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Das Ofenmaterial besteht aus feuerfeftem Jhone, wie er zur Fas brication von Gubsiahltiegeln angewendet wird.

Die Fabrication des Stables aus Roheisen muß in diesem Ofen unter einer Schlackendecke vor fich gehen; dieselbe barf nicht aus Garsdlade, sondern muß aus neutraler Schlacke bestehen. Diese Schlace muß leichtflüssig sein, und die Basen derselben dürfen nur eine Drydationsstufe befißen, damit keine Entfohlung durch die Schlacke vor fich gehen kann, iind eine genaue Regulirung der Kohlenstoffentziehung ermöglicht wird. Eine dieser Bedingung entsprechende Schlađe muß entweder eigens für obige Zwede dargestellt werden, oder man kann sich auch einer reinen neutralen leidytflüssigen Hobofenschlacke, welche aus Rieselsäure, Kalk und Thonerde besteht, bedienen. Die Entkohlung des Roheisens geschieht durch eine in der Hiße Sauerstoff abgebende Substanz, und eignet fich hierzu der Braunstein, der ja auch bei der Entfohlung des Roheisens bei dem gewöhnlichen Puddelprocesse in Form von Schafhäutl'schem Pulver angewendet wird. Feuerung soll

, wie oben beschrieben, so eingerichtet werden, daß man durch Stellung der Schieber je nach Bedürfniß das Hinzuströmen von Luft zu den zu berbrennenden Generatorgafen reguliren kann. Außerdem wird bei der Anwendung von obiger Schlacke das Zuströnen einer vielleicht etwas größeren Quantitat Luft, als zur Verbrennung der Generatorgase erforderlich ist, keinen ididlichen Einfluß ausüben können, da das Eisen, fobald es in Fluß gerathen, von einer Schlacke bedeckt ist, welche eine Entkohlung des Eisens durch den Sauerstoff der Luft nid)t zuläßt. Es fantt also bei dieser Einrichtung eine geringere oder größere Entfohlung des Roheisens durch den größeren oder geringeren Zujag von Braunstein herbeigeführt werden, gleichzeitig fann eine Temperatur hervorgebracht werden, wodurch der gebildete Stahl in dünnflüssigen Zustand gebracht wird, was zur Darstellung von Gußstahl Haupterforderniß ist. Den Zeitpunkt zu bestimmen, wann das Eisen die Stahlconstitution erlangt hat, ist Sache der Praris, gerade so wie bei der Bereitung von Puddelstahl und der Gußftahlfabrication in Siegeln.

Sobald das Eisen die richtige Kohlungsstufe erlangt hat, läßt man dasselbe durch die Abftidhöffnung Saus dem Ofen fließen und gießt es in geeignete Formen.

Was die Art des Arbeitens an einen solchen Ofen anbelangt, so ist dieselbe der des Pubbelns sehr ähnlich. Nach Be dürfniß wird mehr oder weniger gepulverter Braunstein zugesept. Das Gi'en muß, sobald eê in Fluß gerathen ist, tüchtig umgekrückt werden, während welcher Zeit die Klappen A und B nur wenig geöffnet sein dürfen.

Db cs möglich ist, bei dieser Einrichtung auch mit Puddelchlacke Gußstahl darzustellen, läßt Verf. vorläufig dahingestellt fein. Jedenfalls aber foll sich dieser Dfen auch zur Darstellung eines guten Stabeisens und Puddelstahles eignen. Auch wird dieser Öfen zur Darstellung von Gußstahl mit der jeßt gebräuchlidhen Beschickung empfohlen, indem der Herd des Ofenê hier den Gußstah tiegel vertritt. Diesem Ofen schreibt Verf. den Vorzug zu, daß größere Massen auf einmal in Stahl umgewandelt werden können, und daß er sich besondere für Massenproduction und den Guß schwerer Gegenstände eigne.

Die Dimensionen find vorläufig ziemlich klein angenommen, da es dann leichter ist, die Hiße auf den ganzen Herd des Ofens zu concentriren.

Es wird zugegeben, daß dieser Methode der Gußstahlbereitung und namentlich der Construction dieses Ofens noch viele Mängel anhaften, daß namentlich die Ausführung etwas foftspielig wird. Verf. mint aber, daß diese Mängel durch die praktische Prüfung des Verfahrens bald aufgedeckt, und gleichzeitig Mittel an die Hand gegeben werden, die Unvollkommenheiten zu beseitigen und zu einer einfacheren Construction zu führen.

Ginc Ausführung scheint der Vorschlag Dr. Liebermeister's noch nicht gefunden zu haben.

gefeßten hydraulischen Rrahne und Aufzüge am Seehafen zu Geestes münde, aus welchen wir mit Einführung des metrischen Maß= systemes die wichtigften Angaben auôzüglich mittheilen.

