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des

Ingenieure

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Eingegangen 1. November 1884. Oberschlesischer Bezirksverein. Generalversammlung vom 13. December 1884 Vor sitzender: Hr. Menzel. Schriftführer: Hr. Pistorius. Anwesend 26 Mitglieder und 5 Gäste.

Hr. Menzel eröffnet die Sitzung mit geschäftlichen Mitteilungen. Er erwähnt zuerst das Protokoll der vorigen Versammlung, welches den Mitgliedern mitder Einladung zur heutigen Versammlung gedruckt zugegangen ist. Es ist als Separatabdruck aus der Zeitschrift erschienen, und zwar früher und umfangreicher, als es später in der Zeitschrift erscheinen wird. Dadurch entstehen für den Bezirksverein Kosten, diesmal etwa 7 M. Hr. Generalsekretär Peters hat diesen Erscheinungsmodus für die Protokolle vorgeschlagen, da es ihm unmöglich sei, dieselben immer so früh zu bringen, dass sie zur nächsten Versammlung stets in den Händen der Mitglieder seien. Es sei auch wegen Raummangels in der Zeitschrift oft erwünscht, die Protokolle in abgekürzter Form zu bringen, alles rein locale wegzulassen, und deshalb besonders schlage er diesen Erscheinungsmodus vor; die geringen Kosten würden sich für die Vereine reichlich lohnen.

Die Versammlung genehmigt die entstandenen Kosten; die Beschlussfassnng über diesen Vorschlag soll der nächsten Versammlung vorbehalten bleiben.

Hr. Schmahel legt den Kassenbericht vor:
Es war Bestand am Anfange des Jahres

423,48 M, » wurden gezahlt an Eintrittsgeldern

75,00 » » Beiträgen für 1884

917,20 » » 1885 im voraus 12,00 »

1427,68 M. Ausgegeben sind für 1884

1015,58 »

mithin Bestand: 412,10 M. Der Verein beschliesst, zur Patentgesetz-Beratung einen Delegirten nach Berlin zu senden, und zwar wird dazu Hr. Freudenberg gewählt, welchen im Behinderungsfalle Hr. Menzel vertreten soll; dem Delegirten werden 100 M Vertretungskosten bewilligt.

Darauf erstattet der Vorsitzende den Geschäftsbericht für das Jahr 1884; demselben folgt die Wahl des Vorstandes und der Vertreter im Vorstandsrate, die Entlastung der Jahresrechnung und die Festsetzung des Beitrages zum Bezirksverein mit M5 für das Jahr 1885.

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Patentbericht. KI. 13. · No. 29353. Neue- Schienengeleises ganz fortgelassen. Die auf diese Weise oben rung an Wasserstandsgläsern. fast völlig offenen Oefen werden beim Betriebe, nachdem die Trautschold & Rahusen, Su- Beschickung festgestampft worden ist, durch eiserne, mit denburg - Magdeburg. Die Be- feuerfestem Thone verkleidete Platten oder Glocken geschlossen. festigungsflanschen bezw. Gewinde- Diese Platten können alle zugleich gehoben und wieder einzapfen mit Sechskant sind als be- gesetzt werden, und ist dadurch das Innere des Ofens auch sondere Stücke hergestellt, welche während des Betriebes jederzeit zugänglich. dauernd mit der Kesselwand ver

Kl. 14. No. 29251. Ventilsteuerung für Dampfbunden bleiben, während die Hahnköpfe selbst auf oder in jene Stücke

maschinen. R. Affeltranger, Zürich. An jedem Ende geschraubt werden. Von den beiden

des Cylinders ist in einem Angusse desselben von unten ein Stopfbüchsenmuttern für das Glas- Kegel E eingesetzt, in welchen Einrohrist die eine mit rechten, die andere

und Austrittsventil gelagert sind. mit linkem Gewinde versehen, um

Die beiden Auslassventile b erhalten eine Beanspruchung des Rohres auf

ihre Bewegung von dem Zapfenc Drehung zu vermeiden. Statt einen

der Steuerwelle aus mittels Stange besonderen Ausblashahn

K, Arm l und einer zwischen ihren wenden, ist in das Küken des unte

Spindeln horizontal liegenden Welle ren Hahnkopfes eine Rille eingefräst,

n durch entgegengesetzt gerichtete

Daumen. Die Einlassventile stehen
durch welche die Verbindung des
Glasrohres mit einem seitlich in

mit den äusseren Steuerungsmecha

nismen in keiner Verbindung, son-
das Hahngehäuse eingeschraubten
Ausblasröhrchen hergestellt werden

dern werden durch Ent- und Be-
kann.

lastung der an ihnen befestigten
Kolben 9 bewegt.

