Religions-bekenntniss und schule: eine geschichtliche darstellung und kritik

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Adolph Enslin, 1863 - 307 Seiten
 

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Seite 84 - Der ganze Unterricht der katholischen Jugend wird in allen sowohl öffentlichen als nicht öffentlichen Schulen der Lehre der katholischen Religion angemessen sein; die Bischöfe aber werden kraft des ihnen eigenen Hirtenamtes die religiöse , Erziehung der Jugend in allen öffentlichen und nicht öffentlichen Lehranstalten leiten und sorgsam darüber wachen, dass bei keinem Lehrgegenstande Etwas vorkomme, was dem katholischen Glauben und der sittlichen Reinheit zuwiderläuft.
Seite 104 - Urtheil abgegeben wird. .Die Erfahrung hat gelehrt, daß in Simultanschulen das Hauptelement der Erziehung, die Religion, nicht gehörig gepflegt wird, und es liegt in der Natur der Sache, daß dieses nicht geschehen kann. Die Absicht, durch solche Schulen größere Verträglichkeit unter den verschiedenen Glaubensgenossen zu befördern, wird auch selten oder niemals erreicht...
Seite 170 - Wenn Rousseau Gott, und folglich Religion, erst als die späte Erbschaft eines mündigen Alters aushändigt: so kann er — ausgenommen bei großen Seelen — sonst nicht mehr religiöse Begeisterung und Liebe davon erwarten als ein Pariser Vater kindliche, der nach der Sitte einiger Völker einem Sohne nicht >5 eher erscheint, als bis er keinen Vater mehr braucht").
Seite 111 - Ausgeschlossen von dieser Privatlektüre muß die sogenannte klassische Literatur bleiben; dagegen findet Aufnahme, was nach Inhalt und Tendenz kirchliches Leben, christliche Sitte, Patriotismus und sinnige Betrachtung der Natur zu fördern, und nach seiner volkstümlich anschaulichen Darstellung in Kopf und Herz des Volkes überzugehen geeignet ist...
Seite 68 - Ihr werdet sehen, wie das zu machen steht, sonsten ist es auf dem platten Lande genug, wenn sie ein bisgen lesen und schreiben lernen, wissen sie aber zu viel, so laufen sie in die Städte und wollen Secretairs und so was werden...
Seite 31 - Aber wenn einer hat Schule gehalten ungefährlich zehen Jahr, so mag er mit gutem Gewissen davon lassen; denn die Arbeit ist zu groß und man hält sie geringe. Es ist aber als so viel in einer Stadt an einem Schulmeister gelegen als am Pfarrherr.
Seite 165 - Wenn in die Natur das Große hineintritt, der Sturm, der Donner, der Sternenhimmel, der Tod: so sprecht das Wort ,Gott
Seite 47 - Art. 14. Die christliche Religion wird bei denjenigen Einrichtungen des Staates, welche mit der Religionsübung im Zusammenhange stehen, unbeschadet der im Art. 12 gewährleisteten Religionsfreiheit zugrunde gelegt.
Seite 183 - Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Seite 277 - Mir ahndet, daß wir werden lernen müssen, uns ohne Vieles zu behelfen, was Viele noch gewohnt sind, als mit dem Wesen des Christentums unzertrennlich verbunden zu denken.

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