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verhinderte aber so, indem er zwei Nebenumstände berücksichtigte, nämlich die totale Länge der Welle und die Stellung der Maschinen, die Berücksichtigung der übrigen erst recht. Von dem Einflusse der Durchbiegungen ist nirgends die Rede; aber die durch Riemen getriebene Gegenwelle eines Ventilators wird in dem Beispiele unter Rücksicht auf die Länge der sie treibenden Welle berechnet und dem entsprechend von 35",5 auf 54" verstärkt. Stände also der Ventilator weit genug von der Maschine, so könnte seine Gegenwelle am Ende stärker werden, als die Kurbelwelle; stände er dicht bei der Maschine, so genügte für jene ein Durchmesser von 35“,5. Die getriebene Welle DE wird stärker als die treibende BD,

die Welle BC mit 5,5 Pfrdst. bei gleicher Tourenzahl schwächer, als DE mit 4,5 Pfrdst. Stimmt das mit der „Praxis und ihren Verfahrungsweisen“? Wenn Hr. Reuleaux auf Berücksichtigung der Länge der Wellen besteht, müßte er dann nicht auch die Länge der Riemen in seine Formeln einführen, da ja die Verlängerungen der Riemen ebenso auf den Betrieb wirken, wie die Torsion der Wellen? Ob gerade eine Maschinenfabrik bei ihrem Triebwerke einen sehr geringen Betrag der Torsion erfordert, wollen wir dahingestellt sein lassen; doch sind wir der Ansicht, daß es nicht nöthig sein würde, dem ganzen Triebwerke 93“ = 3 Zoll Durchmesser zu geben, daß vielmehr 2 Zoll (72“) ausreichend gewesen wären. Daß alle Wellen denselben Durchmesser erhalten, ist für eine Maschinenfabrik, in welcher wenigstens die leichten Maschinen gelegentlichen Versetzungen ausgesetzt sind, wohl zu rechtfertigen; daß aber Hr. Reuleaux mit keinem Worte erwähnt, daß bei Spinnereien und Webereien stets von vorn

nach hinten zu abnehmende Wellendurchmesser angewendet

werden, ist uns aufgefallen. Urtheile beipflichten, daß Hr. Reuleaux nicht bietet, was er in der Vorrede ankündigt, und daß seine Formeln nicht einer rationellen Technik, sondern doctrinärem Schematismus Vorschub leisten. Ein Triebwerk ist nun einmal ein organisches Ganze, aber keine Stopfbüchse, welche man mit Verhält

nißzahlen abfertigen kann. (Fortsetzung folgt.)

V er mischt es.

Ueber Regenerativöfen.

Seite 85, Bd. XI d. Zeitschr. erfährt mein, vor einiger Zeit in der „Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architektenvereines“ erschienener Aufsatz über Fabrication von feuerfesten Ouarzziegeln eine Besprechung und der Hauptsache nach sehr günstige Beurtheilung von einem Hrn. R. Z., unter welcher Chiffre ich den Verfasser eines früher (Bd. VIII, S. 657) hier erschienenen Aufsatzes über Regenerativgasöfen zu erkennen glaube und als einen Hauptförderer dieser genialen Erfindung begrüße. Ich könnte Hrn. Z. nur dankbar sein, wenn er nicht in spöttischer Weise auf die Zeichnung eines Regenerativgasofens hinwiese, welche die „Hütte“ im Jahre 1864 brachte.

Diese Zeichnung ist eine (theilweise ganz unrichtige) Copie von einer meinerseits im Jahre 1861 angefertigten Skizze, welche die Bestimmung hatte, bei der Londoner Weltausstellung 1862 zu figuriren und wohl auf diese Art ihren Weg in die Zeichenmappe der „ Hütte“ gefunden haben mag. Insofern kann ich Hrn. Z. nur Recht geben: würde man einen Ofen genau nach dieser Zeichnung bauen, so würden, wendete man nicht geeignete Mittel dafür an, die Gase erst in dem Abzugsregenerator sich ordentlich mit der Luft mischen und verbrennen; die Gitter, auch die letzten, dem Ventile zunächst liegenden, würden zu heiß werden und, nach geschehener Umsteuerung von der kalt einströmenden Luft oder den ziemlich kühlen Gasen getroffen, rasch zu Grunde gehen. Ebenso wenig will ich in Abrede stellen, daß die ersten nach diesem Systeme erbauten Oefen, welche noch den Charakter von Versuchsöfen trugen, ähnliche Uebelstände zeigten, wozu folgerichtig auch das Krummziehen und die rasche Abnutzung der Ventile treten mußten; allein ich darf auch die Versicherung beifügen, daß ich nicht auf dem Herkömmlichen und Ursprünglichen stehen blieb, und daß die Oefen, deren ich zehn in einer Hütte in abwechselndem Betriebe

