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§ T – c. f. Corner HSG Die Coksofenanlage am BerglustScl Hänichener Steinkohlenwerke bei

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aus den Sitzungsprotoko [sen der Bezirk S - un d 3 W eig 0 e r ein e.

Magdeburger Bezirksverein. (Fortsetzung von Seite 101.)

Versammlung vom 7. Januar 1865. – Vorsitzender: Hr. Hänel. Protokollführer: Hr. Donath. Nach Erledigung der Vereinsangelegenheiten berichtete der Vorsitzende über einen damals im Aders'schen Kupferwalzwerke in der Neustadt stattgehabten Bruch eines Schwungrades

von 13 Fuß (4“,237) Durchmesser und 113 Ctr. Schwere bei einer Geschwindigkeit von 120 Umdrehungen pro Minute, welches von der gräflich Stolberg'schen Maschinenfabrik geliefert und auf 4fache Sicherheit berechnet war, und die in Folge des Bruches entstandenen Zerstörungen. Das Schwungrad saß auf der Vorgelegewelle an einem Röhrenzuge, betrieben durch eine 25pferdestarke Maschine. Es hatte plötzlich eine so hohe Geschwindigkeit angenommen, so daß die Widerstandsfähigkeit anscheinend in hohem Grade überschrittten gewesen ist. Hr. Gärtner berichtete darauf von den Brüchen der in seinem Walzwerke angewendeten BrechFig. 1 wellen aus Gußeisen, welche stets in ganz gleicher Weise nach beistehender Fig. 1 schräg durchbrechen, wofür die richtige Erklärung mangele. –

Hr. Baumann theilte zuletzt das Resultat der durch Anbringung eines Druckregulators von Elster in Berlin in seiner Fabrik erzielten Gasersparniß pro Monat December 1864 dahin mit, daß während früher im December 1863 noch 144,000 Cubikfuß (4450 Cbkmtr.), jetzt nur 88,000 Cubikfuß (2720 Cbkmtr.) bei derselben Anzahl und genügender Lichtstärke der Flammen consumirt wurden.

Versammlung vom 30. Januar 1865. – Vorsitzender: Hr. Hänel. Protokollführer: Hr. Donath.

Hr. Schäffer begann die Reihe der Mittheilungen durch Vorzeigung und Erläuterung einer neuen Meßtisch verstellung, welche bereits Bd. X, S. 723 d. Z. ausführlich beschrieben worden ist.

Demnächst erklärte Hr. Liebau einen von ihm construirten

Apparat zur Bestimmung des Kohlensäuregehaltes von Gasgemischen

und bemerkte dabei, daß derselbe bereits vielfach in Zuckerfabriken angewendet würde und gerade hier, wo die Kohlensäure, aus Kalk gewonnen, in sehr gehaltreichen Gemischen bereitet werde, auch vollkommen genüge.

Der Apparat besteht aus einem calibrirten Glasrohre (s. umstehende Fig. 2), welches unten offen, oben dagegen mit einem Hahne mit sehr feiner Durchbohrung versehen, verschlossen werden kann. Das Glasrohr ist genau in 100 gleiche Theile getheilt, wird beim Gebrauche, nachdem der Hahn geschlossen, mit Wasser gefüllt und mit dem offenen Ende unter Wasser gebracht.

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Das Gasgemisch wird alsdann von unten durch ein anderes Rohr, mit Gummischlauch zur Verbindung versehen, eingeführt, bis das Wasser aus der calibrirten Röhre vollständig verdrängt ist. Durch einen Trichter a oben bringt man alsdann eine Quantität concentrirter Kalilösung durch Oeffnung des kleinen Hahnes ein, welche sofort eine Verbindung mit der Kohlensäure eingeht. Das sich bildende kohlensaure Kali fließt unten ab, während das von unten wieder aufsteigende Wasser den Raum, welchen die Kohlensäure einnahm, wieder ausfüllt und mit seinem Niveau die Procente des Kohlensäuregehaltes an der Graduation des Glasrohres anzeigt. Ein kleiner Schieber kann wegen des bequemeren Ablesens auf der Röhre verstellt und als Zeiger benutzt werden.

