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ihre Wärme hier an die gitterartig aufgestellten Ziegel ab. Auf der den Roften gegenüberliegenden Seite ist neben der Einfahrthüre der Eintritt in den Sdornsteincanal angebracht.

Das Einsegen muß so geschehen, daß die Hiße im ganzen Ofen fich gleich vertheilt. Da beim Stellen der Ziegel im Dfen nur 1 Mann, der Vorarbeiter, beschäftigt sin darf, o dauert dies 12 bis 14 Stunden. Nach vollendeten Einseßen wird die Eintragthüre bis auf ein etwa 0",3 hohes Loch zugemauert, dabei in Augenhöhe ein Schauloch gelassen, und nun bei zuerst ganz geschlossenem Schornsteinschieber auf den Kosten ein leichtes teuer angemacht. Nadı 36 bis 48 Stunden wird die Eintragthüre ganz zugemauert, während mit Deffnung des Schornsteinschiebers be gonnen wird. Dieser wird allmålig immer mehr geöffnet, so daß er nach 18 bis 24 Stunden vollständig offen ist. Die Verbrennung auf den beiden Treppenrosten ist nun eine lebhafte, die früher rauchende Flamme hell und die Hiße im Ofen nimmt immer mehr zu, bis endlich nach 65 bis 70 Stunden die Weißgluth das legte Ziegelgitter erreicht, wovon man sich durch das Schauloch überzeugt. Dann wird der Brand abgestellt; das Feuer wird aus den Rosten geräumt, während der Schornsteinschieber ganz geschlossen wird; endlich beschüttet man die Roste ganz mit Sand. Jeder Sprung in dem Mauerwerke, jede Deffnung wird auf's beste verschmiert, und so der Ofen 24 Stunden lang ganz sich selbst überlassen. Nach dieser Zeit wird die Eintragthüre erst wenig, dann ganz aufgebrochen, endlich nach 36 bis 48 Stunden zum Auss tragen gesdiritten. Auch dies dauert ca. 12 Stunden, indem die Hißc und der Dunft eß beschwerlich machen.

Ein soldier Ofen von 5“ Länge und 2",2 Breite und Höhe faßt 2300 bis 2500 Stück Ziegel von den oben angegebenen Dia mensionen. Das Brennmaterial ist Braunfohlenklein, und zwar werden pro Brand ca. 200 Otr. Feingries (Kleinkohle) und 100 Str. Mittelgries ( Knorpelfohle) verwendet. Dies giebt auf 100 Stück Ziegel einen Brennstoffaufwand von ca. 12 Ctr. oder pro 100 Pfd. Ziegel 80 bis 90 Þfd. Kohlenklein. Zur Bes dienung des Ofens find während des Brandes 4 Mann (je 2 in der Schicht) zum Heizen und Ascenabführen, zum Einseßen und Austragen nebst dem Vorarbeiter 3 bis 6 Mann (je nach der Distanz des Zu- und Wegtragend) nöthig.

In neuerer Zeit hat man die Anlage von zwei in der Weise verbundenen Defen obiger Einrichtung begonnen, daß gleich hinter den Rosten am Anfange der nebeneinander liegenden Defen ein durd, einen Sdjieber in der Mitte abstellbarer Canal angeordnet ist, welcher durch verticale Canäle, die an den Seiten der Defen herabgehen und mit dem Inneren derselben durch Löcher correspondiren, die Brennräume der Defen mit einander verbindet. Nach dein Abstellen des einen fertig gebrannten Dfens stellt man bei geschlossenen Schornsteinschieber die Communication zwischen beiden Defen her und wärmt dadurd, die in dein zweiten Dfen frisch eingesegten Steine etwas vor, was später durch allmäliges Deffnen der Einsektbüre des ersten und des Schornsteinschiebers des zweiten Ofens verstärkt wird, bis man den Leßteren dann gleich fchärfer anfeuern kann.

Der Verfaffer giebt am Schlusse seiner Beschreibung noch einige Andeutungen über rationelle Anlage einer solchen Ziegelfabrication, namentlich über die Bewegung der Materialien während ihrer Verarbeitung, welche indessen nichts Neues darbieten.

N. 3.

fohlt, ja felbft unvollständig reducirt, niemals aber geschmolzen anlangt.

Bei der hier herrschenden hohen Temperatur und in Folge des überschüssigen Sauerstoffes schweißt das Eisen zusammen und wird vollkommen gereinigt und vermengt sich in dem Eisenkasten allmälig zu einer Luppe, ähnlich wie in den Frischherden; zugleich werden die durch die verschlagten und durch das Hinzutreten des Uebersdjuffes an Eisenoryb leichtflüssig gemachten Gangmittel in der richtigen Zeit und einer passenden Höhe durch in den Seiten des Raftens angebrachte Löcher herausgeschafft."

Wenn der Arbeiter mittelft einer durch die Form eingeführten Gisenstange erkennt, daß die Luppe die geeignete Größe erreicht hat, so stellt er den Wind ganz oder theilweise ab und schreitet zum Herausziehen der Luppe.

Den Eisenkasten kann man feststehend machen mit beweglichen Seiten, oder auf andere zweckmäßige Weise einrichten. Bei der durch die Zeichnung angedeuteten Einrichtung liegt er auf den beweglichen Rollen d, und feine obere Fläche, sowie der untere Theil des Gestelles a werden durch Wasser abgekühlt.

