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F 6. F 7.

F 8. F 74

Weiß: K. E 6. B, E 5.
Sdwarz: K, E 8.
Wenn Weiß am Zuge ist:
Weit.

Sdwarz
E 6. F 6. E 8. F 8.
E 5. E 6. F 8. E 8.
E 6. E 7.

E 8. D 7.

D 7. D 6.
E 7. E 3. zur Dame.
Wenn dworz am Zuge ist :

E 8. F 8.
E 6. D 7.

F 8. F 7.
E 5. E 6.7 F 7. F 8.
E 6. E 7.7 -

E 7. E 8. zur Dame. b) Hätte aber in oben angeführtem Benspiele Sdwarz den Uuszug gehabt, so bleibt es unentschieden, denn der 'fowarze König kann nur patt, aber nicht matt werden. 3. 5. Sawarg.

Weiß. Zug 1.

E 1. F 2. 2.

E 7. E 6. F 2. E.3. 3. E 6. E 5. E 3. F 3.

Durd den Auszug bat nun Sdwar; den Vortheil erhalten, seinen König dem andern entgegen stellen zu können, und ihn dadurch zum Ausweichen aus der Linie, auf welcher der Bauer steht, ju nöthigen. Zug 4. E 5. F 5. E 2. E4.1

Schwarz muß sich immer dem weißen Könige ents gegen segen; wäre dieser auf den dritten Zug D 3. statt F 3. gegangen, so müßte Schwarz auch D 5. spielen. Bug 5. F 5. E 5. F 3. E 3.

E 8. E 7.

E 6. E 7.

F

10.

11.

Zug 13.

Schwarz.

Weif. Buர 6. E 5. E 6. E 3. F 4. 7.

E 6. F 6. E 4. E 5. +
- 8. F 6. E 6. F 4. E 4.
9.

E 4. F 5.
E
7. 7.

E 5. E 6.1
F 1. E 7.

F 5. E 5.
12. E 7. E 8. E 5. F 6.

Hier dürfte Scwarz durchaus nicht etwa statt E 8. auf F8. oder D 8. geben, denn der weiße König bekäme dadurch den Vortheil der Entgegenstellung auf dem sechsten Felde und der Bauer könnte nicht mehr aufgehalten werden. Siebe darüber die Veränderung. E 8. F 8,

E 6. E n. +
14. F 8. E 8. F 6. E 6.

Nun ist es patt und also- remis.
Veränderung beym zwölften Zuge des Schwarzen.
dwarz.

Weiß. Zug 13. E 7. F. 8. E 5. F 6. 13. F 8. E 8.

E 6. E 7.
14.

E 8. D 7.
Nun gebet der Bauer ungebindert zur Dame.

c) Steht aber der Bauer auf einer Thurmlinie , nähmlich auf der Linie A oder H., und der feindliche König kann, er mag stehen wo er will, nicht verhindert werden, das legte Feld der Laufer-Linien, nähmlich der Linien C oder F einzunehmen, so bleibt es allezeit uns entschieden. Stellung. Weiß: *, G 3. B, H 2.

Schwarz. K, B 8.
Swarz ist am Zuge.

F 6. F 7.

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Sowarz.

Weiß.
B 8. C 8.

G 3. G 4.
C 8. D 8. G 4. G 5.
D 8. E 8. G 5. G 6.

E 8. F 8.
Nun hindert Schwarz den weißen König G 7. ju
gieben. Wollte lekterer aber G 6. H 7. zieben, so blie
be Schwarz immer auf den Feldern F 8. und F 7.
und Weiß stünde seinem eigenen Bauer im Wege. Wür:
de Weiß aber mit dem Bauer corrücken, so ginge
Odwarz auf G 8. und kann nicht mehr aus der Ede
gebracht werden. Wäre aber ben diesem Benspiele Weiß
am Zuge gewesen, so hatte er den schwarzen König þin-
dern können, auf die Linie F zu gelangen, und also
seinen Bauer zur Dame gebracht.

