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rollen, besonders deshalb, weil bei der Serienfabrikation im Gegen- wirkungen einstellte, während in Deutschland die weit vorgesatz zur Einzelherstellung keine festen Kunden vorhanden sind. schrittene Technik des Steindruckes die Künstler zu einer NachNormung, Spezialisierung, Typung können dabei helfen. Richtige ahmung von Gemälden veranlaßte. Dieser Irrweg ist auch von Zusammenstellung der Abteilungen ist notwendig; man kann sie den deutschen Künstlern verlassen worden, und die französischzusammenstellen nach Typen und nach Materialschnelligkeit, nach Gat- japanische Richtung ist auch bei uns zur Geltung gekommen. tungen, was für den Maschinenbau besonders vorteilhaft ist. Ferner Die Ausführungen wurden durch eine große Zahl farbenprächtiger kommt es auf die Vorrichtungen an, wobei mehr auf die Schnellig- Lichtbilder erläutert. (Techn. Mitteilungen Nr. 16 vom 16. 4. 1921.) keit der Fabrikation als auf Pfennigrechnerei gesehen werden muß. Der Umlauf des Materials kann durch spanlose Bearbeitung sehr gefördert werden. Besonderes Augenmerk verdient die Montage, die bei Serienfabrikation als Gruppenmontage auszubilden ist.

Materialausnutzung, Materialbewegung und Transportwesen müssen noch mehr durchgebildet werden. Die Werkzeugausnutzung und Oelausnutzung liegt noch sehr im argen. Der moderne Konstrukteur soll möglichst aus einem Stück konstruieren.

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Zum Schluß zeigt der Vortragende an einem Beispiel, wie durch die Neuorganisation eines Betriebes zunächst der Umschlag von 92 Millionen auf 15 Millionen stieg, wie dann durch Operationszusammenlegung, Umstellen der Abteilungen nach den Fabrikationsgegenständen, durch Normung und Beziehen gewisser Teile von auswärts das Betriebskapital gesenkt wurde und schließlich der Umsatz auf 18 Millionen Mark stieg. (Monatsblätter des Berliner Bv. Heft 4 1921; Verlag des V. d. I.)

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Bochumer Bv. In der Vereinssitzung in Witten am 14. 2. hielt Dr. Spethmann, Berlin, einen sehr gut besuchten Vortrag über die Entstehung und Bedeutung der mitteldeutschen Braunkohlenlager. Vor rund 100 Jahren, so führte er aus, wurde der Braunkohle kaum Beachtung geschenkt. Die Braunkohlen-Industrie besteht seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, und zwar benutzte man die Kohle nicht als Brennstoff, sondern verarbeitete sie zur Gewinnung anderer Fabrikate, besonders der Mineralöle. Als Brennstoff fand sie erst Eingang, als man lernte, sie zu veredeln. 1863 wurden die Naßpreßsteine erfunden; den größten Fortschritt machte die Braunkohlenindustrie erst, als man die Kohle 1870 zu Briketten zu verarbeiten lernte. Hierdurch war der Anstoß zu weiteren Erfindungen gegeben. 1899 wurden die Tiefbagger eingeführt, und mit Beginn der Kriegsjahre begann man, die Kohle an Ort und Stelle ihrer Förderung zu verfeuern zwecks Umwandlung in elektrische Energie. So versorgt z. B. das Werk Zschornewitz-Golpa fast ganz Berlin mit Elektrizität.

Der Redner ging dann auf die Entstehung der Braunkohlenlager ein. Schon vor hundert Jahren hatte man eine ungefähr richtige Ansicht von der Entstehung der Braunkohle, indem man annahm, daß sich aus dem Torf die Braunkohle und aus dieser die Steinkohle entwickele. An einer Reihe von Bildern wurde dann gezeigt, wie die Torfmoore sich durch Verwesung der Wasserpflanzen nach und nach zu Festland entwickelten. Die verwesenden Pflanzen wurden als Torf heruntergepreßt. Es lagerten sich

immer neue Schichten aufeinander und bildeten schließlich Bänke oder Flöße: Aus den pflanzlichen Resten, die sich im Liegenden der Braunkohlenlager vorfinden, ist nachzuweisen, daß die Braunkohle hauptsächlich aus Sumpfzypressen und Ryssabäumen besteht. Wie alle fest verwurzelten Sumpfbäume brachen diese im Stamm ab und ließen die Stümpfe zurück, die sich jetzt im Liegenden vorfinden. Dazwischen aber finden sich Planzenreste, die uns beweisen, daß z. B. in unserer Gegend auch Ahorne, Linden, Rosen, Nesseln, Kiefern, Kirsche, Gingobäume, Wasserlinsen zur Bildung der Braunkohle mitgewirkt haben; bei Zeitz wurden sogar Palmenreste gefunden. Auch Spuren der Tierwelt, die sich in der Braunkohle finden, lassen darauf schließen, daß in den Sumpflandschaften Käfer, Spinnen, Flöhe, Wanzen, Mücken, Frösche, Krabben, wilde Schweine und Pferde gelebt haben müssen. Wir sind in der Lage, uns ein Bild von den Sumpflandschaften zu machen, die die Bildung der Braunkohle verursachten.

