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159

331

Schienen. Walzen ders. (s. Walzen).
Schiffe. Das Rettungswesen zur See. Von Chr. Brück-
mann. M. A. auf Taf. XI
Die Hebung des Dampfers „Lady Katharine“. ' Tono A.
Dresel. M. A. auf Taf. XXII und XXIII
Seilbahn. Ueber Draht-en
Spiegeleisen (8. Eisen).
Stahl. Ueber dichten

guss. Von F. Osann Steuerungen. Bemerkungen zu Zeuner's Schieberdiagrammen

Von E. Blass. M. A. auf Bl. 12 - Collmann-Steuerung für eine liegende Dampfmaschine, von

der Görlitzer Maschinenfabrik und Eisengiesserei. M. A. auf Taf. XVIII - Die Theorie der gebräuchlichsten Schieber –, von A. Möller. B..

Hahnsteuerung für Dampfmaschinen. Patent der Emmericher Maschinenfabrik und Eisengiesserei. M. A, auf Taf. VII

Theorie der Schieber, Von Alfred Seemann. M. A. auf Blatt 19 - Ueber Steuerung der Zweicylinder- (Compound-) Maschinen.

Von Joh. Otto Meyer. M. H. und m. A. auf Bl. 3 und 4 Strassen. Eisernes --pflaster. Von R. M. Daelen. M. H. Strassenbahnen. Eiserner Oberbau für Von Böttcher.

M. A. auf Taf. XIV - Ueber Dampf betrieb bei - Von L. Post

341

336

186

443

-S.

55 521

Walzen. Der Dampfmangel und die Dampfersparniss in
Walzwerken. Von R. M. Daelen

67 Einiges über den Kraftaufwand leerlaufender --strecken. Von E. Freytag

359 Notizen über Kraftbedarf zum von Stahlschienen. Von Richard Wels. M. A. auf Bl. 16 bis 18.

417 Wasser. Entwickelung eines Gesetzes für den Widerstand bei

der Bewegung des Grund-s. Von Oscar Smreker. M. H. und m. A. auf Bl. 7

117, 193 Ueber den Ausfluss des aus einem Gefässe unter Beachtung des Arbeitsverlustes durch den freien Fall des Von Dr. C. Th. Meyer. M. H.

145, 241, 289 Ueber -läufe. Von ci. v. Bechtolsheim. M. H. 477 Wasserhaltung. Rotirende Woolf'sche --smaschine auf Schacht

Osterfeld“ bei Oberhausen a. d. Ruhr. Von H. Jacobi.
M. A. auf Taf. I und II

9 Wasserleitung. Die städtische Wasserversorgung, von E. Grahn. 1. Band. B.

527 Die Quell- der Stadt Frankfurt a/M. Von Fr. Marx 29, 97 Theorie und Construction der Brunnenanlagen, Kolben- und Centrifugalpumpen, der Turbinen, Ventilatoren und Exhaustoren, von C. Fink. B.

188 Ueber künstliche centrale Sandfiltration, von E. Grahn und F. Andreas Meyer. B.

479 Welle. Die Drahtbündel- --- Von R. Daelen. M. A. auf Taf. V.

93 Wörterbuch. Karmarsch und Heeren's technisches Kick und Gintl. Lieferung 28 und 29. B..

480 - Vocabulaire technique français - allemand, von Dr. F. J. Wershoven. B..

480

3

269 75

282

188

Tabellen. Anleitung zum Entwerfen graphischer Tafeln, von

Dr. Ch. August Vogler. B. Technologie. Lehrbuch der mechanischen –, von E. Hoyer.

Liefrg. 3 bis 5. B. Titelschriften (s. Zeichnen). Turbinen. Theorie und Construction der Brunnenanlagen, Kolben- und Centrifugalpumpen, der —

Ventilatoren und Exhaustoren, von C. Fink. B..

188

von

Urheberrecht (8. Gesetze).

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09m 36.

