Monumenta Germaniae paedagogica, Band 56

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A. Hofmann & Company, 1918
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 216 - ist es auf dem platten Lande genug, wenn sie ein bisgen lesen und schreiben lernen; wissen sie aber zu viel, so laufen sie in die Städte und wollen Sekretairs und so was werden...
Seite 51 - Provinzen ausgedehnt wissen wolle, „damit der so höchst schädlichen und dem Christenthum unanständigen Unwissenheit vorgebeuget und abgeholfen werde, um auf die folgende Zeit in den Schulen geschicktere und bessere Unterthanen bilden und erziehen zu können".
Seite 216 - Leute so einrichten, daß sie das Notwendige, was zu ihrem Wissen nötig ist, lernen, aber auch in der Art, daß die Leute nicht aus den Dörfern weglaufen, sondern hübsch...
Seite 216 - Daß die Schulmeister auf dem Lande die Religion und die Moral den jungen Leuten lehren, ist recht gut, und müssen sie davon nicht abgehen, damit die Leute bei ihrer Religion hübsch bleiben und nicht zur katholischen übergehen; denn die evangelische ist die beste und weit besser, wie die katholische.
Seite 179 - Man verständigt sich mit ihnen in der Weise", schrieb Friedrich an Voltaire, „daß man sie von den Sorgen dieser Welt entlastet, auf daß sie sich ohne Ablenkung befleißigen, das himmlische Jerusalem zu gewinnen, das ihre wahre Heimat ist.
Seite 304 - Lehrdam, Marquis zu der Vehre und Vlißingen, Herr zu Ravenstein, der Lande Rostock, Stargard, Lauenburg, Bütow, Arley und Breda...
Seite 80 - Verflucht ist, wer des Herrn Werk lässig treibet!" Der Verfasser gab zu, daß viele Patrone und Obrigkeiten selbst dem neuen Gesetz mißtrauisch gegenüberständen: „Man glaubt, je dümmer ein Untertan ist, . . . desto eher wird er sich alles, wie ein Vieh, gefallen lassen . . . Schreiben aber muß der Bauer durchaus nicht können. Denn wenn der Bauer nicht schreiben kann und ohne des Edelmannes Wissen auch nicht verreisen darf, so bleibt die in unserm Lande befindliche Barbarei noch am sichersten...
Seite 314 - Disciplin muß weislich geschehen: so daß den Kindern die Eigenliebe als die Quelle aller Sünden entdecket und ihre Abscheulichkeit gewiesen, der Eigensinn oder Eigenwille mit Fleiß gebrochen, auch .das Lügen, Schimpfen, Ungehorsam, Zorn, Zanck, Schlägerey etc.
Seite 207 - eins der wichtigsten Monumente Dero ruhmwürdigen Ministerii, nämlich die Errichtung eines eigentlichen Volkslehrer-Seminarii, ohne welches nichts Bleibendes und Zweckmäßiges für den Nationalunterricht gewirkt werden kann, zustande zu bringen".
Seite 51 - Schule halten sollen, bis sie nicht nur das nöthigste vom Christentum gefasset haben und fertig lesen und schreiben, sondern auch von demjenigen Red und Antwort geben können, was ihnen nach den von Unsern Consistoriis verordneten und approbirten Lehrbüchern beigebracht werden soll.

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