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Im zweiten Teile seines Vortrages sprach der Redner über die Bedeutung der Braunkohle. Bei einem Verbrauch wie in 1914 würde sie auf deutschem Boden noch 190 Jahre vorhalten. Außer in zahlreichen versprengten Lagern kommt sie in den Hauptgebieten bei Bonn, Senftenberg und als größtes Becken in Mitteldeutschland vor. Zahlreiche Hindernisse, erschweren die Gewinnung der Braunkohle; sie kann sich verwerfen" oder sehr tief liegen, wie z. B. Grube Emma bei Streckau zeigt. An verschiedenen graphischen Darstellungen zeigte der Redner dann den Braunkohlenreichtum Deutschlands und Oesterreichs im Verhältnis zu dem Kohlenvorkommen der übrigen Länder und die gewaltige Entwicklung der deutschen Braunkohlenindustrie. Gerade das mitteldeutsche Gebiet ist das wertvollste Braunkohlengebiet der ganzen Welt wegen des großen Oelreichtums, der den Anstoß zu der Paraffin-, Solarölund Benzolindustrie in der dortigen Gegend gegeben hat, und zwar sind es die Randgebiete an der Bahn Theißen-Luckenau-DeubenTouchern und bei Granschütz und Wedau, die am reichsten an Oel sind.

Westfälischer B. Vortrag von Dr. F. Uebel vom Lan

desmuseum in Münster: Die Werbekunst im Dienste der Industrie. Der Vortragende wies einleitend auf die geschichtliche Entwicklung des Werbewesens und der Plakato hin und legte dar, wie in Frankreich die Werbekunst an

Sitzungsberichte.

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Breslauer Bv.: am 18. 2. 21. — Geschäftliches. - Jaensch: Meß-
Dresdener Bv.: am 27. 1. 21.

werkzeuge für die Metallindustrie.

Wettich, Leipzig (Gast): Förderanlagen und Fördermittel in der Karrikatur. Geschäftliches. desgl. am 10. 2. 21. Geschäftliches. Hr. Görges. berichtet über Richtlinien für die Ausbildung der Gewerbelehrer, Hr. Baeseler über den Normenausschuß und Hr. Knoke über den Standesausschuß.

Fränkisch-Oberpfälzischer Bv.: am 4. 2. 21. Geschäftliches. Hetzer Niesky (Gast): Industrie-Hallenbauten und Siedlungsbauten aus Holz.

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Loos: Fragen der Nor

Geschäftliches. Rutsatz: Die
Kölner Bv.: am 12. 1. 21.
Wichtigkeit hydrologischer Vorarbeiten für den Bau und Betrieb
von Wasserwerken.
Geschäftliches.
desgl. am 9. 2. 21. ·
malisierung, insbesondere Passungen.
desgl. am 9. 3. 21. Dreisbach: Die Zukunft der Seekabel
und der Funkentelegrafie. Es wird über die Gründung der
Gesellschaft für technisch-wissenschaftliche Fortbildung in Köln
berichtet und über die Feier des 90. Geburtstages des Ehren-
mitgliedes Geh. Baurat Schultz am 23. 2. 21, wobei Prof.
Matschoß, Berlin, einen Vortrag „Aus der deutschen In-
dustrie-Geschichte" gehalten hat.

Leipziger Bv.: am 19. 1. 21. C. H. Jäger † Spethmann,
Berlin (Gast): Entstehung und Bedeutung der mitteldeutschen
Braunkohlenlager.

desgl. am 16. 2. 21.

Geschäftliches. Murray: Neuzeitliche Einrichtungen zur Erzeugung von Kesselspeisewasser. Geschäftliches. Magdeburger Bv.: am 17. 2. 21. Murray: Neuzeitliche Einrichtungen zur Erzeugung von Kesselspeisewasser. Hr. Haier berichtet über die Magdeburger Ortsgruppe der Arbeitsgemeinschaft deutscher Betriebsingenieure. Mannheimer Bv.: am 24. 2. 21.

Geschäftliches.

Reinig

Quantz:

(Gast): Relativitätstheorie. Pommerscher Bv.: am 10. 2. 21. Geschäftliches. Hochdruck-Kreiselpumpen als Bergwerkswasserhaltungsmaschinen, Wasserwerks- und Kesselspeisepumpen. Rheingau-Bv.: am 8. 12. 20.

Geschäftliches.

Tegetmeyer:

Die Wunder der Sternenwelt und ihre Erforschung.

desgl. am 9. 2. 21. Geschäftliches. Jagschitz: Werden Jagschitz: Werden und Vergehen im

und Vergehen im Weltall, I.
desgl. am 16. 2. 21.
Weltall, II.

Thüringer Bv.: am 8. 2. 21.
Preßluftgründungen.

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Automobiltechnische Bibliothek. Band X: Die Kühlung leichter Verbrennungsmotoren. Von Ing. K. R. H. Praetorius. Berlin 1920, M. Krayn. 281 S. mit 246 Abb. Preis geh. 35 M, geb. 42 M. Das Buch ist eine reichhaltige Zusammenstellung desjenigen, was in Büchern, Zeit- und Patentschriften auf diesem Geblete an Berechnungen, Versuchsergebnissen und neuen Bauarten veröffentlicht worden ist. Behandelt sind neben den Bauarten der Kühler selbst auch die Vorschläge für die Kühlung besonderer Motorteile, wie Zylinder, Kolben, Ventile usw. Man vermißt aber die Unterscheidung solcher Konstruktionen, die lediglich patentierte Vorschläge darstellen, gegenüber denjenigen, die ausgeführt worden sind und sich bewährt haben.

Das Motorrad und seine Konstruktion unter Berücksichtigung des Fahrrad- und Seitenwagenbaues sowie der Sonderkonstruktionen Von C. Hanfland. Berlin 1920, M. Krayn. 412 S. mit 216 Abb. Preis geh. 60 M, geb. 68 M.

