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Die Blätter werden in langen Defen erhißt und darauf mit der Schnittkante in die Kartemischung getaucht, welche in langen Trögen enthalten ist. Von diesen Trögen stehen mehrere neben einander, welche der Reihe nach gebraucht werden, wodurch die Härtemischung Zeit erhält, fich wieder abzufühlen. 3ft das Blatt in dem Troge gehörig erkaltet, so wird es oberflächlich mit Leder abgewischt und auf ein Cok&feuer gelegt; der fettige Ueberzug entzündet fich und verbrennt mit heller Flamme. Diese Dperation (das Abbrennen) vertritt das Anlaufenlassen beim gewöhnlichen Härteprocesse und soll dem Blatte Sprödigkeit nehmen und Elasticität geben.

Für dünne Blätter eignet sich als Härtemaffe eine aus 4,5 Liter Fifchthran, 2 Pfo. Salg und 0,25 Pfd. Wachs zusammengekochte Mischung; fügt man ihr noch 1 Pfd. Fichtenharz hinzu, so wird sie zum Härten dicerer Blätter geeignet.

Ein andere Recept ift: 90 Liter Spermacetiöl, 20 Pfd. gerlassenen Rindstalgo, 4,5 Liter Klauenfettöl, 1 Pfo. Pech und 3 Pfd. Fichten harz. Die beiden legten Stoffe werden zusammengeschmolzen und der Mischung der drei ersten zugefügt. Durch Erhigen in einem eisernen Topfe vertreibt man die Feuchtigkeit, zündet darauf die erhişte Masse an und löscht die Flamme sogleich wieder durch einen gutschließenden Deckel.

Nach Verlauf einiger Monate wird die Masse untauglich und muß beseitigt werden. Die Tröge sind vor dem Füllen wieder sorgfältig zu reinigen.

Die gehärteten Blätter scheinen ihre Elasticität zum Theile zu verlieren, wenn ste nach dem Härten gesohliffen und polirt werden. Auch soll sidi die Elasticitat durdy Hämmern der Blätter und Erhißen über Cokefeuer bis zur strohgelben Anlauffarbe wieder herstellen lassen. Durch stark verdünnte Salzsäure und Nachspülen mit reinem Wasser wird die Anlauffarbe wieder ents fernt. Sollen die Blätter besonders hart werden, so läßt man nur einen Theil der anhaftenden Härtemasse abbrennen, größere Weiche entsteht durch längeres Abbrennen; jedenfalls jedoch ist bei diesem, wie bei allen ähnlichen Processen, Erfahrung die Hauptfache.

Alb. le.

inneren Zusammenhanges aus. Es wurde dazu eine hydraulische Presse benußt, deren horizontal liegender Drudkolben 183mm im Durchmesser hatte und in eine starke Eisenplatte von 392mm in Quadrate. endete, welche gegen eine gleich große Fläche Drückte. Diese Einrichtung zeigte sich für den vorliegenden Zweck, Klöße von etwa 250mm im Quadrat zu pressen, ganz geeignet.

Die Stärke des. Druckes wurde durch ein Federmanometer angegeben, an welchem man freilich den Druck nicht genauer, als von 1000 zu 1000 Pfo. (73 Kilogrm. pro Quadratcentimeter) ablesen konnte. Bei einer Druckflädje von ca. 680 Obrtentmtr. konnte sonach der Druck pro Quadratcentimeter nur von 0,73 zu 0,73 Kilogrm. bestimmt werden, und etwa ebenso groß wird man den Fehler rechnen müssen, der hiernach den Beobachtungen anhaftet.

Ein weiterer Uebelftand könnte darin gefunden werden, daß die an der Presse beschäftigten Arbeiter häufig zu schnell drückten und dadurch eine zu starke, plöbliche Pressung veranlaßten; wogegen der Umstand, daß der Druck kein völlig constanter blieb, sondern nad jedem Kolbenhube bei dem allmäligen Nachgeben des gedrückten Körpers ftch mäßigte, eine Wirkung hervorbrachte, nicht unähnlich den in den Bauwerfen zu berücffichtigenden höchften, ungewöhnlichen Belastungen, welche einen meist dem Stoße ähnlichen Effect ausüben.

Um einen möglichst gleichmäßigen Druck zu erzielen, wurde zunächst der zu drückende Körper genau in die Are des Druck cylinders eingestellt. Sodann ergaben einige mißglückte Versuche, daß die glatt geriebenen Mörtelflachen nicht ausreichten, um eine vollkommen gleichmäßige Vertheilung des Druckes zu bewirken, und gelangte man erst nach Proben mit verschiedenen Zwischenmitteln, wie Blei- und Gummiplatten, frischem Mörtel zu einem günstigen Resultate durch Anwendung von Platten aus 52mm Eichen- oder Lindenbohlen, beiderseits glatt gehobelt und durchaus astfrei, und von gleicher Größe, wie die gedrückte Steinfläche, um ein tiefes Einpressen der Legteren in das Holz und damit ein Zerreißen der Holzfasern zu vermeiden; die Holzplatten drücken fich nämlich bei sehr starken Pressungen beinahe auf die Hälfte ihrer Dicke zusammen.

