stark angestrengter Dampfkessel kein Ueberreissen von Resultate der Münchener Heizversuchsstation (Z. 1882, S. 130) ent- Wasser stattfindet, dass es aber eine Grenze, und zwar 4- bis 500kg nehme, zu veröffentlichen.

stündliche Dampferzeugung pro com Dampfraum giebt, bei welcher »Freilich deuten eine Reihe von Thatsachen darauf hin, dass Wasser in Tropfenform mitgerissen wird. Gewisse Verunreinigungen unter einigermassen normalen Verhältnissen das Ueberreissen von des Wassers befördern dieses, welche dann oft das massenhafte UeberWasser weit weniger zu fürchten ist, als man bisher anzunehmen strömen des Wassers verursachen, welches im Betriebe der Locogeneigt war. Die ausgedehnten Versuche, welche in Philadelphia motiven als »Speien« bezeichnet wird. Bei älteren französischen Verwährend der Ausstellung von 1878 angestellt worden sind, die Ver- suchen, in denen ein Locomotivkessel in einzelne Teile geschnitten und suche, welche auf der Düsseldorfer Ausstellung von 1880 gemacht diese wieder zusammengestellt, dann auf ihre relative Verdampfungswurden, endlich die Versuchsreihe, welche Hr. Teichmann 1877 fähigkeit untersucht wurden, lieferte die erste Abteilung bei stärkerem in der Vereinzeitschrift veröffentlichte, zeigen sämmtlich im Dampfe Heizen einen stark wasserhaltigen Dampf. Bei den noch immer sehr geringe Beträge an mitgerissenem Wasser. In dem ersten und citirten, meines Erachtens aber nicht als zuverlässig zu betrachtenden letzten Falle wurde die Condensationsmethode Hirn's, im zweiten Versuchen Nöggerath's hat, wie sich unschwer nachweisen lässt, die chemische Untersuchungsmethode angewendet und immer ein die erste Abteilung seiner Versuchspfanne ungemein wasserhaltigen ähnliches Resultat erhalten.

Dampf geliefert, und zum Teil darin, jedenfalls nicht in der Wirkung Im Gegensatze zu diesen Versuchen, welche in der Regel unter der strahlenden Wärme, ist die Erklärung seiner Resultate zu 2 und höchstens 3 pct. Wassergehalt im Dampfe finden liessen, suchen. haben die in Mülhausen i/E. angestellten Versuche erheblich höhere

Dass bei direct wirkenden Wasserhaltungen, bei welchen die Procentsätze finden lassen. Bei den 1859 angestellten Versuchen plötzlich eintretende Dampfentnahme eine erhebliche Abnahme des fand man 2 bis 7 pct., bei neueren Versuchen 3 bis 7 pct., und Druckes in den Dampfräumen der Kessel herbeizuführen sucht, nasser endlich bei anderen mit der höchsten Sorgfalt inbezug auf Bestim- Dampf producirt wird, wäre nicht unmöglich. Locomobilen und mung der Gewichte und Temperaturen angestellten 2 bis 51/2 pct. noch mehr die zweicylindrigen Locomotiven haben ihrem raschen Zugleich wurde aber (vgl. Bulletin de Mulhouse 1873, S. 258) aus- Gange. entsprechend eine ungemein regelmässige Dampfentnahme, drücklich die Abkühlung, die der dem Calorimeter zugeleitete Dampf welche die Ungunst der starken Dampfproduction ausgleichen könnte. in dem Zuleitungsrohre erleidet, für ganz irrelevant und eine Ein