Der Raum a
Kl. 13. No. 29575. Dampfentwässerer. Hallesche zwischen den beiden Sitzflächen

Maschinen- und Armaturen-Fa- eines Einlassventiles steht in Ver-
brik, Halle a/S. Der Apparat wird bindung mit dem Dampfmantel, so
entweder unmittelbar auf dem Dampf-

dass der frische Dampf selbst (we-
a

B
3 kessel befestigt oder, bei C mit einem gen des grösseren Durchmessers des

Condensationswasserableiter verbun- oberen Sitzes) das Ventil hebt, so-
den, an beliebiger Stelle in die Dampf- bald g entlastet ist. Die Be- und
leitung eingeschaltet. Das in letzterer Entlastung von g wird dadurch bewirkt, dass der Raum ober-
schon ausgeschiedene Wasser fliesst halb g durch einen gleichfalls vom Zapfen c aus bewegten
nach dem Eintritte bei A durch einen Scheibenhahn d abwechselnd mit dem Raum a und mit dem
besonderen Kanal a ab. Der Dampf Ausströmkanal in Verbindung gesetzt wird. Der Ausschlag
strömt zwischen Hakenrippen g hin- von d (und damit der Füllungsgrad) wird durch Drehung der
durch gegen eine keilförmige, nach Scheibe po vom Regulator beeinflusst.
unten schwalbenschwanzförmig ver-

Kl. 26. No. 29632. Luftcarburirapparat. P. Th. laufende Wand c, welche mit steil ab- Dubos, Paris. Durch das Ventil n gelangt die zu carbufallenden Wasserkanälen b versehen rirende Luft in einen Behälter, aus welchem sie durch das ist, wendet sich beiderseits abwärts, aus gebogenen Röhren abc gebildete Schöpfrad nach dem wobei seitliche Rippen d das Wasser

Raume p geschafft wird
abfangen sollen, tritt dann durch die und sich dabei gleich-

名 k
mittlere Oeffnung e und gelangt nach zeitig mit brennbaren
Umgehung der Rippe f bei B zum

Dämpfen der durch das
Austritt.

Rohrk zufliessenden
Kl. 10. No. 30021. Neuerung an horizontalen Carburirungsflüssigkeit

R h
Koksöfen. C. Sachse, Orzesche. (Zweites Zusatzpatent vermischt, um hierauf

P Р

4 g
zu No. 22111.) Im Hauptpatent und ersten Zusatzpatent ist durch das Rohr t nach
der Verkokungsraum oben verengt und sind in der Decke ihrem Bestimmungsort
Schlitze angeordnet, in welche Platten aus feuerfestem Ma- abzufliessen. Der Druck
terial eingesetzt sind, die mit ihrem Gewicht auf der Be- in p wirkt auf einen
schickung ruhen, um dichteren Koks zu erzeugen. Bei dem kleinen Kolben im Rohr

16
vorliegenden Zusatzpatente sind die Seitenwände auf ihrer ¿ ein, welcher mittels
ganzen Höhe senkrecht und ist das Deckengewölbe bis auf ein des Hebels h durch Brem-
an beiden Enden befindliches Stück von der Breite eines

sung des Rades f eine

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Band XXIX. No. 6.

7. Februar 1885.

Patentbericht.

117

nun

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ist, welches zur Seite des gleichartigen, aber festen Stückes f liegt. Der Winkel o, den diese beiden Stücke mit einander bilden, ändert sich daher mit der Kraft. Das Rad c, welches proportional dem Kraftweg anzutreiben ist, trägt die Drehachse einer auf den beiden Halbkreisen schleifenden Klinke d, deren Breite so bemessen ist, dass sie das Schaltrad r erfassen kann, sobald sie von der Kante bei d abgleitet. r wird

um den Winkel o gedreht und dann steigt die Klinke bei į auf den anderen Halbkreis auf. Mit r ist ein Zählwerk verbunden, welches demgemäss annähernd totalisirt.

KI. 46. No. 29438 (abhängig von 532). Neuerungen an Gasmotoren. C. M. Sombart, Magdeburg. Die Regulirung der nach dem Deutzer Verfahren, und zwar mit Ladepumpe, arbeitenden Maschine erfolgt dadurch, dass der Regulator bei zu schnellem Gange durch Einwirkung auf ein Ventil oder einen Schieber einen Nebenkanal öffnet, welcher das angesaugte Gas vom vorderen Ende des Pumpencylinders entweder zurück in die Gasleitung oder in einen besonderen Behälter oder in das hintere Ende des Pumpencylinders führt, so dass die Ladepumpe kein Gas in den Arbeitscylinder drückt und beim Rückgange dasselbe Gas wieder ansaugt.

Die Schmierung erfolgt nur beim Betrieb, indem eine in einer eng anschliessenden cylindrischen Bohrung gedrehte Schraubenspindel, als Oelschnecke wirkend, Oel zu den Reibflächen befördert, während beim Stillstande die Capillarität des langen Schraubenganges das Ausfliessen hindert.

Kl. 47. No. 29543. Neuerungen an Metallliderungen für Kolben- und Schieberstangen. Ch. T. Sleeper, Chicago (V. S. A.). Ein Gehäuse Ā, dessen beide Teile a at, Fig. 2, durch Bolzen 6 verbunden sind, bildet mit seinen nach innen gerichteten Flanschen 6162 eine Drehführung für den bei C verzahnten Ring B, mit den Lappen ccl ein Lager für das in C greifende Schneckenrad C1 und mit Einschnitten d Radialführungen für die Lappen e el der Pressstücke F bildend. Schraubt man B rechtsum, Fig. 1, so drücken seine vier Spiralflächen die Stücke F mit den gebogenen Füssen Fi gegen zwei Dichtungsringe H, deren Teile hh (Nebenfigur)

Regelung der Umdrehungszahl der Räder fg und der Welle e und dadurch auch der carburirten Luftmenge bewirkt.