hatte, sehr oft ihre Gestalt wechselten, und mit derselben auch der Betrieb ein ganz anderer wurde. Oberwähnte Skizze stellte daher schon im Jahre 1862 nicht mehr die jüngste Construction dar, was auch keinesweges im Interesse des ausstellenden Fabricanten lag; noch weniger war dies aber im Jahre 1864 der Fall. Ob man ferner für richtig construirte Oefen gutes und mit Aufwand aller Sorgfalt erzeugtes feuerfestes Material anzuwenden hat, und wie weit man in dieser Sorgfalt zu gehen hat, hängen nebst dem Zwecke, wozu die Oefen dienen sollen, auch wesentlich von den localen Verhältnissen, von der Güte der zu Gebote stehenden Rohstoffe und deren Preise, der Höhe der Arbeitslöhne u. s. w. ab.

Wesentlich unrichtig muß ich es nennen, wenn Hr. Z. mit

ganz besonderer Betonung auf die Regeneratorsteine hinweist und jene des Schmelzraumes, auf welche ich den Nachdruck legte, fast ganz übergeht. Denn gerade der Schmelzraum ist es, welcher stets das beste Material, Steine erster Sorte, erforderte, während die demselben zunächst liegenden Gitter- und Canalwandungen aus solchen zweiter Sorte, die übrigen Theile des Ofens, sowie die den Ventilen näher liegenden Gitter aus Steinen dritter Sorte hergestellt wurden. Wenn übrigens Hr. Z. überhaupt und auch im Schmelzraume eines Gußstahlofens einer längeren Dauer selbst minder ausgezeichneter Steine sich erfreute, so muß ich dem das Factum gegenüberstellen, daß ich in keiner Gußstahlfabrik, jene von Naylor, Vickers & Co. in Sheffield etwa ausgenommen, einen so hohen Fluß selbst der weichsten Stahlsorten fand, wie ich denselben für nöthig erachte und in den Regenerativgasöfen (aber auch nur in diesen) erzielte. Dabei erwähnt Hr. Z. einer dreiwöchentlichen Dauer auch nur mit Beziehung auf die Regeneratorsteine, welche auch in den von mir gebauten Oefen, eben in Folge ihrer Construction, länger halten. Die ersten heißesten Gitter werden allerdings häufiger reparirt; die hinteren

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bleiben gewöhnlich mehrere Wochen unberührt, und zeigt sich eine Reparatur als nöthig, so kommen eben einige schadhaft gewordene Stücke heraus; die anderen bleiben stehen oder werden, nachdem man sie von Flugasche c. gereinigt, wieder an ihre Plätze gestellt.

Völlig zu weit gegangen ist es aber, wenn Hr. Z. von einem Regenerator spricht, „„der beinahe bis zum Uebergange in den Luftcanal Stahlschmelzhitze enthält““; dies würde auch bei Stahlöfen nach dem erwähnten „„ Muster““ nicht eintreten können, ausgenommen, die Gitter sänken in Folge schlechter Qualität der Steine zusammen, und es bildete sich an der Decke des Regenerators hierdurch ein freier Durchgang für die Verbrennungsproducte, welche dann natürlich diesen leichten geraden Weg demjenigen durch die Gitter vorziehen und mit beinahe ihrer vollen Temperatur am Ventile ankommen würden.

Wetter a. d. Ruhr, 12. März 1867.

Jos. Khern.