Es sei schliesslich noch bezüglich der belgischen Versuche hervorhüllung dieses Rohres für überflüssig erklärt. Die fraglichen Ver- gehoben, dass vor allem Condonsationswasser der Apparate der suche dauerten »mehrere Minuten«, aber die in Mülhausen später Zuckerfabriken untersucht wurden, und dass dieselben, welche die über die in Dampfröhren stattfindende Condensation des Dampfes gesammte Dampflieferung stark angestrengter Kessel repräsentiren, angestellten Versuche zeigen, dass bei den Dimensionen des Zuleitungs- fast nie Anzeichen des Ueberreissens zeigten. Hr. Vincotte, der rohres recht wohl durch die Abkühlung des Dampfes der gefundene Director des Belgischen Kesselrevisionsvereineš, sagt darüber: »In Wassergehalt sich um 3/4 pCt. pro Minute der Versuchsdauer ver- mehr als 100 derartigen Versuchen, die ich seit mehreren Jahren mehren konnte. Die Mülhauser Versuche, so sorgsam sie nach anstellte, habe ich nur sehr wenige gefunden, in denen ein Ueberanderer Richtung hin angestellt sind, müssen daher aus der Reihe reissen gewiss war und 112 pct. überschritt«. Diese Fälle waren des vorliegenden Materiales ganz ausgeschieden werden.

durch engen Dampfraum und unreines Wasser erklärlich.

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Hr. Strupler in Luzern, der Oberingenieur des Schweizerischen Kesselrevisionsvereines, hat dann noch qualitative Versuche angestellt, indem er dem Kesselwasser eine stark färbende Teerfarbe (Fluorescin) zusetzte, und hat in dem condensirten Wasser keine Färbung bemerkt. Seine Versuche sind im Dingler'schen Journale (vor 1881) beschrieben. Leider ist der Versuch Strupler's, der eine sehr scharfe Probe ist, bis jetzt, soviel ich weiss, nicht wiederholt worden.

Im ganzen wird es aber als sehr wahrscheinlich angesehen werden können, dass »Wasserüberreissen« selten stattfindet, dem Umstande entsprechend, dass die Verdampfung in den Kesseln in der Regel kein wallendes Sieden, sondern ein ruhiges Verdunsten ist, was, wenn ich nicht irre, u. a. auch an den Steinmüller'schen Wasserröhrenkesseln vermittels passend angeordneter Schaulöcher bestätigt gefunden wurde. Bis jetzt sprechen nach Ausscheidung der Elsässischen Versuche alle Versuche für das Nichtvorhandensein des »ständigen Wasserüberreissens« oder höchstens für eine sehr geringe Bedeutung desselben unter normalen Verhältnissen. Aachen, den 3. Mai 1885.

Joh. Lüders.

Gegen das Urteil des Hrn. Dr. Schnabel, dass die Kosten durch das erzielte Product schwerlich gedeckt werden, habe ich, soweit sich dasselbe auf die Giesche’schen Abänderungen an unserem Verfahren bezieht, nichts einzuwenden, da ich selbst diese letzteren nicht nur allein aus practischen, sondern schon aus theoretischen Gründen für undurchführbar erachte, muss jedoch hervorheben, dass die genannte Kritik nicht auf unser bereits in der Zeitschrift »Chemische Industrie« (Jahrgang 1884, No. 4) veröffentlichtes, inzwischen wesentlich vervollkommetes und auf die Darstellung anderer Producte erweitertes Verfahren Bezug haben kann. Indem ich um gefällige Aufnahme dieser Zeilen bitte, zeichne

hochachtungsvoll und ergebenst Neumühl-Hamborn, den 27. April 1885.

Hänisch.

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Hierzu bemerkt unser Hr. Mitarbeiter:

Die Berichtigung des Hrn. Hänisch, soweit sie die Nummer der Patente betrifft, anerkennend verweise ich wegen des demselben in Gemeinschaft mit Hrn. Dr. Schroeder erteilten D. R.-P. No. 26181 über ein Verfahren zur Gewinnung der schwefligen Säure aus Röstgasen des Zinkhüttenbetriebes auf die sehr interessante Abhandlung in »Chemische Industrie«, Jahrgang 1884, No. 4. Dasselbe beruht auf der Absorption der schwefligen Säure durch Waschen und der Entsäuerung des Wassers durch Wärme. Nach dem Urteile der Patentinhaber soll sich die Unschädlichmachung der in den Rohgasen enthaltenen schwefligen Säure durch das patentirte Verfahren mit ökonomischem Vorteile bewirken lassen. Die Patentinhaber beabsichtigen, eine Versuchs-Anlage einzurichten, durch welche sie den experimentellen Beweis von der Wirksamkeit ihres Verfahrens liefern wollen, und soll eine nähere Besprechung des gedachten Patentes in diesem Blatte erfolgen, sobald die Ergebnisse der Versuchsanlage vorliegen.