Die hiernach erzielte gleichmäßige Uebertragung des Druckes ergab sich daraus, daß fast bei allen Versuchen der erste feine Riß an allen drei der Beobachtung zugänglichen Seiten ziemlich genau durch die Mitte der Seitenfläche ging, und erst bei fortgeseptem Drucke andere Risse nach außen hin fich zeigten. Diese Rific wurden ganz ebenso, wie es Brir angiebt, stets in der Richtung des Druces beobachtet. Der Zeitpunkt völliger Zerstörung wurde angenommen, wenn trop fortgeseßten Arbeitens das Manometer keine Steigerung mehr zeigte, der Widerstand sonach nachzulassen begann.

In dem zerdrückten Mauerkloge zeigten sich die Ziegel wie zerspalten; es blieben zwar noch größere zusammenhängende Stücke zurück, aber auch diese waren in ihrer Confiftenz erschüttert, wie Versuche einer Bearbeitung mit dem Mauerhammer barthaten. Der Fugenmörtel war brödelig und stellenweise ganz zermalmt.

Um Mittelwerthe zu gewinnen, wurden mit den wichtigeren Materialien mehrere Proben angestellt, und es darf wohl als ein günstiges Zeichen für die Richtigkeit der angewendeten Methode und die Zuverlässigkeit der angestellten Versuche angesehen werden, daß die Zerdrückung derselben Materialien vielfach sehr nahe übereinstimmende Resultate ergeben hat.

Aus den Versuchen geht hervor, daß dieselben Steinsorten meistens nahe übereinstimmende Resultate ergeben, wenigstens was die völlige Zerstörung anbetrifft, daß hingegen das Erscheinen des ersten Nisses viel größere Differenzen zeigt. Legteres mag borzugsweise darin seinen Grund haben, daß mehrfach der erste feine Riß, eben seiner Feinheit wegen, nicht bemerkt worden ist. Die Entstehung der Risse war zwar stets von einem mehr oder weniger Hörbaren Knistern begleitet; indessen war es oft nicht zu unterfcheiden, ob das Knistern in den Holzplatten oder in den Steinen stattfand.

Die Versuche bestätigten in überzeugender Weise die a priori festgehaltene Ansicht, nicht der Ziegel, sondern das Mauerwerk aus demselben müsse geprüft werden. So wurde Thonstein von Stange & Saur im Cementmauerwerke bei 108 bis 113 Kilogrm. zerdrückt; der einzelne Stein dagegen zeigte erst bei 209 bis 212 Rilogramm Druck böllige Zerstörung, hielt somit nahezu den doppelten Druck aus. Poröse Steine von derselben Ziegelei wurden bei 33 bis 34 Kilogrm. Druck pro Quadratcentimeter zerstört, während ein cinzelner Stein erst einen Drucke von 46 Kilogrm. erlag, somit

Bauwesen.

Bersuche über die Dru&feftigkeit von Mauerwerk. Die in neuerer Zeit immer mehr üblich gewordene Reduction des Mauerwerkes in den Erdgeschossen der Häuser behufe der Herstellung möglichst großer Schaufenster, ließen es wünschenswerth erscheinen, Versuche darüber anzustellen, wie weit gute Ziegel, mit einem ebenfalls guten Mörtel verbunden, den bei derartigen Constructionen auf das Drei- bis Vierfache gegen die früheren Verhält= nisse fich steigernden Drucke Widerstand zu leisten im Stande seien.

Bisher sind über die Zerdrückungsfeftigkeit der Baumaterialien zwar schon mannigfache Versuche angestellt worden; dieselben erstreckten fich aber größtentheils auf natürliche Bausteine, oder ivaren mit einzelnen Ziegeln oder gar nur Stücken davon vorgenommen worden, während es von größerer Wichtigkeit ist, den Widerstand gegen Zerdrücken von größeren Mauerwerken kennen

zu lernen.

Wie die „Wochenschrift des Architektenvereines zu Berlin" (Jahrgang 1867, Nr. 1 ff.) berichtet, find von den Bauineiftern Böckmann und Ende dahin abzielende Versuche angestellt worden, bei denen hauptsächlich dic Ziegel aus der Ziegelei von Stange & Saur bei Bitterfeld, aber auch andere in Berlin gebräuchliche Ziegelsorten untersucht wurden.

Wir geben im Folgenden auszüglich die Beschreibung dieser Versuche wieder.

Bei denselben wurde von vorn herein von dem Grundsaße ausgegangen, nicht ein einzelne@ Steinstück, sondern ein Stück Mauerwerk der Prüfung zu unterwerfen. Zu diesem Zwecke wurden würfelförmige Körper aus je sechs Ziegeln hergestellt, je zwei in einer Schicht mit wechselnden Fugen. Als Mörtel wurde Portlandcement mit zwei Theilen Sandzusaß verwendet, und die beiden Drudflächen erhielten einen Mörtelüberzug von demselben Materiale, wobei ganz genau parallele und glatte Flächen hergestellt wurden. Der Charakter des Mauerwerkes scheint bei folcher Zusammenfeßung hauptsächlich dadurch gewahrt, daß der gedrückte Körper nicht nur Lagerfugen, sondern auch Stoßfugen enthält.