Um die Luppe herauszuziehen, wird der zweite Kasten c' vorgeschoben, welcher den ersten vor sich her schiebt und dessen Plaß einnimmt; dann läßt man das Gebläse wieder an, und sogleich beginnt die Bildung einer neuen Luppe. Die in c enthaltene Luppe wird unterdessen auf gewöhnliche Weise ausgeschmiedet, der entleerte Kasten gereinigt und wieder an die Stelle von c' geschoben.

Die Anzahl und die ganze Einrichtung der Formen wird den Umständen angepaßt. In dem oberen Theile unterscheidet fich der Ofen durch Nichte von einem geröhnlichen Hohofen für Roheisen. Das neue Verfahren kann daher an jedein schon bereits vorhandenen Hohofen eingeführt werden.

38. .

(

Die Spiefiprobe beim Beffemern *) und eine Combination des englischen und schwedischen Bessemerofens. Von P. Lunner. (Hierzu Figur und 21, Tafel III.)

Schon vor der zweiten allgemeinen Versamınlung von Bergund Hüttenmännern zu Wien im September 1861 hat der Verf. erwähnt, daß es ihn befremde, daß man beim Bessemern noch nicht darauf verfallen sei, in gleicher Weise, wie bei der Eisenherdfrischerei oder wie beim Silberfeinbrennen 2c., die genaue Orientirung in dem Verlaufe des Processes durch unmittelbares Sondiren mit einem geeigneten Spieße oder Spane vorzunehmen. Denn es liegt auf der Hand, daß man aus der Spießbelegung ein richtigeres Urtheil fällen kann, als nach der flüchtigen Erscheinung der einzelnen Funken.

Die Methode, wie die Spießprobe nach seiner Idee genommen werden sollte, fordert einen dafür entsprechend borgerichteten Ofen mit horizontalen großen Düsen- oder Formöffnungen, wie fte sonst bisher nicht üblich waren. Versuche, in Neuberg auf der dortigen bereits im geregelten Betriebe stehenden Beffemerhütte, in einem schwedischen Dfen die nöthigen Veränderungen vorzunehmen, sind gescheitert.

Bu Nischne-Tagilef am liral auf den dortigen Eisenwerken des Fürsten Demidoff blast man in einem englischen beweglichen Ofen mit zwei horizontalen Formen, wie in Fig. 20 und 21 dargestellt ist. Jede Form hat 14 Zoll österr. (42) Durdymesser, liegt etwas geneigt und nach Art der fdwedischen Bessemeröfen in der horizontalen Ebene in ercentrischer Richtung. Die Roheisendarge beträgt 11 englische Tonnen (35,5 Zollctr.), die Windpressung 8 bis 9 Pfb. (1,12 bis 1,26 Þft. pro Quadratcentimeter), und die Chargenbauer 17 bis 18 Minuten. Die Formen halten in Durchschnitte 12 Chargen aus und sind im Inneren mit Eisens blech ausgefüttert, welches bei der Anfertigung der Formen mit eingestampft wird.

In dieser Art und Weise arbeitet man in Nischne-Lagilak bereits über Jahre mit sehr befriedigenden Erfolgen, welche vielleicht noch besser wären, wenn durch eine etwas größere Windmenge die Chargenbauer abgekürzt würde.

Was in Neuberg durch Versuche allmålig ermittelt werden

Die directe Erzeugung von Stahl oder Schmiedeeisen *) im Hobofen erzielt Chenot gegenwärtig nach dem Génie industriel" (März 1866, S. 117) durch eine Abänderung des unteren Theiles des Hohofens, welche durdy eine in Fig. 6, Taf. III, copirte Skizze, jedoch ohne ausführliche Beschreibung erläutert ist. Es ist Dabei bemerkt, daß die eigentliche Arbeit auf das Aufgeben des Rohstoffes und das Fortführen des fertigen Productes sich beschränkt, indem der Ofen continuirlich und selbsithätig wirkt.

Das Beschicken geschieht wie bei einem gewöhnlichen Hohofen, und je nad, den Verhältnissen in der Möllerung entstehen Roheisen, Stahl oder Schmiedeeisen; für die Erzeugung der beiden Lesteren muß der Dren in überseptem Gange erhalten bleiben, so das das Eisen in der Höhe der Düsen b nur schwach oder gar nicht ge=

*) Bergl. hierüber Bd. I, S. 272; BD. IV, S. 148; 65. VII, S. 595 und BD. IX, S. 173 0. 3.

D. Red. (2.)

*) Vergl. über das Beffemern Bd. IV, S. 59; BD. VII, S. 43 und 100; BD. IX, S. 312 und 502; Bd. X, S. 179, 309 und 750 dieser Zeitschrift.

D. Red. (8.)

sollte, liegt demnach in dem Beispiele von Nischne- Jagtløk ale vollendete und erprobte Thatsache vor, und es darf zur Ausführung der Spießprobe nur noch von außen durch den Windkasten bei a und b eine ca. 15 Zoll (394") weite Deffnung gebohrt werden, die für gewöhnlich mit einem Zapfen oder bequemer mit einem Schieber geschlossen ist, in welchem ein durchsichtiges Olas eingefeßt sein kann.