Vermischtes. Im Anschluss an frühere Mitteilungen (W. 1883, S. 167 und durchbiegenden Säule sinkt weit unter diejenige herab, die ihr im Z. 1884, S. 437) und an die in Z. 1884, S. 404 erwähnte Bekannt- kalten Zustande mit Sicherheit zugemutet werden darf; die auf ihr machung des Berliner Polizeipräsidiums über die Verwendung guss- ruhenden Constructionen müssen zusammenstürzen. eiserner Säulen geben wir nach dem Wochenbl. f. Baukunde 1835

Unter gleichen Umständen betreffs der Einspannung biegen sich No. 25 den folgenden Bericht über einen von Hrn. Prof. Bau- die gusseisernen Säulen zwar auch gegen das Feuer hin durch, und schinger

r in München gehaltenen Vortrag über das Verhalten diese Durchbiegung wird durch nachfolgendes Anspritzen auch vergusseiserner, 'schmiedeiserner und steinerner Säulen im Feuer

grössert, aber sie überschreitet eine gewisse Grenze auch dann nicht, und bei raschem Abkühlen, worüber der Vortragende eine Reihe wenn die Säule der ganzen Länge nach glühend geworden ist und der von Versuchen angestellt hat, deren ausführliche Mitteilung kürzlich Wasserstrahl auch zeitweise gegen die Mitte der Säule gerichtet wird. bevorsteht.

Die Säule hört nie auf, die ihr auferlegte Last zu tragen, selbst
Der Grundplan dieser Versuche war der, dass die Säulen unter dann nicht, wenn sie infolge des Anspritzens Risse, oft sehr be-
Belastungen, wie sie in der Wirklichkeit vorkommen, auf 3000, deutende Risse, erhalten hat.
sodann 6000 und endlich bis zum Glühen erhitzt und durch An-

Während des Abkühlens, noch während des Anspritzens, richtet spritzen mit einem unter Druck stehenden Wasserstrahl immer wieder sie sich wieder vollständig oder nahezu gerade. Nur wenn beide rasch abgekühlt wurden, wobei deren Verhalten durch die Messung Enden einer gusseisernen Säule ganz frei (in Kugellagern beweglich) der seitlichen Ausbiegungen und durch sonstige Wahrnehmungen zu sind und beim Spritzen auf die der ganzen Länge nach glühenden beobachten war. Es wurde hierzu die Werder'sche Prüfungsmaschine Säulen der Wasserstrahl energisch gegen deren Mitte gerichtet wird, benutzt.

biegen sie sich soweit durch, dass sie brechen. Aber jener unDie ersten sechs Versuche, angestellt mit vier gusseisernen günstigste Fall der Befestigung der Enden kommt praktisch kaum und zwei schmiedeisernen Säulen, zeigten, dass die vier Guss- vor, und selbst wenn er befürchtet werden sollte, würde einige Voreisensäulen sowohl in der Glühhitze als auch bei darauf folgender sicht im Spritzen die Gefahr des Zusammenbrechens beseitigen. plötzlicher Abkühlung durch Anspritzen vollständig ausgehalten Zur vollständigen Beruhigung dürfte es ausreichend haben. Sie bogen sich stark durch, bekamen Risse, hauptsächlich sein, den Feuerwehren die Instruction zu geben, die Querrisse, aber sie hörten nie auf, die ihnen auferlegte, ihrer prak- Gusseisensäulen selbst und besonders deren Mitten wo tischen Verwendung entsprechende Last zu tragen.

nur immer möglich nicht direct und nicht längere Zeit Die Schmiedeisensäulen dagegen bogen sich schon unterhalb an derselben Stelle anzuspritzen. der Glühhitze (die im Versuch No. 6 verwendete sogar unter 6009),