Projectirt war zur Vermittelung des Seeverkehres mit der Eisenbahn und den Güterschuppen die Aufstellung von 8 hydraulifchen Krahnen von je 20 Ctr. Tragkraft und 2 hydraulischen Krahnen bon je 50 Str. Tragfraft auf der Kaimauer des Safens bassins, und von 4 Hydraulischen Aufzügen von je 20 Ctr. Traga fraft und 2 hydraulischen Aufzügen von je 40 Ctr. Tragfraft in den beiden Seegüterschuppen.

Vorher war ermittelt worden, daß, um die größten vorkommenden Seeschiffe durch ihre Schiffáluken ent- und beladen zu können, die Krahne vor der Kante der Kaimauer eine Ausladung von 6",460 und mit 1",314 Rückstand auf der Kaimauer eine ganze Ausladung von 7",774 haben müßten. Weil diese größeren Schiffskörper bei dem gewöhnlichen Wasserstande im Hafenbassin auf + 3“,3 und bei der Höhenlage der Kaimauer auf + 5”,5 noch um ca. 5",12 über die Oberkante der Kaimauer hervorragen können, mußte man ferner den Spißen der Krahnausleger ca. 9m freie Höhe über der Raimauer geben, und mußten die Rörper der Ausleger dabei eine solche Forin haben, daß fte vor den Schiffskörpern fich frei drehen können. Als genügende Hubhöhe für die Krahnkette wurden 11" ermittelt.

Die auf diese Weise angeordneten Krahnausleger der 10 hydraulischen Krahne können im Verkehre init den Schiffen die Güter sowohl direct auf Eisenbahnwagen oder den Perron, in die Kellerluken oder die erste Etage der Güterschuppen laden oder davon entnehmen.

Von den 6 Aufzügen im Inneren der Güterschuppen haben die beiden von 40 Etr. Tragkraft eine Hubhöhe von 8m und können damit die Communication vom Parterreboden nad; dein Reller und dem Boden im ersten Stock vermitteln; die 4 Stück 20 Ctr.Aufzüge dagegen haben eine Hubhöhe von 14" und beherrschen damit auch die beiden noch darüber gelegenen Güterböden.

Für den Betrieb der hydraulischen Maschinen wurde, um fte möglidift compendiös und billig construiren zu können, angenommen, daß sie mit einem Wasserdrucke von 40 Atmosphären = 83 Bollpfd. pro Quadratcentimeter arbeiten sollten.

Weil am Hafen zu Grestemünde nur wenig süßes Wasser zu Gebote steht, wurde die Maschinenanlage auch mit einer Rücklaufrohrleitung versehen, so daß das gebrauchte Wasser zur neuen Verwendung stets wieder zurückgeführt wird.

Weiter ist zu bemerken, daß die Leistung der Dampfmaschine und der Accumulatoren nur so zu bemessen war, wie folches dem jeßigen größten Wasserverbrauche der oben aufgeführten 16 hydraulischen Maschinen entsprach. Bei der Anlage war indeß darauf Rücksicht zu nehmen, daß später ohne Schwierigkeiten noch eine etwa gleiche Anzahl hydraulischer Hebemaschinen aufgestellt werden kann. Es wurde beshalb für die ganze gegenwärtige Leistung nur eine Dampfmaschine mit 2 Dampfkesseln aufgestellt, und Vorkehrungen getroffen, daß eine zweite gleide Dampfmaschine mit einem dritten Dampfkessel später leicht hinzugefügt werden kann. Auch mußte auf diese Erweiterung bei der Bemessung der Durchmesser der Röhrenleitungen für die Führung des Druck- und Rücklaufwassers Rücksicht genommen werden.

Die hydraulischen Maschinen find ähnlich denen für die steuerfreie Niederlage zu Harburg, über welche BD. VI, S. 261 8. 3. referirt worden ist, construirt, und wird es genügen, hier noch einige Bemerkungen hinzuzufügen, indem wir für genauere Information auf die ausführlicien Zeidinungen der Quelle verireisen.

1. Die hydraulischen Krahne. Für die hydraulisden Krahne ist die Rettenüberfeßung 6 fach genommen, fo daß den Triebcylindern bei 11" Hubhöhe der Krahnfette 1",82 Rolbenbub zu geben war. Der Gegencylinder communicirt direct init der Druckrohrleitung, so daß Steuerung&ventile nur für die Haupttricbcylinder erforderlich sind. Der Gegencylinder hat bei dieser Einrichtung keinen besonderen Wasserverbrauch; 68 muß indeß der Triebcylinder um den entsprechenden Querschnitt vergrößert werden. Für die Steuerung der Triebcylinder, welche für das Heben und Herablassen der Lasten mit demselben Handhebel geschieht, sind einfache Regelventile angewendet; für das Drehen der Krahne dagegen, welches mit dem zweiten Steuerungehebel geschieht, ist ein kleines Schieberbentil beibehalten.