Die Bedeutung, die dem Motorfahrrad im Rahmen des neuzeitlichen Verkehrs zukommt, rechtfertigt es, den Entwurf dieses Fahrzeuges, der vorläufig noch in den Händen von Empirikern liegt, auf eine mehr wisse schaftliche Grundlage zu stellen. Der Verfasser hat die Vorbedingungen hierfür geschaffen und zunächst einmal den Stand der Technik auf diesem Gebiete festgestellt. Im ersten Hauptabschnitt werden die Bauteile des gewöhnlichen Fahrrades, im zweiten soweit sie sich von denen des die, des Motorfahrrades behandelt, soweit sie sich Fahrrades unterscheiden. Gute Schnitt zeichnungen von bewährten Ausführungen sind beigefügt. Der Preis ist im Hinblick auf die gute Wiedergabe der Zeichnungen und auf den reichen Inhalt des Buches nicht zu hoch. Dr. H.

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fahrzeugbrennstoffen veröffentlicht hat, namentlich über die Verwendung der von ihm empfohlenen Dracorubinprobe zur Unterscheidung von Benzin und Benzol sowie seines seines Brennstoffprüfgerätes. Motol‹, womit man die wichtigsten Eigenschaften eines flüssigen Brennstoffes bequem ermitteln kann. Darüber hinaus sind aber auch wichtige Erfahrungen auf diesem Gebiete, namentlich aus der Brennstoffwirtschaft während des Krieges und über die Anwendungen der Auspuffanalysen aufgenommen, die von Wa. Ostwald beigefügt sind. Dieser hat die Fertigstellung des Buches nach dem unerwarteten Tode des Verfassers übernommen. Dr. H. Heraus

Die akademischen Berufe. Band VI: Der Techniker. gegeben von der Deutschen Zentralstelle für Berufsberatung der Akademiker in Berlin. Berlin 1919, Furche-Verlag. 303 S. Preis geh. 12 M.

Verbesserung mangelhafter Negative. Von Dr. G. Hauberrisser. 4. bis 7. Aufl. 93 S. mit 11 Taf. Leipzig 1921. Preis geb. 10 M. Technik, Ingenieur und Hochschulstudium. Von Geh. Oberbaurat Prof. Dr.-Ing. Fr. Engesser. Berlin 1921, Julius Springer. 52 S. Preis geh. 5 M.

Einführungsvortrag, gehalten an der Technischen Hochschule

Karlsruhe.

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Berlin 1921, Karl

Grundriß der Sozialökonomik. III. Abteilung: Wirtschaft und Gesellschaft. I: Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte. Bearbeitet von M. Weber. Tübingen 1921, J. C. B. Mohr. 180 S. Preis geh. 27 M. Valuta-Dumping. Von Rudolf Dalberg. 44 S. Heymanns Verlag. Preis 8 M. Dalberg will scharf zwischen echtem Dumping, bei dem die Ausland-Verkaufspreise unter den im eigenen Lande gebräuchlichen Preisen oder sogar unter den Herstellungskosten liegen, und Valuta-Dumping unterschieden wissen. Beachtenswert ist die am Eingang des Büchleins Ausgegebene Zusammenstellung über Anti-Dumping-Vorschläge des landes.

Mit allem Nachdruck ist die Forderung zu unterstützen, daß es vor allem auf die Beständigkeit unserer Preise draußen im Ausland ankomme. Allmählich scheint aber doch die deutsche Industrie und der deutsche Handel mehr dazu übergegangen zu sein, die Geschäfte auch von der Gegenseite anzusehen und lieber Schwankungen bei sich selbst in Kauf zu nehmen, als das Ausland dadurch zu beunruhigen. Leider führt Dalberg die von ihm vorgeschlagene Berechnung in ausländischer Währung nicht näber aus. Die Frage sowie die Untersuchung des Einflusses der Devisenkurse auf beide Seiten ist wichtig, daß sich ein näheres Eingehen hierauf wohl gelohnt häfte.

SO

Bewegungsstudien. Vorschläge zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Arbeiters. Von Fr. B. Gilbreth, L. L. D. Freie deutsche Bearbeitung von Dr. Colin RoßB. Berlin 1921, Julius Springer. 54 S. mit 20 Abb. und 7 Taf. Preis geh. 10 M.

Das illustrierte Jahrbuch mit Kalender für Schlosser und Schmiede, Maschinenbauer und Monteure. 40. Jahrgang. 1921. Von F. Wilcke. Leipzig 1921, H. A. L. Degener. 383 S. mit vielen Abbildungen und Zahlentafeln. Preis geb. 2,50 in Leinen, 4,50 M in Leder. Verwertung von Patenten, Gebrauchsmustern und Geheimverfahren im In- und Auslande. Anmeldung von Erfindungen und Warenzeichen. Von H. H. Pott. Hamburg 1920, Boysen & Maasch. 75 S. Preis geh. 7 M.

Die störenden Einflüsse auf das Eintreten und die Eindeutigkeit analytischer Reaktionen. Von Dr. W. Stadlin. Leipzig 1921, G. Thieme. 70 S Preis geh. 9 M.

(Die Orte in Klammern bezeichnen die Hochschulen.)

