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Berichtigungen und Aenderungen zum Verzeichniß der

Mitglieder. Bernau, Ingenieur in Sterferabe (1129). W. Haarmann, Ingenieur in Steele (1055). W. Korbach, Ingenieur in Sterkerade (678). W. H. 3. Stahl, Ingenieur der Gutehoffnungshütte in Sterkerade

(956). W Jul. Henning, Ingenieur der Maschinenfabrik und Eisengießerei

von 2. Studenholz in Wetter a. d. Ruhr (985). W. G. Studenholz, Maschinenfabrikbesiger in Wetter a. D. Ruhr

(331). W. E. Rud. Herzog, Ingenieur des F. Rrupp'schen Etablissements

Saynerhütte bei Coblenz (632). L. Bartning, Ingenieur der Maschinenfabrik von C. Rörner

in Görliß (1158). Dscar Wunder, Ingenieur der Weserhütte in Rehme bei Min

den (1095). L. Sdnadenburg, Ingenieur in Schwes bei Jablonowo (West

preußen) (352). Otto Herm. Müller, technischer Director der ersten ungarischen

Maschinenfabrike - Actiengesellschaft in Pest (562). H. Raupp, Director des Gaswerkes in Mainz (319). P. S. W. R. Schürmann, Civil- Ingenieur in Elberfeld (382). G. Ringel z. 3. in Belgien (778). Ihelen, Ingenieur in Moregnet bei Aachen (1141). Sh. Bracegirdle, Maschinenfabricant in Brünn (1162). 6. Neyse, Civil Ingenieur in Offenburg (993). Clemens Vetter, Betriebs-Ingenieur der Königl. Geschüßgießerei

in Spanbau (630). B. Alfred Hausding, Ingenieur der Eisengießerei und Maschinen

fabrik von 6. Schiebt in Görliş (138). Hubert Nacht & heim, Gas-Ingenieur in Cöln (1070). C. Peter Stühlen, Ingenieur und Befißer der Eisengießerei von

Caspar Robber in Deuß bei Cöln (89). C.

Dem Vereine find ferner beigetreten die Herren: Rud. Rolfter, Lehrer der technischen Schule in Helftingfors (Finn

land) (1292). Caro, Chemiker in Berlin (11). Henry Regnier, Maschinenfabricant in Fulnek (Mähren) (1306). Wilh. Sulze, Ingenieur der isengießerei von Staebe & Co.

in Zeiß (1307). Th. Herm. Reinmann, Ingenieur der Maschinenfabrik von Edert

in Berlin (1308). Carl Diepsch, Fabrikbefißer in St. Johann-Saarbrücken

(1320). Georg Hedel, Fabrikbefißer in St. Johann-Saarbrücken (1321).

P.S.
Carl Roechling, Hütten befizer in Saarbrücken (1309).
Julius Sprenger, Maschinensteiger auf Grube Dechen bei

Neunkirchen (1325).
Hagen, Ingenieur der Cölnischen Actien-Maschinenbau-

Gesellschaft in Bayenthal bei Cöln (1312).
Kaiser, Ingenieur der Cölnischen Actien-Maschinenbau-

Gefellschaft in Bayenthal bei Cöln (1314). Aler. Nachtsheim, Ingenieur der Cölnischen Actien-Ma- C.

schinenbaugesellschaft in Bayenthal bei Cöln (1311). Schlee, Ingenieur der Cölnischen Actien-Maschinenbau

Gesellschaft in Bayenthal bei Cöln (1313).
C. H. Mühlmeyer, Gas- Ingenieur in Cöln (1328).
Carl Schroeder, Fabricant in Neustadt-Magdeburg (1316).
Giesser, Königl. Baumeister in Magdeburg (1317).

