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Untersuchungen über Draht- und Blechlehren.

Ein fernerer Beitrag zur Erörterung der Zweckmäßigkeitsfrage über die obligatorische Einführung einer allgemein gültigen Normallehre für Draht, Blech und andere verwandte Artikel.

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Noch übersichtlicher ist ein derartiger Vergleich aus Betrachtung von Blatt 2 bis 4 (zu Seite 143) anzustellen, wo die Horizontal-Columnen oder die beigefügten Zahlen die Nummern der gangbarsten Lehren bezeichnen, die Vertical-Columnen dagegen die Stärken in Millimeter. Nimmt man eine bestimmte Nummer einer Lehre, so sucht man, um die ihr äquivalenten Nummern der übrigen zu finden, in den betreffenden graphischen Darstellungen die genau vertical darüber und darunter vermerkten Nummern und findet z. B., daß

Nr. 4 der Jauge de Paris und der süddeutschen Draht-
lehre gleich ist mit
- 5 der Jauge de Limoges,
6 Band der westphälischen Drahtlehre, sowie mit

21 der Normallehre,
20 - englischen Lehre,
19 - Dillinger Blechlehre 2c.

Die Projectionen der Lehren sind im Allgemeinen aus kürzeren oder längeren geraden Linien zusammengesetzt, welche die Durchschnittspunkte der die Nummer repräsentirenden Abscissen und der die Stärken in Millimeter angebenden Ordinaten verbinden. Ist die Differenz in der Stärke mehrerer aufeinander folgenden Nummern eine Constante, z. B. bei den Nr. 14 bis 24 der Dillinger Blechlehre je Linie französisch = 0“,141, so liegen die Projectionen der betreffenden Nummern in einer geraden Linie, der Gleichung y = ax + c entsprechend; die westphälische Blechlehre (Blatt 2), bei welcher der Stärkenunterschied von einer Nummer zur anderen durchweg Höö Zoll rheinl. beträgt, stellt demnach eine ganz gerade

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0 0 10

20

30

In Tab. XII bis XVI sind diese Ziffern übersichtlich zusammengestellt: Die Horizontal-Columnen dieser Tabellen beziehen sich immer auf eine und dieselbe Lehre; die VerticalColumnen enthalten die Stärken in Millimeter, so daß un

mittelbar in Zahlen abgelesen werden kann, welche Nummern

der Normallehre den übrigen entsprechen. Der Abstand von einer Nummer zur anderen ist in fünf

gleiche Theile (fünftel Nummern) eingetheilt, um genauere .

Vergleiche zu erhalten. Es umfaßt

100 bis 0 der Normallehre entsprechend 18",3 bis 8",9.

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einander äquivalent.

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y = a“. Aus den graphischen Darstellungen der Lehren lassen sich bei einiger Uebung leicht die im Obigen hervorgehobenen Anomalieen: die größere oder geringere Höhe der Verdünnungsfactoren 2c. erkennen. . Tab. XVII zeigt ohne Hinzufügung der für die Stärken gefundenen Zahlen an, welche Nummern der gangbarsten Lehren annähernd einander äquivalent sind. Die Preiscourante mancher Drahtziehereien geben freilich oft davon etwas abweichende Vergleichzahlen an; doch glaube ich aus oben dargelegten Gründen meine Angaben als die zuverlässigsten bezeichnen zu können. In Tab. XVIII endlich sind für die wichtigeren Lehren die im Abschnitt III und den zugehörigen Tabellen ermittelten wahrscheinlichsten Stärken übersichtlich zusammengestellt. Es wäre wünschenswerth, daß von verschiedenen Seiten Beiträge geliefert würden, um das vorhandene Material zu vervollständigen und kritisch noch sicherer festzustellen; meine Angaben beziehen sich vorwiegend auf die im Gebiete der Eisenfabrication vorkommenden Lehren, und dürfte für die beim Walzen und Ziehen des Kupfers, Messing 2c. noch Manches nachzutragen sein. d

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