Kl. 26. No. 29567. Elektrischer Gasanzünder. E. Klaber, Wien. Ueber dem Boden der geschlossenen cylin

drischen Ebonitdose a ist eine an der unteren Fläche mit zwei um 1800 von einander abstehenden, ringsegmentförmigen Staniolbelägen di versehene und in der Mitte durchbohrte Glasscheibe d durch die Ebonitstege c in gewisser Entfernung von dem Boden angebracht. In letzterem ist die Messingspindel fı gelagert,

welche mittels der Hartgumfi minabe fa mit einer eine unge

rade Anzahl von aequidistanten f.

Metallscheiben f4 tragenden Glasscheibe f verbunden ist. Die von den einen Enden der Beläge dı über die Scheibe freichenden Metallarme du tragen die auf den Scheibchen f4 schleifenden Drahtbürsten X, während den anderen Enden der Beläge dı über der Scheibe

f mit Leitungsdrähten—p und dil

+ p versehene isolirte messingne Saugkämme - k und + k gegenüberstehen und hinter jedem Saugkamm ein Kamm ki zu stehen kommt, welcher mit dem anderen gleichartigen Kamm ki leitend verbunden ist. Die durch

Drehung der Spindel fi sammt Scheibe f mittels Kurbel r und eines am Deckel angebrachten Rädervorgeleges erzeugte Elektricität bildet zwischen den Spitzen n und m die Gasanzündefunken.

Kl. 42.. No. 29707. Addirapparat für Indicatormessapparate. Marcel Deprez, Paris. Dieser Apparat soll die Aufgabe lösen, in bestimmten Zwischenräumen die Ausschläge des Zeigers (Nadel oder dergl.) eines Messinstrumentes zu summiren, und zwar dient der in Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat für solche Instrumente, welche keine eigene Energie besitzen, wie z. B. Galvanometer. Die Nadel z spielt zwischen einer festen und einer die Achse C beweglichen Wand a. In dem Kranze des etwa einem Uhrwerk aus gleichmässig angetriebenen Rades d ist

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Um zu

ein Röllchen b eingelagert, welches bei jeder Umdrehung auf eine Verbreiterung von a aufläuft. Dadurch wird die Nadel z festgeklemmt und diese bildet nunmehr je nach ihrer Stellung früher oder später einen Anschlag für die federnden Arme ? einer ebenfalls in d gelagerten Schaltklinke e, welche infolge dessen eingeschaltet wird und das mit einem Zählwerk in Verbindung stehende Schaltrad h in Bewegung gesetzt. An einem am Gestelle befestigten Anschlag g löst sich die Klinke wieder aus.

Der Apparat Fig. 3 dient als Totalisator. Es sei der Stab a irgend ein schwingender Teil eines Dynamometers, dessen Ausschlag der jeweiligen Kraftgrösse entspricht. Von dem an a befestigten Sector 8 wird ein loses Zahnrad bewegt, das mit dem halbkreisförmigen Stück b verbunden

bei i jl ;;3 so gestaltet sind, dass sie sich sowohl wagrecht als senkrecht überlappen; schraubt man B linksum, so ziehen die Spiralnuten mittels der Nasen fi (Nebenfigur) die Pressstücke F zurück. Zwischen F1 und H können harte, geteilte Blechringe JJ1 eingelegt werden. Das Ganze wird zwischen etwas weiteren Ringen KK1 mittels der Platte N und Schrauben Mm auf dem Deckel L der Stopfbüchse L1 so befestigt, dass eine geringe Querbewegung möglich bleibt. diesem Zwecke den Druck auf KK1 selbstthätig zu regeln, ist die in N geschraubte Mutter O mit einer starken Feder Q verbunden, welche mit ihrem freien Ende q in eine der Oeffnungen g1 in N greift und die Mutter O bei Abnutzung nachschraubt.

Kl. 50. No. 29452. Stein- und Erzbrechmaschine. Th. A. Blake, New Haven, Connecticut (Amerika). Zur Vergrösserung der arbeitenden Fläche sind zwischen den fest stehenden und den durch einen Kniehebelmechanismus bewegten, gradlinig geführten Brechbacken mehrere ebenso geführte Backen eingeschaltet, wobei alle verschiebbaren Backen durch Federn stets aus einander gepresst werden,

deutscher Ingenieure

Dampfkessel führende Druckventil geöffnet, also seine volle Geschwindigkeit erreicht hat, überwiegt der sich nun auf der Fläche c der Düse B äussernde Druck die Kraft der Feder a, und B wird so weit nach links geschoben, bis der Uebersprung w geschlossen ist. Statt der Feder a kann auch eine von aussen zu handhabende Vorrichtung (z. B. ein Kurbelmechanismus) angeordnet werden, durch welche B im geeig

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Kl. 50. No. 29512. Gebläseflügel auf Schlagstiftscheiben (Zusatz zu No. 26904). Nagel & Kaemp, Ham

burg. Um die Achse b Fig. 2

der Schlagstiftscheibe a, Fig. 1, von einem Drucke in ihrer Längsrichtung zu entlasten, sind auf a, den Ventilationsflügeln

ent书 f

sprechend, kleinere Windflügel i (oder ebenso grosse wiec, aber in geringerer Anzahl) zwischen den Stiften angebracht. Die Flügel i sind überflüssig, wenn die Scheibe a nach Fig. 2, also doppelt bestiftet con

struirt wird und dabei zwei Reihen von Ventilationsflügeln c trägt.