M.
Rubeloff, Ingenieur in Magdeburg (1318).
Wegener, Ingenieur in Magdeburg (1319).
Rudolph Rato, Ingenieur der Maschinenfabrik von R. Harts

mann in Chemnik (1322). Ch. Dilla, Königl. Hütteninspector in Königshütte (1325). Wilhelm Hegenscheidt, Bestper einer Drahts, Retten- und

O.S. Nägelfabrik in Gleimig (1326). Sdubert, Gas- Ingenieur in Königshütte (1327). Baron bon Tiefenhausen, Kaiserlich rufftscher Ingenieur-Ges

neral; Major; Ercellenz zu St. Petersburg (1324).

.

Herr Goltstein, General - Director der Maschinenbauanstalt zu Bayenthal bei Cöln und Mitglied des Cölner Bezirksvereines, sowie

Herr Guft. Schulße, Inspector der Mineralöl- und Paraffinfabrik Andreashütte in Edderiß bei Göthen und Mitglied des fächftsch-anhaltinischen Bezirksvereines, find dem Vereine durch den Tod entrissen worden.

Die Vorftände der Bezirks- und Zweigvereine bestehen für das Jahr 1867 aus folgenden Herren (ftehe das Ver zeichniß der Mitglieder Seite 1):

1. Sachener Bezirksverein. Vorstbender: Hr. F. Baur (118); Stellvertreter: Hr. E. Landsberg (150).

Schriftführer: Hr. $. Röhl (685);

Stellvertreter: Sr. Röhl (954). Rechner: Kr. Fr. &uler (1);

Stellvertreter: Hr. Dr. Rönig (675).

Schriftführer: ør. E. Dittmar (119);

Stellvertreter: Ør. Püßer (4).
Cassirer: Þr. Dsterkamp (125);
Stellvertreter : Hr. L. Honigmann (489).

2. Berliner Bezirtsberein.
Vorfißender: Hr. &. Veder (34).
Schriftführer: Hr. Lezius (19).
Cassenführer: Hr. R. Ziebarth (204).

Stellvertreter : HHrn. Pütsch (909) und Endenthum (312).

3. Breslauer Bezirksverein. Vorsigender: Hr. H. Minssen (658);

Stellvertreter: Hr. J. Nippert (897). Schriftführer: Hr. M. Julius (655);

Stellvertreter: Hr. 6. Jaeschke (653). Cafftrer: Kr. 3. Aders (614);

Stellvertreter : Hr. R. Meine de jun. (947).

11. Sächfifch-anhaltinischer Bezirksverein. Vorftßenber: Hr Dr. Frank (108).

Schriftführer: Ør. Winkler (498). Cafftrer: Hr. Rieneder (534).

12. Stettiner Bezirksverein. Vorfißender: Ýr, von loeben (59);

Stellvertreter: Hr. Gollnow (78). Cafftrer: Ør. Brennhausen (92).

13. Thüringer Bezirksverein. Vorstbender: Ør. Jacobi (243). Schriftführer: Hr. Rahlenberg (723). Beisiger: Hrn. Angermann (96), Böhmer (550) und Fubft (402).

14. Weftphälischer Bezirksverein.
Ehrenpräsident: Hr. Fr. Hardort (756).
Borftßenber: Kr. Gerin. Schrader (537).
Rendant: Kr. Stambke (784).
Schriftführer: Kr. Schnelle (486).
Beiftzer: Hrn. V. Daelen (423) und Holz (388).

4. Verein zu Chemniß. Borsigenber: Hr. G. Behrend (1159). Cafftrer: Ør. R. Lindner (1174). Vorstandsmitglieder: HHrn. G. Müller (1177), &. Stels.

mann (1183) und W. Unger (1184).

5. Cölner Bezirksverein. Vorftgender: Hr. Dr. $. Grüneberg (364);

Stellvertreter: hr. 6. L. Moll (373). Schriftführer: Hr. H. König (426);

Stellvertreter: Hr. C. Rury (547). Cafftrer: Hr. W. 4. Peph $ (375).

15. Zweigverein. Erster Ehrenprästdent: Hr. L. Hoesch (466). Zweiter Ehrenpräftdent und Vorsigender des Vorstandes: Hr. R.

