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merisden Bestimmung nicht viel, wenn wir auch durchaus nicht von der Berechnung der Durchbiegung, wo sie möglich ist, abrathen.

Bei kleinen Kräften kann es leicht vorkommen, daß ein ganzer Wellenstrang denselben Durchmesser erhalten muß ; feltener ist es, daß man, um die Riemenscheiben beliebig versegen zu fönnen, einer ganzen Wellenleitung denselben Durchmesser giebt; es ist vielmehr entschieden üblid), die Wellendurchmesser, fo viel wie möglich, der Triebfraft entsprechend zu machen, wodurch fidy das Minimum des Materialaufwandes erreichen läßt.

Hr. Reuleaug nun sah auch, daß die Formel d=CÚPr nody feine , brauchbaren" Dimensionen liefert; er sudyte dem

8

die Welle BC mit 5,5 Pfrdst. bei gleicher Tourenzahl schwächer, als de mit 4,5 Pfrdst. Stimmt das mit der Praxis und ihren Verfahrungsweisen"?

Wenn Hr. Reuleaux auf Berücfichtigung der Länge der Wellen besteht, müßte er dann nicht auch die Länge der Riemen in seine Formeln einführen, da ja die Verlängerungen der Riemen ebenso auf den Betrieb wirken, wie die Torsion der Wellen?

Ob gerade eine Maschinenfabrik bei ihrem Triebwerfe einen sehr geringen Betrag der Torsion erfordert, wollen wir dahingestellt sein lassen; doch sind wir der Ansicht, daß es nicht nöthig sein würde, dem ganzen Triebwerfe 93mm = 3, Zoll Durchmesser zu geben, daß vielmehr 2 Zoll (72mm) ausreichend gewesen wären.

Daß alle Wellen denselben Durchmesser erhalten, ist für eine Masdyinenfabrik, in weldier wenigstens die leichten Maschinen gelegentlichen Verseßungen ausgeseßt sind, wohl zu redytfertigen; daß aber Ør. Reuleaux mit feinem Worte erwähnt, daß bei Spinnereien und Webereien stets von vorn nach hinten zu abnehmende Wellendurchmesser angewendet werden, ist uns aufgefallen. Gewiß wird man unserem Urtheile beipflichten, daß Sr. Reuleaux nicht bietet, was er in der Vorrede anfündigt, und daß seine Formeln nicht einer rationellen Technik, sondern doctrinärein Schematismus Vorschub leisten. Ein Triebwerf ist nun einmal ein organiIches Ganze, aber keine Stopfbüchse, welche man mit Verhältniszahlen abfertigen fann.

(Fortsetzung folgt.)

abzuhelfen, indem er mit V nod zu multipliciren vorsdvrieb,

verhinderte aber so, indem er zwei Nebenumstände berücksichtigte, nämlich die totale Länge der Welle und die Stellung der Maschinen, die Berücksichtigung der übrigen erst redyt. Von dem Einflusse der Durchbiegungen ist nirgends die Rede; aber die durch Riemen getriebene Gegenwelle eines Ventilators wird in dem Beispiele unter Rücksicht auf die Länge der sie treibenden Welle beredynet und dem entsprechend von 35 am,5 auf 54mm verstärft. Stände also der Ventilator weit genug von der Maschine, so könnte seine Gegenwelle am Ende stärker werden, als die Kurbelwelle; stände er dicht bei der Maschine, lo genügte für jene ein Durchmesser von 35mm, 5. Die getriebene Welle De wird stärker als die treibende BD,

v e r misch tes.

Ueber Regenerativöfen. Seite 85, Bd. XI d. Zeitschr. erfährt mein, vor einiger Zeit in der Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architektenvers eines" ersdienener Auffaş über Fabrication bon feuer festen Quarzziegeln cine Besprechung und der Hauptsache nach sehr günstige Beurtheilung von einem Hrn. R. 3., unter welcher Chiffre ich den Verfasser eines früher (BD. VIII, S. 657) hier erschienenen Aufsages über Regeneratiogasöfen zu erkennen glaube und als einen Hauptförderer dieser genialen Erfindung begrüße. Ich könnte Hrn. 3. nur dankbar sein, wenn er nicht in spöttischer Weise auf die Zeichnung eines Regenerativgas ofens hinwiese, welche die , Hütte“ im Jahre 1864 brachte.