Der Kohlenbergbau Serbiens. Seine technischen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Von Dipl.-Ing. J. vou Tucholka. (Berlin)

Beiträge zur Siedelungskunde der südlichen Rhön und des fränkischen Saal-tals Von Rösser. (München)

Die mittlere Faserlänge und die Faserlänge in Fasergebilden. Von Dipl.-Ing. A. W. Colditz. (Dresden)

Ueber eine Anwendung der elliptischen Funktionen auf ein Proble n der starren räunil chen Bewegung. Von A Geiner. (Dresd. n) Beiträge zur Baugeschichte der Sähsisel en Rat- und Kaufhäuser der Spätgotik und Renaissance. Von Regierungsbaumeister Dipl.-Ing. H. G. Ermisch. (Dresden)

Der Zeitpunkt der Sliziumzugabe in seiner Wirkung auf die physikalischen Eigenschaften und den Gasgehalt von Martiuflut éisen. Von Dipl.-Ing. E Piwowarski. (Breslau)

Teher die Kohlenhydrate des Zuckerrübenmarks.

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Von Dipl.-Ing.

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Ing. B. Wehl. (Darmstadt)

Die Einwirkung des Krieges anf das Groß-Berliner Baugewerbe. Von Dipl.-Ing. A. Kray. (Darmstadt)

Der Stereoautograph, Modell 1914, seine Berichtigung und Anwendung. Von Dipl.-Ing. H. Lüscher. (Darmstadt)

Die Binnen-Wasserstraßen Belgiens. Von Dipl.-Ing. A. Deichmann. (Aachen)

Metallurgische Untersuchungen über die Möglichkelt weiterer Verminderung der Wattverluste in hochsiliziertem Transformatoren- und Dynamomaterial. Von Dipl.-Ing. C. Wolff. (Breslau)

Geometrische Diskussion der Integrale einer homogenen Differentialglei hung 1. Ordnung 3. Grades. Von W. Glocker. (München)

Experimentelle Ermittlung ebener Verschiebungs- und Spannungszustände auf neuem Wege und Anwendung auf eine durch zwei Nietbolz n gespannte Platie. Von D. Rübl. (Danzig)

Ueber die Gewinnung von Natriumamid und Natriumeyanamid aus Bleinat ium. Von Dipl. Ing. W. Leibrock. (Karlsruhe)

Weber die spezifischen Wärmen einiger metallhüttenmännisch wichtiger Sulfide mit besonderer Berücksichtigung höherer Temperatur. n. Von Dipl-Ing. O. Hengstenberg. (Breslau)

Studien zum Superphosphatprozeß. Von Dipl.-Ing. K Kleylein.

(Pros'an)

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Die in Klammern hinter dem Namen des Bezirksvereins stehende Zahl ist die Mitgliederzahl vom 19. April 1921. Aachener Bv. (299): Albert Fielitz, Betriebsingenieur, Aachen, Alfonsstr. 53.

Augsburger Bv. (281): Dipl.-Ing. Ludwig Brem, Augsburg, Stadtjägerstr. 17.

Theodor Eschner, Ingénieur, Augsburg, Klinkerberg 21.
Martin Helm, Oberingenieur, Augsburg. Stephanienstr. 4.
Berliner Bv. (3708): Harry Wegener, Inhaber der Veltener
Maschinenfabrik, Velten (Mark), Viktoriastr. 1.
Bochumer Bv. (369): Dipl.-Ing. Ernst Ackermann, Bochum,
Dorstener Str. 57.

Karl Feldmüller, Ingenieur, Bochum, Kaiserring 13.
Emil Fischer, Ingenieur, Bochum, Alleestr. 56.
Dipl.-Ing. Willy Müller, Witten (Ruhr), Steinstr. 25.
Josef Rhode, Konstrukteur, Hagen (Westf.), Südstr. 20.
Erhard Scholl, Ingenieur, Bochum, Wittener Str. 27.
Friedrich Stoßberg, Ingenieur, Herne (Westf.), Bochumer
Str. 39.

Heinrich Tegeler, Oberbergrat, Recklinghausen. Elper Weg 19. Braunschweiger Bv. (260): Dipl.-Ing. Frank Harms, Görlitz, Gartenstr. 2.

Hannoverscher Bv. (646): Wilhelm Reinstein, Reg.-Baumeister a. D., Hannover, Ubbenstr. 10.

Hessischer Bv. (192): Dipl.-Ing. August Falke, Kassel, Orleansstr. 9.

Heinrich Görg, Betriebsingenieur, Harleshausen b. Kassel,
Bahnhofstr. 24.

Dipl.-Ing. Ivo Schwartz-Arnyasy, Kasɛel, Hermannstr. 2,0. Dipl.-Ing. Georg Sommer, Kassel, Kölnische Str. 73. Kölner Bv. (723): Max Jung, Oberinge ieur, Siegen, Koblenzer

Str. 34.

Leipziger Bv. (596): Karl Zotter, Oberingenieur, Leipzig-Kleinzschocher, Bahnhofstr. 4a.

Lübecker Bv.: Karl Holzhausen, Ingenieur, Lübeck, Goethestr. 15.

Dipl.-Ing. Friedrich Holzmüller, Siems b. Lübeck, Trave

münderlandstr.

August Ingwerse, Ingenieur, Lübeck, Roeckstr. 20.
Carl Matthaeus Kunz, Ing., Lübeck, Moislinger Allee 21 b.
Pieter Pennings, Ingenieur, Lübeck, Gertrudenstr. 3 c.
Karl Reshöft, Direktor, Lübeck, Gartenstr. 12.

Hermann Stelzner, Oberingenieur, Lübeck, Kaiser Fried-
rich-Platz 4.

Magdeburger Bv. (413): Wilhelm Kühne, Betriebsingenieur, Mageburg, Bismarckstr. 21.

Westfälischer Bv. (440): Arthur Boeddecker, Ingenieur, Ahlen (Westf.), Kühlstr. 12.