1883 mm

(Mitgetheilt in der Sitzung des Thüringer Bezirksvereines vom 18. April 1877.) Zur vergleichenden Bestimmung des Effectes ver- gehen an der einen Seite des Unterkessels nach vorn schiedener Brennmaterialien wurden von mir an mehre- und an der anderen Seite nach hinten in den gemeinren Tagen praktische Verdampfungsversuche angestellt, schaftlichen Fuchs. Der Zug um den Oberkessel hat deren Ergebnisse tabellarisch zusammengestellt folgen. Oqm,4, die Züge um den Unterkessel 09m,55 Querschnitt. Von den in der betreffenden Fabrik vorhandenen Der Feuerbrückenquerschnitt ist =

Die Breite 7 Stück Kesseln, die in gleicher Construction ausge- der Schieberöffnung beträgt 590". Die Heizfläche je führt, waren zu dem Behufe zwei Kessel innen von eines Kessels berechnet sich auf 489m,8. Der für alle Kesselstein und Schlamm, aussen von Russ und in sieben Kessel gemeinschaftliche Schornstein hat eine Höhe den Zügen von Flugasche gereinigt worden, und zwar von 50m und einen oberen lichten Durchmesser von wurden dazu der vierte und fünfte Kessel, von links gezählt, genommen. Während der Versuche waren die

Sämmtliche Versuche 1 bis 14 wurden bei offenem Kessel 1 und 2 täglich einige Stunden im Betriebe, da Mannloch unter möglichst gleichen Bedingungen ausjedoch zwischen Kessel 2 und 4 der Kessel 3 und neben geführt, jedoch musste bei den zusammen etwa 3 Tage Kessel 5 der Kessel 6 kalt lagen, so ist der durch das andauernden und direct auf einander folgenden VerHeizen von 1 und 2 herbeigeführte Einfluss als äusserst suchen von dem Reinigen der Kesselwände und Züge, unbedeutend und gleich Null anzunehmen.

wie dies bei den ersten beiden Versuchen der Fall war, Die Kessel sind mit vorliegender Zwischenfeuerung Abstand genommen werden. Bei den Versuchen 16 und Planrosten eingerichtete gewöhnliche Doppelkessel, und 17 waren dieselben Vorkehrungen wie bei No. 1 und haben der Oberkessel 1255mm Durchm. bei 10",356 bis 14 getroffen, nur dass alle anderen Kessel dabei im Länge, der Unterkessel 942m Durchm. bei 9",100 Länge. vollen Betriebe arbeiteten. Sie liegen in 11,820 senkrechtem Abstand und sind ver

Die Wasserstände im Kessel vor und nach dem bunden durch zwei Stutzen von 470mm Weite.

mm Weite. Der Versuch wurden an verschiedenen Stellen gemessen, sie Dampfdom hat 800 mm Weite und 942mm Höhe. Der wurden erstens von den an den beiden WasserstandsRost, in der Mitte mit Zunge versehen, hatte bei den gläsern angebrachten Papierstreifen und zweitens von ersten beiden Versuchen eine Grösse von 2.550.1570mm, einem senkrecht aufgestellten Massstabe abgelesen, an so dass sich die totale Rostfläche auf 19m,78 berechnet. welchem ein in das Mannloch eingesetzter, mit Stange Bei einer Stärke der Roststäbe von 11mm und einem

und Zeiger versehener Schwimmer markirte. Spiel derselben von 4 bis 41 mm betrug beim Kessel 4

Nach einer längeren Pause zwischen zwei Verdie freie Rostfläche 09m,5, beim Kessel 5 dagegen 09m, 6. suchen wurde das Wasser wieder zum Sieden bis auf Um zu untersuchen, inwieweit eine kleinere Rost

100° gebracht, Rost und Aschenfall gereinigt, sowie der fläche auf die Verdampfung von Einfluss sei, wurde für Wasserstand im Kessel genau notirt. Zum Messen des alle folgenden Versuche die Rostbreite durch Aufmauern in die Kessel hinein zu lassenden Wassers diente ein oben an jeder Seite um 100 mm verkleinert, so dass sich nun auf den Kesseln aufgestellter, genau ausgemessener mehr die totale Rostfläche auf 2.450. 1570 = 19m,4 eiserner Behälter. und dem entsprechend die freie Rostfläche auf 09m 4

W egen

der wechselnden Temperatur des Speiseund 09m,45 stellten.

wassers wurde diese unmittelbar vor dem Ablassen des Vom Rost aus bestreichen die Gase den Oberkessel, Wassers aus dem Behälter von zwei darin befindlichen XXII.