Diese Würfel bon ca. 250mm' Seite und 235mm Höhe jepte man nunmehr einem Drucke bis zur völligen Zerstörung des

P= 85,7 Pfb. pro Quadratzou (p 6,025 Kilogrm. pro Quadratcentimeter). Nach der aus den Fairbairn'schen Versuchen vom Ref. a. a. D. abgeleiteten Gl. (3):

82,318

p= 24469500

Id 1,278 82,315 141,278

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etwa 4 mehr aushielt. Die Ziegel aus der Ziegelei des Frhrn. 9. Patow bei Berlinchen wurden in Cementmörtel bei 82 bis 91 Kilogrm. pro Quadratcentimeter zerdrückt, während ein einzelner Dreiquartier bei 203 Kilogrm. Druck noch nicht völlig zerstört war. Von den zulegt genannten Steinen wurden auch einige Mauerflöße geprüft, welche erft vor wenigen Stunden in Ralts mörtel aufgemauert waren, und es zeigte stel, hierbei, daß dieselben Steine in ben frischen, noch nicht gehörig bindenden Mörtel eine auffallend geringe Widerstandsfähigkeit hatten, indem sie bereits bei einem Drucke von 58 bis 60 Kilogrm. pro Quadratcentimeter zerspalteten.

Die Erklärung der aufgeführten Thatsachen ist wohl darin zu suchen, daß in jedem Mauerwerke, weil es eine Verbindung von Theilen versdriedener Festigkeit ist, eine ungleichmäßige Druck bertheilung stattfindet. 3ft der Mörtel fester als der Stein, so find hauptsächlich die Stoßfugen die Zerstörer, indem auf ihnen der darüber liegende Stein nicht zerdrückt wird, sondern zerbricht. Ist aber der Mörtel weniger fest, so wird, namentlich an den Stellen, wo der Mörtel in etwas größerer Menge vorhanden ist, wie etwa in den Stoßfugen, derselbe bereits unter geringerem Drucke zerstört werden; der Gesamntdruck concentrirt sich alsdann auf eine geringere Fläche, so daß nun auch die härteren Steine schneller bersten müssen.

ES ftellt fich hiernach wohl als unzweifelhaft feft, daß man aus der Festigkeit eines einzelnen Steineš noch nicht init Sicherheit auf die Tragfähigkeit des daraus hergefiellten Mauerwerkes schließen darf, Lektere vielmehr wesentlich geringer annehmen muß. Ferner scheint es gewiß, daß durch Verwendung guten Mörtels die Widerstandsfähigkeit des Mauerwerkes erhöht wird - in welchem Maße und bis zu welcher Grenze, würde freilich durch weitere Versuche erst festzustellen sein.

Schließlich sei erwähnt, daß in der Anwendung wohl die nachstehenden Resultate gelten können, welchen eine zehnfache Sicher heit zu Grunde gelegt ift: Es können gute, gewöhnliche Mauersteine, wie die von Berlinchen, mit 7,3 bis 8,4 Kilogrm., gut gebrannte Thonsteine von Stange & Saur mit etwa 11 Kilogrm., Rathenower gute Steine mit etwa 14,6 Kilogrm., Klinker mit 23,4 bis 29,2 Kilogrm., endlich hart gebrannte poröse Steine von Stange & Saur mit etwa 7,3 Rilogrm., leicht gebrannte poröse Steine von denselben mit etwa 3,3 Kilogrn. pro Quadratcentimeter belaftet werden.

R. 3.

(p = 1722571 findet man:

p= 66,8 Pro. pro Quadratzou

(4,676 Kilogrm. pro Quadratcentimeter), und endlich nau der GI. (4) a. A.. D..

82,081 P = 103500

10,564 d 0,889

$2,081 (p= 527972

10,564 20,889 bei deren Ableitung nur die mit diceren Blechen angestellten, allerdings sehr wenigen Fairbairn'schen Versuche benußt worden waren:

p= 206,8 Pfb. pro Quadratzoll

(14,476 Kilogrm. pro Quadratcentimeter). Diese drei Werthe find freilich unter fich sehr verschieden; immerhin aber lassen fte die Möglichkeit erkennen, daß bie erste Veranlassung zur Erplofion durch die bei fehlenden Verfteifung8= ringen nicht genügende Blechdicke dieser inneren Hetzröhre mochte geboten worden sein, besonders wenn noch ein schabschafter Zuftand, eine schon vorhandene Abweichung von der genauen Kreisform des Querschnittes 2. hinzufam.

Als praktische Formel zur Berechnung der nöthigen Blechdicke einer solchen Heizröhre wird in dem angeführten Ärtikel des Artizan" empfohlen:

pld

Zou engl.