Die Regelventile für die Steuerung des Triebcylinders haben bei den 20 Centner-Rrahnen 25 und bei den 50 Centner - Krahnen

Arbeitsmardinen. Die hydraulischen Krahne und Aufzüge am Seehafen zu Geestemünde. – Die Zeitschrift des Architekten- und Ingenieurbereines für das Königreich Hannover" (Jahrgang 1866, Heft II und III, S. 316) enthält Beschreibung und Abbildung der von Dent Obermaschinenmeister Welfner in Göttingen construirten und im Jahre 1862 bei Vollendung der Hafenanlagen in Betrieb

2.2256

2

6.2200

28-6 Durchmeffer sowohl zum Eins als Auslaffen des Waffere; unter den Schieberventilen für das Drehen finden fich Deffnungen von nur 7,8 zum Einlasse und 13mm zum Auslasse des Wassers. Zwischen beiden Steuerungsvorrichtungen und den resp. Cylindern befinden fich kleine Stoßventile, welche im Falle zu plöglichen Ans haltens, während die Laften noch in Bewegung sind, das Wasser in die Druckrohrleitung ftch ergießen lassen.

a) Die 20 Gentner-Rrahne. Zur Ausgleichung des Rettens gewichtes und der Kettenreibung beim şerablaffen der leeren Rette ist vorn ein Gegengewicht von 2 Ctr. angebracht, so daß am vorderen Rettenende beim Aufziehen von 20 Str. Laft zusammen eine Laft von 22 Ctr. fidy vorfindet. Bei 6 facher Ueberseßung der Rette, 83 Pfb. Druck und 75 pCt. Nußeffect, womit die Cylinder wegen Stopfbüchsen-, Rollen- und Kettenreibung nur arbeiten werden, findet sich demnach der für den Triebcylinder erforderliche Quersdhnitt

= 212,5 Obrtentmtr. Bei der vorgenann

83.0,75 ten Anordnung war dieser Querschnitt um den für den Gegencylinder erforderlichen Querschnitt zu vergrößern.

Der Gegencylinder hat das verbrauchte Drudwaffer in die Rüdlaufchfternen zurückzubringen, welche ca. 7" höher liegen, außerdem den Reibungswiderstand in den Rücklauf&röhren und die Stopfs büchsenreibung des Iriebcylinder zu überwinden. Diese Widers stände können zu 3 Pfund pro Quadratcentimeter Kolbenfläche des Triebcylinders angenommen werden, und, beffen verinehrten Querschnitt vorläufig statt 212,5 zu 226 Qdrtentmtr. angenoms men, resultirt für den Gegenkolben ein Querschnitt

83.0,75 = 12,26 Qdrtentmtr., wofür 40mm Durchmesser oder 12,57 Quadrats centimeter angenommen find.

Dem Triebcylinder mußte deshalb ein Querschnitt von 212,5 + 12,57=235 Obrtentmtr. gegeben werden, wofür 1680m Durch meffer angenominen ist.

Zur Festfeßung des Durchmessers der Drehcylinder waren gegeben: die Ausladung des Auslegers = 70,774 und ber gewählte Durchmesser der Kettenscheibe = 7620", woraus bas Uebersegungsverhältniß von 1: 20,4 folgt. Dazu war zu ermitteln, wie viel Reibungswiderstand das zu drehende Gewicht des Auslegers mit der daran Hängenden Laft von 20 Ctr. verursachte, welcher Widerstand bei der Annahme von Reibungswiderstand unter Berückfichtigung der auftretenden Druckräfte zu 110,5 Pro. bei 2,4 Ge

fchwindigkeit am Auslegerende fich ergab. Die erforderliche Zugs fraft in der Drehfette war demnach 110,5.20,4 = 2256 Pfb., un, Da eine 2 face Ueberseßung stattfindet, refultirt bei der Ferneren Annahme von 80 pCt. Nußeffect für die Drehcylinder ein Querschnitt = = 67,9 Obrtentmtr., wofür 92** Rolbenburch

83.0,80 messer angenommen wurde.

Der Hub der Drehchlinder findet fich aus der Nothwendiga feit, daß der Krahnausleger nach jeder Seite 1+to, im Ganzen 14 Umdrehung muß machen fönnen, und da hierbei 2 fadye

0",76.3,14.1} Ueberseßung stattfindet:

= 1",435. b) Die 50 Centner-Rrahne. Die Krahne von 50 Otr. Iragkraft find mit 3 zusammen berbundenen Iriebcylindern und Iriebfetten construirt, einem mittleren für 20 Ctr. und zwei äußeren für je 15 Ctr. Tragkraft. Die Einrichtung ist so getroffen, Daß mit Benußung entsprechender Abstellvorrichtungen das Druck waffer entweder nach dem mittleren Cylinder allein oder auch nach den beiden äußeren Cylindern allein oder auch nach allen 3 Cylindern gleichzeitig gelangen kann, von welchen Abstellvorrichtungen nur zum Zwecke der Dekonomie im Druckwasserverbrauche Ges brauch zu machen ist, sobald der Krahn andauernd nicht für Lasten von 50 Ctr., sondern nur für geringere Lasten von resp. bis 20 oder 30 Ctr. Gewicht gebraucht werden solle.