Sollte fich, wegen zu hoher Temperatur im Inneren des Ofene, an einen einfachen Eisenspieße kein Span anlegen, fo bedarf es natürlich nur eines entsprechenden Ausschnittes am oder im Spieße, um statt des Spanes gleichsam eine kleine Schöpfprobe zu erhalten.

Der in den Figuren dargestellte Ofen bildet eine sehr praktisdie Combination der Eigenthümlichkeiten des englischen und des fchwediichen Bessemerofens. Durdy die horizontale, etwas ftehende Lage der Form dieses Dfens wird, sowie bei den gewöhnlichen schwedis ichen Defen, der Eisenstand über den Formmündungen in einer mehr gleichbleibenden Höhe erhalten, und wird die Dauer der Berührung zwischen dem Windstrome und dem flüssigen Eisen verlängert.

Durch den ersten dieser Vortheile wird die Möglichkeit geboten, init einer geringen Windpressung zu arbeiten, und durch den Lefteren wird es zulässig, den Wind in dickeren Strömen ein= zublasen, ohne besorgen zu inüssen, daß der atmosphärische Sauerstoff nicht vollständig zur Wirkung gelangt, wie dieses beim Liegel von Wilson Der Fall gewesen sein dürfte, welcher sich nach dem Wissen des Verf. nidyt bewährt hat.

Die wenigen, dafür aber weiten Formmündungen ermöglichen außer der Spießprobe zugleich ein Reinigen der Formmündungen, was insbesondere bei sehr zur Graphitausscheidung geneigten Roheisensorten öfters wünschenswerth wird. Zugleich wird aber auch durch die Beweglichkeit dieses Ofens der wesentliche Vortheil des englischen Ofens erreicht, daß man im gewünschten Falle die Operation jeden Augenblick auf kurze Zeit unterbrechen, nach beendetem Processe das flüssige Metall einige Minuten im geneigten Ofen zurückbehalten (sich reinigen, mehr dem Gubftahle gleich werden lassen) kann und schließlich das Ausgießen des Metalles nach Belieben zu reguliren im Stande ist. Der unter Umständen gewiß sehr zu beachtende Vorschlag des Hrn. Dr. H. Wedding in Berlin, cine wenigstens theilweise Beseitigung der vorerst gebildeten, mehr phosphorhaltigen Schlacke, ist ebenfalls nur bei bez weglidien Defen ausführbar und zu berückfichtigen, insofern dieses nicht mit den vorausgelaffenen ůmschmelzen des Robeisens verbunden werden kann.

So wie bei diesem Ofen fich eine Combination des englischen und des schwedischen Dfens als zweckmäßig erweist, so stellt sich dieses ingleichen bei der Manipulation nach den bisherigen Erfahrungen auf den österreichischen Hütten heraus, indem das Roheisen, wie in Schweden, ohne umzuschmelzen, direct vom Hohofen genommen, der Frischproceß aber, wie in England, bis zur völligen Entkohlung getrieben und dann nicht Spiegeleisen, sondern wieder nur Roh eisen vom Bohofen in entsprechender Menge, te nach dem beabe fichtigten Härtegrade, nachgetragen wird. Durch die' directe Benugung des Roheisens vom Hohofen, welche allerdings nur bei reinein Roheisen zuläsitg ist, wird der Proceß vereinfacht und die Grzeugung billiger gemacht; durch die völlig beendete Kohlung in Verbindung mit dem Nachtragen von Hoheisen wird mehr Sicherheit in die Manipulation gebracht, und der Erzeugung von berbranntem, furzem Beffemermetalle vorgebeugt.

(Auêzüglich nach der , Desterreich. Zeitschrift für Berg- und Hüttenwesen", 1865, Nr. 51.)

18.

Verschmelzen von Kupfererzen im Raschette'schen Dfen. Der Berggeist“ (1866, Nr. 52) enthält einen der „Berg- und hüttenmännischen Zeitung" entnommenen Bericht über die Resultate, welche ein Versch in elzen von Kupfererzen im Rasdhette'sohen Ofen auf dem Glhkupferwerke bei Hamburg ergeben hat. Das Folgende ist eine Wiedergabe der wichtigsten Punkte des erwähnten Berichte8, wobei die Maßangaben in das metrische System umgerechnet worden sind.

Der Ofen hat eine Höhe über der Hüttensohle von 7",24 bei 2",30 Länge und resp. 0",94 und 1",49 unterer und oberer Weite. Die Vorwand ist 0",63 weit und 1",73 hoch; die ganze Länge des Ofens beträgt unten 5", oben 4", die Breite 35,24. Dabei ist die Entfernung der fünf einfachen Formen von Mitte zu Mitte 419mm und die der beiden Efformen vom Mauerwerke 209mm. Die Höhe der fünf Formen über dem Herdbledhe ist von links nach rechts gerechnet 5421m, 575mm, 611mm, 594mm und 558mm.

Es waren nun die zur Verschmelzung kommenden Erze und Hüttenproducte: Geschwefelte, vorwaltend quarzige Erze unit 18 bis 20 pOt. Kupfer; Flammofen herb, mit metallischem Kupfer, Kupferorydul und Kupferstein imprägnirter Quarzsand, mit 30 bis 35 pot. Kupfer; Flammofenraffinirsdladen mit etwa 40 pot. Kupfer; Pimpledjchladen, sehr bafische Eisenstlicate mit 6 pt. Kupfer; Schwefelkiese mit 3 bis 4 pot. Kupfer; und bestand der Zweck der Schmelzung darin, die Beschidung so zu verarbeiten, daß neben einer armen, abserbaren Schlacke ein möglichst fupferreicher Stein gewonnen wurde.