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161200

(o= V pia

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Millimeter

0,1646 wenn p der Ueberbrud in Pfund pro Quadratzoll engl. (Kilogrm. pro Quadratcentimeter), 1 die Länge in engl. Fußen (Meter), d der Durchmesser in engl. Zollen (Meter) ist. Danach hatte für p=50 (36,5), 1= 32 (0",75), d = 48 (1",22) gemacht werden müssen: d = 1: Zoll (15mm), oder für 8 = a Zoll (11**,5) wäre der mit Sicherheit zulässige Druck nur p= 20 Pro. pro Quadratzoll (1,4 Kilogrin.) gewesen; derselbe wäre aber auf p = 64 Pro. pro Quadratzol (4,5 kilogrin.) gesteigert worden, wenn durch 2 Versteifungsringe von je 1 Fuß (0",305) Breite die Röhre in 3 Stüde à 10 Fuß (3") Länge abgetheilt worden wäre.

Dampfmaschinen. Die Widerstandsfähigkeit innerer Feuerröhren gegen ihren äußeren Ueberdruck ist nach Versuchen von W. Fairbairn befanntlich in erheblicher Weise von deren Länge abhängig und es nimmt dieselbe mit wachsender Länge so schnců ab, daß diese Heizröhren, um dieselbe Sicherheit, wie die übrige Resselwand, zu gewähren, eine wesentlich größere Blechdicke erfordern, als man ihnen bisher zu geben pflegte, es sei denn, daß fie, was vorzuziehen ist, mit einigen starfen Ringen (aus Winkeleisen) umnietet und das durch gewissermaßen in mehrere Röhren von geringerer Länge abgetheilt werden.

Ueber einen Fall, wobei durch den Mangel dieser Vorsicht wahrscheinlich die erste Veranlassung zur Erplosion eines Corni'schen Reffels geboten wurde, berichtet ,The Artizan" (August, 1865): Die innere Röhre hatte 32 Fuß (9",75) Länge, 4 Fuß (1",22) Durchmesser, 16 30L (11mm,5) Blechdicke, und ste wurde vollständig zusammengecrückt gefunden, während vor der Erploston der äußere Ueberdruck wahrscheinlich nicht viel über 50 Pfd. pro Quadratzoll engl. (3,5 Kilogrm. pro Quadratcentimeter) betrug.

Wenn man unter der Vorausseßung, daß diese Zusammendrückung schon vor der eigentlichen, mit plößlich massenhafter Dampfentwickelung verbundenen Erplosion erfolgte, den dazu nöthigen Ueberbrud tei noch vollständig gesundem Zustande der Röhre nach der Fairbairn'schen Formel: p= 9675600

0,002

0 2,19 (p= 1307297 0,0025) (D. Zeitschr. Bb. III, S. 238, OI. (6)) berechnet, so findet man mit 1 = 12.32 = 384 Zoll (0",75), d=12.4 = 48 Zoll (1",22), 8 = 3ou (0",0115):

Arbeitsmaschinen. Berschiedene neuere Kreissägenconftructionen. (Hierzu figur 1 bis 12 und 14 bis 16, Tafel XX.)

Kreissägen von F. Arbey & Co. in Paris. („Publication industr.“, Bd. 16, S. 125 u. f.) kreissäge mit Wagen, Fig. 1 bis 5.

Der Bau dieser Maschine seßt fich aus zwei verticalen Ständern A, A zusammen, welche gerippt und durchbrochen find. Muf einem soliden Fundamente verschraubt, werden sie durch vier Stehbolzen a in paralleler Lage gehalten, während oben angegoffene Winkel die Befestigung einer Tischplatte B gestatten.

In der Mitte dieses Gestelles ist die Kreissägenwelle C ges lagert; eines ihrer Enden trägt die Säge S; das andere Ende ift mit einer festen und einer losen Scheibe P, P' vorgerichtet. Um die Schwankungen des Sägenblattes, welche bei einem Durchmesser von 0“,20 bis 0“,30 auftreten, zu begrenzen, hat man etwas über dem horizontalen Durchmesser (Fig. 5) einen schmiedeeisernen Bügel EE angebracht (Fig. 4), in welchem auf i des Radius Schrauben e' beweglich find, welche im Gestelle entsprechend anges brachten Schrauben e gegenüberstehen. Diese Schrauben find zur Aufnahme kleiner Plättchen von Dchsensehnen hergerichtet, welche, indem sie an dem Blatte schleifen, die Schwankungen aufheben.

Der Tisch B trägt die bei f verstellbaren Winkel F. Gegen ste stüßt sich beim Schneiden dünner Platten das Arbeiteftück und

82,19

id

id

wird der Säge durch die Hand zugeführt. Um größere und schwerere Hölzer zu schneiden, bebient man fich des Wagen 8. Dieser wird durch eine gußeiserne Platte Gbon hinreichender Länge gebildet, welche mit Prismen auf passend gedrehten Rollen g,g läuft. Die Führungs- und Tragrollen sind in den gegossenen Böden H, H.. gelagert, von denen zwei mit dem Gestelle der Maschine verschraubt sind, während die übrigen auf gehörigen Fundamenten stehen.