Diese Zeichnung ist eine (theilweise ganz unrichtige) Copie von einer meinerseits im Jahre 1861 angefertigten Skizze, welche dic Bestimmung hatte, bei der Londoner Weltausstellung 1862 zu figuriren und wohl auf diese Art ihren Weg in die Zeichenmappe der Hütte“ gefunden haben mag. Insofern kann ic) Hrn. 3. nur Recht geben: würde man einen Ofen genau nach dieser Zeichnung bauen, so würden, wendete man nicht geeignete Mittel dafür an, die Gase erst in dem Abzugsregenerator fich ordentlich mit der Luft mischen und verbrennen; die Gitter, auch die lekten, dein Ventile zunächst liegenden, würden zu heiß werden und, nady geschehener Umsteuerung von der falt einströmenden Luft oder den ziemlich fühlen Gasen getroffen, rasch zu Grunde gehen. Ehenso wenig will id; in Abrede stellen, daß die ersten nach diesem Systeme erbauten Defen, welche noch den Charakter von Versuche öfen trugen, ähnliche Uebelstände zeigten, wozu folgerichtig auch das Krummziehen und die rasche Abnußung der Ventile treten mußten; allein ich darf auch die Versicherung beifügen, daß ich nicht auf dem Herkömmlichen und Ursprünglichen stehen blieb, und daß die Defen, deren ich zehn in einer Hütte in abwechselndem Betriebe

hatte, fehr oft ihre Gestalt wechselten, und mit derselben auch der Betrieb ein ganz anderer wurde.

Oberwähnte Skizze ftellte baber schon im Jahre 1862 nidyt mehr die jüngste Construction dar, was auch keinesweges im Interesse des ausstellenden Fabricanten lag; noch weniger war dies aber im Jahre 1864 der Fall. Ob man ferner für richtig construirte Defen gutes und mit Aufwand aller Sorgfalt erzeugtes feuerfestes Material anzuwenden hat, und wie weit man in dieser Sorgfalt zu geben hat, hängen nebst dem Zwecke, wozu die Defen dienen sollen, auch wesentlich von den localen Verhältnissen, von der Güte der zu Gebote ftehenden Rohstoffe und deren Preise, der Höhe der Arbeitslöhne u. [. w. ab.

Wesentlich unrichtig muß ich es nennen, wenn Hr. 3. mit ganz besonderer Betonung auf die Regeneratorsteine hinweist und jene des Schmelzraumes, auf welche ich den Nachdruck legte, fast ganz übergeht. Denn gerade der Schmelzraun ist e8, welcher fiets das beste Material, Steine erster Sorte, erforderte, während die demselben zunächst liegenden Gitter- und Canalwandungen auß solchen zweiter Sorte, die übrigen Theile des Diens, sowie die den Ventilen näher liegenden Gitter aus Steinen dritter Sorte hergestellt wurden. Wenn übrigens Hr. 3. überhaupt und auch im Sdimelzraume eines Gußstahlofens einer längeren Dauer felbft minder ausgezeichneter Steine fich erfreute, so muß ich dem Dad Factum gegenüberstellen, daß ich in keiner Gußstahlfabrik, jene von Naylor, Vickers & Co. in Sheffield etwa ausgenommen, einen so hohen Fluß selbst der weichsten Stahlsorten fand, wie ich denselben für nöthig erachte und in den Regenerativgasöfen (aber auch nur in diesen) erzielte. Dabei erwähnt ør. 3. einer breiwöchentliden Dauer auch nur mit Bezichung auf die Regeneratorsteine, welche auch in den von mir gebauten Defen, eben in Folge ihrer Construction, länger halten. Die ersten heißesten Gitter werden allerdings häufiger reparirt; die hinteren bleiben gewöhnlich mehrere Wochen unberührt, und zeigt fich eine Reparatur als nöthig, so fommen eben einige schadhaft gewordene Stüde heraus; die anderen bleiben stehen oder werden, nachdem man ste von Flugasche u. gereinigt, wieder an ihre Plage gestellt.

Völlig zu weit gegangen ist es aber, wenn Ør. 3. von einem Regenerator spricht, Der beinahe bis zum uebergange in den Luftcanal Stahlschmelzhibe enthalt""; dies würde auch bei Stahlöfen nach dem erwähnten yr Mufter““ nicht eintreten können, ausgenommen, die Gitter sänken in Folge schlechter Qualität der Steine zusammen, und es bildete fich an der Dede des Regenerators hierdurch ein freier Durchgang für die Verbrennung&producte, welche dann natürlich diefen leichten geraden Weg demjenigen durch die Gitter vorziehen und mit beinahe ihrer vollen Temperatur am Ventile ankommen würden. Wetter a. D. Ruhr, 12. März 1867.

3of. Rbern.

durch Nässe, noch durch das ftårkfte Begehen angegriffen; ist derselbe ftaubig oder sonft schmußig geworden, so kann er mit einem naffen Luche aufgewischt und gereinigt werden, unb fann ein mit einem solchen Fußboden ausgestattetes Zimmer beinahe ftaubfrei erhalten werden, da bei dem Aufwischen mit einem feuchten Tuche der Staub nicht wie bei dem Auslehren oder trodenen Aufwischen im Zimmer umhergewirbelt, sondern wirklich entfernt wird.