Da die erste Campagne wegen mangelnder Renntniß in der Behandlung des Ofen und daraus entstehender Unregelmäßigkeiten nur als Versuchscampagne betrachtet werden kann, so sollen hier die Resultate der zweiten Campagne näher betrachtet werden. Diese umfaßte eine Betriebszeit von 26 Tagen. Es wurde während derjelben gleichmäßig mit 314mm Windpreffung aus 46mm weiten Düsen geblasen, und die vorkommenden Störungen beschränkten sich auf Reparatur der Vorherde, Erneuerung der Formen und deß dicfelben umgebenden Gemäuers. Nasenbildung war nicht beabsich tigt, fonnte aber ohne bedeutenden unnöthigen Brennmaterialaufwand nicht vermieden werden. Trok 209 bis 262*** langer Nasenführung wurde nach Verlauf der ersten Betriebswoche das die Formen umschließende Mauerwerk dünner, die Nasen ftelen dann oft plöglich ab und die Formen schmolzen snel weg, oder auch die Formen bekainen bei vollständig guter Nase in der Mitte der Länge ein Loch. Im Ganzen wurden jedoch bei der in Rede stehen: ben Campagne nur 15 neue Formen eingezogen. Es wurden im Ganzen verschmolzen:

602,000 Pfo. Pimpledichlacken,
142,000 Flammofenherde,
154,000 Schwefelfies,

62,000 Raffinirschlacke,
124,000

Rupferer3 30,000 Schlacken,

1,114,000 Pro. Beschickung, also pro 24 stündige Schicht ca. 42,800 Pfd. — An Stein wurden gewonnen: 317,500 Pfo. mit 118,084 Pfb. Kupferinhalt, und die dabei erblasene Schlacke variirte zwischen 0,25 und 0,5 pCt. Kupfergehalt; dieselben wurden in gleichem Verhältnisse reicher, als die Dimenstdnen des Dfeninnern durch Abschmelzen weiter wurden. Dabei betrug der Verbrauch an englischem Cofd zum Schmelzen des genannten Beschickungsquantums 191,000 Pfd. Ein Pfund Cofs trug demnach 5,83 Pft. Beschickung.

100 Bfd. Beschidung fosteten zu schmelzen 3,93 Sgr., wobei Goblajekoften keine Berücksichtigung gefunden haben, wohl aber die Löhne für Schmelzer und Aufträger, die Kosten für Hülføarbeiter und Reparaturen, für 191,000 Pfd. englischen Cofa und 6000 Soden Torf. Dagegen kosteten bei einer unter ähnlichen Verhältnissen vorgenommenen Schmelzung im Flanımofen 100 Bft. Beschidung alo Durchschnitt von 5 Monatsabrechnungen 5,7 Sgr. zu verschmelzen, so daß bei der Wahl eines Dfens der Raschette'sche hiernach unbedingt den Vorzug verdient. Der hiesige Betrieb gab jedoch auch Veranlassung, einer anderen Behauptung gegenüber vervorzuheben, daß dem Ofen durchaus nicht Alles redyt ist, fondern daß er vielmehr eine große Aufmerksamkeit und Vorsicht, vor Allem aber schr geschickte Schnelzer erfordert.

Für die zweite Campagne wurden aus nachstehenden Gründen die Formen höher gelegt. Bei Beginn der ersten Campagne wurde die Beschidung möglichst so eingerichtet, daß die davon fallende

Ueber einen großartigen Beffemerguß berid,tet die Wochenchrift des niederösterreidischen Gewerbevereined", 1865, Nr. 45, nach , Berg- und Hüttenmänn. Zeitung", 1866, Nr. 30: Auf den Bessemer'schen Werken zu Eastgreenwich bei London ist ein Block von 100 Tonnen à 20 Štr. (101,6066) Bessemermietal als Amboo für einen Dampfhammer gegoffen. Zum Schmelzen des Stahles diente Ireland's Cupolofen, welcher in der Stunde 13 Ctr. (660") schmilzt und 3 Ctr. (152) Cofs auf 50 Otr. (2540") Metall berbraucht. Während intensive Rälte Schmiedeeifen fpröbe macht, behält das Bessemermetall seine Dehnbarkeit darin.

18.