Kl. 59. No. 29681. Antriebsvorrichtungen für Kurbelkapselwerke mit Kolben verschiedener Winkelgeschwindigkeit. E. Oehlmann, Berlin. In dem Kapselwerke Fig. 1 mit 4 Kolbenpaaren u und v sitzen je 4 dieser Kolben senkrecht zu einander auf einer massiven bezw. einer hohlen Welle az bezw. un. Die Kolben u bewegen sich langsamer als die Kolben v, wodurch das in den Räumen II befindliche Wasser durch die Oeffnungen o in das Druckrohr d gedrückt wird, während durch die Deffnungen O1 Wasser aus dem hinter d liegenden Saugrohr in die sich erweiternden Räume zwischen den Kolbenpaaren u v angesaugt wird. Zur

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neten Augenblicke gegen die Saugdüse hingeschoben wird. Auch kann man zu dem gleichen Zweck um den Uebersprung herum ein die Saug- und die Mischdüse verbindendes Gehäuse legen und in diesem dem Uebersprunge gegenüber nach aussen sich öffnende Ventile anordnen. Für jede der genannten Ausführungen ist in der Patentschrift ein Beispiel angegeben.

Kl. 81. No. 29651. Neuerung an Seilbahnen. E. Fricke, Düsseldorf. Um beliebige Curven befahren zu können, ohne die Wagen vom Zugseil ablösen zu müssen, ist das Zugseil über dem Laufseil angeordnet. Man erreicht dadurch, dass man das Laufseil an jeder beliebigen Stelle der Anfangs- und Endstationen verankern kann, während das Zugseil weiter ge

t führt wird, und somit auch die Wagen leicht auf festen Schienen an die Ent

f ladestellen gebracht und ohne Aufenthalt weiter geführt werden können. Um die Wagen bequem an Curven vorbeizuführen, sind die hier das Zugseil tragenden Leitrollen m verschiebbar ausgeführt, indem sie um eine Achse 6 schwingen können und mittels des an dem Sector o angreifenden Gewichtes g in ihrer Lage gehalten bezw. in diese zurückgeführt werden. Die punktirte Linie t deutet das Zugseil an.

Kl. 85. No. 29682. Selbstschliessendes Ventil, J. A. Essberger, München. Die Spindel k des Abschlussventiles h ist mit 2 Membranen 1 und m verbunden, welche mit den Gehäusen B und C 3 Kammern c, b und a bilden. Die oberste Kammer c steht vermittels des Rohres r mit der Druckleitung in Verbindung, kann aber durch den Hahn D entleert werden. b und a stehen dagegen mit einander durch den Zwischenraum i zwischen der Spindel k und ihrer Führung

6 &

3 in Verbindung, so dass sich nach der Grösse dieses Zwischenraumes die Dauer des Selbstschlusses bestimmt. Da die Membran m grösser als n ist, so hält der Wasserdruck bei geschlossenem Ventil D das Hauptventil h auf seinen Sitz. Wird D geöffnet, so vermindert sich der Druck in c derart, dass der Wasserdruck h hebt. Dabei wird das über n befindliche Wasser durch i in b gedrückt. Nach Schluss von D beginnt der Selbstschluss von h durch den auf m ausgeübten Wasserdruck.

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Bewegung der Kolben sind 4 verschiedene Antriebsvorrichtungen angegeben. Gemäss der einen derselben (Fig. 2) besitzt die massive Welle az ausserhalb der Kapsel eine Kurbel ca, die hohle Welle U1 eine Kurbel b2. An dem Ende von bq ist ein Zahnrad bi gelagert, welches mit dem mit dem einen Wellenauflager fest verbundenen Zahnrade 6 mit Innenverzahnung in Eingriff steht. Die an bi befestigte Kurbel c steht durch die Stange c1 mit der Kurbel ca in Verbindung, so dass, wenn ag durch eine äussere Kraft gedreht wird, der Kurbelzapfen vonc die punktirten Curven x beschreibe und während einer Umdrehung die Kurbeln ca b2 sich viermal einander nähern bezw. von einander entfernen.