Die Tischplatte führt unterhalb eine Zahnstange i, mit welcher die beiden Getriebe p und p im Eingriffe stehen. Das eine davon p' dient zur rückläufigen Bewegung des Wagens und wird durch Menschenhand mittelft des Handrades V betrieben. Zum selbfta thätigen Vorschube des Wagens dient das Getriebe p; dasselbe wird von der Welle I aus mittelft der Zwischenräder j, K, k, l bewegt, während die Welle I ihre Drehung durch die Stufenscheibe J von dem Motor erhält: Eine durch den Hebel L lösbare Ruppelung l' hebt die felbftthätige Verschiebung des Wagens auf.

Die Dide der Kreissägenblätter wächst im Verhältnisse zum Blattdurchmesser in der Weise, daß für 0",20 bis 09,50 Durch messer 1 bis 20m und für 0“,50 bis 1" Durchmesser 2 bis 3** als Stärke angenommen werden. Diese Kreissägen erhalten 20 bis 25" Umfangsgeschwindigkeit pro Secunde je nach der Härte des zu schneidenben Holzes; für ganz weiche Holzarten geht man sogar bis auf 15“ zurück. Der Vorschub beträgt do der Um= fangsgeschwindigkeit.

Arben & Co. liefern Kreissägen der angegebenen Construcs tion mit gußeisernem Wagen von 6 Länge und einem Blatte von 1o,20 Durchmesser für 3000 Frcs.; mit einem Blatte von 0“,90 Durchmesser für 2500 Free., wobei jeder Meter Wagenlänge über 6" den Preis um 150 Frcs. erhöht.

Von denselben Constructeuren ist eine kreissäge mit bertical verstellbarer Welle angegeben. Fig. 6 bis 9. Die Sägenwelle C ist in zwei Lagern b, b geführt, welche mit einem Schlitten NN berbunden find, der in prismatischen Führungen mittelft Schraube m und Handgriff m' gehoben und gesenkt werden kann. Das Arbeitsftück wird mit der Sand geführt und lehnt fich gegen ein ftellbares lineal F.

Man kann so durd) Heben und Senken der Welle die Säge S beranlassen, verschieden tiefe und genau einzustellende Schnitte aus. zuführen. Fügt man der Maschine noch eine zweite Tischplatte bei, welche sich in Charnieren breben läßt, während die Neigung mittelst einer Bogenstellung firirt werden kann, so ergiebt sich die Möglich keit für Schnitte jeber Art.

Die Kreissäge hat 0",45 Durchmesser; fte macht 900 bis 1000 Umgänge pro Minute und kostet 850 Fres. Bei kleineren Sägen von 0",30 bis 0“,35 Durchmesser stellt sich der Preis auf 700 Frcs.

An derselben Stelle wird noch eine fernere Aufstellung von Kreissägen gebracht, welche gestattet, dem Sägenblatte eine berschiedene Neigung zu geben. Fig. 10, 11, 12. Es ist zu dem Ende die Welle C, wie bei der borigen Construction, in einem durch eine Schraube m ftellbaren Schlittenlager N geführt, dessen Grundplatte M nach einem Kreisbogen gekrümmt ist und in einer zu diesem concentrischen Führung r durch eine passend geformte Zahnstange t' mit Irieb t bewegt wird. Die Bewegung des Schlittens erfolgt durch ein Handrad v und die beabfichtigte Neigung der Sägenwelle C kann bei r feft eingestellt werden. Eine Tischplatte, welche in der Figur fortblieb, gestattet das Auflegen der Arbeitaftücke.

Ref. bedauert, daß die Quelle nicht angiebt, wie die Constructeure die durch die Verstellung der Sägenwelle bedingte Spannungsänderung des Treibriemens, sowie das vollständige Abschlagen deffelben bei P compensiren, resp. vermeiden.

Wenn die Ebene einer Kreissäge nicht senkrecht zur Are der zugehörigen Welle steht, wirkt die Sage während der Umdrehung als Fråse und ist zur Herstellung von Nuthen oder dergl. verwendbar, beren Breite von dem Winkel, welchen die Rrelesägenebene mit der Are bildet, abhängt. W. I. Hamilton in Dublin hat eine Anordnung angegeben („Mecb. Mag.“, Mai 1866, S. 329;

Danach „ Polytechn. Centralblatt", 1866, 14, S. 921), welche, während sie die feste Verbindung zwischen Sägeblatt und Achse herstellt, eine leichte Veränderung des Winkels innerhalb gewisser Grenzen gestattet, ohne den Mittelpunkt der Säge aus der geometrischen Åre der Welle zu entfernen.

Das Sägeblatt e ist zwischen zwei Flanschen f, f, Fig. 13 und 14, wie gewöhnlich eingespannt. Fest verbunden mit den Flanschen und senkrecht zu ihnen sind zwei freiðrunde Scheiben g,g angebracht, die in in zwei Bundringen b, c genau eingedrehten Nuthen beweglich sind. Der eine b von diesen Bunden ftßt auf der Sägenwelle aa fest, der andere c wird nur durch eine Mutter d gehalten. Beim Einstellen der Säge für den Betrieb wird die Mutter so weit zurückgedreht, daß der bewegliche Bundring frei wird, worauf die Säge unter dem gewünschten Winkel eingestellt werden kann. Dabei bewegen sich die Scheiben gg um eine Achse, welche die geometrische Are der Welle ftete in demselben Punkte schneidet. Nach der Einstellung wird durch Anziehen der Mutter die Säge zwischen den beiden Bundringen feft eingespannt.