Aus den Versuchen an gusseisernen Säulen lässt sich ferner besonders aber beim Anspritzen so stark durch, dass die Belastung schliessen, dass die enstehenden Risse keinesweges vorzugsweise nicht mehr auf die ursprüngliche Höhe zu bringen war. Sie würden an stark profilirten Stellen auftreten, an vorspringenden Ringen, bei gleichbleibender Belastung, wie das ja in Wirklichkeit vorkommt, Wulsten usw. Im Gegenteil liegen die Querrisse sämmtlich an glatten unaufhaltsam zusammengebogen worden und die auf ihnen ruhende Stellen. Sie entstehen eben hauptsächlich da, wo die Abkühlung am Construction zusammengestürzt sein.

raschesten und stärksten vor sich geht. Wenn folglich auf Grund Bei den nächsten sechs Versuchen, angestellt mit einer schmied- dieser Versuche das Bedenken gegen die Anwendung gusseiserner eisernen und fünf gusseisernen Säulen, von welch letzteren drei Säulen gehoben oder ein solches überhaupt nicht erhoben wird, schon in den ersten sechs Versuchen geprüft worden waren, wurde scheint es auch nicht notwendig zu sein, besondere Vorschriften hauptsächlich auf den Einfluss der Befestigung der Säulenenden und über die Gestalt derselben zu geben. der ungleichen Wandstärke der Säulen Rücksicht genommen, sowie

Zu den Versuchen mit steinernen Säulen standen 15 solcher auf die Art und Weise, wie beim Spritzen verfahren wird.

Versuchsobjecte, meist von der Grösse, wie sie in Wirklichkeit als Aus diesen Versuchen, zusammengehalten mit den sechs vorher- Tragsäulen angewendet werden, zur Verfügung: nämlich 1 aus Granit, gehenden, schloss Bauschinger, dass schmiedeiserne Säulen sich 1 aus Marmor, 1 aus Tuff

, 1 aus Dolomit, 1 aus Rosenheimer Granitselbst unter der günstigsten Einspann- und Befestigungsweise ihrer marmor, 3 aus Buntsandstein, 2 aus Grünsandstein, 2 aus KeuperEnden teilweise schon bei nicht ganz erreichten 6000, jedenfalls aber sandstein, 1 aus Beton, 1 aus Ziegelmauerwerk von gewöhnlichen bei geringster Glühhitze unter ihrer Last nach dem Feuer zu durch- Ziegeln mit Portland - Cementmörtel und Roman-Cement - Verputz biegen, welche Bewegung durch Anspritzen von der Gegenseite her und 1 aus Ziegelmauerwerk von Klinkern mit demselben Mörtel und noch unterstützt wird, selbst dann, wenn nur die Enden der Säulen Verputz. Das Resultat der hiermit angestellten 15 Versuche fasste vom Wasserstrahl getroffen werden.

Bauschinger dahin zusammen, dass unter allen Materialien, die Ein förmlicher Bruch oder auch nur ein Entstehen von Rissen geprüft wurden, Beton aus Portland-Cement am besten ausgehalten findet dabei nicht statt; aber die Tragkraft der sich fort und fort habe. Der daraus hergestellte Pfeiler widerstand einer 74 stündigen

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deutscher Ingenieure.

Einwirkung des Feuers vollkommen. Fast ebenso gut hielten sich die Pfeiler aus gewöhnlichem Ziegelmauerwerk oder aus Trottoirplatten (Klinker) mit Portland - Cement-Mörtel. Bei denselben litt eigentlich nur der Verputz aus Roman-Cement-Mörtel, was ja auch leicht begreiflich erscheint. Keiner der natürlichen geprüften Steine: Granit, Kalksteine, Sandsteine, widerstand dem Feuer, verhältnismässig am besten noch Granit, dann Tuff. Kalksteine, dann Sandsteine, sowohl solche mit thonigem, als solche mit kalkigem Bindemittel, wurden rasch zerstört. Der Kalk wird gebrannt und folglich mürbe, der Thon schwindet und verliert seine Bindekraft.