Daelen (281). Cafstrer: Hr. Krieger (597). Schriftführer: Hr. Ed. Elbers (455). Vorstandsmitglieder: Hørn. Hambloch (464), Rub. Pönogen

(479), 3. inaubt (200), 6. Schnelle (486), C. Petersen (478), 6. Winger (131), Beitter (446), R. Peters (3), 3. Rocher (473) und Ab. Rreus (474).

6. Bezirksverein an der Lenne. Vorftpender: Ør. L. Hardt (1048);

Stellvertreter: Hr. Carl Kugel (1020). Schriftführer: Ør. H. Thomée (431);

Stellvertreter: Hr. Guft. Vehling (852). Rechnungsführer: Ør. Wilh. Peipers (286). Vorstandsmitglieder: HHrn. G. Gregor (228) und C. F. Jhles feld (289)

7. Ragdeburger Bezirksverein. Vorfißender: Fr. Fölsche (615);

Stellvertreter: Hr. Baumann (94). Schriftführer: Hr. Donath (606);

Stellvertreter: Hr. Wolf (524).

8. Niederrheinischer Bezirksverein. Vorfißender: Hr. D. Windscheid (82);

Stellvertreter: Hr. Jul. Brügelmann (206). Schriftführer: Hr. Dr. Stammer (341);

Stellvertreter: Ør. M. S dwarz (20). Rendant: Hr. C. Diese (86);

Stellvertreter: pr. 3. W. Rampff (211).

Mittheilung der Direction. Den Herren Vereinsmitgliedern, welche keinem Specialvereine angehören, beehre ich mich hierdurch das nachstehende, an unsere Bezirkøvereine und den Zweigverein für Eisenhüttenwesen gericha tete gleichlautende Schreiben mit dem Bemerken zur Kenntniß zu bringen, daß gutachtliche Aeußerungen über die darin angeregten Fragen auch ihrerseits gern werden entgegen genommen werden. Carlsruhe, den 18. Februar 1867.

Der zeitige Director:

8. Grashof. In Erwägung der großen Verschiedenartigkeit, welche zur Zeit in Betreff der Messung und Numerirung von Drähten ftatts findet, und der Unsicherheit, welche dadurch der Fabrication und dem Handel vielfach erwachft, bezeichnet der Bezirksverein an der Lenne“ die gesebliche Feststellung einer allgemein gültigen Lehre und eineg übereinstimmenden Numerirungssystemes für Draht, Blech und verwandte Artikel als ein lebhaft gefühlte Bedürfniß, und mit Rücksicht auf die vielfache Verwendung dieser Fabricate in allen Zweigen der Technik hält er die Förderung eines geregelten Zustandes in dieser Beziehung für eine des Vereines in hohein Grade würdige gemeinsame Arbeit. Im Namen des Vorstandes, welcher den Vorschlag des Bezirkavereines an der Lenne mit Freuben begrüßt, beehre ich inich hierdurch, die Bezirksvereine und den Zweigverein für Eisenhüttenwesen zu gutachtlichen Neußerungen über biese Angelegenheit aufzufordern mit der Bitte, diese Gut

9. Dberschleffscher Bezirksverein. Borsigender: Hr. E. Rad (120);

Stellvertreter: Hr. Ulrid (999). Schriftführer: Kr. Sammer (153);

Stellvertreter: Ør. Reichel (391). Rendant: Hr. W. Fißner (393);

Stellvertreter: Hr. Lümmler (588).

10. Pfalz Saarbrüder Bezirksverein. Vorsigender: ør. Dr. Bote (316);

Stellvertreter: Hr. Schaeffer (57).

achten gefälligft bis zum 15. Mai d. 3. an mich einschicken zu wollen, damit noch zeitig ein zusammenfassender Bericht darüber für die diesjährige Hauptversammlung ausgearbeitet werden könne. Einen schäßbaren Anhaltspunkt für die Beurtheilung gewähren die Auffäße von Hrn. H. Thomée im vorigen Bande (Heft 8 bis 11) und Hrn. R. Peters im diesjährigen Bande unserer Zeitschrift. —