Einen einfachen Vorschub mechanismus für kleinere Kreisfägen hat der Amerikaner Childs angegeben und für England 1864 patentiren lassen (Polytechn. Centralbl.", 1865, S. 1331).

Childs läßt die Säge in unserem Sinne entgegengesept laufen, so daß die Zähne nach oben schneiden, legt das Arbeitsstück W zwischen zwei Walzen G und J, Fig. 15, von denen G geriffelt ist, während J auf Holzfedern k lagert. Die Riffelwalze G ist an einem Gestelle H verstellbar bei o befestigt, welches ro angeordnet ist, daß es sich um die are der Sägenwelle P brehen kann und gleichzeitig die Walze G concentrisch um dieselbe herumführt. Die Schraube Q dient zum Feststellen des Gestelles, weldjes in seinen beiden symmetrischen Theilen durch das Querstück R zusammenhängt.

Die Walze G, gegen welche sich beim Schneiden das Holz preßt, wird von der Welle P aus mittelst gestufter Schnurscheiben bewegt; fte kann der Holzdicke entsprechend höher oder tiefer gestellt werden, ohne daß die Spannung der Schnur, welche den Vorschub bermittelt, geändert wird.

216. Lfe.

?

John Henry Johnson's Teigknetmaschine. (Hierzu Figur 13, Tafel XX.) (Newton's London Journal of arts“, 1866, März, S. 141).

Diese Maschine bewirkt, daß beim Kneten der Teig selbst ruhig liegen bleibt, und die Operation allmålig vor sich geht, während bei den bisherigen Constructionen die ganze Teigmasse auf einmal verarbeitet wurde.

In den Stirnseiten des Kncttroges CC ift die Welle A gelagert, welche die Knetarme h, h, welche nach Schraubenflachen ge= formt find, trägt. Nuth und Feder bewirken, daß die Arme von der Welle mitgenommen werden, find jedoch fo angeordnet, daß die Arme in der Längsare der Welle verschoben werden können. Diese Verschiebung vermittelt der Hebel L, welcher durch eine ale Schraubenmutter gebildete Nabe, sowie durch die Leitspindel B in Bewegung gesegt wird. Eine Verlängerung des Hebele L, in der Figur L', umfaßt die Stange G und stößt bei seiner wiederkehrenden Bewegung an die Knaggen 8,8', wobei Spiralfedern, welche hinter den Knaggen angebracht sind, die vorkommenden Stöße ausgleichen. Die Stange G fteht init einen Ausrückehebel in Verbindung, welcher mittelst einer Klaue entweder einen offenen oder gekreuzten Riemen auf die Leitspindel wirken läßt und dieselbe zu entgegengeseßten Drehungen veranlaßt, dadurch aber auch die hin- und hergehende Bewegung der Aneter erzeugt.

In wie weit diese neue Maschine eine Verbesserung der Durch die bekannten mechanischen Kineter bewirkten Operation zur Folge hat, vermag Ref. nicht abzusehen. Derselbe Proceß wird auf gleiche Weise in größerer Zeitdauer vollzogen, nur durch complicirteren Mechaniêmus, welcher durch einen bedeutenden nothwendigen Aufwand von Schmiere und unausbleibliche Reparaturen nicht gerade angenehm für den Bäder ift.

A16. Lje.

4. W. Schade's Buchdruderei (L. S dabe) in Berlin, Stallschreiberftr. 47.

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Statut
des Vereines deutscher Ingenieure 311 Chemniß.

zu Beschlossen in der Generalversammlung vom 19. December 1865 zu Chemniy. *) S. 1. Der Verein deutscher Ingenieure zu Chemniß verfolgt fällen durch ein von ihm bazu bestimmtes Vorstandemitglied verals Bezirksverein des Vereines deutscher Ingenieure die Zwecke treten. Der Vorstand beräth unter feinem Vorftge. des Bauptvereines, beilen Statuten für ihn bindend find.

S. 9. Jedes Mitglied unterwirft fich den Vereinsstatuten $. 2. Jedes Mitglied des Vereines deutscher Ingenieure fann und den Beschlüssen der Hauptversamınlungen. dem Vereine beitreten, und ist dazu nur die schriftliche Anmeldung

S. 10. Beiträge für die Vereinscafse werden nach Bedürfniß beim Vorfigenten erforderlich. Die Mitgliedschaft datirt bom von der Hauptversammlung festgefegt und vom Vorstande erhoben. Tage der Einzahlung des ersten Beitrages.