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durch Nässe, noch durch das stärkste Begehen angegriffen; ist derselbe staubig oder sonst schmutzig geworden, so kann er mit einem nassen Tuche aufgewischt und gereinigt werden, und kann ein mit einem solchen Fußboden ausgestattetes Zimmer beinahe staubfrei erhalten werden, da bei dem Aufwischen mit einem feuchten Tuche der Staub nicht wie bei dem Auskehren oder trockenen Aufwischen im Zimmer umhergewirbelt, sondern wirklich entfernt wird. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vortheil dieses Anstriches ist die Feuersicherheit desselben, weil etwa auf den Boden fallende Funken oder Brände, was insbesondere bei von innen zu heizenden Oefen oder in Küchen vorkommen kann, keine Brandflecken verursachen. Solche Fußböden haben zwar auch für gewöhnliche Wohnzimmer einen großen Werth, dürften sich aber hauptsächlich für Comptoire, Läden und andere vielfach betretene Localitäten eignen. B. R. Z.

Blechglühofen von Prentice & Inglis. – Nach der „Deutschen Industriezeitung“ (1867, Nr. 2, S. 12) geben wir hier auszüglich die dem „Practical Mech. Journal“ (1866, S. 237) entnommene Beschreibung eines Blechglühofens, in welchem statt der bisher üblichen gußeisernen Glühkästen, welche stets einer bedeutenden Abnutzung unterworfen sind, eine große aus Mauerwerk construirte Muffel zur Aufnahme der dünnen Eisenbleche angewendet wird, eine Einrichtung, welche übrigens für Messing- und Neusilberblech auch in Deutschland schon ziemlich lange in Gebrauch ist. Die Muffel ist mit doppelten Wänden aufgeführt, und der Zwischenraum zwischen denselben mit Sand ausgefüllt, wie auch das Gewölbe der Muffel mit Sand bedeckt ist, welcher wiederum, um ein Mitreißen desselben durch den Zug zu vermeiden, mit eisernen Platten abgedeckt ist. Diese Anwendung von Sand hat den doppelten Zweck, die Muffel während des Glühens luftdicht abzuschließen und dann ein langsameres Anwärmen und Abkühlen derselben zu ermöglichen. Die beiden Wände der Muffel sind in der Nähe der Widerlager mit eisernen Ringen verankert. Die Flamme wird der Breite der Muffel nach zuerst unter dem Boden derselben hin, an einer Seitenwand nach oben, über dem Gewölbe fort und an der zweiten Seitenwand nieder nach dem angebauten Schornsteine geführt.

Beim Glühen dünner Bleche wird der Ofen 2 Stunden vor dem Einbringen derselben geheizt, um ihn vollständig zu trocknen; dann werden die Bleche eingebracht und übereinander gehäuft, bis die Muffel gefüllt ist, worauf die Eintrageöffnung zugemauert, und dabei zugleich eine thönerne Röhre mit eingemauert wird, in der sich eine Glas- oder Glimmerplatte befindet, durch welche man das Innere des Ofens beobachten kann. Wenn die Bleche schwach rothglühend sind, wird mit dem Feuern eingehalten, der Ofen abkühlen gelassen und die Bleche herausgezogen, gewöhnlich 24 Stunden nach Beendigung des Feuerns.

Indem wir für die genauere Construction auf die der Ouelle beigegebenen Zeichnungen verweisen, fügen wir noch eine von Prentice & Inglis aufgestellte vergleichende Berechnung der Glühkosten für eine Wochenproduction von ca. 400 Ctr. Blech sowohl in einem Ofen der alten, wie in einem der hier beschriebenen Construction bei.

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10 Glühkästen zu je ca. 40 Ctr. verbrauchen je 1 Tons Kohlen pro Hitze = 15 Tons à 12 sh.

Abnutzung der Glühkästen zu 1 E. 10 sh. pro Hitze Abnutzung von 3 Glühöfen e es e s e G s

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2 Ofenchargen zu ca. 10 Tons verbrauchen je 1 Tons Kohlen pro Hitze = 3 Tons à 12 sh.

Patentgebühr für jeden Ofen, 4 L. pro Woche Abnutzung des Ofens . . . . . . . .