Um dem Handel mit alten Dampfkesseln, auf welchen z. B. die Explosion in Cottbus, s. 2. 1884 S. 435, zurückzuführen ist, den gefahrbringenden Character zu benehmen, sind für die Neuconcessionirung solcher Kessel sorgfältige Nachweise über deren Vergangenheit beantragt worden; der Minister hat hierüber das Gutachten des Verbandes eingeholt und demnach durch Erlass vom 30. Jan. 1885 verfügt, dass bei der Neuconcessionirung alter Kessel folgende Nachweise erbracht werden müssen: über den Erbauer, die früheren Betriebsstätten, die Zeit der Benutzung und die Gründe der Ausrangirung. Ausserdem sind die Kessel inbezug auf Construction, Material und Arbeit einer besonders eingehenden inneren Untersuchung zu unterwerfen, demgemäss die zulässige höchste Dampfspannung festzusetzen und die Druckprobe auszuführen.

Auf Antrag des Vereines deutscher Eisenhüttenleute ist durch Erlass des preussischen Ministers für Handel und Gewerbe vom 11. Febr. d. J. der Erlass vom 22. Aug. 1873 abgeändert worden, nach welchem Dampfkessel, welche durch die abziehenden Gase von Puddel- und Schweissöfen geheizt werden, so eingerichtet sein müssen, dass sie sich einzeln ausser Betrieb setzen lassen, ohne dass dadurch der Ofen gestört wird, eine Bestimmung, welche die Herstellung eines directen Kanales zwischen Ofenfuchs und Esse und die Anordnung eines Schiebers zwischen Ofen und Kessel erforderlich gemacht hat. Da diese Einrichtung vielfach, besonders in bestehenden Werken, grosse Schwierigkeiten bereitete, so wurde ausnahmsweise durch Erlass vom 20. Juli 1874 die Anwendung sogenannter Fuchsdeckel, d. b. in eisernen Rahmen eingefasster, aus feuerfesten Steinen gemauerter Gewölbstücke, welche sich leicht abheben lassen, gestattet. Nachdem diese Einrichtung sich bewährt und vielfach Anwendung gefunden hatte, beantragte der Verein deutscher Eisenhüttenleute zu bestimmen;

dass bei Oefen mit dahinter liegenden Dampfkesseln, bei welchen die Zuführung der heissen Gase zu den Kesseln durch leicht abhebbare Fuchsdeckel gehemmt werden kann, von einem Verbindungskanale zwischen Ofen und Esse sowie von einem Schieber zwischen Ofen und Kessel abgesehen werden und es genügen soll, wenn jene Fuchsdeckel

angebracht sind. Diesem Antrage bat der preuss. Minister für Handel und Gewerbe in seinem wesentlichen Teile Folge gegeben, indem er unter entsprechender Abänderung der erwähnten früheren Erlasse bestimmte, dass bei den in Rede stehenden Dampfkesselanlagen von dem Erfordernis eines Verbindungskanales zwischen Ofen und Esse abgesehen werden kann,

1. wenn der Fuchs mit Deckeln solcher Art ausgerüstet ist,

dass jeder derselben als ein Ganzes leicht abgehoben werden kann und Einrichtungen wie Oesen und Hebel, Gegengewicht und Kette oder dergleichen besitzt, welche ein

rasches Lüften aus einiger Entfernung gestatten;
2 wenn das Grössenverhältnis des Querschnittes der nach

Aufhebung der Fuchsdeckel gebildeten Ausströmöffnung
mindestens das ein- und einhalbfache des lichten Fuchs-
querschnittes beträgt, und
wenn ausserdem vor der Eintrittsöffnung der Heizgase in
die Kesselzüge, und zwar unmittelbar hinter den Fuchs-
deckeln, ein widerstandsfähiger Rauchschieber angeordnet
ist, welcher sich jederzeit ohne erhebliche Kraftanstrengung
schliessen lässt.

2.

Eine von der städt. Schuldeputation in Berlin herausgegebene, von dem Director der Handwerkerschule H. Jessen entworfene Instruction für das Fachzeichnen in den Berliner Fortbildungsschulen verdient schon deswegen ganz besondere Beachtung, weil dieselbe vollständig mit dem hergebrachten und vielfach üblichen Zeichnen nach Vorlegeblättern bricht; dieselbe bezeichnet als

Zweck des Unterrichtes: Die Schüler sollen 1. Zeichnungen verstehen lernen, so dass sie in der Werkstatt

nach Zeichnungen arbeiten können, 2. die wichtigsten und zweckmässigsten Constructionen kennen

und Constructionszeichnungen ausführen lernen, 3. Fachgegenstände einfach verzieren und 4. Zeichnungen für einfache Aufgaben ihres Faches entwerfen lernen.