Das Gegengewicht an der schweren Krahnkette mußte zu 34 Ctr. angenommen werden und es galt in Beachtung, daß die nicht gebrauchten Glieder dann unter dem Druce der Rüdlaufrohrleitung stets mitarbeiten, daß der Gegencylinder einen für alle 3 riebcylinder constanten Querschnitt haben mußte, welcher fich zu ca. 32 Qdrtentmtr. fand.

Aehnlich wie bei den 20 Centner - Krahnen bestimmten fich hier die Querschnitte und Durchmesser der 3 Iriebcylinder:

für den mittleren zu 246,44 Obrtentmtr, ober 178m Durchmesser, für die beiden kleineren zu je 170,32 Obrtentmtr. ober' 146

Durchmesser; den Gegenkolben wurde dabei 64mm Durchmesser gegeben.

Für die Drehcylinder ist der Kettenscheibe ein Durchmesser von 915mm gegeben, die Ueberfeßung demnach = 1:17, und fand fich der Durchmesser der Drehkolben bei 2 facher Uebersegung zu 121mm und ihr Hub zu 1",73.

(Schluß folgt.)

226. 22

Berichtigungen zu Band XI, Heft 1 bis 3.

Seite 8, Zeile 9 von unten lies: Deuß bei Cöln

statt: Halt bei Deuß. 20, 15 oben zu streichen. 22, 10 unten lies: Siller

ftatt: Stiller. $ 30, 5 Arber & Remm

ftatt: Rohrer. 33, 30 oben (1310)

statt: (1269).
98,
2
Rubiinit

statt: Rudziniet.
98,
3
Groetider

statt: Graetscher.
98,
6
Kattowiß

statt: Mönigshütte. 222, 2 unten 364

ftatt: 346.

Bedrudt bei A. W. Schade in Berlin, Stallschreiberftraße 47.

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Mit the il ung e n
aus den Sißungsprotokollen der Bezirks- und 3 w eigoereine.

Berliner Bezirksverein.

(Fortsegung von Band ix, Seite 497.) Sißung vom 21. October 1864. Vorstgender: Kr. Werner. Protokollführer: Hr. Kreßschmann. Unwesend 9 Mitglieder. Hr. Fleck machte Mittheilungen über einen eigenthümlichen

Dampfbagger, welcher vermittelst einer Schnecke in versandeten Strömen den Schiffen ein freies Fahrwasser bereiten soll

. Derselbe ist namentlich für solche Flüsse bestimmt, welche, wie z. B. der Oberstrom, in Folge von Triebsand kein gutes Fahrwasser haben. Der Bagger soll nun vor einer Reihe von Schiffen herfahren und denselben eine Fahrstraße öffnen, indem durch mehrere Schrauben der Sand zur Seite geschoben wird. Lange hält aber diese Wirkung nicht vor, da wegen des beweglidhen Flußbettes die nur schmale und flache Fahrrinne bald wieder zugespült wird, worauf der Bagger von Neuem zur Anwendung kommt. Der Erfinder dieses Schiffes wünschte, wie Hr. Fled mittheilte, zur Fortbewegung ein Paternosterwerk anzuwenden; dem konnte aber die Versammlung nicht gut beistimmen: Im Allgemeinen wurde den Patentschaufelrådern der Vorzug gegeben. Der Vorsigende gab eine Formel zur

Berechnung der Kolbengeschwindigkeit, welche die Form hat: c=aVh *) (c und h in gleicher Maß

= einheit genommen), und worin h den Hub der Maschine bezeichnet. Außerdem ist für stationäre Maschinen a=130, für Locomobilen = 200, für Walzwerkemaschinen und Locomotiven = 300 bis 400 zu feßen.

Sigung vom 4. November 1864. Borsigender: Ør. Werner. Protokollführer: Hr. Ziebarth. Unwesend 12 Mitglieder und 1 Gast.

Im Anschlusse an ein Referat des Vorsigenden über das Werk von Dr. Robert Sdmidt: ,, Die Locomobile"**) entspann fich eine Debatte

über den Kohlenverbrauch der Locomobilen, indem der Vorsigende einer Behauptung des angeführten Buches, daß Locomobilen mehr Brennmaterial verbrauchen, als stationäre Maschinen, entgegentrat.