Gleichzeitig benuße ich diese Gelegenheit, eine andere Frage in Erinnerung zu bringen, welche schon durch den Bericht über die Breslauer Hauptversammlung (Jahrgang 1865, Heft 11 und 12 dieser Zeitschrift) den Bezirksvereinen und dem Zweigvereine für Eisenhüttenwesen zur Berathung und Berichterstattung vorgelegt wurde. Sie betrifft die Stellung der Civil-Ingenieure in der Privatindustrie und war in die folgenden Specialfragen zerlegt worden:

1) Durch welche Mittel kann der deutsche Civil-Ingenieur

zu der Anerkennung gelangen, welche beispielsweise der

englische Ingenieur in England findet? 2) Rann der Verein deutscher Ingenieure etwas zur Hebung

der Stellung der Civil- Ingenieure thun? 3) Welche geschäftliche Normen sind in allgemein gewerb

lichem Interesse dem Civil- Ingenieur zu empfehlen? Gutachtliche Aeußerungen über diese Fragen wollen gefälligst an Ørn. Profeffor Werner in Berlin als Berichterstatter und zwar gleichfalls bis zum 15. Mai d. J. eingesendet werden. Carlsruhe, den 18. Februar 1867.

Der zeitige Director des Vereines.

Mittheilung der Direction.
Indem ich das nachstehende Anschreiben:

An den geehrten Verein Deutsder Ingenicure. Durch die Verlagshandlung von 3. Lindauer (Schoepping) in München erlaube ich mir ein Eremplar meiner soeben die Presse verlassenden deutschen Bearbeitung der Humphrey8-Abbot'schen Iheorie der Bewegung des Wasiers dem sehr geehrten Vereine zur Disposition zu stellen.

Mehr denn 50 Jahre lang und bis auf die neueste Zeit waren die Ansichten der Hydrotekten über die Zu- und Abnahme der Geschwindigkeit unter dem Wasserspiegel höchst unbestimmt und ftch widersprechend; zur Berechnung der mittleren Geschwindigkeit bediente man fich in Deutschland der bekannten Gytelwein'schen Formel, welche weder von richtigen Voraussegungen ausging, indem fte die Form der Geschwindigkeitscurve unter Wasser bernachläffigte, noch in ihren Resultaten fich verläfftg zeigte, deren conftant sein sollender Coefficient vielmehr die größten Verschiedenheiten zeigte, und deshalb auch schon lange als höchst verdächtig galt, obwohl man nicht einmal im Stande war, die Größe und Richtung des Fehlers der Formel zu bezeichnen. Gar manche auf diese höhft zweifelhafte Formel baftrte hydrotechnische Anlagen, wie Wasserleitungen, Triebwerke mit Wasserkräften, Ent- und Bea wässerungen haben daher ihren mangelhaften Erfolg größtentheils, wo nicht ganz, der Unverlässigkeit dieser Formel zu verdanken.

Diesen fich widersprechenden unflaren Anfichten über die Geschwindigkeitsvertheilung unter Waffer wird mit der Ihnen hier vorliegenden neuen Theorie der parabolischen Bewegung des Wasser mit Einem Male ein Ende gemacht. Auch die bioherige Unftcherheit in der Berechnung der mittleren Geschwindiga keit ist nunmehr ein glücklich überwundener Standpunkt. Mit der von den amerikanischen Ingenieur - Officieren Humphreys und Abbot aufgestellten neuen Geschwindigkeitsformel, welche

ebenso gut auf den coloffalen Mifftffippi, wie auf den kleinsten Wiesengraben paßt, können nunmehr alle hybrotechnischen Anlagen mit der größten Sicherheit des Erfolge projectirt und aus: geführt werden.

Mit dieser neuen Theorie hat unbedingt eine neue Epoche in der Hybrotechnik begonnen, von der nur zu wünschen ist, daß ste auch von einer entsprechenden größeren Shätigkeit der Sybrotekten auf dem Gebiete der Hybrometrie und bes literarischen Austausches der gemachten Erfahrungen begleitet sein möge.