[blocks in formation]

Schlade ein Gemenge von Singulo- und Biftlicat wurde. Nach dem der Dfen erst mit baftschen Schlacken angehängt war, folgte von dieser Befdhidung nach. Auffallender Weise änderte fich die Schlade hierbei durchaus nicht, obwohl fte hätte weit höher filicirt werden müssen. Nady etwa 8 stündigem Weiterschmelzen verschmierten fdnel hintereinander Brust und ein Theil der Formen, und beim Deffnen der Brust fanden fich größere Anfäße von bimsteinartiger Rieselmasse. Sofort wurden wieder nur baftiche Schlacken aufge= feßt, doch ehe diese vor die Formen kamen, war die ganze Dfenfohle icon mit einer 392 bis 471 dicen Lage jener Rieselmasse bedeckt

. Die Schlacke lief dabei weder zäher, noch langsamer. Diese Erscheinung führte zu der Annahme, die Temperatur fei nicht hoch genug, um die strengflüssigen Dfenherde in den Zustand zu verfeßen, um von den leichtflüsstgen baftsden Schlacken aufgelöft zu werden. Nachdem nun die erste Störung beseitigt und wieder von derselben Beschidung in die Nähe der Formen kam, wurde die Windpressung von 17mm,5 auf 26mm, später sogar kurze Zeit auf 35mm erhöht; doch auch hierbei wiederholten fich die Anfäße, wenn audy in geringerem Grade. Erst nachdem die Beschickung so abgeändert, daß die Sdilacke Singuloftlicat wurde, verschwanden auch die Ricjplansäße. Als dann bei fortgeseßtem Betriebe die Gestübbefohle im Ofen mehr und mehr weggefressen, und dadurch der Abstand zwischen Ofensohle und Formen ein größerer wurde, ließ fich auch ohne Nachtheil der Flammofenherdzusaß wieder steigern und bei der zweiten Campagne, wo die Formen von vornherein um 157mm höher gelegt und die Dfensohle außerdem noch 157mm niedriger gehalten war, konnten ohne die geringste Störung reichlich 50 pCt. mehr, als bei der ersten Campagne auf ein gleiches Schladenquantuin gegeben werden, so daß dann die Schlacke zu der Silicirung fam, wie sie von Anfang an beabsichtigt war.

In der vierten Campagne, welche seit einiger Zeit im Gange ist, schmilzt der Ofen wieder die Beschickung, wie in zweiter Campagne, und scheint dieemal länger aushalten zu wollen. Grund zur Berndigung der ersten und zweiten Campagne waren Zutiefs werden der Dfensohle und zu starkes Ausbrennen des Gemäuera in der Formgegend. Bei dieser leßten Campagne nähert fich die Schlacke mehr bem Bisilicat und deshalb werden die Ofenwände nicht so schnell zerstört werden.

Die dritte Campagne des Ofens bildete, abweichend von den übrigen, ein Krägverbleiungsversuch. Die hierbei erzielten Resultate find feine günstigen. Es fehlte zur Auflösung der tiefelreichen Kräßen an basischen Schlacken; damit überhaupt ein Schmelzen eintrat, war man gezwungen, zu einein Flußspathzuschlag zu greifen, und nun machte sich die Neigung des Ofens zur Eisenreduction geltend, so daß dieser Versud, beendet und bis zur Herbeischaffung ber erforderlichen Zuschläge verschoben werden mußte.

R. 3.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 14 15 16 17 18 19 20 22 23 24

Oberer Herd

0,218 0,437 0,60 0,74 0,32 0,24 0,65 1,35 0,73 0,71 0,31 0,18 0,43 0,63 1,19 0,65 0,43 0,16 0,47 0,21 Spr.

40,550 40,222 39,30 40,12 39,69 34,88 37,28 32,40 34,40 33,00 32,62 32,51 19,34

0,765 1,50 1,17 2,65 7,20 6,19 12,17 10,83 11,22 13,83 20,46 27,50 23,02 35,54 33,48 38,69 14,32 13,60 12,99 13,26

IIIIIII

41,314 41,424 41,40 42,03 42,66 42,33 44,12 45,92 45,96 44,93 47,76 53,15 47,27 53,74 49,40 52,28 53,79 52,04 51,84 49,21 46,39

Spr.

30,09

12,67 18,15 14,67 37,56 37,77 36,01 33,14

Unterer Herb

Ueber Zinkblendeverhüttung in Dberschlesien von G. Schneider. - Schon seit längerer Zeit

, zuerst 1843 Durch Hütteninspector Reifland auf Wilhelminenhütte, hat man versucht, Blende von verschiedenen Orten in Oberschleften zu verhütten. Die Erfolge waren verschieden. So gaben z. B. Freiberger Blenden, 1859 zu lybogniahütte verarbeitet, ein wegen des Arsengehaltes nicht walzbares Metall mit 96,80 Zink, 1,25 Zinforyd, 1,49 Blci, 0,49 Arsenik und Spuren von Kohle und Zinn.

Die umfangreichsten Versuche sind auf Johannahütte mit 6 verschiedenen Blendesorten abgeführt.

Der zum Rösten angewendete Doppelröstofen hatte Herde von 4 Fuß (1",26) Breite und 10 Fuß (3",14) Länge mit 34 Fuß (10",68) hoher Esse. Durch Seitencanäle und Deffnungen in den Thüren wurde falte, und durch die hohl gemauerte Feuerbrücke Heiße Luft auf den Herd geführt. Es wurden Posten von 4 Ctrn. Blenbeschlied) auf den oberen Herd gegeben, diese, unter Einbringen einer neuen Charge, dann weiter geschoben und von 4; zu 4; Stunden eine Post ausgezogen, nachdem dieselbe 17 bis 18 Stunden im Ofen gewesen. Auf dem oberen Herde irurde halbftündlich gefrähit, auf dem unteren häufiger gekrählt und gewendet.

