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In der Verlagsbuchhandlung von Karl Groos sind auch folgende empfehlenswerthe Werke erschienen:

Dr. Max. Jos. Chelius,
Hofrath und ordentlicher Professor der Chirurgie in
Heidelberg,

Handbuch der Chirurgie,

zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen. 2 Bände. gr. 8. 1822 Ladenpreis fl. 12 kr. 12. od. Rthl. 7.

Das Ziel, welches sich der gelehrte Herr Verfasser bei der Ausarbeitung dieses Werks vorgesteckt hat, ist kurze und gründliche Darstellung der chirurgischen Krankheiten und ihrer Behandlung, wobei der Verf. stets auf die bessern Werke des ln und Auslandes hinzuweisen suchte. Die systematische Anordnung des Werkes zerfallt, ausser der Einleitung, in 8 Abtheilungen, nämlich: I. Abtheilung. Von der Entzündung. II. Abth. Krankheiten, die in einer Störung des physischen Zusammenhangs bestehen. III. Krankheiten, bedingt durch abnorme Cohäsion der Theile. IV. Freunde Körper. V. Krankheiten die in der Entartung organischer Theile, oder in der Production neuer Gebilde bestehen. WI. Verlust organischer Theile. VII. Ueberzahl organischer Theile. VI 11. Darstellung des Elementar - Verfahrens der chirurgischen Operationen. Wie sehr die Ausführung dieses Werks Bedürfniss war und dem berühmten Herrn Verf. gelungen ist, beweist die Anerkennung: dass solches bereits gleich nach seiner Erscheinung auf den meisten Universitäten Deutschlands als Handbuch zu Vorlesungen eingeführt, oder doch den Zuhörern empfohlen worden; dass eine Russische Uebersetzung davon veranstaltet wird; und dass man im Oestreichischen davon einen ( zwar schlechteu und voll Fehlern wimmelnden ) Na c h d rue k veranstaltet hat, welcher den rechtmässigen Verleger bestimmte, diese seine Originalausgabe von 103 Bogen in gr. 8vo, auf gut Papier und mit neuen lateinischen - Cicero Lettern schön gedruckt, von nun an um den äusserst billigen Preis von fl. 12.12 kr. oder Rthl. 7. Sächs. abzulassen. D er selbe

Ueber die Errichtung der chirurgischen und ophthalmologischen K. l i n i k

an der Grossherzogl. hohen Schule zu Heidelberg u. s. w. Mit Kupfern und einem Plane des Klin. Instituts. gr. 4. 1819 Preis fl. 1. 48 kr. oder Thlr. 1.

Diese vorzüglich für den Zuhörer des gelehrten Hrn. Verfs. bestimmte Schrift ist auch für jeden praktischen Arzt und Wundarzt in so fern wichtig, als darin die vortrefflichen medicinischen Anstalten der Universitat Heidelberg näher beschrieben werden, und sehr wichtige Krankengeschichten dargestellt sind, deren Kenntniss von Interresse für die Wissenschaft ist, –

Anatomische Untersuchungen über die Verbindung d e r S a u g a d e r n mit den Venen von Dr. Vincenz Fohmann Prosector am anatomischen Theater zu Heidelberg Mit einer Vorre de von Dr. Friederich Tiedemann Geheimen Hofrath und Professor. 1821. geheftet. 8. Preis 54 kr. oder 12 gr. Diese Schrift ist für jeden Arzt und Naturforscher von der äussersten Wichtigkeit und berichtigt die falschen Ansichten, welche bisher über die Verbindung der Sangadern mit den Venen in den Werken der grössten Anatomen und Physiologen stattfanden. – Herr Geheime Hofrat h Tiedemann, unter dessen Augen der gelehrte Herr Verfasser seine Unrersuchnngen anstellte, verhürgt sich für deren Aechtheit und Richtigkeit in der, diesem Werkchen von ihm beigedrnckten, Vorrede und empfiehlt dasselbe den Aerzten und Naturforschern auf das Ueberzeugenäste.