Obwohl die Verlässtgkeit der neuen Theorie in dem Ihnen vorliegenden Werke hinreichend nachgewiesen ist, wird dieselbe doch, wie ich an verschiedenen Stellen nachgewiesen habe, in gar mancher Beziehung noch einer wiederholten Bestätigung bedürfen oder einer Modification und Erweiterung fähig sein. Außerdem bieten die zahlreichen Tabellen der Querprofil- und Geschwindigkeit&messungen am Miffiffitppi eine faft unerschöpfliche Fundgrube neuer Beziehungen und neuer Gefeße des Flußlaufes, sowie auch noch eine Menge höchft wichtiger hierher gehöriger Probleme zu lösen find, welche ich in dem Buche angedeutet habe, deren Lösung nur mit vereinten Kräften möglich sein wird. Nachdem in Folge einer leider 50jährigen Unthätigkeit auf dem wissenschaftlichen Gebiete der øydrotechnik der bielgepriesenen deutschen Wissenschaft und Gründlichkeit durch die Energie und Ausdauer der Amerikaner auf diese Art auch in der Hydrotechnik der Rang abgelaufen wurde, darf ich wohl an das wissenschaftliche Ehrgefühl der deutschen Hydrotekten appelliren und lade daher die Herren Fachgenossen bringend ein, fich diesen neuesten Standpunkt vor Allem zu eigen zu machen, und von da auê auf der neu vorgezeichneten, in engere Grenzen gezogenen, daber dankbareren Richtung hydrometrischer Arbeiten thatig zu sein, um wenigstens in der Constatirung, Modification oder Erweiterung der neuen Theorie und in consequenter Bearbeitung der noch übrigen Probleme der Hydrotechnik bie erlittene wissenschaftliche Scarte auszuweßen.

Im Interesse der gesammten Hydrotechnik richte ich daher an den geehrten Verein die ergebenste Bitte, gefälligst eine Comin ission zur Prüfung dieser meiner Arbeit niederzusegen und das Ergebniß feiner Zeit in der Vereinszeitschrift vers öffentlichen zu wollen. An die einzelnen Herren Fadigenossen des Vereines aber stelle ich auch hier die an berschiedenen Stellen des Buches ausgesprochene Bitte, von nun an recht viele hydrometrische Arbeiten im Sinne und Geist der neuen Theorie anstellen und diese Arbeiten wegen ihrer hohen Gemeinnüßigkeit durch den Druck veröffentlichen zu wollen.

Allenfallfige Zuschriften in dieser Beziehung werde ich, gleich viel ob fte die neue Theorie bestätigen oder nicht, mit Freuden begrüßen und zu Aufschlüssen, Austauschung der Erfahrung 2c. mit Vergnügen bereit sein. – Auf Verlangen steht auch ein Eremplar des englischen Driginales zur Verfügung. Mit der Versicherung vollkommenster Hochachtung

ergebenster

Grebenau, K. 6. Baubeamter. Germersheiin, den 28. November 1866", nachdem es unter den Mitgliedern des Vorstandes circulirt hat, vorläufig hiermit zu allgemeiner Kenntniß bringe, behalte ich mir im Einverständnisse mit dem Vorstande vor, nach inzwischen ges nommener näherer Einftcht in das umfangreiche Werk darüber in der nächsten Hauptversammlung zu berichten und insbesondere den Antrag, die Niederseßung einer Prüfungscommission betreffend, zur Beschlußfassung durch die Versammlung vorzulegen.

F. Gra8 bof.

Verzeichniß der Bibliothek des Bereines deutscher Ingenieure.

1. Annales des Mines. Jahrgang 1863 bis 1866. 2. Annales du Conservatoire impérial des Arts et Métiers.

Heft 15 (1864) bis 20 (1865). 3. The Artizan. Jahrgang 1863 bis 1866. 4. Annales du Génie civil. Jahrgang 1866. 5. Bulletin de la Société de l'industrie minérale. Jahrgang

1863 bis 1866. 6. Der Berggeist. Jahrgang 1862 bis 1866.