Mittel zur Erreichung des Zweckes. 1. Anfertigung von Massskizzen nach gegebenen Fachgegen

ständen und Fachmodellen und Anfertigung von Zeich

pungen nach diesen Skizzen. 2. Mündliche Unterweisung des Lehrers an mustergiltigen

Gegenständen und Modellen unter Zuhilfenahme zweckmässiger Druckwerke, welche geeignet sind, die Schüler mit den Constructionen bekannt zu machen. Uebungen in der Zusammenstellung verschiedener zweckmässiger Formen zu Verbindungen.

Dabei ist der Schüler zu selbstständiger Thätigkeit anzuhalten. 3. Besprechung von in der Schule vorhandenen verzierten

Gegenständen unter Benutzung von Abbildungen; Anleitung zur Benutzung der in der Stadt vorhandenen Sammlungen von Fachgegenständen und Büchern; Zeichnen von Ver

zierungen nach Modellen, Vorbildern und dgl. 4. Bearbeiten einfacher von dem Lehrer gestellter Aufgaben,

welche in dem Berufsleben des Schülers vorkommen. Anfertigung derjenigen Zeichnungen, welche für die Ausführung des betreffenden Gegenstandes in der Werkstatt erforderlich sind, und von Zeichnungen, wie sie dem Besteller vorgelegt werden, damit derselbe imstande ist, sich eine richtige Vorstellung von der Art und Weise, wie sein Auf

trag ausgeführt werden kann, zu machen. Als Vorbildung im Zeichnen der an dem Fachunterrichte Teilnehmenden wird angeordnet, z. B. für Maschinenbauer: Zirkelzeichnen: Gradlinige Flächenmuster, Kreisteilungen, geometrische Constructionsaufgaben, die gebräuchlichsten Curven (Ellipse, Parabel, Hyperbel, Radlinie, Schraubenlinie); Körper in grader Projection, Durchdringungen. Freihandzeichnen: Einfache Modelle im Umrisse.

Der Unterricht in den Fachzeichnenklassen ist überall Einzelunterricht, und wird der zu behandelnde Stoff dem Fassungsvermögen des einzelnen Schülers entsprechend gewählt; für Maschinenbauer lauten die betr. Vorschriften: Von einfachen Maschinenteilen oder Werkzeugen werden möglichst sorgfältige Skizzen angefertigt und wird in die Skizze jedes Mals eingeschrieben. Der Lehrer erläutert die Herstellungsart und Verwendungsweise des betreffenden Maschinenteiles. Nach diesen Massskizzen wird dann ohne Benutzung des Maschinenteiles die Reinzeichnung mit allen notwendigen Ansichten und Schnitten so angefertigt, dass der Gegenstand nach dieser Zeichnung und den eingeschriebenen Massen in der Werkstatt hergestellt werden kann. Es wird auf eine saubere kräftige Umrisszeichnung, auf gleichmässigen Strich und auf klare Anordnung der einzelnen Risse geachtet. Jede unnütze Anwendung von Farben wird vermieden. Unter Berücksichtigung dessen, was für den Schüler besonders wichtig ist, werden auch die Aufgaben für das weitere Zeichnen gewählt. Man lässt den Schüler Maschinen in seiner Werkstatt oder sonst aus der Schule skizziren, dann nach diesen Massskizzen in der Schule eine Reinzeichnung anfertigen. Bei weiterem Fortschreiten wird die Construction einzelner Maschinenteile besprochen. Einfache Aufgaben werden nach den Gesetzen der Maschinenlehre rechnerisch gelöst und nach Art einer Werkzeichnung zu Papier gebracht.

3.

Dem Märzhefte 1885 der Zeitschr. d. Verb. der Dampfk.-Ueberwachungs - Vereine entnehmen wir im Anschluss an unsere Mitteilungen über die Bildung eines Centralverbandes der preuss. Dampfkesselüberwachungsvereine, s. Z. 1884, S. 487 u. 527, die folgenden Nachrichten über dessen fortschreitende Entwicklung.