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9 E. = 60 Thlr. – Sgr. 15 - = 100 - – 1 = = 6 - 20 25 E. = 166 Thlr. 20 Sgr. . 1 E. 16 sh. = 12 Thlr. – Sgr. . 4 - – - = 26 - 20 – - 4 - = 1 - 10 6 - – sh. = 40 Thlr. – Sgr.

Ofens nach dem neuen Systeme betragen ebensoviel, wie die eines von der älteren Einrichtung. R.

Mechanische Technologie.

Ueber Drahtlehren; von Karl Karmarsch. (Fortsetzung von Seite 409.) –

II. Stahldraht.

1) Die am weitesten verbreitete Stahldrahtlehre ist die eng

lische (Lancashire steel-wire gage). In England bedient man sich, wie schon oben erwähnt, für schwarzen Stahldraht der Birminghamer Eisendrahtlehre (S. 413); der blanke Stahldraht aber, welcher gewöhnlich in fußlangen (300“) Stücken zum Gebrauche der Uhrmacher c. vorkommt, wird mittelst der eigenen Lehre gemessen und sortirt. Diese ist eine doppelte. Auf der für dicke Drähte sind die Sorten mit Buchstaben bezeichnet (daher Letter gage), auf der für die dünneren Drähte mit Nummern, welche von 1 bis 80 gehen. Die Nummernlehre ist auch von Fabriken anderer Länder, so namentlich Mignard in Belleville bei Paris und Martin Miller & Sohn in Wien, angenommen. Eine Originallehre der

letztgenannten Fabrik habe ich selbst verglichen und mit der eng

lischen übereinstimmend gefunden. In nachstehender Tabelle **) theile ich, auf die Angaben von Holzapffel (s. S. 413) gestützt, die Drahtstärken der englischen Buchstaben- und Nummernlehre mit, wobei ich bemerken kann, daß mehrere von mir untersuchte, mit dem Namen Stubs gestempelte Eremplare beider Art die Richtigkeit dieser Aufstellung bestätigten. Der allgemeine durchschnittliche Verdünnungsfactor für die Buchstabenlehre findet sich = 0,978; für kleinere Abtheilungen des Sortiments bleibt er fast ganz gleich, er ist nämlich

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oder (in größeren Abtheilungen) für

- Nr. 1 bis 20 = 0,982, 20 - 40 = 0,975, 40 - 60 = 0,956, 60 - 80 = 0,946, also stufenweise abnehmend wie gewöhnlich. – Der durchschnittliche Factor für das ganze Sortiment ist = 0,964.

Die englische Stahldrahtlehre mit Nummern ist auch zum

Messen und Sortiren des vierkantigen (quadratischen) Stahldrahtes und des für den Gebrauch der Uhrmacher bestimmten Triebstahles üblich. Von dem runden Drahte kommen am öftesten die Nr. 1 bis 60 oder 70, von vierkantigem Drahte und Triebstahl die Nr. 1 bis 45 (und außerdem mehrere angrenzende Sorten der Buchstabenlehre) im Handel vor. Was den vierkantigen Draht angeht, so mißt die Lehre (da sie nicht mit Einschnitten am Rande, sondern mit kreisrunden Löchern auf ihrer

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!?) Abgedruckt Bd. X, S. 653 bis 656 d. Z. unter IX.

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3 bis 656 unter XVI.

"*) S. Bd. X, S. 65 X, S. 655 und 656 Unter XVII.

*) S. Bd.

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VON Nr. 52 . . . 0,204 Millimtr. und = 54 . . . 0,188 A ferner durch Interpoliren Nr. 51 . . . 0,208 - 53 . . . 0,196

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Die hierin bemerkbare Unregelmäßigkeit, welche nicht zu Gunsten der Sortirung spricht, bleibt einigermaßen selbst dann noch bemerklich, wenn man größere Nummerngruppen zusammennimmt; denn man findet für Nr. 14/0 bis 90 . . . 0,915, - 90 - 2 . . . 0,891, A- 2 - 12 . . . 0,901. 5) Messingene Klaviersaiten werden nach ebendemselben Nummernsysteme sortirt, wie die an gleichem Fabrikorte verfertigten eisernen; vergleiche daher S. 414. Von Nürnbergischen eisernen Saiten habe ich, wie S. 414 angegeben, nur zwei Sorten untersucht; dagegen von messingenen ein ganzes Assortiment, worüber die hier folgende Tabelle Auskunft giebt.**) Für sämmtliche 31 Sorten ist der durchschnittliche Verdünnungsfactor = 0,951; für einzelne Abtheilungen findet er sich Nr. 9/0 bis 70 . . . 0,968, - 70 40 . . . 0,965, 00