1

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Thermometern abgelesen und mit jedem Behälterinhalt zusammen notirt.

Die Temperatur der abziehenden Gase wurde dicht an den Schiebern durch zwei Pyrometer und ein Quecksilberthermometer zu verschiedenen Zeiten gemessen, ebenso die Luftverdünnung, bezw. der Zug an dieser Stelle in Wassersäule bei verschiedenen, den einzelnen Kohlensorten angepassten Rauchschieberöffnungen vermerkt. Das Heizen auf den getrennt angelegten Rosten geschah abwechselnd und regelrecht, und wurde das eine Feuer beschickt, wenn das andere klar, kräftig und hell brannte. Die zu verbrennende Kohle wurde in Karren in das Kesselhaus geschafft und auf einer Decimalwage genau gewogen. Lufttemperatur, Windrichtung, Himmelsansicht. u. s. w. wurden gleichfalls vermerkt.

Zu Ende eines jeden Versuches wurde der Aschenfall sauber gereinigt, die auf dem Roste vorhandene Schlacke, mit der vom Aschenfall her zusammen, dem Gewichte nach bestimmt, und ebenso mit der Asche verfahren.

Die einzelnen Notirungen wurden von dem Hrn. Dirigenten der Fabrik und von mir gleichzeitig, jedoch getrennt, gemacht.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Temperaturen des Wassers auf 0° reducirt, angegeben.

Wichtigere Einzelheiten der Versuche sind noch folgende.

Versuch 1 und 2. Wind: ONO. Himmel: stark wolkig mit Gewitter und Regen. Lufttemperatur: 32° C. Totale Rostfläche zur Heizfläche =1:28. Freie Rostfläche zur totalen = 1:3,5 bei Kessel No. 4 und = 1: 2,9 bei Kessel No. 5.

Versuch 3 und 4. Wind: W, mittelstark. Himmel: stark bewölkt ohne Regen. Lufttemperatur: 24° C.

Zu diesen Versuchen wurde, wie schon eingangs erwähnt, die Rostfläche bei beiden Kesseln durch Aufmauern an jeder Seite verkleinert, so dass sich die Verhältnisse stellten: Totale Rostfläche zur Heizfläche=1:35. Freie Rostfläche zur totalen = 1:3,5 bei Kessel No. 4

1: 3,1 bei Kessel No. 5. Die Feuer beider Kessel wurden während des Versuches je einmal geschlackt. Während bei den beiden ersten Versuchen der Kessel No. 4 nur 15,708 Wasser von 0° C. pro Kilogramm Meuselwitzer Nuss-Braunkohle verdampfte, wurden bei dem kleineren Rost 25,01 Wasser mit derselben Kohle verdampft. Ein gleich günstiges Resultat lieferte der Kessel No. 5, welcher mit 1k Louisenglück-Steinkohle bei verkleinertem Rost 65,3 Wasser von 0° verdampfte, während mit derselben Koble bei nicht verkleinertem Roste nur 55,215 Wasser verdampft wurden.

Infolge dieses günstigen Resultates wurde die Rostgrösse mit 190,4 bei jedem Kessel für alle späteren Versuche beibehalten.

Versuch 5 und 6. Wind: W, mittelstark. Himmel: stark bewölkt mit Regen. Lufttemperatur: 24° C.