Anfangs gründe

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N a t U r | e h r e

Zum Gebrauch academischer Vorlesungen systematisch zusammen gestellt von G. W. Muncke, Grossherzoglich Badischem Hofrathe und ordentl. Professor der Physik in Heidelberg.

1ste Abtheilung: Experimentalphysik, 2te Abtheilung: mathematische Geographie und Atrrosphärologie, mit 7 Steintafeln, gr. 8. 1819 – 182 O. Preis fl. 5. 24 kr. oder Rthl. 3. sächs. Obgleich wir eine Menge ; zum Theil vortrefflicher, Lehrbücher der Physik besitzen, so fand doch der gelehrte Herr Verfasser bei dem beständigen Eortschreiten dieser Wissenschaft, für seine Vorlesungen ein neues Lehrbuch, nach seiner Ansicht ausgearbeitet, nöthig. Wer dessen frühere Werke gelesen hat,

wird von der ihm eigenthümlichen Genauigkeit und Klarheit des

Vortrags sich iiberzeugt haben, und gewiss dieses Compendium eines unserer gründliehsten deutschen Physiker sich aneignen, zumal dasselbe bei mehreren Uuiversitäten und Lehranstalten wegen seiner Vorzüge als Compendium gebraucht wird. –

J. H. DI E R BA C H , M E D. DR. ET P n O F.
FLO RA HEIDELBERG ENS IS

Plantassistens in praefectura Heidelbergensi et in regione adfini sponte nascentes secundum systema Linnaeanum diegestas. Accedit

mappa geographica. 2 Vol. in 12-maj. 1819. 1820. Preis H. 4.

oder Rth. 2. 6. gr. sächs.

Das 3te Bändchen, welches die Cryptogamen enthält, kann

erst später erscheinen, - s

Dr. J. H. Dierbach, Professor der Medicim in Heidelberg Handbuch der medicinisch - ph armaceutischen Ota nik, oder systematische Beschreibung sämmtlicher officinellen - Gewächse zum Gebrauch für Aerzte, Apotheker, Droguisten u. s. w. und als Leitfaden bei academ. Vorlesungen. gr 8, 1819. Preis 5 fl. 24 kr. oder 3 Rth. sächs.

Mit diesem Werke des als Botaniker, Arzt und Pharmaceuten vortheilhaft bekannten Hrn. Verfassers ist einem Mangel in der Literatur abgeholfen. Es sind zwar mehrere Werke vorhanden, welche die pharmaceutische Botanik behandeln, allein ihr grofser Umfang und die durch Abbildungen veranlasste Kostbarkeit, sind Ursache, dass dieselben selten in die Hände von Privatpersonen kommen. Dazu kommt noch, dass in neuerer Zeit wichtige Entdeckungen, die Bestimmung der Mutterpflanzen längst bekannter Arzneiwaaren betreffend, gemacht, auch viele ganz neu in

die Zahl der offiicinellen Gewächse aufgenommen worden sind Dieses Werk nun vereinigt diese Notizen so gründlich in sich, wie es bis jetzt noch in keinem Handbuche geschehen ist. – Die Beschreibungen der Pflanzen sind deutlich und klar, doch

nicht zu weitläuuftig abgefasst.

Die Recensionen in mehreren Literaturzeitungen im Leipziger Repertorium und in dem Repertorium der Pharinacie, bestätigen die vorzügliche Brauchbarkeit des Buchs, das in den Händen eines jeden Arztes und Pharmaceuten seyn sollte.