Ein weiterer nicht zu unterschågender Vortheil dieses Anstriches ift die Feuerficherheit desselben, weil etwa auf den Boden fallende Funfen oder Brände, was insbesondere bei von innen zu heizenden Defen oder in Küchen vorkommen kann, keine Brands fleden verursachen.

Solche Fußböden haben zwar auch für gewöhnliche Wohnzimmer einen großen Werth, dürften fich aber hauptsächlich für Comptoire, Läden und andere vielfach betretene Localitaten eignen.

R. 3.

Technische Literatur.

Allgemeine Technologie. Anwendung des Wafserglases zu Fußbodenanftrichen. Ueber diesen Gegenstand bringt das Hamburger Gewerbeblatt" (1867, Nr. 1, Š. 2) einige praktische Vorschriften, welche im Folgenden auszüglich mitgetheilt werden.

Der Fußboden, welcher mit einem solchen Anstriche versehen werden soll, muß vorher gut gereinigt sein; alle Bretterfugen müssen verfittet werden, zu welchem Zwecke man einen steifen Telg aus Wasserglas und Kreidepulver oder Gypemehl anfertigt, welcher mittelft eines Holz-, Eisen- oder Knochenspatele in die Fugen gedrüdt wird.

Der so vorbereitete Fußboden wird nun mit Wasserglas überstrichen, und darauf der Farbenanftrich aufgetragen, den man dem Fußboden zu geben beabfichtigt. Derselbe kann einfarbig oder gemustert sein; nur find ausschließlich Erdfarben zu wählen, da vie meiften Pflanzenfarben durch die Affalien des Wasserglases zersegt werden. Diese Farben müssen mit einer Mischung von gleichen Sheilen Wasser und abgerahmter Milch angerieben werden; auf keinen Fall aber dürfen Delfarben angewendet werden.

Hat der Fußboden auf diese Weise den gewünschten Farbenton erhalten, wobei man berücfichtigen muß, daß die Farben durch das Wasserglas bedeutend nachdunkeln, so werden schließlich mehrere Anstriche von 66 grädiger Wasserglaslösung gegeben, bis der ge= wünschte Glanz erzielt ift. Wil man den Anstrich fehr sdon Herstellen, so schleift man ihn schließlich ab und reiht ihn etwas init Del ein, wodurch er einen politurähnlichen Glanz erhält.

Da das Wasserglas, welches mit einem steifen Borstenpinsel aufgetragen wird, sehr schnell trodnet, so kann man nach je einer halben Stunde einen neuen Anftrich machen.

Nach Vollendung der Anstriche läßt man zur vollkommenen Erhärtung des Wasserglases den Fußboden mehrere Stunden unbetreten; nach Verlauf dieser Zeit ist derselbe fertig und kann nun Eenußt werden.

Ein auf diese Weise Hergestellter Fußboden ist bei gutem Außsehen sehr dauerhaft, denn das erhärtete Wafferglas wird weder

Blechglühofen von Prentice & Inglis. – Nach der, Deuts schen Induftriezeitung“ (1867, Nr. 2, S. 12) geben wir hier auszüglich die dem „Practical Mech. Journal" (1866, S. 237) entnommene Beschreibung eines Blediglúhofene, in welchem ftatt Der bisher üblichen gußeisernen Glühkäften, welche ftets einer bedeutenden Abnuşung unterworfen find, eine große aus Mauerwerk construirte Muffel zur Aufnahme der dünnen Eisenbleche angewendet wird, eine Zinrichtung, welche übrigens für Meffing- und Neufilberblech auch in Deutschland schon ziemlich lange in Gebrauch ift. Die Muffel ist mit doppelten Wänden aufgeführt, und der Zwischenraum zwischen denselben mit Sand ausgefüút, wie auch das Gewölbe ber Muffel mit Sand bebedt ift, welcher wiederum, um ein Mitreißen desselben durch den Zug zu vermeiden, mit eifernen Platten abgedeckt ist. Diese Anwendung von Sand hat den doppelten Zweck, die Muffel während des Glühene luftdicht abzuschließen und dann ein langsameres Anwärmen und Abfühlen Derselben zu ermöglichen. Die beiden Wände der Muffel find in der Nähe der Wiberlager mit eisernen Ringen beranfert. Die Flamme wird der Breite der Muffel nach zuerst unter dem Boden derselben hin, an einer Seitenwand nach oben, über dem Gewölbe fort und an der zweiten Seitenwand nieder nach dem angebauten Schornsteine geführt.

Beim Glühen dünner Bleche wird der Ofen 2 Stunden vor dem Einbringen derselben gebeizt, um ihn bouftändig zu trodnen; dann werden die Bleche eingebracht und übereinander gebäuft, bis die Muffel gefüllt ist, worauf die Eintrageöffnung zugemauert, und dabei zugleich eine thönerne Röhre mit eingemauert wird, in der fich eine Glas- oder Glimmerplatte befindet, burch welche man das Innere des Ofens beobachten kann. Wenn die Bleche schwach rothglühend find, wird mit dem Feuern eingehalten, der Ofen ab fühlen gelassen und die Bleche Herausgezogen, gewöhnlich 24 Stunden nach Beendigung des Feuerns.