Manche Blendesorten gerathen beim Krählen in eine eigenthümliite Bewegung, indem fte vor dem Röstgezah ausweichen; viele Blenden glühen nach längerem Erhißen selbst in cinen Raume, der nicht bis zum Glühen erhißt ist, welche Erscheinung sich wohl dadurch erflären läßt, daß durch die Einwirkung der Dampfförmigen Schwefelsäure voin unteren Herde aus der Röstpost des oberen Berdce unter Bildung von schwefliger Säure Schwefel aufgenom

Der Ankauf von Stuffblenden ist in ökonomischer Bes ziehung unvortheilhaft, weil fte unreiner als durd, Siebießen ers Haltene oder gewaschene Blenden von Stoß- oder anderen Herden find. Seßftebgraupen find den Schliechen vorzuziehen.

Die Blende muß gleich måßig und sehr fein durch Siebe mit Löchern von 1mm Weite gestebt sein.

Die Röstung muß bei niedriger Temperatur beginnen und nach und nach bis fast zur Weißgluth gesteigert werden unter reichlichem Luftzutritte und bei der oben beschriebenen Röftmethode.

Die Effen müssen hinreichend weit und hoch sein, damit Verbrennungs- und Köftgase schnell entfernt werden können.

Untimon- und arsenhaltige Blenden gaben kein iralzfähiges Zink, weil fich Antimon und Arsen beim Röften nicht völlig entfernen lassen. Schon 0,01 pOt. Arsen macht das Zink zum Walzen untauglich. Irrthümlich wird die Sprödigkeit manches Blendezinfe einem Schwefelgehalte zugeschrieben.

Kaltspath, Fluffpath und Antimon zerstören die Des stillirgefäße rasch, und Antimon geht mit in's Zink über; kupferkiesige Galicche fintern leicht; ein größerer Eisenorybgehalt greift nur dann die Thongefäße an, wenn nicht hinreichend Kieselsäure zu seiner Bindung borhanden.

Die Construction der Zinkblenderöstöfen in Dberschlesien unterscheidet sich von derjenigen der auf den rheinischen Werfen gebräuchlichen Defen:

a) durch die geringeren Dimenstonen, mit welchen eine bequemere Behandlung des Röftgutes berbunden ist;

b) durch die Luftzuführung durch in den Seitenwänden außgesparte Canäle, durch in den Herdthüren angebrachte Deffnungen und durch die hohl gemauerte Feuerbrücke. Nur heiße Luft auf den Herd zu führen, dürfte unvortheilhaft sein; fie wirkt zwar energischer als falte, begiebt sich aber wegen ihres geringeren specifischen Gewichte nach oben bin, während die schwerere falte mehr über dem Röstgute bleibt und dadurch das Röften befördert;

c) an der Stirnseite des Ofens befindet sich in jeder Etage cine Thür zur Erleichterung des Weiterschiebene der Blende. Im Gegenzug zu vermeiden, hat die Thür des unteren Herdes feine Deffnung. Die Röstöfen dürfen nur mit der Feuerseite aneinander gebaut werden und nicht umgekehrt, wie auf rheinischen Hütten.

Man kann in einem solchen Ofen 40 Ctr. Schliech in vier Versuche über Queckfilbergewinnung auf nassein Wege aus solchen Erzen, die arm an Quecksilber (2 bis 3 pCt. Hg), und dieses Metall als Sulfuret enthalten. Die Monosulfüre der Alkalien und alkalischen Erben haben die Eigensdaft, Schwefelquecfilber in ziemlich bedeutenden Mengen aufzulösen. Eine Auflösung von Schwefelbarium in Wasser, welche i Liter gegen 50 Grm. Barium enthält, löft den Zinnober in der Kälte fast nicht, leicht dagegen, wenn man die Flüssigkeit bis auf 40 bis 50° erhißt. 1 Liter dieser Lösung löste gegen 50 bis 60 Grm. Zinnober, welche aus der Lösung durd Salzsäure als schwarze Schwefelquedfilber gefällt werden, wobei man den Baryt als Chlorbarium in Lösung hat. Durd Zerseßung des Schwefelquedfilbers mit Soba erhält man außer dem Quecksilber den Schwefel in Verbindung mit Natrium. (, Journal für praktische Chemie", Nr. 9, 1866.)

6. H.

Chargen à 10 Ctr. auf einmal mit 12 bis 16 Sonnen (26,4 bis 35,2 Sektoliter) Kleinkohlen abrösten. Für je 2 Defen sind 3 Arbeiter pro 12 Stunden und für 4 derselben je ein Heizer erforderlich. Durch 2 Deffnungen im unteren Herde läßt man das fertige Röstgut in eine Rösche hinab.