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Litteratur. Grundzüge des Eisenbahnmaschinenbaues. Zweiter dienen, weil diese bei den verschiedenen Wagengattungen nur Teil. Die Eisenbahnwagen. Von Georg Meyer.)

geringe Ahweichungen zeigen und deshalb gemeinsam behandelt Der zweite Teil der Grundzüge des Eisenbahnmaschinen

werden können. Demgemäss finden wir zuerst die Achsen baues von Georg Meyer, Prof. an der Kgl. Technischen

und Räder unter Berücksichtigung der verschiedenen RadHochschule in Berlin, ist im Verlage von Ernst & Korn in

systeme, ihrer Herstellungsweise und Aufführung der wichtigsten Berlin 1884 erschienen. In demselben werden zuerst die

Methoden der Radreifenbefestigungen näher erörtert. Bezüglich

der Achsbüchsen werden diejenigen Bedingungen angegeben, jenigen Teile besprochen, welche zur Bildung des Untergestelles

welche zur Erzielung zweckmässiger Constructionen erfüllt

werden müssen, und die wichtigsten Systeme näher beschrieben, 1) Z. 1883, S. 725.

wobei hier, wie in allen übrigen Kapiteln, den Normalconstruc

Band XXIX. No. 6.

7. Februar 1885.

Zuschriften an die Redaction.

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tionen der preussischen Staatsbahnen besondere Beachtung geschenkt ist

. Es folgen nun die Constructionen der Tragfedern und ihre Aufhängung, die Zug- und Stofsvorrichtungen, die Gestellrahmen und Achshalter unter Ermittelung des zweckmässigsten Radstandes und Vorführung einiger Arten drehbarer Gestele und Lenkachsen. Nachdem sodann noch die verschiedenen Systeme der Bremsen, sowohl der Handbremsen als auch der continuirlichen Bremsen, entwickelt sind, wenden sich die weiteren Capitel den Wagenkasten zu, welche nach der Art der zu befördernden Gegenstände unterschieden und besprochen werden.

Die in Coupee- und Intercommunicationswagen eingeteilten Personenwagen werden inbezug auf den Bau des Kastengerippes, die Herstellung der Fussböden und Wände, des Daches, der Thüren und Thürverschlüsse usw. behandelt und sodann die inneren Einrichtungen der verschiedenen Wagenklassen, die Anordnung der Sitze und Polsterungen, die gebräuchlichsten Arten der Beleuchtung, Heizung und Lüftung beschrieben. Ebenso finden wir die Einrichtung der Postund Gepäckwagen, den Bau der Wagenkasten für bedeckte und offene Güterwagen und ihre besondere Einrichtung für verschiedenartige Zwecke behandelt.

Ueberall sind die hauptsächlichsten Constructionen in gedrängter Kürze erläutert und durch eine grosse Anzahl leicht verständlicher Holzschnitte zur Anschauung gebracht, während am Schlusse jeden Capitels die in Frage kommenden Bestimmungen des Bahnpolizeireglements bezw. der technischen Vereinbarungen des Vereines deutscher Eisenbahnverwaltungen übersichtlich zusammengestellt sind.

Auch dieser zweite Teil des Werkes wird daher seinen Zweck, jüngeren Maschineningenieuren als Leitfaden beim Studium und als Hilfsmittel beim Entwerfen zu dienen, wohl erfüllen und kann daher zur weiteren Verbreitung nur empfohlen werden.

F.

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gesetze aller Länder. Von Dr. Rudolf Biedermann. Zweite Auflage. Berlin 1885. Julius Springer. Preis 1 M.

Die Eindeckung der Dächer mit weichen und harten Materialien, namentlich mit Steinen, Pappe und Metall. Von W. Jeep.

Mit einem Atlas von 12 Foliotafeln. Weimar 1885. B. F. Voigt. Preis 4,50 M. Der Schutz unserer Wohnhäuser gegen

die Feuchtigkeit. Von Ernst Nöthling.

Weimar 1885. B. F. Voigt. Preis 1,20 M.

Die Wasserleitung im Wohngebäude. Eine Beschreibung sämmtlicher Installations - Arbeiten, Einrichtungen, Apparate, Hähne usw. Von Wilh. Beielstein jun. Mit einem Atlas von 14 Foliotafeln. Weimar 1885. B. F. Voigt. Preis 6 M.

Die Feuerungsanlagen für das Haus, erläutert durch die Resultate der Wärmetechnik und die Leistung der verschiedenen Brennstoffe. Von Otto Altberg.

Fünfte vollständig umgearbeitete Auflage von Matthaey's Ofenbaumeister. Mit einem Atlas, enthaltend 21 Foliotafeln. Preis 5,25 M. Weimar 1885. B. F. Voigt.

Repertorium der technischen Journal-Litteratur. Im Auftrage des Kaiserlichen Patentamtes herausgegeben von Dr. Rud. Biedermann.

Jahrgang 1883. Berlin 1884. Carl Heymanns Verlag.

Die graphische Behandlung der mechanischen Wärmetheorie. Von Gustav Herrmann. (Sonderabdruck aus der Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure 1884.) Berlin 1885. Julius Springer. Preis 1,20 M.

Ueber die Erhaltung der Sonnen-Energie. Eine Sammlung von Schriften und Discussionen von Sir William Siemens. Aus dem Englischen übersetzt von C. E. Worms. Berlin 1885. Julius Springer. Preis 4 M.