Aus diesem hier gelebrten gebet hervor, daß nur
derjenige Bauer zur Dame gebracht werden kann, dessen
Konig rich dem feindlichen wenigstens einen Schritt
vor dem Bauer zuerst entgegen stellen, und dadurdy
denselben zum Ausweichen oder zurückgeben auf der
Linie, auf welcher der Bauer stebet, nöthigen kann.
Geschiebet aber die Entgegenstellung von einer oder
der andern Seite, zwen oder mehrere Schritte vor
dem Bauer, so gebet der Bauer allezeit ung es
binders zur Dame; denn man bemächtigt sich durch
einen Zug mit dem Bauer des Nadjuges, und nöthigt
den feindliden König zum Ausweiden. Folgende Ben-
spiele werden die deutlicher machen.
Die Stellung rey: "Beiß. K, G 3. B, E 2.

Schwarz. K, G 5.
Sit Sowarz am Zuge, so kann man es nicht vers
Hindern, daß der Bauer zur Dame ginge.

Schwarz. Weit.
G 5. F5. G 3. F 3.

F5. E5. F 3. E 3. Gebet nunmehr der schwarze König zurück, po treibt ihn der Weiße bis auf das legte Feld, und zieht alsdann auf die vorhin gezeigte Art den Bauer zur Dame, weicht Schwarz aber auf F oder D 5. aus, so zieht Weiß nad Befinden D oder F 4., schneidet da. durch den Gegner von der E-Linie ab, und bringt den Bauer ebenfalls zur Dame.

Wäre aber in obigem Benspiele Weiß am Zuge gewesen, so verhindert Schwarz durch die Entgegenstel: lung die Dame. Weiß.

Scwarz.
G 3. F3. G 5. F5.

F 3. E 3. F5. E 5. Weiß mag nun ziehen, wie er will, so stellt jes ner fich ihm immer entgegen, oder geht ihm nach, und es bleibt remis, wie es unter b gezeigt wurde. Wäre aber die Stellung folgende:

Weiß: K ,G 4. B, E 2.

Schwarz: K, G 6.,
lo gebet der Bauer allezeit zur Dame, der Zug mag
Fenn an wem er wolle. 3. B.
Wenn Weiß am Zuge ist:
Weiß.

Schwari.
G 4. F4. G 6. F 6.
F 4. E 4. F6, E6.

E 2. E3. Durch diesen Zug des Bauers nöthigt Weiß nuns mehr den schwarzen König entweder zurückzugeben oder

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auszuweichen ; in benden Fällen ist der Bauer nicht inebr aufzuhalten.

Hätte aber in diesem Benspiele Schwarz den-Zug gehabt, so stellte Fids Weiß dem Könige auf der E Lis nie gleich entgegen, und der Bauer gebet ebenfalls uns gebindert weiter.

II.

Ein Bauer auf jeder Seite.

Aus dem vorher gelehrten wird man leicht beurtheis len können, ob man in soíchen Stellungen seinen Bauer früher zur Dame bringen könne, als der Gegner. Ist dieß nicht augenscheinlich der Fall, so bleibt es allezeit unentfchieden; denn man muß seinen Bauer verlassen, um den feindlichen aufzuhalten; will man dieß nicht thun, so stellen sich die Könige einander immer entgegen, und es muß daher unentsdieden bleiben. Man sebe folgendes Benspiel. Otellung. Weiß: K, G 1. B, B 2.

Sowarz: K, G 8. B, B 7.
Es ist gleichviel wer am Zuge ist. 3. B. O dwarz:
Sdwarz.

Weiß.
G8. F 7.

G1. F2. F 7. E. F2, E2. Würde Weiß den König E3. gezogen haben, so zöge der Gegner den seinigen E 5. und der Weiße müßs te zuerst weichen. Deßwegen wartet alfo Weiß mit Recht, bis Schwarz E5. oder F5. spielt, um ihm den Kös nig zuerst entgegenstellen zu können. Odwarz.

Weis.
E6, E 5. E2, E 3.

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