Inden wir für die genauere Construction auf die der Quelle beigegebenen Zeichnungen verweisen, fügen wir noch eine von Prentice & Inglis aufgeftellte vergleichende Berechnung der Glühkosten für eine Wochenproduction von ca. 400 Ctr. Blech sowohl in einem Dfen der alten, wie in einein der hier beschries benen Construction bei.

Alte Syftem : 10 Olühkästen zu je ca. 40 Str. verbrauchen je 11 Tons Kohlen pro fiße 15 Lons à 12 sh.

9 £. 60 Shir. Sgr. Abnußung der Glühkäften zu 1 £. 10 sh. pro Hige

15

100 1

6

20 Abnugung von 3 Glühöfen

25 £. = 166 Thlr. 20 Sgr.

Neues System: 2 Ofenchargen zu ca. 10 Tons verbrauchen je 11 Tone Kohlen pro Hiße = 3 Lons à 12 sh.

= 3 Lons à 12 sh. . 1 £. 16 sh.

12 Thlr. Ggr. Patentgebühr für jeden Ofen, 4 £. pro Woche

4.

26

20 4

1 Abnußung des Dfens

10 6 sh. = 40 Thlr.

Sgr.

Es ergiebt fich also pro Wochenproduction von 20 Tons Gisenblech eine Kostenersparniß von 19 £. (126 Thlr. 20 Sgr.), neben bedeutender Arbeitsersparniß. Die Herstellungskosten eines

Dfens nach dem neuen Systeme betragen ebensoviel, wie die eines von der älteren Einrichtung.

R. 3.

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yo

0,977, 0,978, 0,975,

0,980,

0,981.

Mechanisde Tedinologie. teber Drahtlehren; von Karl Karmarsch. (Fortsefung von Seite 409.) –

II. Stahldraht. 1) Die am weitesten verbreitete Stahldrahtlehre ist die enge lische (Lancashire steel-wire gage). In England bedient man fich, wie schon oben erwähnt, für schwarzen Stahldraht der Birminghamer Eisendrahtlehre (S. 413); der blanke Stahlbraht aber, welcher gewöhnlich in fußlangen (300"") Stüden zum Gebrauche der Uhrmacher ac, vorkommt, wird mittelft der eigenen Lehre gemessen und fortirt. Diese ist eine Doppelte. Auf der für dide Dråbte find die Sorten mit Buditaben bezeichnet (baher Letter gage), auf der für die dünneren Drähte mit Nummern, welche von 1 bis 80 gehen. Die Nummernlehre ist auch von Fabriken anderer Länder, To namentlich Mignard in Belleville bei Paris unb Martin Miller & Sohn in Wien, angenommen. Eine Driginallehre der legtgenannten Fabrik habe ich felbft verglichen und mit der englischen übereinstimmend gefunden. In nachftehender Tabelle *) theile ich, auf die Angaben von olkapffel (i. G. 413) gestüßt, die Drahtftarfen der englischen Buchstaben- und Nummernlehre mit, wobei ich bemerken kann, daß mehrere von mir untersuchte, mit dem Namen Stubs gestempelte Eremplare beiber Art die Richtige feit dieser Aufstellung beftätigten.

Der allgemeine Durchschnittliche Verbünnungsfactor für die Buchstabenlehre findet sich = 0,978; für kleinere Abtheilungen des Sortiments bleibt er fast ganz gleich, er ist nämlich

von H1 zu B1

W
W Q
Q L = 0,973,

F

F = A Berechnet man die Diden mit Zugrundelegung des Verdünnungsfactor8 0,978, so erhält man

H1 = 12,55 Milimtr. Z = 10,50 Millimtr.
G1

Y
F1 12,00

X
E1

W =

9,83
D1 =

V
C1

U
B1

T 9,19
A1 = 10,74

S 8,99

u. 1. f. Der Verbünnungsfactor der bűnneren Sorten der Nummerns lehre berechnet fich für

Nr. 1 bis 10 0,980,

10
20 30 0,976,
30 40
40
50

0,965,
50

= 0,947, 60

70 80 oder (in größeren Abtheilungen) für

Nr. 1 bis 20 = 0,982,

20 40
40

0,956,

60 80 0,946, also stufenweise abnehmend wie gewöhnlich). - Der Durchschnittliche Factor für das ganze Sortiment ist = 0,964.