Wie vorgelegte specielle Berechnungen ergeben, werden fidy obererzgebirgische, bayrische und böhmische Blenden mit Vortheil im Zwickauer Rohlenbassin berhütten lassen, und trägt hierzu die Destillirofenconstruction das Ihrige bei. In Oberschlesten finden fidh Defen nach dreierlei Systemen im Gebrauche, nämlich:

a) gewöhnliche schlesische Defen von 16 bis 171 Fuß (5" bis 5“,5) Breite mit 20 Muffeln, knieförinigen Vorlagen und offenen Tropflöchern. Die Betriebskosten solcher Defen betrugen 3. B. in einein Jahre pro Ofen und Tag 5 Thlr. 13 Sgr.

b) Oefen init rücfdlagender Flamme, meist mit 20 Muffeln und Vorlagen mit Ballons. Betriebekoften pro Dfen und Tag 4 Thlr. 14 Sgr. 5 Pf. Diese Defen gestatten im Vergleiche zu den vorigen eine billigere Beheizung und größere Ladung. Ein gewöhnlicher Ofen verarbeitet täglich etwa 15,1 Ctr. Galmeibeschickung bei einem Verbrauche von 11,98 Tonnen (26,36 Hoftol.) Kohlen, ein Ofen mit rückschlagender Flamme resp. 20,7 Ctr. und 12,50 Tonnen (27,5 Hektol.) oder pro Centner Galmei resp. 0,79 und 0,61 Lonnen (1,74 resp. 1,34 Sektol.) Rohlen.

c) Defen mit Unterwind*). Dieselben haben sich sehr bewährt, indem fte die Anwendung der billigen Kleinkohlen ftatt Stüdfohlen gestatten.

Der Zinkverlust bei der Verhüttung von Galmei beträgt 27 bis 331 pCt., bei Blende noch 1 bis 2 pCt. mehr wegen nicht möglicher Wie die Redaction der Berg- und Hüttenmännisden Zeitung"

„ hinzuseßt, wird neuerdings Zinkblende auch vortheilhaft im Gerften höfer'den Dfen abgeröstet. Soll die dabei entwickelte schweflige Säure zur Schwefelsäurebereitung benußt werden, so wird die Blende im gewöhnlichen Gerstenhöfer'iden Ofen foweit abgeröstet, als es möglich ist (bis zu etwa 6 pt. Schwefelgehalt), dann in einem zweiten folchen Ofen, welcher feitlich eine Flammenfeuerung enthält, bis zu etwa 1 pWt. Schwefelgehalt, wobei man aber die flüchtigen Producte nicht in die Schwefelsäurekammern leitet. Repteres Verfahren wendet man gleich an und röstet die Blende in einer Tour vollständig ab überall, wenn die schweflige Säure nicht zur Schwefelsäurebereitung benußt werden soll. Man leitet ste dann wohl durch glühende. Coks und sammelt den reducirten Schwefel in Condensationeräumen an.

Auch ist das Siemens 'sche Regeneratorofensystein zur Zinfdeftillation auf mehreren Hütten mit Vortheil in Anwendung gebracht, und der belgische Destilirofen dadurch zur Aufnahme von mehr Röhren fähig gemacht, daß Lektere ftatt kreißrund, obal genommen werden. Die Reductionskohle muß der gerösteten Blende in Pulverform zugelegt werden.

(3m Auszuge aus der Zeitschrift des oberschleffschen Bergund Hüttenmännischen Vereines", IV. Jahrgang, Nr. 11; durch ,, Berg- und Hüttenmännische Zeitung", 1866, Nr. 32.)

18.

Mühlenba u.
Graupenspaltmaschine. (Hierzu fig. 1 bis 5, Tafel III.)

Heft 38, Blatt 4 und 5 von Wiebe's, Skizzenbuch für den Ingenieur und Maschinenbauer“ enthalten eine recht hübsch angeordnete Oraupenspaltmadine: Das Rohr a leitet die Frucht zwischen die gußeisernen Schneideplatten e und d, deren Schärfe in Fig. 1 bis 3 angegeben ist. Die untere (rotirende) Platte g erhebt sich nach dem Zuflußrohre conoidisch, so daß die auffallende Frucht den Schnittflächen gehörig zugeführt wird.

Der Conus b ist mit dem Rohre a durch ein Kreuz verbunden, und da das Rohr in der Richtung seiner Are verstellbar ist, kann der Zufluß der Frucht regulirt werden. Die obere Schneideplatte liegt feft; mit ihr sind die drei Füße der Maschine verbunden, und an diese der mit dem zur Führung der Welle nöthigen Halslager versehene Boden k des Apparates einerseits, und andererseits ein dreiflügeliger Steg (Fig. 5) befestigt, welcher das verstellbare Spurlager der Welle enthält. Der Boden k ist schrägliegend, und der Schneideapparat mit einem Mantel i una geben, so daß die gespaltenen Körner durch die Deffnung n auf ein Sieb fallen können. Durch eine Riemenscheibe wird der Betrieb der Maschine vermittelt.

In den Figuren 1 bis 3 ist die Sdärfe der Schneideplatten in } natürlicher Größe verzeichnet. Fig. 2 zeigt die Schärfe an der inneren Peripherie, wenn man sich die Mantelflachen der Platten abgewickelt benft; der Pfeil giebt die Drehungsrichtung der unteren Platte c an. Fig. 3 zeigt die entsprechende Äußere Schärfe bei abgewickelten äußeren Mantelflächen, b die rotirende, d 'die fefte Platte. In der Ringfläche von o bio p, Fig 1, ift bie Schärfe scharfschneidig; von p bis q flachen sich die Schneiden ab, bis fte in q die Form haben, welche Fig. 2 im Durchschnitte zeigt. Die Richtung der Schneiden giebt Fig. 1 an; rs ist die Þer rotirenden, rt die der festen Platte. Aeußerer Halbmesser der Schneiden 8 Zoll

211mm Innerer Salbineffer der Schneiden

64

1700m. Kranzbreite

11

39mm Die Richtung der Schneiden ist so gewählt,

daß ste sämmtlich Tangenten eines Kreises
find vom Qalbmesser

1

26mm. Breite der Schneiden an der äußeren Peripherie

600 Liefe der Schneiden an der äußeren Peripherie .

5am. Winkel, unter welchem die Schneiden einander freuzen :

an der äußeren Peripherie 140 16';

an der inneren Peripherie 17° 30'. Anzahl der Umgånge pro Minute ca. 300.