Württembergischer Bv. (1137): Fritz Baresel, Ingenieur, Stuttgart, Wernhaldenstr. 10.

Oesterreichischer Verband (502): Oskar Francini, Ing., St. Pölten, Linzer Str. 10.

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Karl Scheibstock, Ingenieur, Sautern 33, Post Seebenstein. Keinem Bv. angehörend (1826): Hans Haas, Ing., Budapest VI, Frangepan utca 7.

Dipl.-Ing. Iwan Wassiljewitsch Podsolow, Dorpat (Estland), Marienhofstr. 10.

Verstorben sind:

Emscher Bv. (142): Otto Storp, Betriebsdirektor, Wanne (Westf), Bergischer Bv.: E. Scheibler, Ingenieur, Barmen, Allee 118.
Bismarckstr. 7.
Berliner Bv.: Paul Haves, Ingenieur, Berlin Friedenau, Süd-
westkorso 10.

Hamburger Bv. (1013): Gerhard Klockmann, Ing., Herrenwyk, b. Lübeck.

Georg Kutschelis, Ingenieur, Rostock. Göbenstr 3

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Breslauer Bv.: Clem. Kuhnen, Oberingenieur, Breslau, Bohrauer
Str. 17.

Otto Stübe, Ingenieur, Bergedorf b. Hamburg, Bahnstr. 6. Lausitzer Bv.: Ferd. Bertram, Ziviling., Görlitz, Augustastr. 31

Bestellzettel für Sonderabdrucke.

Stück Dreves, Das erste Motorschiff mit doppeltwirkenden Zweitaktoelmaschinen.

mitglieder 1,75 M.

Preis für Mitglieder 1,40 M, für Nicht

Stück Simon, Entleervorrichtungen an Baggerlöffeln. Preis für Mitglieder 1,40 M, für Nichtmitglieder 1,75 M. Stück Fischer, Rechentafel für die Berechnung von Dampf- und Luftleitungen. Preis für Mitglieder 0,80 M, für Nichtmitglieder 1,— M.

Name des Bestellers:

(Der sicheren Postbeförderung wegen ist Lieferung unter Nachnahme erbeten.)

Postanschrift:....

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DER ZEITSCHRIFT DES VEREINES * DEUTSCHER INGENIEURE

BERLIN, DEN 7. MAI 1921

Ingenieurhilfe.

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Wohnungsbestellung Die Teilnahme an der diesjährigen zur Hauptversammlung in Cassel. Aachener Bv. Vortrag von Geh. Reg.-Rat Prof. A. Wallichs: Industrielle Psychotechnik, Der Hauptversammlung wird allem Anschein nach sehr rege sein, so daß Vortragende wies einleitend auf das Wesen der Psychotechnik hin die Unterbringung in Cassel voraussichtlich Schwierigkeiten bereiten und erläuterte die Mängel, welche gerade in Handwerker- und wird, da nur 350 Hotelzimmer zur Verfügung stehen. Für Privat- Arbeiterkreisen bei der Berufswahl häufig in Erscheinung treten. sich viele fleißige, tüchtige Arbeiter quartiere wird in beschränktem Umfange gesorgt werden. Es empfiehlt Die Beobachtung, daß sich für Herren, die bestimmt an der Hauptversammlung teilnehmen, in einer Beschäftigung nicht bewähren, dagegen nach einer Vermöglichst frühzeitig Zimmer zu bestellen. Listenschluß für die setzung in eine andere Abteilung auf den richtigen Platz gestellt Zimmerbestellung beim Hessischen Bv. (Dipl.-Ing. Doettloff, werden, rechtfertigt die Feststellung der Berufseignung mit Hilfe Cassel-Wilhelmshöhe, Landgraf Karl-Strasse 58) am 1. Juni. der psychologischen Untersuchungen. Der Vortragende berichtete dann über die bisherige Entwicklung und die bedeutendsten VorWir machen darauf aufmerksam, daß der kämpfer dieser Bewegung und besprach die Einzelheiten der bei heutigen Nummer der Zeitschrift ein Abdruck den Prüfungen angewendeten Methoden. Auf Grund der Erfahrunder Sonderbedingungen und Prämien des zwischen dem V. d. I. und gen, die eine Verbesserung der bisher angewandten Verfahren. der Allgemeinen Transport-Versicherungs - A.-G. abgeschlossenen unbedingt notwendig erscheinen lassen, entwickelte der Redner Reisehandgepäck- (R. H. Polize) Versicherungs-Vergünstigungs- Richtlinien für Verbesserungsmöglichkeiten. Er schilderte den Zuvertrages nebst den allgemeinen Versicherungsbedingungen beiliegt, sammenhang zwischen den Laboratoriumsprüfungen und der Beden wir zu beachten bitten. Wir verweisen auch auf die in den wertung in der Praxis und beantwortete zum Schluß die Frage, Beiblättern Nr. 12 und 14 abgedruckten Mitteilungen. welche Nutzanwendung die Erwerbskreise aus der Erkenntnis der Fortschritte der angewandten Psychologie ziehen können, dahin, daß es im Interesse der Aachener Industriekreise notwendig sei, für industrielle Psychotechnik tatkräftig in die Hand nehmen. (Mitteilungen des Aachener Bv. Nr. 3 1921.)

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Zustellung der Zeitschrift. Werk und Porto wird darauf daß die Arbeitgeberverbände die Schaffung eines Laboratoriums

Zur Ersparung von Schreibhingewiesen, daß das Postzeitungsamt Bestellungen und Ummeldungen bei eintretender Anschriftenänderung nur am Dienstag jeder Woche von uns entgegennimmt. Es können nur diejenigen Mitglieder auf Woche rechnen, deren Beitrag oder Anschriftenänderung am Montag in unsere Hände gelangt ist. Alle später einlaufenden Eingänge können erst eine Woche später ausgeführt werden.