Dampfkessel-Revisionsbuch. Zusammengestellt von F. Münter. Vierte Auflage. Halle a/S. Ludwig Hofstetter.

Die Fördermaschinen der Berg werke. Von Julius Ritter von Hauer. Dritte vermehrte Auflage. I. Lieferung. Leipzig 1884. Arthur Felix. .

Eisenbahn-Angelegenheiten und Personalien in lexikalischer Form. Von Eduard Kafka. Leipzig 1885. Arthur Felix.

Ein Beitrag zur Lohnreform unter Zugrundelegung der socialökonomischen Ansichten von Rodbertus-Jagetzow. Von H. Peters. Tübingen 1884. H. Laupp.

Deutscher Eisenbahn-Terminkalender für Verwaltung und Betrieb. Zweiter Jahrgang 1885. Herausgegeben von Franz Woas. Saarbrücken.

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Zuschriften an die Redaction.

Honigmann's Aetznatronmaschine.

Geehrte Redaction!

Gestatten Sie mir, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass Ihr in No. 3 d. Bl. veröffentlichter Bericht 1) über meinen am 7. Dec. v. J. in der Generalversammlung des Vereines deutscher Eisenhüttenleute gehaltener Vortrag über feuerlose Locomotiven folgende Abweichungen von dem in »Stahl und Eisen« Heft 1 d. J. veröffentlichten stenographischen Protokoll enthält:

In d. Z. S. 55 r. Sp. Zeile 32 heisst es: Verhältnis 1:4,
dagegen in »St. u. E.« S. 22 2. 36:

Verhältnis 1:3, und demgemäss

in d. Z. S 55 r. Sp. Zeile 35 heisst es: 4804m,

dagegen in »St. u. E.« S. 22 Z. 38: 3604m. Die Worte in d. Z. S. 55 r. Sp. Z. 41 u. 42: »gleichwertig mit nur 20 bis 25qm Heizfläche einer Locomotive mit Feuer« sind von mir weder im Vortrage noch in der Discussion geäussert worden.

Gegenüber der Mitteilung des Hrn. Honigmann zu diesem Vor

trage in No. 3 S. 55 Ihres Blattes, worin derselbe, wie auch an anderen Orten, meine Auslassungen über seine Aetznatronmaschine angreift und die Richtigkeit meiner Angaben in Frage stellt, ohne jedoch den stenographischen Bericht meines Vortrages abgewartet zu haben, bitte ich um gefl. Aufnahme folgender Berichtigungen.

In meinem Vortrage sagte ich, dass bei einer kleinen Feuerlocomotive oder Trambahnmaschine die Temperaturdifferenz zwischen den Verbrennungsgasen und dem wärmeaufnehmenden Wasser 700 bis 800° C. im Mittel beträgt. Bei Tramwaymaschinen ist die Temperatur in der mit_Koks hoch angefüllten Feuerbüchse etwa 1300 bis 1500° C., die Temperatur der in die Rauchkammer tretenden Verbrennungsgase dagegen 400 bis 600° C., je nach Construction des Kessels und je nachdem die Maschine mehr oder weniger angestrengt arbeitet. Die Wassertemperatur beträgt etwa 1900 C.

Es ergeben sich hieraus in den äussersten Grenzen annähernd

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1) Verfasst nach den während des Vortrages gemachten Notizen.

Die Red.

deutscher Ingenieure.

fläche wächst und variirte bei den Versuchen die Leistung des Quadratmeters Heizfläche zwischen 4 und 61/2 N.

Da nun bei Tramwaylocomotiven die Durchschnittstemperatur der Verbrennungsgase höher als bei obigen Tendermaschinen ist, so wird die Leistung des Quadratmeters Heizfläche entsprechend grösser sein, daher etwa 5 bis 71/2 N betragen. Die in Aachen laufende Aetznatron-Tramwaymaschine zieht einen einspännigen Trambahnwagen und soll auf der stärksten Steigung bei vollbesetztem Wagen bis zu 15 N leisten, also bei 109m Heizfläche höchstens 1,5 N auf 19m.

Hiermit die oben entwickelte Maximalleistung einer Tramwaymaschine mit Feuer (71/2) verglichen, giebt das Verhältnis der Leistungsfähigkeit von 1 qm Heizfläche dieser Aetznatron - Tramwaymaschine zu dem einer gefeuerten Tramwaymaschine etwa wie 1:5.

Wird nun ferner berücksichtigt, dass wie Hr. Honigman selbst behauptet die Temperaturdifferenz zwischen der Aetznatronlauge und dem dampferzeugenden Wasser nur 7 bis 80 C. und, wie oben nachgewiesen, die Temperaturdifferenz bei der Tramwaymaschine mit Feuer 700 bis 800° C. beträgt, so folgt daraus, dass in letzterem Falle die Temperaturdifferenz 100 mal so gross ist und demzufolge das Wärmeleitungsvermögen unter obigen Verhältnissen zwischen zwei Flüssigkeiten gegenüber heisser Luft und Flüssigkeit etwa 20mal so gross ist.