Auf eine Eingabe des Ausschusses vom 3. Januar d. J. ist den Ingenieuren der Verbandsvereine durch Ministerialerlass vom 5. Febr. 1885 mit dem Vorbehalte des Widerrufes die Befugnis erteilt worden, sich mit amtlicher Giltigkeit gegenseitig auf Wunsch der Vereinsvorstände in Ausübung ihrer Obliegenheiten als Vereinsingenieure zu vertreten.

Um den Schwierigkeiten zu begegnen, welche der Concessionirung sogen. combinirter Dampfkesselsysteme (zwei über einander angeordnete cylindrische Behälter mit gemeinsamer Feuerung) neuerdings von Seiten der Behörde mehrfach bereitet worden sind, hatte der Ausschuss anf Grund eines ausführlichen Commissionsberichtes beantragt, dass diese Kessel zu genehmiger seien, wenn sie gemäss § 1-9 und 13 der Bestimmungen vom 29 Mai 1871 mit 2 Speisevorrichtungen, 1 Sicherheitsventil, 1 Manometer, 1 Vorrichtung zum Anbringen des Controllmanometers, je 1 Speiseventil und je 2 Wasserstandsapparaten im Ober- und Unterkessel ausgerüstet seien, weil diese Construction inbetreff der Feuerung und des Dampfraumes als ein, inbetreff des Wasserraumes als zwei Kessel betrachtet werden müsse.

Durch Erlass vom 30. Jan. d. J. hat sich der Minister dieser Auffassung im wesentlichen angeschlossen, sich jedoch die Gewährung der in obigem liegenden Erleichterungen in jedem einzelnen Falle vorbehalten.

Selbstverlag des Vereines.

Commissionsverlag und Expedition: Julius Springer in Berlin N.

A. W. Schade's Buchdruckerei (L. Schade) in Berlin 8.

ZEITSCHRIFT DES VEREINES DEUTSCHER INGENIEURE.

Band XXIX.

Sonnabend, den 23. Mai 1885.

No. 21.

Angelegenheiten des Vereines.
Zum Mitglieder-Verzeichnisse.

Graff, Abteilungsbaumeister, Tondern.
Aenderungen.

F. W. Fischer, Ingenieur, Forsthaus Hohne bei Wernigerode.

Robert Kiesel, Civilingenieur, Riga, Lager-Pallisadenstr. 9.
Bayerischer Bezirksverein.
E. Fuchss, Bergingenieur, Penzberg (Oberbayern).

Verstorben.
Berliner Bezirksverein.

Albert Todt, Ingenieur und Lehrer an der Oberrealschule, Breslau.
Bernh. Kirsch, Assistent an der kgl. techn. Hochschule, Berlin W.,
Kurfürstenstr. 105.

Neue Mitglieder.
Richard Mittag, Ingenieur im kaiserl. Patentamt, Schöneberg bei
Berlin, Hauptstr. 108.

Hamburger Bezirksverein.

Carl v. Döhren, Fabrikant, Wandsbeck.
Niederrheinischer Bezirksverein.

Bezirksverein an der Lenne.
Berthold Gerdau, Ingenieur, Düsseldorf.
A. Musmann, Ingenieur bei Gebr. Meer, M.-Gladbach.

Hubert Scherkamp, Director der Cellulosefabrik, Höcklingsen bei Dr. C. Wülbern, techn. Director d. Berg. Gruben- u. Hüttenver

Hemer i/W. eines, Hochdahl.

Magdeburger Bezirksverein.
Sächsischer Bezirksverein.

Franz Boeteführ, Betriebsingen. b. H. Gruson, Buckau-Magdeburg. E. Hamm, Ingenieur, Wurzen.

Pfalz-Saarbrücker Bezirksverein.
Westfälischer Bezirksverein.
F. Waentig-Haugk, Reg.-Feldmesser u. Culturingenieur, Cassel.

v. Aussetz, Ingenieur d. Eisenwerkes Neunkirchen, Reg.-Bez. Trier.

Friedr. Fritz, Ingenieur der Halbergerhütte, Post Brebach.
Keinem Bezirksverein angehörend.