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rechtzeitige Lieferung der Hefte am Sonnabend der betreffenden

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Bremer Bv. Vortrag am 3. März von Universitätsprof. Dr.

B. Rassow, Leipzig: Die industrielle Verwerfung des Luftstickstoffes. Die wichtigsten Quellen für industriell verwertbaren Stickstoff sind die natürlichen Vorkommen von Natronsalpeter in Chile und das Gaswasser, das bei der Nebenproduktenkokerei bei Steinkohlen gewonnen wird. Gewinnung, Reinigung und Verfrachtung des Chile-Salpeters wurden erläutert. Da jedoch die chilenischen Salpeterlagerstätten in absehbarer Zeit erschöpft sein werden, so war es eine der wichtigsten Aufband hält herzustellen. Die Lösung dieses Problems ist auf verschiedenen vom Montag den 30. Mai bis Mittwoch den 1. Juni in Essen Wegen vollkommen gelungen. Das erste Verfahren, das in Norseine 27. Jahresversammlung ab. Außer geschäftlichen Sitzungen wegen praktische Verwendung findet, war das von Birkeland und Eyde, bei dem Luft durch Entladung hochgespannter Ströme, die werden Vorträge stattfinden: Montag, den 30. Mai, 9 Uhr vorm.: Ziele und Ergebnisse der durch Elektromagnete zu Scheiben ausgebreitet werden, hindurchgeKohlenforschung; Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Franz Fischer, Mül-blasen wird. Bei den hier auftretenden hohen Temperaturen bildet heim (Ruhr). sich Stickstoffoxyd, das zu Kalksalpeter und Natriumnitrit weiter verarbeitet wird. In Deutschland konnte dieses Verfahren nicht zur Einführung gelangen, da es nur bei sehr niedrigen Strompreisen konkurrenzfähig ist.

Verband deutscher Elektrotechniker. Der Ver- gaben der Chemie, auf künstlichem Wege Salpeter und Ammoniak

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Dienstag, den 31. Mai, vorm. 9 Uhr: Jetziger Stand des Elektro-Maschinenbaues; Dr. Fleischmann, Berlin.

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Stand des Baues der Oelturbine; Obering. Holzwarth,
Mülheim (Ruhr).

Nachm. 212 Uhr: Fernkabel und Lautverstärkung; Dr. Ebe-
ling, Berlin.
Normung der Leistungen von Straßenbahn-, Kleinbahn- und
Rollbahnmotoren; Obering. Wichert, Mannheim.

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Am letzten Tage ist die Besichtigung verschiedener Werke in Aussicht genommen. Für die Damen der Teilnehmer ist ein besonderes Programm aufgestellt worden.

Um der deutschen Elektrizitätsindustrie Gelegenheit zu geben, zu zeigen, welche Fortschritte in den letzten Jahren gemacht worden sind, wird der Verband in der Zeit vom 30. Mai bis 19. Juni in den Essener Ausstellungshallen eine Elektroausstellung veranstalten. Die Ausstellung wird folgende vier Gruppen umfassen: 1. Elektrizität im Berg- und Hüttenwesen, 2. Elektrizität im Gewerbe,

3. Elektrizität im Hause,

4. Elektrizität in der Landwirtschaft.

Die festliche Eröffnung der Elektroausstellung wird am Montag den 30. Mai nachin. 3 Uhr stattfinden.

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Bei uns sind folgende zwei Verfahren ausgebildet worden. Das erste, Frank - Carosche Verfahren geht vom Kalciumkarbid aus, das bei 700 bis 8000 Stickstoff unter Bildung von Kalciumeyanamit bindet. Dieser Kalkstickstoff kann entweder direkt in der Landwirtschaft als Düngemittel verwendet werden, oder er kann durch Behandlung Derartige mit Wasserdampf in Ammoniak übergeführt werden. Anlagen befinden sich in Knapsack, Trostberg, Piesteritz und Chorzow. Das zweite bessere Verfahren ist das Habersche, bei dem Stickstoff und Wasserstoff bei 250 at Druck unter Verwendung eines Katalysators direkt zu Ammoniak vereinigt werden. Das Habersche Verfahren wird angewandt von der Badischen Anilin- und Sodafabrik im Oppener und Leunaer Werk. katalytische Verbrennung des Ammoniaks kann dann weiter nach dem Verfahren von Ostwald Salpetersäure gewonnen werden.

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Wärmetechnischer Kursus für Betriebs- ausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Metallkunde,

Ingenieure. Die Gebühr für die Teilnahme an dem in der

Pfingstwoche vom 18. bis 21. Mai an der Technischen Hochschule in Dresden stattfindenden Wärmekursus für Betriebsingenieure beträgt nicht, wie im Beiblatt Nr. 17 angegeben, 120 M, sondern 150 M.

erscheint vom April ab unter der Leitung von Prof. Dr. W. Guertler und Dipl.-Ing. H. Groeck im Verlag des V. d. I.