Hr. Honigmann behauptet, dass ich für nötig gehalten habe, dass seine Tramwaymaschine in Aachen 50qm Heizfläche haben müsse.

Durchaus nicht! Für den einspännigen Trambahnwagen genügt seine Maschine mit 109m Heizfläche!

Ebenso wenig habe ich gesagt, dass seine Maschine auf der Aachen-Jülicher Bahn 4809m haben müsse, um leistungsfähig zu sein, und ebenso ist es eine unrichtige Behauptung des Hrn. Honigmann, dass ich gesagt habe, diese Maschine könne sich auf den Steigungen der Aachen-Jülicher Bahn nur selbst ziehen.

Ueber diese sogenannte Gotthardmaschine, welche Hr. Honigmann auf obiger Bahr laufen lässt, teilte ich im Laufe der Discussion mit, dass sie wie mir von Augenzeugen berichtet wurde einen Train von 5 gewöhnlichen Personenwagen zog, welchen eine 156 Maschine mit Feuer mit gleicher Präcision befördert haben würde. Das ist auch vollkommen richtig. Ueberhaupt konnte ich nur das berichten, was mir bekannt war.

Bezüglich des Attestes über die Probefahrt auf der Strecke Haaren-Würselen muss ich folgendes ausführen.

Bei mit Kohlen gefeuerten grossen Locomotiven beträgt die Temperatur 1050 bis 1200° C., die Temperatur der in die Rauch

kammer tretenden Gase etwa 200 bis 3500 C., die Wassertemperatur etwa 190o C., demnach die Temperaturdifferenz in minimo 1050 + 200

1200 + 350 - 190 = 435° C., in maximo

-190=585°C., 2

2 im Mittel etwa 5000 C.

Für die obigen 7 bis 8° C., im Mittel 71/2° C. genommen, stellt sich das Verhältnis der Temperaturdifferenzen zwischen Aetznatronkessel und Kessel mit Feuer in diesem Fall auf 7,5: 500 = 1:66.

Angenommen, dass auch hier das Verhältnis der Wärmeübertragungsfähigkeit von 1:20 zutrifft, so ist das Verhältnis des Wertes der Heizflächen etwa 1:3, so dass also, wenn 19m Heizfläche der Natronmaschine im Mittel 1, in maximo 1,5 N leistet, 1qm der Locomotive mit Feuer im Mittel 3, in maximo 4,5 N abgiebt.

Diese Zahlen stimmen mit der Praxis vollständig überein; es ist gebräuchlich, bei grossen Locomotiven als mittlere Leistung auf 19m Heizfläche 3 N zu rechnen.

Meine oben erwähnten, in Glaser's Annalen veröffentlichten Versuche zeigten, dass bei verringerter Geschwindigkeit auch die Leistungsfähigkeit pro Quadratmeter Heizfläche sehr abnimmt; es kann daher bei geringer Geschwindigkeit sehr leicht die Leistungsfähigkeit einer Güterzugmaschine auf 1,5 N für 1qm Heizfläche herabsinken.

Leistet nun die Aetznatronmaschine 1,5 N auf 19m Heizfläche, So wird sie wohl erwähnten Zug planmässig befördern können; würde man aber die erwähnte 45t-Maschine mit Feuer bei günstiger Witterung einer Probe unterwerfen, so dürfte sie das doppelte der in dem Atteste erwähnten grössten zulässigen Belastung, also statt nur 12 beladene Doppellader auch 24, ziehen können, und dazu mit erhöhter Geschwindigkeit, oder die 12 Doppellader mit wesentlich grösserer Geschwindigkeit

. Trotzdem ich Hrn. Honigmann schon vor 11/2 Jahren auf seinen Wunsch meine Ansicht über seine Erfindung mitteilte und mich nicht günstig über dieselbe aussprach, ersuchte mich derselbe, in meinem Vortrage am 7. December v. J. seine Maschine zu erwähnen, und habe ich daraufhin der Wahrheit gemäss meine Ansicht über die Aetznatronmaschine ausgesprochen.

Unaufgefordert hätte ich von dieser Maschine in meinem Vortrage keine Notiz genommen, da sie meiner Ansicht nach vorläufig nur Experimentirmaschine ist, welche als solche sehr interessant, jedoch für eine nutzbringende Verwertung in der Praxis noch lange nicht geeignet ist.

Düsseldorf-Grafenberg, den 27. Januar 1885. G. Lentz.