Hr. Perels bertheidigte dagegen diese Behauptung: Es gebe überhaupt zwei Arten von Locomobilen: größere für Pumpenanlagen, welche nur selten von einem Orte zum anderen geschafft werden, dabei auch mehr und mehr außer Gebrauch kommen, und die jest gebräuchlichen, leicht transportablen Maschinen. Bei den Maschinen der ersten Gattung mache man die Feuerberührte Fläche nicht kleiner, als bei stationären Maschinen; bei den legteren mußte man jedoch, um nicht ein zu bedeutendes Reffelgewicht zu erhalten, die Feuerberührte Fläche pro Pferbestårke in wachsendem Verhältnisse mit der Stärke der Maschine berringern. Daher ents stehe bei ihnen ein stärkerer Brennmaterialverbrauch.

Hr. Beder suchte den Grund des größeren Brennmaterialaufwandes in dem leichten Verrußen der engen Siederohre, dann in der großen Abkühlungsfläche und in dem Umstande, daß der Dampf nicht gehörig auøgenugt werde. In der darauf folgenden allgemeinen Discussion wurden die verschiedenen Vortheile der Locomobilen in Bezug auf leichte Aufstellung, geringen erforderlichen Plaß u. s. w. von verschiedenen Seiten geltend gemacht; ihr Koblenverbrauch sei nicht höher anzuschlagen, als der von stehenden Maschinen, etwa 8 Pfo. Roble pro Stunde und Pferdes stärke. Bei Gelegenheit der Erwähnung einer Locomobile, welche nur 5 Pfd. Rohle verbraucht hatte, machte Hr. Perele auf engs lische Maschinen, namentlich Locomobilen aufmerksam, welche eigens für Preisgerichte mit besonders niedrigem Rohlenverbrauche gebaut werden, aber sonst in der Prari8 wenig brauchbar sind. Der niedrige Rohlenverbrauch wird durch eine sehr große Anzahl von Siederohren erzielt.

Sißung vom 18. November 1864.

Generalversammlung vom 2. December 1864. Anwesend 15 Mitglieder.

Innere Vereinsangelegenheiten.

Sißungen vom 16. December 1864, 6. januar und 20. Januar 1865.

Generalversammlung vom 3. Februar 1865. - Vorfißender: Br. Werner. Protokollführer: Hr. Beder. Anwesend 15 Mitglieder und 3 Gäfte.

Auf der Tage@ordnung ftand die Discusfion über einen von Hrn. Hoffmann gestellten Antrag, betreffend eine wirksamere

3

*) Diese Formel stimmt in ihrer Form überein mit der in „Der Ingenieurs Tasdenbudi" (7. Auflage, S. 459) gegebenen. Die oben mitgetheilten Werthe fiir a gelten demnach wohl fitr c in preuß. Fußen pro Minute und h in Fußen. (Für c in Dietern pro Secunde und h in Metern gehen die bezüglichen Werthe für o über in 1; 1,54; 2,309 u. 3,08.) *** Mitgetheilt Bd. IX, S. 83 d. 3.

D. Red. (2.)

Bertretung der Induftriellen auf den Industrieausstellungen, welcher bereits in den Berichte über die Hauptversammlung zu Breslau, Bd. IX, S. 631 und 641 d. 3. veröffentlicht ift. Nachdem Hr. Hoffmann seinen Antrag motivirt, wurde von mehreren Seiten vorgeschlagen, denselben einer Commission zur Vorberathung zu übergeben, wogegen andererseits, unter Bezugnahme auf die bes borstehende Ausstellung zu Stettin, eine Vorberathung im Plenum befürwortet wurde, um einer event. Commission die Arbeit zu erleichtern. Indem die Versammlung in die Discussion des Antrages eintrat, wurde von Hrn. Hoffmann als hauptsächlich wünschenswerth hingestellt, den Aussteller der Abhängigkcit von den Spediteuren und deren hohen Kostenliquidationen, wozu oft eine uns passende und unverständige Behandlung der ausgestellten Gegenstande komme, zu entziehen, während von anderer Seite, namentlich von Hrn. Perels und Raselowski entschieden in Abrebe gestellt wurde, daß eine Commission von Ingenieuren die Gülfeleistungen gewiegter Spediteure erfeßen könne; ebenso wenig sei eine folche Commiffton im Stande, den Aussteller gegen etwaige demselben ungünstige Anordnungen der Ausstellungscomité's zu vertreten.

3n Unterstüßung dieser Anficht wurde von Anderen geltend gemacht, daß eine solche Uebernahme von Speditionsgeschäften dem Vereine deutscher Ingenieure unangenehme pecuniäre Verpflichtungen auferlegen könne, und wurde deshalb vorgeschlagen, nur die fachgemäße Aufstellung und Anordnung der Gegenstände durch eine Commission von Ingenieuren besorgen zu lassen, welche fich wegen der Beförderung der Sachen mit einem oder mehreren Spediteuren in Verbindung zu regen habe. Von Hrn. Gutermilch wurde beantragt, zwar für sämmtliche Ausstellungen Commisstonen durch den Verein deutscher Ingenieure zu ernennen, denselben aber nur die Sammlung von Notizen und wissenschaftlichem Material behufs Veröffentlichung durch die Zeitschrift zu übertragen.