- 4/04 - . . . 0,942, - 00 - 2 . . . 0,948, - 2 - 4 . . . 0,941, - 4 - 7 . . . 0,940.

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. X, S. 657 bis 660 unter I.
. X, S. 65

**) S. Bd
16) S. Bd 7 bis 660 unter II.

- 7 . 0,234 -
- 8 0,220 -
- 8. 0,206 A
- 9 0,194 -
- 9. . 0,181 -

7) S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter III. und IV.
Ä S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter VI.
!?) S. Bd. X, S. 659 bis 660 unter V.

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1) Cementirter Draht, bestehend aus Kupfer, dessen Oberfläche durch Zinkdämpfe in Messing verwandelt ist, und zwar a. dickere Sorten, in Ringen: gelber Schwert draht genannt; b. dünnere, auf Spulen: gezogener Messing. 2) Vergoldeter Kupferdraht. 3) Versilberter Kupferdraht, nämlich a. dickerer, in Ringen: Paternosterdraht; b. dünnerer, auf Spulen: Gezogenes Silber. Ich kann über das in Wien gebräuchliche Sortiment dieser Drahtgattungen, nach zu verschiedenen Zeiten angestellten Messungen, Folgendes mittheilen. Gelber Schwertdraht kommt regelmäßig in 13 Sorten, mit Nr. 0, 1, 2 u. s. w. bis 12 bezeichnet, vor. Ich fand Nr. = 0,51 und 0,55, durchschnittlich Ä Millimtr. 2- - s so o e 0 s 0 0 0 32 - 12 = 0,132 und 0,130, also . . ös A

tor für Nr. 1 bis 6 = 0,904, - 6 - 12 = 0,880. Wendet man diese Factoren zur Berechnung der Zwischenstufen an und rechnet man ferner mittelst des Factors 0,904 von Nr. 1 auf Nr. 0 zurück, so hat man folgende Tabelle.**)

Für Paternosterdraht sind die Nummern 4/0, 30, 20, 0, 1 bis 14 (im Ganzen 18 Sorten) gebräuchlich. Nach meinen Messungen ist Nr. = 1,90 und 1,78, im Durchschnitt ö. Millimtr. = 4 = . . . . . . . . . . U,62 = - 14 = 0,198 und 0,194, im Mittel . 0,196 Hieraus folgt der Verdünnungsfactor für Nr. 0 bis 7 = 0,856, - 7 - 14 = 0,848; für die Nummern 4/0 bis 0 kann man ihn zu rund 0,86o annehmen, da er offenbar mit steigender Feinheit der Drähte sich verkleinert. Es berechnet sich auf diesen Grundlagen der Inhalt folgender Tabelle.**)

?") S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter VII.

**) Die vom Verf. auf Millimeter reducirten Zahlen weichen von den bereits mitgetheilten Stärken der Nummern für den Harzer Eisendraht nur wenig ab.

**) S. Bd. X, S. 657 bis 660 unter VIII.

Danach ergiebt sich ein durchschnittlicher Verdünnungsfae

Die Nummern für vergoldeten Kupferdraht, gezogenes Silber und gezogenen Messing gehen von 40 bis 8; von diesen habe ich gemessen

Nr. 4/0 = 0,82 Millimtr. - 20 = . . . . . . . . . . . . 0,55 Z- 0 = 0,47, 0,42 und 0,40, also durchschnittlich 0,43 L 4 = . . 0,165