Der Vortragende veranschaulichte das Erperiment durch Einblasen von Cigarrendampf in die mit Wasser gefüllte Röhre, that durch den Hahn eine Quantität Kalilösung hinzu und fand schließlich einen Kohlensäuregehalt von ca. 8 pCt. Will man das Gasgemisch außerdem auf Schwefelgehalt prüfen, so leitet man dasselbe einfach gegen essigsaures Bleioxyd, welches Schwefelblei im bejahenden Falle bildet, welches sich durch dunkle Färbung sofort documentirt. Bei einer derartigen Messung sind nun allerdings der Druck der Atmosphäre und die Ausdehnung durch Wärme vernachlässigt; die entstehende Unrichtigkeit beträgt indessen etwa nur + pCt., welches bei praktischen Messungen recht wohl außer Acht gelassen werden kann. –

Betreffs der damals in der Beuchel'schen Zuckerfabrik statt

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deutete auf die bereits durch Arago nachgewiesene Eventualität hin, daß nach Entzündung und Detonation der im Feuerrohre befindlichen Gase ein luftleerer Raum sich möglicherweise gebildet habe und der Zusammendrückung des Feuerrohres Vorschub geleistet sein konnte, und gab der Vermuthung eines ähnlichen Vorganges in diesen Fällen ebenfalls Raum. Obgleich nun der erplodirte Kessel ein in der zweiten Campagne befindlicher, also noch ziemlich neu gewesen sei, so gäbe doch das Alter vieler anderer Kessel hiesiger Gegend zu Bedenklichkeiten Anlaß, und wäre eine gründliche strenge Revision sehr dienlich. Betreffs der gewöhnlichen Druckprobe war die Versammlung der Ansicht, daß diese Probe nur eine solche auf Dichtheit, nicht auf Sicherheit sein könne, da schlechte Bleche und schwache Stellen sich nicht dadurch erkennbar machen, und wurde vom Redner bemerkt, daß die früher bei allen Kesselerplosionen aufgestellten Theorieen, diese Unglücksfälle auf Elektricitätserscheinungen, Knallgasexplosionen c. zurückzuführen, durchaus nicht bewiesen seien, und wies auf den Umstand hin, daß die Festigkeit des Eisens bei einer Temperatur von 200° am größten sei, daß bei 400° indessen dieselbe sich nach Fairbairn und den Versuchen der Franklin-Institution*) um das 7fache verringere, so daß Wassermangel und theilweise Erhitzung des Kessels die Explosionen zum größten Theile verursachen dürften. Am vortheilhaftesten und zur Förderung der Sicherheit geeignet sei das Beispiel Englands, die Kesselrevisionen durch besonders angestellte Ingenieure vornehmen zu lassen und alte, sowie schlecht construirte Kessel zu verwerfen.

Versammlung vom 1. Mai 1865. – Vorsitzender: Hr. Hänel. Protokollführer: Hr. Donath. Die vom Vorsitzenden eingeleitete Discussion über die Coalitionsfrage, welche nebenbei Veranlassung zu Mittheilungen über die Arbeitseinstellungen in Burg war, wurde durch den Beschluß der Versammlung beendet, das Directorium des Hauptvereines durch den Antrag, die Frage allen Bezirksvereinen zur Erörterung vorzulegen und namentlich ein freies Gutachten über die Aufhebung der §§ 181 und 182 der Gewerbeordnung zu erzielen, zur demnächstigen Berufung einer Generalcommission zu veranlassen, welche aus den Einzelgutachten eine gemeinschaftliche Aeußerung ertrahiren solle. Der Vorstand wurde zur Absendung eines dahin zielenden Antrages beauftragt. (Die Angelegenheit ist inzwischen erledigt.**)) – Der Vorsitzende erfreute hierauf die Versammlung durch einen längeren Vortrag über die ihm patentirte neue Turbine mit Regulator. Das Patent erstrecke sich auf die sinnreiche Regulirung des Wasseraufschlages, um durch eine Normalwassermenge einen bestimmten Wirkungsgrad zu erzielen. Der Redner behielt sich vor, eine besondere Abhandlung für das Organ des Vereines zu liefern, weshalb von der Beschreibung hier Abstand genommen werden soll. – Schließlich hielt Hr. Quasig einen Vortrag über einen von ihm erfundenen elektrischen Telegraphen, bei welchem die Telegramme in Typen gesetzt, erpedirt und auf der Empfangsstation gedruckt werden, worüber bereits Bd. IX, S. 743 d. 3. eine betreffende Erklärung des Vortragenden enthalten ist.

*) Vergl. hierüber Bd. III, S. 265 d. Z. **) Vergl. Bd. X, S. 228 und 239 d. Z. D. Red. (L.)

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