Bulletin de la Société industrielle de Mulhouse. Jahr

gang 1864 bis 1866. 8. Chemisches Centralblatt. Jahrgang 1862 bis 1865. 9. Polytechnisches Centralblatt. Jahrgang 1863 bis 1866. 10. Der Civilingenieur. Jahrgang 1862 bis 1866. 11. The Engineer. Jahrgang 1866. 12. Bulletin de la Société d'encouragement pour l'industrie

nationale. Jahrgang 1866. 13. Le Génie industriel. Jahrgang 1864 bis 1866. 14. Gewerbeblatt aus Württemberg. Jahrgang 1863 bis 1866. 15. Hamburger Gewerbeblatt. Jahrgang 1866. 16. Uustrirte Deutsche Gewerbezeitung. Jahrgang 1863 bis 1866. 17. Jern Kontorets Annaler. Jahrgang 1866. 18. Deutsche Industriezeitung. Jahrgang 1864 bis 1866. 19. Newton's London Journal. Jahrgang 1864 bis 1866. 20. Polytechnisches Journal. Jahrgang 1858 bis 1866. 21. The practical mechanic's Journal. Jahrgang 1864 bis

1866. 22. Scientific American. Jahrgang 1864 bis 1866. 23. Mittheilungen des Gewerbe-Vereines für das Königreich Han

nover. Jahrgang 1863 bis 1866. 24. Monatsblatt des Gewerbe-Vereines für Hannover. Jahrgang

1863 und 1864. 25. Journal für praktische Chemie. Jahrgang 1866. 26. Mittheilungen des Architekten- und Ingenieur-Vereines für

Böhmen. Jahrgang 1866. 27. Monatsschrift des Gewerbe-Vereins zu Cöln. Jahrgang 1864. 28. Drgan für die Fortschritte des Eisenbahnwesens. Jahrgang

1863 bis 1866. 29. Polytechnische Bibliothek. Jahrgang 1866. 30. Portefeuille économique des machines de l'Outillage et

du Matériel. Jahrgang 1866. 31. Publication industrielle des Machines, Outils et Appa

reils. Tome 16. 32. Patent Office Report (United States). Jahrgang 1860 bis

1863. 33. Smithsonian Report. Jahrgang 1856 bis 1863. 34. Revue universelle des Mines, de la Métallurgie etc. Jahr

gang 1863 bis 1866. 35. Skizzenbuch für den Ingenieur und Maschinenbauer. Jahr

gang 1863 bis 1866. 36. Wochenschrift des schlestschen Vereins für Berg- und Hütten

39. Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbe

fleißes in Preußen. Jahrgang 1863 bis 1866. 40. Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architektens

Vereins. Jahrgang 1863 bis 1866. 41. Seitschrift für Bergs, Hütten- und Salinenwesen im preu

Bischen Staate. Jahrgang 1862 bis 1866. 42. Die baulichen Anlagen auf den Berg-, Hütten- und Salinen

werken in Preußen. Jahrgang 1863 und 1864. 43. Zeitschrift für die deutsch-österreichische Eisen- und Stahl

industrie. Jahrgang 1866. 44. Polyteknisk Tidsskrift. Jahrgang 1866. 45. Schweizerische polytechnische Zeitschrift. Jahrgang 1863 bis

1866. 46. Allgemeine berg- und Hüttenmännische Zeitung. Jahrgang

1863. 47. Berg- und Hüttenmännische Zeitung. Jahrgang 1860 bis

1866. 48. Zeitung des Vereines deutscher Eisenbahnverwaltungen. Jahr

gang 1862 bis 1866. 49. Zeitung für Zuderfabricanten. Jahrgang 1863. 50. Jos. Kennedy, Preliminary Report on the Eighth Census

1860. Washington, 1862. 51. Die Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Mainz nebst Detail

zeichnungen. Mainz, 1863. 52. Deutsche Jahrbücher. 1863, Septemberheft. 1864, Januar

heft. 53. Results of Metereological Observations. Vol. II. Part. 1.

