Kant im Streit der Fakultäten

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Volker Gerhardt
Walter de Gruyter, 2005 - 306 Seiten

Kants letzte von ihm selbst veröffentlichte Schrift ist eine Abhandlung über das Verhältnis der Philosophie zu den einzelnen Wissenschaften. Der 1797 publizierte Streit der Fakultäten macht schon im Titel deutlich, dass die Wissenschaften in einer kritischen, ja, polemischen Beziehung zueinander stehen. Als Wissenschaften haben sie zwar gemeinsame Aufgaben der Erkenntnis, der Aufklärung und der Erziehung. Aber in ihrem Verhältnis zueinander stehen sie in der Pflicht, über die Wege und die Ziele des Wissens zu streiten. Nur wo dieser Streit um das Wissen mit den Mitteln des Wissens ausgetragen wird, kann es eine lebendige Wissenschaft geben.

Vertreter aus den von Kant angesprochenen Fakultäten geben in diesem Band ihre Einschätzung von Kants aktueller Bedeutung für ihre Disziplinen. Da der Streit der Fakultäten für die Gründung der Berliner Universität von Bedeutung war und ist, wird auch nach Kants Beitrag zur Universitätsreform gefragt.

 

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Eberhard Jüngel
1
Jürgen Mittelstraß
39
Jens Timmermann
61
Urban Wiesing
84
Brigitte Falkenburg
117
Horst Dreier
134
Thomas Meyer
171
Marcus Willaschek
188
Wilfried Hinsch
205
XVI
229
Gesine Schwan
248
Richard Rorty
269
Volker Gerhardt
286
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Über den Autor (2005)

Volker Gerhardt ist Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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