Die englische Stahldrahtlehre mit Nummern ift auch zum Messen und Sortiren des vierkantigen (quadratischen) Stahldrahtes und des für den Gebrauch der ührmacher bestimmten Iriebstahles üblich. Von dein runden Drahte kommen am öftesten die Nr. 1 bis 60 oder 70, von vierkantigem Drahte und Iriebstahl bie Nr. 1 bis 45 (und außerdem mehrere angrenzende Sorten der Buchstabenlehre) im Handel vor. Was den vierkantigen Draht angeht, so mißt die Lehre (da fte nicht mit Einschnitten am Rande, sondern mit freisrunden Löchern auf ihrer

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12,27

10,27 10,05

11,74 11,48 11,23 10,98

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9,61

9,40

2) Stählerne Klavierfaiten werden in England nach Numniern sortirt, deren Didenunterschiebe nur halb so groß sind als jene der Eisendrähte nach Birminghamer Lehre (S. 413); dabei findet überdies die Abweichung Statt, daß mit steigender Nummer der Draht bider wird. Holpapffel giebt an, daß Beziehen der Klaviere faft ausschließlich die Nummern 6 bis 20 gebraucht werden; gestüßt auf seine weiteren Mittheilungen fann man die Dicke dieser Nummern annehmen, wie folgt. 's)

In Deutschland wird man wohl oftmals die Stahlfaiten nach der nämliden Lehre numeriren, welche für eiserne (G. 414) und meffingene Saiten gebräuchlich ist. Doch hat die berühmte Stahlfaitenfabrik bon Martin Miller & Sohn in Wien eine eigene Lehre, welche mit der eben erwähnten englischen übereinzu= stimmen oder ihr wenigstens nahe zu kommen scheint. Ich habe nur Drahtproben von folgenden vier Nummern zu messen Gelegens heit gehabt, an welchen ich die beigeseşte Dide fand: Nr. 12

0,70 Millimtr. 13

0,79 14

0,82 15

0,85 Zur Flügelbesaitung werden Nr. 12; bio 24 angewendet.

Erst kürzlich ist durch die Güte ber Hørn. Miller & Sohn ein vollständigeres Sortiment ihrer Stahlfaiten in ieine Hände gelangt, welches die Nummern 11 bis 24 umfaßt und bei höchft forgfältiger Messung folgende Dicken nachweiset. 1)

Der Durchschnittliche Verdünnungsfactor für alle 13 Intervalle findet sich = 0,9424, im Besonderen jener für Nr. 11 bis 17 = 0,9428 unb für Nr. 17 bis 24 = 0,9421; berechnet man mittelft der beiden leştgenannten Factoren die Dicken, so erhält man Nr. 11

= 20

20 =

0,983,

0,975,

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0,660 Millimtr. 12

0,700 13

0,742
14

0,788
15
16
17

0,940
18
19

1,059
20
21

1,193
22

1,267 23

1,344 24

1,427 Führt man die Rechnung gänzlich mittelft des Factors 0,9424 durch, so kommen Resultate, welche nicht nennenswerth (höchften um 0,002 Millintr.) abweichen.

0

.

0,835 0,886

0,997

11 11 11 11 11 11 11 1 11 11

11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11

1,124

13) S. Bd. X, S. 653 bis 656 unter XVI.
14, S. 88. X, S. 655 und 656 unter XVII.

0,956, 0,955, 0,934, 0,911, 0,905, 0,865,

: 36

0,991,

III. Messings, Tombak-, Kupfer-, Argentan-, Zinf

und Bleidråbte. 1) In England ist für diese Drahtgattungen die Birminga hamer Eisendrahtlehre (S. 413) gebräuchlich. In Frankreich scheinen ebenfalls die Nummern mit jenen der Eisendrähte über einzuftimmen; wenigftens ist es von der Fabrik der Brüder 3 apy zu Beaucourt gewiß, daß sie ihre Eisendrahtlehre (S. 413) ohne Unterschieb auch für Meffingdraht anwendet.

2) Die österreichischen Fabriken unterscheiden beim Meffingdraht durchgehend zwei Claffen : Musterbrähte und Scheibendrähte. Unter dem ersteren Namen werden alle gröberen Sorten, von der größten Dide bis etwas unter 1 Linie (2mm) Durchmesser herab, begriffen, unb hier steigen die Nummern, wie die Dicke des Drahte zunimmt. Die Scheibenbrähte find auf entgegengeseßte Weise numerirt; nämlich die didste Sorte der felben, welche fich dem dünnften Mufterdrahte anschließt, führt die niebrigfte Nummer, und die Zahlen (wovon man die ungeraden nicht in die Reihe aufzunehmen pflegt) wachsen, wie der Durch meðfer abnimmt.' ES ftehen mir nähere Nachweisungen aus der neuesten Zeit von zwei vorzüglichen Fabriken zu Gebote: der Gebrüder Rofthorn in Ded und der Gebrüder Winkler in Ebersdorf, beide in der Nähe von Wien.