Washington, 1864. 54. Statistics of the foreign and domestic commerce of the

United States. Washington, 1864. 55. Twentieth annual Report of the Board of trustees of the

public Schools of the city of Washington. Washington,

1865. 56. B. Egleston. Catalogue of Minerals. Washington, 1863. 57. Annual Report of the Board of Regents of the Smith

sonian Institute. Washington, 1865. 58. Ancient Mining of the Shores of Lake Superior. Washing

ton, 1863. 59. Bericht des Gewerbe-Vereines zu Görliß. 1865 bis 1866. 60. C. M. Guldberg, Uddrag af Forelæsninger over Me

kanik. Christiania, 1864. 61. C. M. Guldberg og A. J. Petersson, Regler for Ma

skindeles Konstruktion. Christiania, 1866. 62. C. M. Guldberg, Kortfattet Lærebog i analitisk Plan

geometrie. Christiania, 1863. 63. Guldberg, Om Vandets permanente ujævne Bevægelse. 64. Guldberg, Notitser til den empiriske Balistik. 65. Vierteljahrsschrift des volkswirthschaftlichen Vereins für Nürn

berg 2c. 1866. 1 bis 3. 66. Bericht des Gewerbevereins für Nürnberg. 1865. 67. Rapport om en Reise gjennem Schweiz af H. Krag.

1866. 68. Sammlung von Zeichnungen für die Hütte. Jahrgang 1854,

1862 bis 1865.

wesen. Jahrgang 1859 bis 1861. 37. Wochenschrift des niederösterreichischen Gewerbevereins. Jahr:

gang 1866.

38. Zeitschrift des Architekten- und Ingenieur-Vereine für Han

nober. Jahrgang 1863 bis 1866.

Abhandlungen.

Ein Beitrag zur Frage: „Ueber die Organisation der deutschen Mittelschulen als Vorbereitungsanstalten der

polytechnischen Schulen.“

(Schluß von Seite 187.)

Die Provinzial-Gewerbeschulen können, wie bereits oben gezeigt wurde, in ihrer gegenwärtigen Einrichtung ebenfalls keinen Anspruch darauf machen, als die den Principien der Organisation polytechnischer Schulen entspredjenden Vorbereitungsanstalten erachtet zu werden. Ihnen aber die Fähigfeit abzusprechen, fie durch Umgestaltung ihres Lehrplanes und Erweiterung ihres Organismus zur Vorbereitung für das Polytedinicum nugbar zu machen, würde eine ebenso ingerechte Unterschäßung und Mißachtung ihrer Leistungen und ihrer Verdienste um die preußische Industrie fein, wie es als eine durch thatsächliche Erfolge noch nicht berechtigte Weberhebung bezeichnet werden muß, wenn der Realschule allein der Charafter einer zur Vorbildung höherer Techniker geeigneten Vorbildungsanstalt zugesprochen wird. Die Verknüpfung der Vorbildung für polytechnische Schulen mit nur einer Art von Mittelschulen ist eine Beschränkung, welche dem nationalen Streben nach technischer Entwidelung nicht entspricht. Industrie und Technik find Schwestern der freien Künste, welche ebenso wenig unter Innungszwang, wie unter dem Drude engherziger Sdyulregulative gedeihen.

In der leichten Zugänglidykeit der Gewerbeschule für Zöglinge aller Anstalten der erwachsenen Jugend, so verschieden auch ihre Vorbildung sei, wenn ste nur einem bestimmten Umfange positiven Wissens und einem ausreichenden Grade geistiger Reife entspricht, liegt eine der wesentlichsten Anforderungen an derartige Anstalten. Der init dieser Art ihrer Recrutirung unvermeidlich verbundenen Verschiedenheit geistiger Reife und wissenschaftlicher Bildung ihrer Aspiranten fann Rechnung ges tragen werden durch eine mehrclassige Erweiterung abwärts, wodurch eine den Bildungsgrad des Einzelnen berücksichtigende systematische Einreibung ermöglicht wird. Durch Aufnahme von Geschichte, Geographie, Deutsch, Französisch und Englisch in den Lehrplan muß eine genügende allgemeine Bildung garantirt werden. Die Anzahl der Classen und das geringste Lebensalter der Aufzunehmenden bedingen sich gegenseitig. Es sind mit Bezug hierauf die beiden Fälle möglich: Die Aufnahme erfolgt erst nach dem 14. Lebensjahre, oder sie ist schon in einem jugendlicheren Alter zulässig. Sich für die eine oder andere beider Einrichtungen zu entscheiden, ist ohne Berücksichtigung mancher Verhältnisse, welche nicht überall dieselben sind, nicht wohl thunlich. Hauptsächlid sprechen hierbei die Verbindlichkeiten mit, welche der Staat den Communen auferlegt, welche sich zur Errichtung einer Gewerbeschule verstehen. Bisher hatten dieselben in vielen Fällen eine nicht unbeträchtliche Zubuße zu dem bei geringer Frequenz der Schule durch das Schulgeld nicht zu deckenden Etat von Seiten der Communen zur Folge, was namentlich dann die