Nachdem ein Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung abge= lehnt war, wurde auf Antrag des Hrn. Hoffmann die Wahl einer Commiffion beschloffen, welche zu einer geordneteren Bes sprechung des Antrages die nöthigen Vorarbeiten machen sollte. Al& Mitglieder dieser Conmiffion wurden die KHrn. Hoffmann, 6. Gyzidi und Kafelowski gewählt.

Sigung vom 17. Februar und 3. März 1865.

Generalversammlung vom 17. März 1865. - Vorfißender: Ør. Werner. Protokollführer: Hr. Beder. Anwesend 12 Mitglieder.

Die Sigung wurde eingeleitet durch Berichterstattung des Hrn. v. Gyzidi über die Vorschläge der Commission zur Prüfung des Hoffmann'schen Antrages : Indem die Commission fich mit dem ersten Theile dieses Antrages, in welchem der Wunsd) ausgesprochen wird, der Verein deutscher Ingenieure inöge Schritte thun, um den bisherigen Uebelständen der Vertretung deutscher Induftrieller auf den Industrieausstellungen abzuhelfen, einverstanden erklärt, müsse ste zuerst die Auffassung eines Theiles der Redner in ber legten Generalversammlung als eine nicht in der Fassung des Antrages begründete erklären, nach welcher der Verein durch Annahme des Hoffmann'schen Antrages als solcher die Vertretung der Aussteller übernehmen und daburch auf eigene Gefahr und Verantwortlichkeit gewissermaßen ein Geschäft begründen werde. Vielmehr empfehle die Commission, die Thätigkeit der Vereines als solchen auf die folgenden Punkte zu beschränken:

1) Einen Verein von Ausstellern in's Leben zu rufen, der e8 unternehme, die Spedition, Aufstellung u. s. w. der Augstellungsgegenstände, sowie die Vertretung der Aussteller einer im Wesentlichen aus Technikern bestehenden Commifflon zu übergeben, welche von diesem Vereine zu befolden und mit Vollmacht zu vers feben ist, um dadurch die Vertretung der Aussteller durch Spedis teure zu vermeiden;

2) eine Anzahl passender Mitglieder für diese Commifflon zu wählen.

Dann werde das Interesse, welches der Verein an dem Unternehmen zu bethätigen hat, darin beftehen:

1) einem großen Uebelftande abzuhelfen, welcher bis jeßt einer gedeihlichen Einwirkung der Industrieausstellungen auf die Indus ftrie fich entgegengestellt hat und also mittelbar zur Förderung der Industrie beizutragen;

2) einer bedeutenden Anzahl seiner Mitglieder, welche Aussteller find, directe pecuniäre und geschäftliche Erleichterungen zu schaffen;

3) durch die von ihm gewählten Vertreter genaue Mittheilungen erhalten zu können.

In Betreff des zweiten Theile des Hoffmann'schen Ans trages, welcher sich auf die specielle Ausführung biefer durch den Verein deutscher Ingenieure übernommenen Vertretung bezieht, habe die Commisston verschiedene Modificationen zu beantragen und wolle die betreffenden Saße in folgender Weise formuliren:

1) Der Verein deutsder Ingenieure theilt durch mehrfache Anzeige allen Denen, welche eine Ausstellung beschicken wollen, mit, daß er die Bildung einer Commission aus feinen Mitgliedern veranlaßt habe, welche die Vertretung der Aussteller während der Ausstellung und alle damit zusammenhängenden Leistungen (Ausund Einpacken, Versendung, Aufstellung und Instandhaltung der ausgestellten Gegenstände zc.) fich zur Aufgabe gestellt habe. Alle Mitglieder des Vereines übernehmen die Verpflichtung, die In= dustriellen ihrer Befanntschaft auf diese Commiffion aufmerksam zu machen und, sofern fte den Erwartungen entspricht, zu ems pfehlen.

2) Die Commiffion wird vom Vorstande des Vereine mit Beihülfe der Zweigvereine gewählt; fte soll aus gewandten 3ngenieuren bestehen, welche womöglich schon eine Ausstellung mits gemacht haben und der fremden Sprache vollkommen mächtig fint. An ihre Spiße find einige Männer mit Vollmacht zu stellen, welche über die pünktliche Innehaltung der Instruction zu wachen haben. Ebenso soll womöglich ein artistisch gebildetes Mitglied in der Commission sein, welches für die decorative Aufstellung Sorge zu tragen hat, sowie auch ein oder mehrere Handlungscommis zu engagiren sein werden, speciell für die Speditionsgeschäfte, die Buchführung und Correspondenz, soweit die Kräfte der Mitglieder selbst hierzu nicht ausreichen.