Die Mufterdrahte der einen, wie der anderen Fabrik reichen in 35 Sorten von Nr. 6 bis Nr. 40; die dünnste und die didfte Sorte ftiminen fast genau überein; eß mißt nämlich

Nr. 40

Nr. 6
bei Rofthorn 19,0 Millimtr. 18,6 Millimtr.
Winkler 1,8

1,9 Dies zeigt zur Genüge, daß beide Sortimente der Absicht nach identisch find, und es wird daher erlaubt sein, hier, wie bei den Zwischennummern, aus den beiderseitig vorgefundenen Diden das Mittel zu nehmen, damit also eine Scala herzustellen, welche vermuthlich der gemeinschaftlichen Grundlage am nächsten kommit. Auf diese Weise ist folgende Labelle entstanden. 15)

Der durchschnittliche Verdünnungsfactor des ganzen Sortiments ift 0,934; speciell

für Nr. 40 bis 34

29
29

23 = 0,946,
23 18
18 12

6

= 0,891. Von meffingenen Scheibendrähten habe ich ein Probensortiment der schon erwähnten Winkler'schen Fabrif genau gemessen; die Ergebnisse find in folgender" Sabelle ! 6) enthalten, wozu ich beinerken muß, daß mehrere vor längerer Zeit von mir untersuchte Nummern der Rosthorn'schen Scheibendrähte hiermit sehr gut ftimmen, so daß fich abermals die Identität der Drahtlehre in diesen beiden Fabriken unzweifelhaft herausstellt.

Bei den Meffingscheibendrähten werden die ausgelassenen ungeraden Nummern auf Bestellung ebenfalls geliefert; auch enthält das Preisverzeichniß überdies Nr. 51, 52, 53, 54, als höchft feine Sorten, beren Stärke zu messen ich keine Gelegenheit gehabt habe.

Für das ganze Sortiment ergiebt sich der durchschnittliche Verdünnungøfactor = 0,914; für einzelne Gruppen wie folgt: Nr. 6 bis 16 =

3) Dad Raiserl. österreichische Aerarialmeffingwerf zu Achen: rain in Syrol hat für Meffings, Sombats, Rupfers und Zinkbråhte eine Lehre, deren Nummernfolge nebst zugehörigen Didenabstufungen in nadhiftehender Labelle 1?) aufgestedt ift. Es berechnet fich hieraus der Verbünnungsfactor für Musterbraht Nr. 48 bie 43 = 0,962,

43 33
33 23
23 13

13 3
Scheibenbraht 6 22

1

22 wobei die stufenweise Abnahme desselben sehr regelmäßig zu Tage tritt. Für die Gesammtheit der 46 Mufterbrahtnummern ift der durchschnittliche Factor 0,942; für die 16 Rummern Scheibendrähte allein 0,886; für das ganze Sortiment von 62 Nummern endlich 0,997.

4) Das Sortiment der Meffingbråhte vom Hannovers iden marx (Oferhütte bei Goslar) befteht aus 26 Nummern, welche von 14 Null bis 0 und ferner von 1 bis 12 laufen; die entsprechenden Diden find von mir an Proben gemessen wie folgt. 18)

Verdünnung&factor für alle Nummern im Durchschnitte 0,900; im Einzelnen für Nr. 14/0 bis 9/0

0,915, 9/0 4/0

0,877, 410 2

0,904, 2

17 7 12

0,889. Die hierin bemerkbare Unregelmäßigkeit, welche nicht zu Gunsten der Sortirung spricht, bleibt einigermaßen selbst dann noch bemerklich, wenn man größere Nummerngruppen zusammennimmt; denn man findet für

Nr. 14/0 bis 9/0

9/0 2
2 12

0,901. 5) Meffingene Klaviersaiten werden nach ebendemselben Nummernsysteme fortirt, wie die an gleichem Fabriforte verfertigten eisernen; vergleiche daher S. 414. Von Nürnbergischen eisernen Saiten habe ich, wie S. 414 angegeben, nur zwei Sorten untersucht; dagegen von mesfingenen ein ganzes Afsortiment, worüber die hier folgende Tabelle Auskunft giebt. 19)

Für sämmtliche 31 Gorten ift der durchschnittliche Verbünnungsfactor = 0,951; für einzelne Abtheilungen findet er fich Nr. 9/01 bis 7/0

4/04
4/04 00

0,942,
00
2

0,948,
2 41
45 7

0,940. Nimmt man, unter Weglassung der halben Nummern, nur die 16 mit ganzen Zahlen bezeichneten Sorten heraus, fo ist für diese insgesammt der durchschnittliche Factor = 0,906, spe= ciell für Nr. 9/0 bis 4/0

0,929,
410 2
2

7 7 Feinere Sorten als Nr. 7 fommen felten zur Anwendung; indessen geht, wie bereits S. 414 angegeben, das Sortiment bis Nr. 11, wofür ich an einer eisernen Saite die Dide 0,15 Millimtr. gefunden habe. Legt man wie oben halbe Nummern dazwischen, lo ergiebt fich für die acht Intervalle von Nr. 7 bis 11 ein durchschnittlicher Verdünnungsfactor = 0,938, mittelft Dessen die Dickenabstufungen fich folgendermaßen berechnen: Nr. 7

0,915, 0,891,

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0,951, 0,952,

= 34

11

0,936, 0,933,

12

0,968, 0,965,

7/0

0,941,

0,904, 0,885.