Hauck, Director der Kokerei v. Mansuy, Heinitz, Reg.-Bez. Trier.
Fr. Buresch, Ingenieur, pr. Adr. Geh. Commerzienrat Buresch,
Hannover.

Gesammtzahl der ordentlichen Mitglieder: 5311.

Mitteilungen von der Ausstellung für Handwerkstechnik in Dresden.
Von R. Schöttler, Professor an der techn. Hochschule in Braunschweig.

(Fortsetzung von Seite 184.) Inbezug auf Maschinen zur Metallbearbeitung stand die und mit grossem Vorteile benutzt. Richtet man diese MaschiAusstellung nicht so günstig da, wie inbezug auf Holzbear- nen für Kraftbetrieb ein, so ist es notwendig, sie mit einer beitung; doch war wenigstens eine Gruppe, die in erster Linie Ausrückung zu versehen, welche so wirkt, dass der Stempel für Klempner bestimmten Maschinen umfassend, recht gut ver- nur dann zum Stosse kommt, wenn der Arbeiter es verlangt, treten, und auch sonst fand sich manches beachtenswerte. nur genau so viel Hübe macht, wie derselbe will, übrigens Wenn ich die sehr hübsche Sammlung von Erdmann Kirch- aber stets in seiner höchsten Stellung verharrt. Solcher Auseis in Aue in Sachsen hier unberücksichtigt lasse, so geschieht rückungen hat Wencelides in seinem höchst wertvollen das nur, weil ich annehme, dass die vorzüglichen Erzeug- Berichte über die Ausstellung in Philadelphia 2) mehrere benisse dieser Firma ausreichend bekannt sind 1). Nicht im schrieben, deren eine an der vorliegenden Excenterpresse angleichen Masse darf ich das von den nachstehend beschriebe- gebracht ist. Die Presse selbst, Fig. 49, ist in gebräuchnen Gegenständen voraussetzen.

licher Weise ausgeführt; auf der Welle A sitzt das Ex

center B, welches das den Stempel tragende Gleitstück Excenterpresse, ausgestellt von Karl Kneusel in

C bewegt. Die Welle A ist aber mit der Riemscheibe D, Zeulenroda.

welche auch als Schwungrad dient, nicht unmittelbar verbunDie Excenterpresse ist eine der am häufigsten vorkom

den, sondern diese läuft lose auf ibr. Dagegen ist die Scheibe menden Maschinen bei Bearbeitung der Metalle geworden; sie

a festgekeilt. Tritt nun der in der Nabe der Riemscheibe wird namentlich zum Stanzen kleinerer Teile und Gegenstände aus Blech, welche in Massen angefertigt werden, viel

1) Ausser Kircheis führte auch Carl Götz in Lauter bei Aue Fig. 49.

gut gearbeitete Klempnereimaschinen vor; ferner stellten aus: C. Herrm. Findeisen in Chemnitz einen kleinen Federhammer, J. C. Eckardt in Stuttgart eine Drehbank und eine Hobelmaschine, C. Weitmann in Stuttgart eine Keilnutenstossmaschine, die Werkzeugmaschi

nenfabrik Vulkan in Chemnitz eine a

Säulenbohrmaschine, Franz Lempe in Einsiedel bei Chemnitz eine Hobelmaschine und Drehbank, Florian Czockerts Nachfolger, Ferdinand Wiesner in Dresden Reifenbiege- und -Stauchmaschinen, Bohrmaschinen, Beling & Lübke in Berlin leichte Drehbänke mit Patronenspindelkasten, Fuchs & Kunad in Plagwitz bei Leipzig Drehbänke, Karl Kneusel in Zeulenroda Hilfsmaschinen für Klempner u. s. f.; E. Wagner in Dresden Shapingmaschinen der Eisenwerke

Gaggenau in Baden, 0. L. Kummer & 11

Cie. in Dresden eine Bandsägenfeilmaschine, Petschke & Glöckner in Chemnitz schwerere Drehbänke.

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2) Wencelides, Hilfsmaschinen und Werkzeuge für Eisen- und Metallbearbeitung. Bericht über die Weltausstellung in Philadelphia 1876, herausgegeben von der Oesterr. Commission. Heft XII. Wien 1877.

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