Leistungsfähigkeit pro Stunde ca. 2 Wispel (26,4 Heftoliter) Gerste.

A16. Lle.

Gold- und Silberproduction. Goetbeer schägt die Goldproduction jährlich auf 140 Millionen Ihaler, die Silberproduction auf 75 bis 77 Millionen. Während die Goldproduction wesentlich abgenommen hat, ist die Silberproduction gestiegen.

(, Polytechn. Journal", Bd. 178, Heft 4, S. 324. Durch Berg- und Hüttenmann. Zeitung", 1866, Nr. 30, S. 264.)

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Ueber hydrometallurgische Quedfilbergewinnung, von Prof. Dr. Rud. Wagner. Verfasser veröffentlicht einige interessante

*) Vergl. hierüber Bd. X, S. 496 8. 3.

28.

Gedrudt bei A. W. Schade in Berlin, Stauschreiberstraße 47.

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Berichtigungen und Aenderungen zum Verzeichniß der

Mitglieder. Seite 6, Zeile 4 von unten ist statt:

Chemniter Bezirksverein gu Teken:

Verein deutscher Ingenieure zu Chemnik. Endenthum, Ingenieur der Maschinenfabrik von Hoppe in

Berlin (312). B. Werlik, Ingenieur der Majdinenfabrik von Georg Egestorff

in Hannover (932). B. Pehmann, Ingenieur der Maschinenfabrik bon Queva & Co.

in Erfurt (238). 3 obel, Hüttenmeister des Gräfl. Donnersmarck'schen Walz

werkes in Wien (899). Emil Skoda, Ober-Ingenieur der Gräfl. Waldstein'schen Ma

schinenfabrik in Pilsen (1182). H. Gerlach, Civil-Ingenieur in Bromberg (199).

. Schimpff, Ingenieur der Königl. Eisengießerei in Gleiwiß (862).

O. S. H. Schlatter, Ingenieur der Maschinenfabrik zum Bruderhaus

in Reutlingen (Württemberg) (1180). O. F. S dulze, Ingenieur in Prenzlau (781). Fr. Wernicke, Ingenieur in Hettstädt bei Eisleben (722).

Carlißet, Zimmermeister in Königshütte (1277).
Gobiel, Kesselfabricant in Rudzinies (1279).
Graetfchel, Maurermeister in Königshütte (1280).
Rreis, Maurermeister in Antonienhütte (1281).
Reil, Hütten-Ingenieur in Kattowiß (1282).
Schridel, Hüttenmeister in Königshütte (1283).
Aschenborn, Bergdirector in Carlshof bei Tarnowiß 0. S.

(1300).
Chuchel, Hüttenmeister in Zawadzky (1301).
Hertog, Baumeister in Tarnowig (1302).
Luce, Königl. Hüttenmeister in Königshütte (1303).
Pfeffer, Ingenieur 2. 3. in Dombrowa (1305).
We how&fi, Küttenmeister in Laurahütte (1304).
Friedr. Wilibald Stavenhagen, Ingenieur der Mas

(chinenfabrik von Wiede in Chemniß (1289). Alfr. Bahr, Ingenieur der Maschinenfabrik von Rich.

Ch. Hartmann in Chemniß (1295). D. Winter, Ingenieur der Maschinenfabrik von Rich.

Hartmann in Chemniß (1296). Landmann, Baumeister der Berlin-Magdeburger Eisenbahn in

Magdeburg (1278). M. Dr. Lange, Regierungs-Commissionsrath in Dessau (1299). S. A. Herm. Vodrodt, Dber- Locomotivführer der Königl. niederschles.

märkischen Eisenbahn in Frankfurt a. d. D. (1269). Christian Führ, Werkmeister der Königl. niederschlef. -märkischen

Eisenbahn in Frankfurt a. 6. O. (1270). Johannes Melcher, Techniker der Königl. niederschles.- märkischen

Eisenbahn in Frankfurt a. d. D. (1271). Frig Schiele, Ingenieur auf der Audenschmiede bei Weilburg

a. 0. Lahr (1273). Rich. Doergens, Ingenieur in Berlin (1274). D. Lesenberg, Ingenieur der Maschinenfabrik von Schweffel in

Kiel (1275). C. Widyer, Maschinenfabricant in Stargard in Pommern (1284). Krauß, Chefdirigent der Locomotivfabrik, Firma: krauß & Co.

in München (1286). Eugen Dieß, Ingenieur der Maschinenfabrik bon Sentfer in

Berlin (1287). Der polytechnische Verein zu Bielefeld, vertreten durch den Vor

fißenden Herrn Director Röhler (1288). Der technische Verein zu Lübeck, bertreten durch den Vorsigenden

Herrn Baumeister Baumert (1290).
Berlin, den 1. Februar 1867.

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