Am Kessel No. 4 wurde nur etwa 10 Minuten mit 640 mm Höhe der Schieberöffnung gearbeitet, sonst mit 460mm, dabei flottes Feuer. Zug 12mm Wassersäule. Nach Mehraufziehen des Schiebers stieg die Fuchstemperatur von 200 auf 220°. Zu Anfang des Versuches 6 betrug die Höhe der Schieberöffnung 300mm Zug dabei 10 mm Wassersäule. Nach etwa 2 Stunden wurde der Schieber ganz auf 560 mm gezogen, wobei die Fuchstemperatur von 185 auf 238° stieg. Nach 10 Minuten, bei Wiederzusetzen des Schiebers auf die alte Oeffnung (300 mm), fiel die Fuchstemperatur auf 193o. Die Feuer des Kessels No. 4 wurden während des Versuches einmal, die des Kessels No. 5 nicht geschlackt. Versuch 7 und 8. Wind: SW. Himmel: stark

: bewölkt. Lufttemperatur: 23° C. Rostfläche: wie bei den Versuchen 3, 4, 5 und 6.

Die Ringeltaube-Kohle (bei Kessel 4) war ziemlich nass und schlackte etwas stark. Die Feuer des Kessels No. 4 wurden einmal, die vom Kessel No. 5 gar nicht geschlackt. Bei Kessel No. 4 blieb die Höhe der Schieberöffnung ständig 370 mm, und fiel dabei der Zug mit 14mm Wassersäule bei 225° C. Fuchstemperatur bis auf 12mm bei 2050 C.

Zu Anfang wurde beim Kessel No. 5 etwa 18 Minuten lang mit 380 mm Schieberöffnung gearbeitet, dabei war die Fuchstemperatur 237° C.; nachdem darauf der Schieber auf 260 ** Deffnung eingestellt, auch während des Versuches stehen blieb, fiel die Fuchstemperatur auf 224° C. und blieb die gleiche bis zum Schluss.

Versuch 9 und 10. Wind: SW, zu Anfang nur wenig lebhaft, später bei derselben Richtung heftig. Himmel: stark wolkig. Lufttemperatur: im Mittel 20°C.

Bei anfänglicher Schieberöffnung von 370mm ergab sich ein Zug von 13 mm Wassersäule bei Kessel No. 4, als der Wind heftiger wurde, wuchs der Zug bei 420" Schieberöffnung auf 200m Wassersäule. Die Fuchstemperatur war zuerst 180° C., blieb zuletzt bei der grösseren Schieberöffnung auf 200° C. stehen.

Beim Kessel No. 5 wurde anfangs mit 530 mm Schieberöffnung gearbeitet, die Fuchstemperatur war dabei 263° C., der Zug 13 mm in Wassersäule. Nach etwa 16 Minuten wurde der Schieber bis auf 360 mm und später bis auf 270 mm Oeffnung niedergelassen, wobei die Fuchstemperatur nahezu constant 230° C. blieb. Der Zug wuchs zum Schluss auf 19mm Wassersäule.

Geschlackt wurde kein Feuer während des Versuches.

Versuch 11 und 12. Wind: W, ruhig. Himmel: wenig bewölkt. Lufttemperatur: 16,5° C.

Bei der anfänglichen Schieberöffnung von 615 mm am Kessel No. 4 betrug die Fuchstemperatur 283° C.; nach etwa 15 Minuten fiel diese Temperatur, als die Höhe der Schieberöffnung auf 400 mm eingestellt wurde, auf 268° C. Nach etwa 11 Stunde wurde der Schieber noch etwas mehr, bis auf 315 mm Oeffnung zugesetzt, und betrug dabei die Fuchstemperatur 220 bis 235° C. Der Zug in Wassersäule betrug fast constant 10 mm.

Wie bei Kessel No. 4 wurde auch bei Kessel No. 5

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Temperatur im Fuchs Grad C: 240—280 250——275 200—212 180-225 175--220 165--238 205 224-237180—200 230—263 220-283 233-300 170—280 255--275

243-304238--296)

Zug in Wassersäule

mm

11

11

· 12

10

12-14 12-14

13–20

13-19

10

11

10

12

21-23

22--23

Höhe der Schieberöffnung mm

640

560

270—530 315–615 |

460-640310–520 460—640 320--560 370 260--380 370-420 2704530315-615 ) 285-565 460-600

450

590

595

300—455

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F. Münter: Verdampfungsversuche mit verschiedenen Kohlensorten.