0,914, 16

38 38

50 = 0,925, woraus fich eine stufenweise Vergrößerung des Factors hervorstellt, welche zwar der Natur der Sache nicht zu entsprechen scheint, aber bei feinen Drähten öfters angetroffen wird (vergleiche S. 441 das Beispiel an den Fischer'schen Eisenbrähten). Rechnet man mit dem Factor 0,925 weiter, so findet man als wahrscheinliche Dicke von Nr. 52

0,204 Milliintr. und 54

0,188 ferner burd Interpoliren Nr. 51

0,208 53

0,196

0,25 Millimtr. 7

0,234
8

0,220
81
9

0,194
9.

0,181

= 28

0,900, 0,920,

= 28 =

0,206

15) S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter 1.
10) S. BP. X, S. 657 bis 660 unter II.

17) S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter III. und IV.
18) S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter VI.
19) S. Bd. X, S. 659 bis 660 unter V.

0,150

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0,79 1,92

Nr. 10

0,169 Millimtr. 104

0,159

11 6) für die Lombats, Kupfer- und Argentandrähte der Gebrüder Rofthorn zu Ded bei Wien (S. 469) ift das Sortiment ein anderes, als für die Meffingdrähte berselben Fabrik. Die Nummern gehen in 36 Sorten von 1 bis 36. Gemeffen habe ich hiervon

Nr. 4 = 0,82 Millimtr.

10
20
30 = 3,91

36
und daraus folgende Verdünnungsfactoren berechnet :
für Nr. 4 bis 20

0,894,
20
36

0,919. Benugt man diese Factoren zur Ausfüllung der Lücken, rechnet man ferner mit 0,894 von Nr. 4 bis Nr. 1 zurüd; so ergeben fich folgende Maße als dem Wahren ficher nahekommend. *o)

7) Der zu Klausthal auf dem hannoberfchen farze fabricirte Bleidraht wird nach der harzischen Eisendrahtlehre numerirt und gewöhnlich von Nr. 9 bie Nr. 23 geliefert. Auf einem gedruckten Preisverzeichnisse finde ich die Diđen dieser Sorten nach Hannoverschem Zollmaße angegeben. 91)

Die Nummern für bergoldeten Rupferdraht, gezogenes Silber und gezogenen Messing gehen von 4/0 bis 8; von diesen habe ich gemessen Nr. 4/0

0,89 Millimtr. 2/0

0,55 0 – 0,47, 0,42 und 0,40, also durchschnittlich 0,43 4

0,165 8 = 0,100, 0,191, 0,187, im Mittel :

0,119 Hiernach betrüge der Verbünnungsfactor zwischen Nr. 4/0 und 0.

0,806, 0 4

0,787, 4 8

0,921. Die darin bemerkliche Unregelmäßigkeit, sowie die erheblich ungleiche Stärke von Drähten, welche als gleiche Nummer ausges geben find, beurkunden eine nachlásitge Sortirung. Um dem Nichtigen möglichft nahe zu kommen, erachte ich es als das Zweckmäßigfte, den allgemeinen Verdünnungsfactor zwischen den Endgliedern 4/0 und 8 einzuführen, welcher = 0,889 ift, und mittelft Desselben die übrigen Dickenabstufungen fämmtlich zu berechnen wie folgt. **)

(Schluß folgt.)

7,40

IV. Unächte Gold- und Silberdrähte. Diese öfter& unter der Benennung leonischer Draht zusammengefaßten Gattungen find speciell:

1) Cementirter Draht, beftehend aus Kupfer, dessen Oberfläche durch Zinkdämpfe in Meffing verwandelt ist, und zwar

a. didere Sorten, in Ringen: gelber Schwertdraht

genannt;
b. dünnere, auf Spulen: gezogener Messing.
2) Vergoldeter Kupferdraht.
3) Versilberter Kupferdraht, nämlich

a. dickerer, in Ringen: Paternosterdraht;

b. dünnerer, auf Spulen: Gezogene Silber.

Ich kann über das in Wien gebräuchliche Sortiment dieser Drahtgattungen, nach zu verschiedenen Zeiten angestellten Messungen, Folgendes mittheilen.