Die Zeitschrift hat entsprechend der stetig wachsenden Bedeutung der Metalle und Legierungen in der Gegenwart ausser den bisher von ihr vorwiegend gepflegten Gebieten der Aufbau

Bezug: Die Zeitschrift wird den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Metallkunde auf Grund der Mitgliedschaft geliefert (Beitrag 55 M. für die Mitglieder des V. d. I., sonst 60 M). Außerhalb Stehende haben ein Jahresbezugsgeld von 70 M zu zahlen. Anmeldungen an die Geschäftstelle der Deutschen Gesellschaft für Metallkunde: Berlin NW. 7, Sommestr. 4 a.

und Eigenschaftslehre der Metalle auch der Metalle auch das ganze Feld der Lesern der Z. d. V. d. I., sich mit den dankeswerten Absichten der mechanisch-technologischen Verarbeitung in ihren Deutschen Gesellschaft an der Hand ihrer neugestalteten ZeitWirkungskreis aufgenommen. Sie will der Metalltechnik die Wege schrift näher bekannt zu machen. zu einer ausgiebigen Verwendung und Ausnutzung namentlich auch unserer inländischen Metalle ebnen und besonders die machtvoll aufstrebende Entwicklung unserer Leichtmetalle und Leichtlegierungen zusammenfassen. Damit soll auch dem Mangel abgeholfen werden, daß wir in Deutschland im Gegensatz zum Ausland bisher ein führendes Blatt der eigentlichen Metallverarbeitung nicht hatten. Das erste soeben erschienene Heft der Zeitschrift für Metallkunde ist daher, diesen Gedanken betonend, vorwiegend auf die Behandlung praktischer Gegenwartsfragen eingestellt.

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Dr. Werner Lange gibt in seinem Aufsatz Metallüberzüge als Rostschutzmittel eine Bewertung der galvanischen Verzinkung, der Feuerverzinkung, des Sherardisierens und der Spritzverzinkung Die Werkzeugmaschinen auf der englischen Olympiaauf Grund von sorgfältig durchgeführten Korrosionsversuchen. Von Ausstellung 1920. B. Buxbaum. Betrieb1). Bd. 3. 10. April 1921, greifbarem praktischem Wert sind dabei die Regeln, die er am S. 343,49 (11 Sp., 17 Lichtbilder: Halbautomat von A. Herbert, Schluß für die Oberflächenbehandlung der verschiedensten Bau- Automat von J. Petermann, Ständerfräsmaschine für den Lehrenbau und Maschinenteile und sonstigen Gebrauchsgegenstände aufstellt. von W. A. Walker & Co., Radialbohrmaschine von A. Herbert, kleine Oberingenieur J. Czochralski untersucht den Einfluß des Bleies Radialbohrmaschine von J. Archdale & Co., Wagerechtbohrmaschine im Rotguß bei Bleigehalten von 1 bis 6 vH. Er stellt die Zerreiß- der Dickinson Machine Tool Co., Einständerhobelmaschine von festigkeit, Dehnung, Härte und Schlagfestigkeit fest und kommt Ward Haggas & Smith, Senkrechtstoßmaschine von H. F. Atkins, dabei zu wertvollen Ergebnissen technologischer Art. Dr.-Ing. Schraubenkegelradhobelmaschine von Smith & Coventry, Norton UniE. H. Schulz berichtet über Versuche mit hochhaltigen Guß-versalschleifmaschine, Stanzenschleifmaschine von J. Holroyd & Co., zinklegierungen, während Oberingenieur Wunder unter dem Räummaschine von Smith & Coventry, abgestufter Bohrer von A. HerTitel Erfahrungen mit Aluminiumleitungen die Ergebnisse einer bert; 5 Zeichn.: Gefühlsbohrmaschine von Burton, Griffiths & Co,, Umfrage mitteilt, die der Aluminiumausschuß der Deutschen Ge- Einzelteile der Radialbohrmaschine von A. Herbert). Kurze kritische sellschaft für Metallkunde an deutsche Elektrizitätswerke erlassen Betrachtung der einzelnen ausgestellten Maschinen und Maschinenhat. Dieser Bericht faßt als erster deutscher Bericht die Erfah-gruppen. Vergl. T. Z. 11061. Die Ausstellung zeigt gegenüber der rungen einer größeren Anzahl von deutschen Elektrizitätswerken Olympia-Ausstellung im Oktober 1912 große Fortschritte im Werkmit Aluminium-Fernleitungen zusammen. zeugmaschinenbau (Typenbau).

In der Rundschau werden die bemerkenswerten Ergebnisse Ermüdungserscheinungen und Unfallstatistik. F. Ludwig. der inländischen und ausländischen Literatur auf dem Gebiete der Betrieb. Bd. 3. 10. April 1921, S. 331/33 (4 Sp., 5 Schaulinien: EinMetalle und Legierungen wiedergegeben, so amerikanische Erfah- wirkung der Ermüdung auf Leistung und Güte der Arbeit von rungen mit Spritzguß, Erfahrungen mit Motorkolben aus Aluminium, Kesselheizern, Häufigkeit der Unfälle an verschiedenen Wochenneue Verwendungsmöglichkeiten der Metalle und ein durch den tagen im Elektromotorenwerk der Siemens-Schuckertwerke, zeitnaheliegenden Vergleich mit deutschen Verhältnissen bemerkens-licher Kraftverbrauch innerhalb einer Woche). Eingehen auf die werter Bericht über die Hauptversammlung des englischen Institute von Pollkow gemachten Untersuchungen über Ermüdungserscheiof Metals. Die anschließende Zeitschriftenschau sucht in Ergän- nungen bei Kesselheizern. Analoge Untersuchung an Hand der zung der Rundschau den gesamten bekanntlich stark zerstreuten Unfallstatistik des Elektromotorenwerkes der Siemens-SchuckertStoff des In- und Auslandes über die Verarbeitung der Metalle werke, hierbei wurde in allen Punkten eine Uebereinstimmung und Legierungen zusammenzufassen. mit den Pollkow-Anschauungen nicht erzielt.