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Vermischtes.
Schornsteinreparatur.

backen gegen das Seil

, welches von der Höhe des Schornsteines herabSchreiber dieses hatte kürzlich Gelegenheit, die Reparatur eines

bängt. Dieses Seil miss allerdings vorher oben befestigt werden, wo

bei der Schornstein vermittels der eingemauerten Steigeisen von Schornsteines auf Zeche Nordstern in Horst bei Altenessen zu be

innen oder bei ungestörtem Betriebe selbst von aussen mittels Klemmsichtigen, welche durch die Art ihrer Ausführung Interesse erregen

haken erklettert werden muss, welche sich der Arbeiter, immer höher wird. Der Schornstein ist in bedeutenden Abmessungen ausgeführt

steigend, einschlägt. Ist die Befestigung des Seiles (oder mehrerer)

einmal geschehen, so erleichtert der an das Seil anzuklemmende (ganze Höhe 71m, obere Lichtweite 3m, oberer äusserer Dmr. 3,80m, unterer äusserer Dmr. 7,20 m) und war durch einen Blitzstrahl ge

Apparat die Arbeit ganz ausserordentlich. Es ist erstaunlich, mit troffen, welcher einen weitklaffenden Riss von 40m Länge von oben

welcher Geschwindigkeit die Arbeiter auf- und absteigen, ohne mehr herab verursacht hatte; auch waren riesige Steinflächen heraus

Anstrengung, als das Leitersteigen erfordert. Beim Aufsteigen zieht

der Arbeiter zuerst die Beine an sich, indem der Oberkörper seinen gerissen, stellenweise 60 bis 80qm gross.

Halt auf dem Sitze des Riemenwerkés findet, wodurch die oberen Die Firma W. Eckardt in Dortmund übernahm die Reparatur

Klemmbacken zum Eingriff an das Seil kommen und die unteren und führte sie ohne Unterbrechung des Betriebes in der kurzen Zeit

sich lösen; alsdann hebt er sich zu aufrechter Stellung auf, wobei von 9 Wochen aus, wobei nicht allein an allen schadhaften Stellen

sich die oberen Backen lösen und die unteren, vermittels des durch die Steine erneuert, sondern fast die ganze äussere Fläche ausgefugt

die Füsse übertragenen Eigengewichtes des Arbeiters belastet, zum und im ganzen 30 eiserne Bänder im Gewichte von etwa 3000 kg

Eingriff an das Seil kommen; beim Herabsteigen vollzieht sich die umgelegt wurden; auch ein Blitzableiter wurde angebracht. Die Re- Verrichtung umgekehrt. Im ganzen ähnelt dieselbe dem gewöhnparatur wurde an den grösseren beschädigten Flächen auf losen Con

lichen Seilklettern, nur mit dem Unterschiede, dass der Arbeiter solen ausgeführt, welche mittels Klemmhaken befestigt wurden; alle

beide Arme frei behält, und dass das Steigen durchaus sicher ist. Bei übrigen Arbeiten, auch das Anbringen dieser Console, wurden ver- jeder Doppelbewegung überwindet der Arbeiter ungefähr 35 bis mittels der in den Besitz genannter Firma übergegangenen paten- 40cm, und da er bequem 80mal in der Minute diese Bewegung vortirten Steigeapparate (D. R.-P. 4524 upd. 8299) ausgeführt.

nehmen kann, so steigt oder sinkt er etwa 30m in der Minute. Dieser Apparat besteht im wesentlichen aus je 2 Paar gegenüber

Das Gerät arbeitet völlig sicher, und bestätigen die Arbeiter, stehender Winkelhebel, welche, jeder für sich, um wagerechte Achsen welche sich desselben bedienen, dass sie nicht das geringste Gefühl spielen. Die herabhängenden Schenkel umfassen backenartig von der Besorgnis haben; sind sie doch imstande, ihr Mittagsmahl hoch jeder Seite. halb ein Seil und pressen sich, wenn die wagerechten oben am Seile hängend einzunehmen und sogar ein Schläfchen zu Schenkel belastet werden, vermittels der in den inneren Backenflächen

wagen. angebrachten Verzahnungen fest gegen das Seil an. Das untere Paar

Es ist klar, dass der Arbeiter ungemein rasch arbeiten kann, Winkelhebel trägt rechts und links Fussplatten zum Aufsetzen der wenn er beide Hände vollkommen frei und das Gefühl völliger SicherFüsse des Arbeiters, während das obere Paar mit zweckmässig an- heit seiner Lage hat. So montirten z. B. auf Zeche Nordstern zwei geordnetem Riemenzeug auf Brustkasten und Schultern des Arbeiters Arbeiter in schwindelnder Höhe durch Úmlegen und Verschrauben einwirkt bezw. ihm einen im Riemenzeug angebrachten Sitz gewährt. binnen wenigen Minuten die Halbteile eines schweren eisernen BanSelbstredend sind alle möglichen Schutzvorrichtungen angebracht, so des, nachdem das Eisenzeug in die Höhe gezogen war. z. B. werden die Füsse des Arbeiters, ähnlich wie bei Schlittschuhen,

Der Apparat dürfte sich auch zu anderen Verwendungen emauf die Fussplatten festgeschnallt, die Seilklemmbacken besonders pfehlen, z. B. zu Schachtreparaturen, da der in ihm eingeschlossene geschützt usw. Das eigene Gewicht des Arbeiters spannt bei der Arbeiter selbst bei Ohnmacht oder sonstigem Unfalle vor dem HerabUmlegung entweder beide Paare oder ein einzelnes Paar der Klemm- stürzen bewahrt bleibt.

F. P.

Selbstverlag des Vereines.

Commissionsvorlag und Expedition

Juius springer in Berlin N.

A. W. 8chade's Buchdruckerei (L. 8chade) in Berlin 8.

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