Unzufriedenheit städtischer Behörden erregen mußte, wenn die Zahl der der Commune selber angehörenden Schüler gering oder vielleicht gar Null war. Die Opfer wurden dann dem eigenen und fremden Kreisen, ja Einwohnern anderer Provinzen und sogar Ausländern gebracht. Die hieraus entstandene Verstimmung und Abneigung mancher Communen gegen die Pros vinzial-Gewerbeschulen sind selbstverständlich, und ebenso erklärlich ist der Widerstand, welchen unter solchen Umständen an mehreren Orten die städtischen Behörden der Errichtung einer Vorbereitungsclasse entgegenseßten. Bei einer derartigen Sachlage mußten natürlich die sociale Stellung und namentlich die Gehaltsverhältnisse der Gewerbeschullehrer empfindlich leiden, und durch das ungünstige Urtheil und vorgefaßte Meinungen, welche sich allmålig im Publicum über diese Anstalten bildeten, und die zuweilen geflissentlich hervorgerufen wurden, mußte, troß gewissenhaftester Pflichterfüllung ihrer Beamten, die ges deibliche Entwickelung vieler dieser Anstalten behindert werden.

Eine erfolgreiche Reorganisation der Gewerbeschulen ist aus denselben Gründen voraussichtlich ein Ding der Unmöglichkeit, so lange die erwähnten Verhältnisse unverändert bleiben. Es wäre für die Gewerbeschulen überhaupt besser, wenn dieselben nur Staatsanstalten wären. Soll aber mit Zugrundelegung ihrer gegenwärtigen Verwaltungszustände dennoch eine Reors ganisation versucht werden, so ist als vornehmste Bedingung Festzuhalten, daß man die Communen nicht von Neuein im Verhältnisse der Erweiterung der Anstalten pecuniär belastet, fondern vielmehr ihr Interesse besonders wahrnimmt, indem man durd; die Reorganisation der Gewerbeschulen den commus nalen Schulbedürfnissen möglichst entgegenkommt. Nur wenige Communen dürften in der glücklichen Lage sein, eine nach den oben entwidelten Principien organistrte vielclaffige Gewerbes schule einzurichten, zumal wenn erst vor nicht langer Zeit die Errichtung einer Realschule I. Ordnung am Orte stattgefunden lat. Wohl aber würde beiderseitigen Zweden entsprochen werden, wenn eine Verbindung der Gewerbeschulen mit schon bestehenden, sich dazu eignenden Communalschulen stattfände. Faffen wir zu diesem Zwede die Bürgerschule in's Auge, so würde die Verbindung der Gewerbeschule mit ihr eine zweifache sein könnet, entweder eine Fortsegung der Bürgerschule in die unteren Classen der erweiterten Gewerbeschule oder eine vollständige Incorporation beider zu einer vielclassigen Gewerbeschule. Bei der ersteren Art der Verbindung beider Anstalten würde einerseits das communale Interesse dadurch wahrgenommen werden, daß bei dem allgemein gefühsten Bes dürfnisse der Fortführung des Unterrichtes der Bürgerschulen über die Confirmation hinaus bis zum 15. resp. 16. Lebenss jahre die unteren Classen der Gewerbeschule die höheren Classen

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