- Abhandlung über die

essbaren Schwämme Mit Angabe der schädlichen Arten und einer Einleitung in die Geschichte der Schwämme Von C. H. Per so on. Aus dem Französischen übersetzt und mit einigen - Anmerkungen begleitet

von J. H. Dierbach

Professor der Medicin in Heidelberg, mit 4 Kupfertafel gr• 8. 1821. Preis 2 fl. 24 kr. oder Rth. 1. 8 gr. - Der berühmte Herr Verfasser äussert sich in der Vorrede zu diesem Werckchen wie folgt: » Der Zweck unserer Abhandlung ist, in einem kurzen Umrisse das Wesentliche zu zeigen, was erfordert wird, um zur Kenntniss dieser seltsamen Productionen zu gelangen. In dem ersten Theile habe ich der Structur oder der verschiedenen Theile, die einen Schwamm bilden, der Orte wo sie wachsen, uud der Zeit wann sie sich entwickeln erwähnt. Ich habe die Meinungen der Autoren über ihren Ursprung, ihre Fortpflanzung Äd Fructification erörtert, von ihrer Allgemeinen Eintneilung in Klassen, Ordnungen und Familien gehandelt, auch habe ich eine Uebersicht derjeten Gattungen gegeben und eine beschreibende Notiz jener Arten die gemein vorkommen, oder sich nach Grundsätzen, durch welche ein zu allen Zeiten und unter allen Verhältnissen immer gleichbleibender Gewinn für alle Arzneimittel bestimmt wird gr. 8. 1821. Preis fl. 2. oder Rth. 1. 4 gr.

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durch irgend eine bemerkenswerthe Eigenheit, es sey in Gestalt oder Farbe, auszeichnen, und wovon auch der gleichgültigste Mensch, im so mehr aber der Freund der Naturgeschichte, wenigstens eine allgemeine Kenntn ss wünschen muss, hinzugefügt. –

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Für Vorlesungen und zum Selbstuuterricht von Dr. J. Heinrich Dierbach Professor der Medicin in Heidelberg, mehrerer Gelehrten Gesellschaften Mitglied. Mit 13 Kupfertafeln, und einem Register gr. 8 1820. Preis H 3. 36 kr oder 2 Rth. sächs. Durch die grossen Fortschritte, welche in den letzten Jahren die Botanik als Wissenschaft machte, wurden alle frühere Handbücher derselben weniger brauchbar, und ein neues, dem jetzigen Zustande der Wissenschaft anpassen des schlechthin nöthig. Itdem nun der Verleger die Erscheinung eines solchen anzeigt, glaubt derselbe, dass dadurch jenem Bedürfnisse auf eine nicht unwürdige Weise abgeholfen worden sey; da es die Elementarlehren der Botanik auf eine gründliche, deutliche und fassliche Art, mit Aussehluss alles dessen was in dem ersten Zeitraum des Unterrichtes nicht aufgenommen werden kann, darstellt. Die hinzugefügten erläuternden Abbildungen darf man wohl ohne Scheu den bisher üblichen an die Seite setzen. Der Preis ist auf das Billigste bestimmt , uñd Druck und Papier vorzüglich; so, dass die Einführung auf Schulen und Universitäten von Seiten der Verlagshandlung unterstützt ist, was auch mehreie gelehrte Blätter bereits anerkannt haben.

Franz Joseph Razen,
Entwurf einer allgemeinen

A r z n e im it tel - T a X e

Im Jahre 1813–15 wurde dem Hrn. Verf. in seiner Anstellung als Oberapotheker und Director des chemischen Laboratorium bei der Centralhospital-Verwaltung von Deutschland, noch insbesondere die Revision der sämmtlichen Arznei-Rechnungen aus den verschiedeuen Provinzen Deutschlands übertragen, wodurch er aufgefordert wurde, sich mit allen bestehenden Arzneimittel-Taxen genau bekannt zu machen. – Die auffallende Verschiedenheit der Verkaufspreise derselben führten ihn zu einzelnen und dann zu allgemeinen Untersuchungen der Ursache, welche sich leicht in den Mangel oder der Unrichtigkeit der Grundsätze auffinden liess. – Er überzeugte sich, dass eine allgemeine Arzneimittel-Taxe ein Bedürfniss und eine Wohlthat sowohl fur die Apotheker als das Publikum sey, und entschloss sich daher, vorstehendes Werkchen auszuarbeiten. Dass die Ausführung gelungen sey, haben kritische Blätter bereits ent

schiedeu. -==so

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