Gelber Schwertdraht kommt regelmäßig in 13 Sorten, mit Nr. 0, 1, 2 u. f. w. bis 12 bezeichnet, vor. Ich fand Nr. 1 = 0,51 und 0,55, durchschnittlich 0,53 Millimtr. . 6

0,32 = 0,132 und 0,130, also

0,131 Danach ergiebt fich ein durchschnittlicher Verdünnungsfactor für

Nr. 1 bis 6 0,904,

= 6 - 12 = 0,880. Wendet man diese Factoren zur Berechnung der Zwischen stufen an und rechnet man ferner mittelft des Factors 0,904 von Nr. 1 auf Nr. 0 zurück, so hat man folgende Labelle. **)

Für Paternosterbraht sind die Nummern 4/0, 3/0, 2/0,
0, 1 bis 14 (im Ganzen 18 Sorten) gebräuchlich. Nach meinen
Messungen ist
Nr. 0 = 1,90 und 1,78, im Durchschnitt 1,84 Millimtr.

7
- 14 = 0,198 und 0,194, im Mitter

0,196
Hieraus folgt der Verdünnungsfactor für

Nr. 0 bis many
7

0,848; für die Nummern 4/0 bis 0 kann man ihn zu rund 0,860 annehmen, da er offenbar mit steigender Feinheit der Drähte fich verkleinert. Es beredynet fich auf diesen Grundlagen der Inhalt folgender Labelle, **)

Chemische Technologie. Berfahren der Saftgewinnung aus Kunkelrüben, von R. de Mafiy. – Das , Polytechn. Journal" (1866, 1. Juniheft, S. 396) theilt nach dem Journal des fabricants de sucre das folgende Verfahren der Saftgewinnung aus Runkelrüben mit.

Der von der Reibe kommende Rübenbrei wird, mit 7 Tausendteln Ralf gemischt, auf 50 bis 60° C. erbißt, und so eine Art falter Scheidung erzielt. Das Gemisch kommt nun in ein ges schlosseneß conisches Gefäß, welches mit dem eigentlichen Saftgewinnungsapparate verbunden ist, in welchen der Brei durch Dampfbrud befördert wird.

Dieser Apparat befteht aus einem äußeren burchlöcherten vertical stehenden, und einem in demselben befindlichen etwas engeren Blechcylinder. In dem so entstehenden ringförmigen Raume stedt ein Futter aus Gummi, und die innere Fläche des äußeren Cylinders ist mit Leinwand gefüttert. Der geschiedene Brei fließt durch einen weiten seitlichen Hahn in den Raum zwischen dem durchlöcherten Mantel und dem Gummifutter und läßt in Folge des eigenen und des Dampfdruckes einen Theil Saft ausfließen; dann läßt man hydrostatischen Drud von 10 Åtmosphären zivischen dem inneren Cylinder und dem Gummifutter wirken und drückt so mittelft dieses Lepteren den Brei bollends aus. Die erhaltenen äußerst trockenen Rückstände betragen nur 11 pt. vom Gewichte der Rüben (?).

Ein folcher Apparat foul soviel Rüben berarbeiten, wie fünf Preslen; der etwas trübe, aber vollkommen gesunde Saft wird (nach etwas Ralfzusat) faturirt und filtrirt.

Lm.

0,62

0,856,

Bauwesen. Der Rugi-Biaduct in Brafilien. - Der , Engineer" (Nr.569 vom 23. November 1866) enthält eine Beschreibung nebst Zeichnung des Mugi-Viaducte auf der unter Leitung des Ingenieurs James Brunlees erbauten San Paulo -Bahn in Brasilien, aus welchem wir hier, unter Benußung von Nr. 2, S. 21, Jahrgang 1867 ber

Zeitung des Vereines deutscher Eisenbahnverwaltungen“ das Wichs tigste mittheilen.

Die in Kebe ftehende Bahn enthält bekanntlich bei Erfteigung der schroffen Gebirgsabhänge vier geneigte Ebenen von resp. 1,82, 1,69, 2,00 und 2,05 Kilomtr. Länge, wovon die beiden ersteren unter 1:9,75, die beiden legteren unter 1:9,73 gegen den Şorizont geneigt find. Dazwischen liegen Wendepläße von 82" Länge, mit 3 Geleisen, während die geneigten Ebenen nur eingeleistg und in ihrer Mitte mit einem 60m langen Nebengeleife zum Ausweichen für die einander begegnenden Züge versehen sind. Auf der oberen geneigten Ebene fommt der große Mugi-Viaduct bor, welcher 10 Deffnungen von je 20",17 Weite und 1 Deffnung von 13",7 Weite enthalt. Die Pfeiler find von Eisen auf einem gemauerten Fundamente, ähnlich wie bei dem Crumlin-Viaducte in England, construirt; die beiden Widerlager, jedes 7",6 lang, bestehen ganz aus Mauerwerk; mit Einschluß derselben beträgt die Gesammt

= 14

20) S. BD. X, S. 657 bis 660 unter VII.

11) Die vom Berf. auf Milimeter reducirten Zahlen weidhen von ben bereits mitgetheilten Stärken der Nummern für den Harzer Eisendraht nur wenig ab.

22) S. Bb. x, S. 657 bis 660 unter VIII.

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