3) Eine geringe Anzahl leitender Mitglieder der Commisfton bilbet ein Bureau in einem Industriecentralpunkte, z. B. in Berlin und übernimmt nach der unter 1) erwähnten Publication bie ganze Leitung der Angelegenheit, indem es den Ausstellern alle mögliche Auskunft ertheilt und überhaupt den Verein der Aussteller in's Leben zu rufen sucht, und mit den Regierungen der Aussteller, sowie mit den Ausstellungscomité's betreffe für die Ausstellung zu gewährender Erleichterungen u. 1. w. in Unterhandlung tritt.

4) Die ersten Unkoften des Unternehmens, wie Zeitungsannoncen u. s. w., sind womöglich aus einem Fond zu bestreiten, den eine Anzahl von Ausstellern zusammenbringt, welche vorher von dem Unternehmen unterrichtet find und ihre Betheiligung beabs fichtigen (am besten Mitglieder des Vereine deutscher Ingenieure). Eventuell find diese Rosten durch einen Vorschuß aus der Caffe des Vereines deutscher Ingenieure zu bestreiten. Der Vorschuß wird nach Bildung des Vereines der Aussteller an die Creditoren fofort zurückerstattet.

5) Die Commission liquibirt alle auflaufenden Kosten für jeden Aussteller besonders. Diäten und Honorare für die Mits glieder werden auf sämmtliche Aussteller repartirt, und um die Auslagen sofort bestreiten zu können, wird jeder Aussteller zur Leiftung eines entsprechenden Vorschusses verpflichtet. Durch Ver

ficherung wirb Garantie gegen Verluft oder Beschädigung der Augs stellung gegenftande geboten.

6) Es ist eine Summe zu erheben gleich derjenigen, welche erforderlich war, um das Unternehmen in's Leben zu rufen, um den Grundfond für die nächste Ausstellung zu bilden. Dieselbe ist für diesen Zweck bei der Caffe des Vereines deutscher Inges nieure oder bei einer deutschen Regierung zu deponiren zur Die position des Vereine für diesen Zwed.

7) Etwaige Ueberschüsse werden im Verhältnisse der von den Ausstellern bezahlten Rechnungen an diese bertheilt resp. ihnen gutgeschrieben, wenn der Verein der Aussteller fich nicht nur für eine beftimmte Ausstellung, sondern für die Dauer constituirt hat.

3m Anschlusse wurden von der Commission bie in dem Koffmann'iden Entwurfe unter Nr. 4 enthaltenen Aufstellungen für die Geschäftsführung der Commission empfohlen, und theilte der Berichterstatter noch mit, daß für die damale bevorstehende Ausstellung zu Stettin fich bereits ein Ausstellerverein gebildet habe, welcher ähnliche Zwecke, wie der von Hrn. Hoffmann beantragte, verfolge

In der darauf folgenden sehr lebhaften Debatte wurde gegenüber den Empfehlungen der Commission von einem Theile der Mitglieder eifrig für das Aufgeben der ganzen Angelegenheit gesprochen, weil der Verein Deutscher Ingenieure baburch mit einem Unternehmen in die Deffentlichkeit trete, dessen Erfolge ftch fo wenig voraussehen lassen, und dessen Scheitern dem Rufe des Vereines nur Nachtheil bringen könne, bann weil unangenehme Meinungaverschiedenheiten zwischen dem Ausstellervereine und der leitenden, ihm gleichsam aufgenöthigten Commission von Ingenieuren unvermeidlid sein würden, und endlich daß der durch die Natur des Vereines deutscher Ingenieure bedingte schleppende Ges schäftsgang desselben eine rechtzeitige und energische Ergreifung etwa in den Verhältnissen gebotener Aenderungen und Außnahmen nicht gut zulasse. Die Mehrzahl der Mitglieder neigte fich der Anfidyt zu, erst die Erfolge des vorher erwähnten Ausstellerbereines abzuwarten und danach mit Vorschlägen an den Hauptverein und die übrigen Bezirks- und Zweigvereine hervorzutreten.

Ein Antrag des Hrn. Gutermilch : Ueber den Antrag des Hrn. Baumeister Hoffmann und der Commisfion zur Lagegordnung überzugehen;

dagegen durch die Zeitschrift eine Veröffentlidung der vorstehenden Verhandlungen und Erörterungen als anregendes Motiv vorzunehmen und diese Veröffentlichung durch die bereits bestehende und vorläufig in Permanenz zu verbleibende Commission zu bewirfen, wurde in seinem ersten Theile angenommen, dagegen der zweite Theil desselben, sowie ein Zusaßantrag des Hrn. 6. Gyzidi: durch diese Veröffentlichung zu erklären, daß der Berliner Bezirkeverein eine Bildung solcher Ausstellungsvereine angeregt sehen möchte und für wünschenswerth erachte, abgelehnt, nachdem Hr. Ziebarth fich dafür ausgesprochen, die Veröffentlichung der Verhandlungen so lange aufzuschieben, biß mit den, von dem bereits gegründeten Ausstellervereine gewonnenen, Resultaten positive Vorschläge vorgelegt werden könnten. *)

Sigung vom 7. April 1865.