S. 11. Jedes Mitglied hat das Recht, schriftliche Anträge $. 3. Die Mitgliedschaft erlischt:

an den Verein zu stellen. a) durch schriftliche Erklärung des Austrittes beim Vor

8. 12. Jedem Mitgliede steht die Einführung von Gäften fißenden des Vereines,

frei, welche jedoch vom Vorsigenden der Versammlung vorzus b) wenn ein Mitglied feine Pflichten nicht erfüllt, worüber stellen find. auf Antrag des Vorstandes die Versammlung durch

S. 13. Die Versammlungen finden monatlich zweimal Statt. Stimmenmehrheit entscheidet.

Außergewöhnliche Versammlungen können vom Vorfißenden be9. 4. Zur Vertretung und Verwaltung des Vereines wird rufen werden. ein Vorstand gewählt, bestehend aus einem Vorfißenden und vier

$. 14. Die Interessen des Vereine werden in HauptverVorstand&mitgliedern. Der Vorstand bertritt den Verein nach sammlungen berathen, welche vom Vorfißenden berufen werden. Innen und Außen.

Auf Antrag von ein Viertel der Mitglieder muß jederzeit eine $. 5. Der Vorstand wird in einer Hauptversammlung am Hauptversammlung stattfinden. Jahrebschlusse neu gewählt und tritt seine Functionen am 1. Januar

$. 15. Sämmtliche Abstimmungen geschehen durch absolute Der bisherige Vorsigende, sowie zwei durch das Loos zu Stimmenmehrheit der Mitstimmenden. Ausgeschlossen hiervon find bestimmende Vorstandsmitglieder, find für das nächste Vereinsjahr jedoch Anträge auf Auflösung des Vereines, welche nur durch eine nicht wieder wählbar.

Mehrheit von zwei Drittel der Mitglieder zum Beschluffe erhoben $. 6. Wird bei der ersten Wahl feine absolute Stimmens werden können. Das Stimm- und Wahlrecht können nur persön= mehrheit erzielt, so kommt die doppelte Zahl der noch zu wählenden lich ausgeübt werden; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme Mitglieder zur engeren Wahl. Zu dieser werden nur diejenigen des Vorsigenden. zugelassen, welche bei der ersten Abstimmung die meisten Stimmen

S. 16. Anträge auf Abänderung der Statuten müssen sämmterhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das loos. lichen Mitgliedern drei Tage vor der betreffenden HauptversammSämmtliche Wahlen geschehen durch Stimmzettel.

lung initgetheilt werden. S. 7. Der Vorstand ist dem Vereine für seine Geschäftø

· S. 17. Der Vorstand darf von einer Hauptversammlung bis führung verantwortlich, und fann gegen jede Anordnung desselben zur nächsten nur über eine von der ersteren zu bestimmende Summe Recurs an die Hauptversammlung ergriffen werden.

verfügen. S. 8. Der Vorsigende übernimmt in allen Versammlungen die Leitung derselben, hat das Recht, das Wort zu geben und zu

*) Das uns erst fürzlich zugegangene Statut wird hiermit dem nehmen nach eigener Ueberzeugung, und wird in Verhinderungs- bestehenden Gebrauche gemäß veröffentlicht.

D. Red. (C.)

an.

XI..

47

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M i t t he i l un g e n
aus den Sißungsprotokollen der Bezirks- und 3 w eigoereine.
Sächfisch-anhaltinischer Bezirksverein.

fr. Voger berichtigte den Vorredner dahin, daß er nicht (Fortseßung von Band X, Seite 102.)

von Vorzügen, sondern nur von Unterschieben seiner gegenüber XXII. Versammlung vom 3. December 1865 in der Bertel'den Maschine gesprochen habe: 68 werbe von vielen Bernburg. - Vorfißender: Hr. Dr. Frank. Protokollführer: Cheerschwelern für vortheilhaft gehalten, frisch geförderte Hr. Michel 8. Anwesend 16 Mitglieder und 3 Gäfte.

Braunkohlen zu berschwelen, weil dann die Ausbeute an Theer Berathung über die Feier des zehnjährigen Stiftungsfestes

die beste sei. Dem Bedürfniffe der Theerschweler habe er durch des Sauptvereines

seine Maschine abzuhelfen gesucht, welche frisch geförderte, also In lebhafter Debatte fprach fich die Versammlung dahin aus, grubenfeuchte, unzerbrückte Kohle schnell zu Steinen formen solle. daß seitens des fächfisch-anhaltinischen Bezirksvereines alle Kräfte

Hr. Dr. Drenfmann bestätigte, daß aufgeboten werden müßten, um den þauptverein im Mai würdig