8 = 0,1oo, 0,121, 0,137, im Mittel . . . 0,119 Hiernach betrüge der Verdünnungsfactor zwischen Nr. 4/0 und 0 . . . 0,806, - 0 - 4 . . . 0,787, S 4 - 8 . . . 0,921. Die darin bemerkliche Unregelmäßigkeit, sowie die erheblich ungleiche Stärke von Drähten, welche als gleiche Nummer ausgegeben sind, beurkunden eine nachlässige Sortirung. Um dem Richtigen möglichst nahe zu kommen, erachte ich es als das Zweckmäßigste, den allgemeinen Verdünnungsfactor zwischen den Endgliedern 40 und 8 einzuführen, welcher = 0,839 ist, und mittelst desselben die übrigen Dickenabstufungen sämmtlich zu berechnen wie folgt.**) (Schluß folgt.)

Chemische Technologie.

Verfahren der Saftgewinnung aus Runkelrüben, von R. de Massy. – Das „Polytechn. Journal“ (1866, 1. Juniheft, S. 396) theilt nach dem „Journal des fabricants de sucre“ das folgende Verfahren der Saftgewinnung aus Runkelrüben mit.

Der von der Reibe kommende Rübenbrei wird, mit 7 Tausendteln Kalk gemischt, auf 50 bis 60° C. erhitzt, und so eine Art kalter Scheidung erzielt. Das Gemisch kommt nun in ein geschlossenes conisches Gefäß, welches mit dem eigentlichen Saftgewinnungsapparate verbunden ist, in welchen der Brei durch Dampfdruck befördert wird.

Dieser Apparat besteht aus einem äußeren durchlöcherten vertical stehenden, und einem in demselben befindlichen etwas engeren Blechcylinder. In dem so entstehenden ringförmigen Raume steckt ein Futter aus Gummi, und die innere Fläche des äußeren Cylinders ist mit Leinwand gefüttert. Der geschiedene Brei fließt durch einen weiten seitlichen Hahn in den Raum zwischen dem durchlöcherten Mantel und dem Gummifutter und läßt in Folge des eigenen und des Dampfdruckes einen Theil Saft ausfließen; dann läßt man hydrostatischen Druck von 10 Atmosphären zwischen dem inneren Cylinder und dem Gummifutter wirken und drückt so mittelst dieses Letzteren den Brei vollends aus. Die erhaltenen äußerst trockenen Rückstände betragen nur 11 pCt. vom Gewichte der Rüben (?).

Ein solcher Apparat soll soviel Rüben verarbeiten, wie fünf Pressen; der etwas trübe, aber vollkommen gesunde Saft wird (nach etwas Kalkzusatz) saturirt und filtrirt. e »

Lw.

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Der Mugi-Viaduct in Brasilien. – Der „Engineer“ (Nr.569 vom 23. November 1866) enthält eine Beschreibung nebst Zeichnung des Mugi-Viaducts auf der unter Leitung des Ingenieurs James Brunlees erbauten San Paulo - Bahn in Brasilien, aus welchem wir hier, unter Benutzung von Nr. 2, S. 21, Jahrgang 1867 der „ Zeitung des Vereines deutscher Eisenbahnverwaltungen“ das Wichtigste mittheilen. Die in Rede stehende Bahn enthält bekanntlich bei Ersteigung der schroffen Gebirgsabhänge vier geneigte Ebenen von resp. 1,82, 1,69, 2,00 und 2,05 Kilomtr. Länge, wovon die beiden ersteren unter 1 : 9,75, die beiden letzteren unter 1 : 9,73 gegen den Horizont geneigt sind. Dazwischen liegen Wendeplätze von 82“ Länge, mit 3 Geleisen, während die geneigten Ebenen nur eingeleisig und in ihrer Mitte mit einem 60“ langen Nebengeleise zum Ausweichen für die einander begegnenden Züge versehen sind. Auf der oberen eneigten Ebene kommt der große Mugi-Viaduct vor, welcher 0 Oeffnungen von je 20“,17 Weite und 1 Oeffnung von 13“,7 Weite enthält. Die Pfeiler sind von Eisen auf einem gemauerten Fundamente, ähnlich wie bei dem Crumlin-Viaducte in England, construirt; die beiden Widerlager, jedes 7“,6 lang, bestehen ganz aus Mauerwerk; mit Einschluß derselben beträgt die Gesammt

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