Generalversammlung vom 21. April 1865. – Vorfißender: Hr. Werner. Protokollführer: Ør. Ziebarth. Ana wesend 8 Mitglieder und 2 Gäste.

ES fand eine Discussion Statt über die von Prof. Dr. Grashof in seinem auf der Hauptversammlung zu Heidelberg gehaltenen Vortrage ausgesprochenen Principien für die Organisation

polytechnischer Sculen. Im Allgemeinen erklärte fich die Versammlung, wenn auch gegen eine ftarke Anzahl abweichender Meinungen, mit jenen Principien einverstanden. Da die Debatte in der betreffenden Sigung nicht zu Ende geführt werden konnte, so fand eine Fortseßung derselben Statt in der

Generalversammlung vom 5. Mai 1865. – Vorfißender: Ør. Werner. Protokollführer: Hr. Ziebarth. Anwesend 12 Mitglieder und 3 Gäste,

in welcher beschlossen wurde, da eine bestimmte Einigung der Anwesenden über verschiedene Punkte nicht eingetreten sei, dem Vertreter des Vereines auf der Commissionsversammlung zu Eisenach nur ein allgemeines Festhalten an den Ansichten der Majoritat, welche mit den in dem Grashof'schen Vortrage ausgesprochenen im Großen und Ganzen übereinstimmten, aufzutragen, und wurde nach mehrfachen Wahlgången der Vorsigende zum Vertreter auf der Eisenacher Conferenz gewählt.

Generalversammlung vom 18. August 1865.

Sigung vom 6. November 1865. - Vorstßender: Ør. Werner. Protokollführer: Hr. Beder. Anwesend 7 Mitglieder.

Hr. Gutermilch machte Mittheilungen über die Verschlüsse an Hinterladungsgeschüßen und erwähnte den

Bruch eines 72pfünders bei dem damit angestellten Probefeuern. Der Rechnung nach hätte das Geschüß an der Bruchstelle mit 25 Qdrtzll. (168 Qdrtentmtr.) ausreichenden Querschnitt gehabt, während es bei einem Querschnitte von 60 Qdrtzu. (405 Odrtentmtr.) auseinander ging, und suchte der Vortragende den Grund dafür in der nicht vollkommen homogenen Tertur des Materiales. Dagegen wurde von anderer Seite darauf hingewiesen, daß die zu geringe Abrundung der Ecken in der Durchbohrung die Veranlassung zu einem Riffe gegeben haben fönnte.

Hr. Beder erwähnte, daß die Kette eines für 20 Otr. conftruirten Differentialflaschenzuges mehrcremale ohne ersichtliche Einwirkung eine weit größere Belastung getragen habe, dann aber plößlich bei einer Last von nur 3 Str. an drei verschiedenen Stellen gebrochen sei, ein Beweis dafür, daß bei der größeren Belastung die Elasticität des Materiales überschritten worden sei.

Sigung vom 20. November 1865. Vorfißender: Fr. Werner. Protofouführer: Hr. Ziebarth. Anwesend 9 Mits glieder und 1 Gast. Der Vorsigende gab die Skizze von einem

Möhrenkefsel (Fieldkefsel), bei welchem in der Decke der Feuerbüchse unten geschlossene Röhren eingehängt sind, welche wiederum je ein etwa halb so weites unten und oben offenes Rohr umschließen. Bei der Erwärmung findet eine lebhafte Circulation des Wassers in dem inneren Rohre nach unten und in dem ringförmigen Raume nach oben Statt, welche zugleich ein Anseßen von Resselstein in hohem Grade verhindert. Es wurde jedod, bezweifelt, daß dergleichen Röhren bei liegenden Reffeln mit Bequemlichkeit angebracht werden könnten. Gelegentlid) einer Frage des Hrn. 6. Quißow, wie der

Prony'sche Baum auf ichnell gehenden Wellen anzulegen sei, erwähnte der Vorstbende eines Regulators von Schäffer & Budenberg, welcher derartig eingerichtet ist, daß mit dem Hebel des Zaumes ein Kolben verbunden sei, weldjer in einem Gefäße mit Wasser spielt *). Der Hebel bleibt auf diese Weise ziemlich in Rube, weil das Wasser nur ein langsames Aufund Niedergehen gestattet. Durch die Größe des Rolbens läßt fich die Regulirung beliebig weit treiben. Im Anschluffe daran

*) Ueber die ersten Erfolge des durch die Initiative des Vereines deutscher Ingenieure in Paris zur jevigen Ausstellung constituirten Commissionsbureaus sind wir in der Lage, weiter unten S. 333 einige erfreuliche Mittheilungen machen zu können.

D. Red. (L.)

*) Vergl. iber diesen Boyden'schen Moderateur BD. V, S. 181 und Taf. XVIII 0. 3.

D. Red. (2.)

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