frische Braunkohle beim Cheerschwelproceffe *) im Harze zu empfangen. Der hiesige Bezirksverein müsse fich die bessere Ausbeute gebe, ale Kohle, welche schon längere Zeit an Aufgabe stellen, nicht nur dem Hauptvereine in schöner Gegend der Luft gelegen, weil gerade die Schwelkohle durch den Sauerstoff einige fröhliche Lage zu bieten, sondern er müsse bestrebt sein, der Luft leicht zersekt werde. Indeß halte er für richtig, die Kohle den das Feft besuchenden Vereinsmitgliedern durch Druckschrift, absolut fein zu machen und mit Wasser fünftlich zu befeuchten. Ausftellung und Ercursion ein Bild der gesammten Industrie des Der Vorsigende knüpfte hieran die Frage, ob ør. Dr. Drents Vereinsbezirkes vorzuführen. Für das Feftcomité wurden 15 Mit- mann der Ansicht sei, daß mit Waffer befeuchtete Rohle bei der glieder gewählt mit der Befugniß der Erweiterung durch Coopta- Deftillation eine höhere Ausbeute an Theer gebe, als eine gleiche, tion. Auf Antrag mehrerer Herren wurde beschlossen, daß dem trocene Kohle, ob alfo das Wasser der Bildung von schweren Feftcomité vom hiesigen Bezirksvereine die Summe von 300 Shir. Kohlenwasserstoffen förderlich sei. Nachdem śr. Dr. Drenfmann zur Verfügung gestellt werden solle, zu deren Deckung im Jahre 1866 erklärt hatte, daß er mit Versuchen über diese Frage beschäftigt von jedem Mitgliede ein Specialbeitrag von 2 Thlr. zu erheben sei. -- sei, schlug der Vorstbende vor, dies Thema mit Hinzuziehung der Hr. Ingenieur Vogel legte hierauf

Frage, „in wie weit nehmen Braunkohlen durch Lagerung an der Braunkohlenpreffteine *)

Luft an ihrem Brenneffecte ab", in der nächften Versammlung vor, welche mit einer Maschine gefertigt und den mit der Hand zur Discussion zu bringen. gepreßten ähnlich find. Von 4 Arbeitern können mit Hülfe eines

Der Vorsigende beschrieb hierauf die auch schon in der Pferdes in einem Lage 15,000 bis 20,000 Stück fabricirt werden, Vereinszeitschrift erwähnte **) Carr'sche Centrifugalmaschine, und unterscheibe sich die Maschine von der Hertel'fchen dadurch, welche zum Mischen und zum Zerkleinern fehr harter Materialien daß die Braunkohlenknorpel nicht zerdrückt würden, weshalb auch außerordentliche Effecte gebe. Dieselbe werde zum Mischen und eine geringere Kraft erforderlich fei.

Zerkleinern von Guano, fünftlichen Düngern, Thon, Ralfstein Hr. Barsefow erwiderte unter Hinweis auf das Protokoll u. s. w. angewendet und dürfte zum Zerkleinern von Braunfohlen der Prüfungscommiffton über die Hertel'sche Maschine **), daß anwendbar sein. es wesentlich sei, die Kohlensteine fo feft als möglich zu machen

XXIII. Versammlung vom 4. Februar 1866 in und dadurch für größere Transporte geeignet. Dies werde er Bernburg. Vorsitzender: Hr. Dr. Frank. Protokollführer: reicht; ein fernerer Vortheil derselben sei, daß fie einen continuir

Hr. Michel 8. Anwesend 22 Mitglieder und 1 Gast.
lichen Betrieb gestatte, daher mit gleichen Kosten als bei der

Geschäftliche Vereinsangelegenheiten.
Handformerei beffere Rohlensteine licfere, während die Vogel'sche

Mar Winkler,
Maschine keinen Vortheil gegenüber der Handfornierei involvire.

3. 3. Sdriftführer.

*) Vergl. hierüber Bd. V, S. 238 und Bd. IX, S. 398 D. 3.
**) Siehe Bb. X, S. 102 0. 3.

D. Red. (L.)

*) Vergl. über den Theerschwelproceß Bd. X, S. 174 8. 3. **) Siehe Bd. IX, S. 103 d. 3.

D. Red. (2.)

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A b ha n d l ung e n.
Die Steinkohlenreviere in der Gegend von Aachen

von Herrn Oberberghauptmann Dr. von Dechen in Bonn.
Mit Plänen der Herren Director F. Baur in Eschweiler, Director L. Honigmann in Höngen und Generaldirector Striebed in Aachen.

(Hierzu Blatt 9, 10 unb 11.)

B. Das Worm-Ballin oder die Kohlsdeider Mulde.

(Schluß von Seite 621.)
In dem östlich von Feldbiß gelegenen Steinfohlengebirge
beschränfen sich die Aufschlüsse bis jegt auf die beiden Felder
Maria bei Höngen und Anna bei Alsdorf, deren Baue ges
gen Ost eine Entfernung von 3000 Ladyter (6270m), resp.
2600 Lachter (5430") vom Feldbiß, erreichen. Die hier an-
getroffenen Flöße führen sämmtlid badende oder fette Stein-
fohlen, welche sich nur wenig von denjenigen von Centrum
und Weißweiler untersdeiden. Bei den Schächten von Maria

liegt die Oberfläche des Steinkohlengebirges 137 Fuß (43"), von Unna weiter gegen Nord 236 Fuß (74",1) tief. Unmits telbar östlid) vom Feldbiß hat diese Oberfläche eine noc ties fere Lage, indein die Bohrlöcher im Felde Gemeinschaft bei Euchen dieselbe in 258 und 295 Fuß (81" und 92",7) ans getroffen haben.

Das Feld von Maria erstreckt sich bis an den südlichen Rand dieser Rohlenmulde, denn in demselben ist der Rohlen: fallstein in einem Bohrloche angetroffen worden. Die Baue dieser Grube, welche eine streichende Länge von 1150 Lachter

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