Organisatorische Hilfsmittel für die Tagesarbeit des Betriebsleiters. R. Rosenberg. Betrieb. Bd. 3. 10. April 1921, S. 335/43 (18 Sp., 1 Lichtbild: Termintafel; 3 Zeichn.: Bedingungen für die Terminverfolgungspläne; 6 Vordrucke: Terminkarten, Laufzettel). Eingehende Besprechung der verschiedenen Einrichtungen, die zum Aufbau der Termine und zur weiteren Verfolgung der Aufträge während der Arbeit dienen. Bewegliche Anordnungen sind am zweckmäßigsten. Sie sin so zu treffen, daß sie als vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung von Fehlern wirken und durch ergänzende rückblickende Uebersichten Aufschluß über die Ausnutzung der Werkstatteinrichtungen und den Wirkungsgrad der Fabrikation geben.

Eine wirtschaftliche Umschau will dem Metallfachmann über die engen Fabrikmauern hinaus den Blick für die Fragen des Metallmarkts und Metallhandels öffnen. Dabei ist besonderer Wert darauf gelegt, daß die mitgeteilten Werte in einer auch für den Terminbearbeitung, Terminkontrolle; 8 Schaulinien: Verschiedene fernerstehenden Leser verständlichen Form wiedergegeben werden. Nach einem Patentbericht, der die wichtigeren Ergebnisse des Gebietes in der Gegenwart mitteilt, berichtet ein Schlußteil über die regen Arbeiten der Ausschüsse der Deutschen Gesellschaft für Metallkunde, bei dem besonders auf den zusammenfassenden und weite Ziele weisenden Vortrag von Czochralski über Aluminiumforschung hingewiesen sei. Auch der Bericht des Ausschusses für Lagerversuche wird manchen interessieren, da er die Bestrebungen unterstreicht, für die Lager unserer Maschinen nach Möglichkeit inländische Metalle zu verwenden.

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Ueber Bearbeitungsgenauigkeit und Maßeintragung. J.Hanner. Betrieb. Bd. 3. 10. April 1921, S. 333/34 (3 Sp.). Zur Vermeidung von Arbeits- und Lohnvergeudung durch unnötig genaue Bearbeitung soll vom Konstruktionsbüro aus bei allen Bearbeitungsstellen der Grad der Genauigkeit angegeben werden. Vorschläge für die Unterteilung in die vier verschiedenen Genauigkeitsgebiete.

Die Zeitschrift wendet sich somit nicht lediglich an die Metallurgen, sondern auch an die weiten Kreise der Maschineningenieure, die im Konstruktionsbüro oder in der Werkstatt mit Metallen zu tun haben. Die in Amerika stets kräftig betonte Notwendigkeit der engen Verbindung zwischen der Metallforschung und den schaffenden Ingenieuren ist es ja auch im Grunde gewesen, die den V. d. I. veranlaßt hat, die Deutsche Gesellschaft für Metallkunde ins Leben zu rufen. Wir empfehlen daher den 5 M. Von einigen Aufsätzen werden auch Sonderabdrucke angefertigt.

1) Zeitschrift Der Betrieb". Verlag des V. d. I. Preis des Einzelheftes

(Die Orte in Klammern bezeichnen die Hochschulen ) Ist der günstige Einfluß des Kalkzuschlages bei dem Verblaserösten des Bleiglanzes auf die Mitwirkung sich bildenden Calciumplumbats zurückzuführen? Von Dipl.-Ing. A. Kraft (Aachen)

Die Entwicklung der Provinzialstraßen der Rheinprovinz. Von Dipl.-Ing. H. Bösenberg. (Aachen)

Die Entwicklung des Personentarifs einer Ueberlandstraßenbahn des rheinisch-westfälischen Kohlenbezirks. Von Dipl.-Ing. J. Adolph. (Aachen)

Studien zur Frage der Verhüttung der sogenannten melierten Erze, Kupfer, Blei und Zink führender sulfidischer Erze. Von Dipl-Ing. W. Menzel. (Aachen)

Die Verarbeitung komplexer Speisen. Von Dipl.-Ing. P. Papencordt. (Aachen)

Die dy-Umwandlung des freinen Eisens und ihre Beeinflussung durch Koblenstoff, Silizium, Kobalt und Kupfer. Von Dipl.-Ing. R. Klesper. (Aachen)

Ueber den Einfluß des Warmwalzens auf die mechanischen Eigenschaften und das Gefüge des kohlenstofarmen Flußeisens. Von W. Ch. Huntington. (Aachen)

Ueber den Einfluß des Siliziums und der Glühdauer auf die mechanisch-physikalischen Eigenschaften des schmiedbaren Gusses. Von Dipl-Ing. E. Leuenberger. (Aachen)

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Die Wetterführung beim Schachtabteufen. Von Obering. H. Joosten. (Aachen)

Ueber Einrichtungen zum absatzweisen Auswalzen von nahtlosen
Stahlrohren. Von Dipl.-Ing. H. Ackermann. (Aachen)

Die Weißblechdarstellung. Von Dipl.-Ing. L. Mayer. (Aachen)
Zur Kenntnis des reinen
Kupfer und mit Kohlenstoff.
Ueber den Einfluß des
schaften des grauen Eisens.

Eisens und seiner Legierungen mit
Von Dipl.-Ing. F. Goerens. (Aachen)
Schwefels auf die mechanischen Eigen-
Von Dipl.-Ing. J. Miny. (Aachen)

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