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dem Aschenfall

Asche

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Kohlen verbrauch während

des Versuches
Pro Stunde wurden an Kohlen k

verbrannt
Ueberhaupt verdampft. Wasser

v.0°C. während d. Versuches
Pro Stunde wurden an Was-

ser von 0° C. verdampft 1k Kohle verdampfte Wasser k

von 0°C. Um lk Wasser von 0° C. zu

verdampfen, waren an Kohle k

erforderlich
Pro Quadratmeter Rostfläche

u. pro Stunde sind Kohlen k

verbraucht
Pró Quadratmeter Heizfläche

u. pro Stunde sind Kohlen k

consumirt
Pro Quadratmeter Heizfläche

und pro Stunde wurde k

Wasser v. 0° C. verdampft 1k Wasser von 0° C. zu ver

Pf. dampfen kostet

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SO

anfänglich mit grosser Schieberöffnung, 565 mm Höhe, gearbeitet und dabei die Fuchstemperatur 300° C. ermittelt; letztere fiel jedoch nach etwa 15 Minuten nach Einstellung der Schieberöffnung auf 365 mm Höhe bis auf 270 bis 280°C. Nach noch weiterem Zusetzen des Schiebers auf 285mm Höhe der freien Oeffnung schwankte die Fuchstemperatnr zwischen 233 und 264° C. Der Zug in Wassersäule betrug 11mm. Alle Feuer wurden geschlackt und zwar einmal.

Versuch 13 und 14. Wind: 0. Himmel: ganz bewölkt, Regen. Lufttemperatur: 16°C.

Bei Kessel No. 4 betrug zu Anfang bei 460 mm Schieberöffnung die Fuchstemperatur 170° C. Nach einer Stunde wurde der Schieber auf 600 mm Höhe der Oeffnung eingestellt, und hiermit bis zum Schluss gearbeitet. Die Fuchstemperatur wechselte dabei von 243 bis 280° C.; der Zug in Wassersäule ging von 11 auf 10 mm zurück.

Beim Kessel No. 5 blieb die Höhe der Schieberöffnung constant, und wechselte die Fuchstemperatur nur wenig (275° zu Anfang, später 255').

Die Feuer des Kessels No. 4 mussten während der Dauer des Versuches zweimal, die des Kessels No. 5 nur einmal geschlackt werden.

Nach der Tabelle lieferten aus den 14 Versuchen die Gemenge den billigsten Dampf, jedoch wurde bei der Wahl des Brennmaterials seitens der Fabrik hiervon Abstand genommen und zum Verfeuern für die Campagne 1875/76 Kötzschauer Kohle bestimmt.

Wenn bei früherem Betriebe mit Meuselwitzer Nusskohle oder Knorpelkohle schon fünf Kessel genügten, so hätten bei Kötzschauer Kohle mindestens sechs Kessel gefeuert werden müssen. Denn nach Versuch 3 wurden von Meuselwitzer Nusskohle in der Stunde 965,7, von der Knorpelkohle derselben Grube 9335,9 Wasser von 0° C. verdampft. Da mit letzterer Kohle fünf Kessel genügenden Dampf gaben, so wurden in 24 Stunden rund gerechnet etwa 112 100k Dampf verbraucht.

Sechs Kessel mit Kötzschauer Kohle würden nach Versuch 8 in 24 Stunden erst rund 104 400k Dampf liefern, so dass möglicherweise sieben Kessel zu feuern wären, welche dann etwa 121 800k Wasser von 0° in 24 Stunden verdampfen würden.

Nachdem die Fabrik im Betriebe war, stellte sich auch heraus, dass mit sechs Kesseln bei Kötzschauer Kohle kaum genügend Dampf geliefert wurde, um i des eigentlichen Rübenquantums zu verarbeiten. Diesen Umstand aufzuklären, wurden die Versuche 16 und 17 an dem dazu disponiblen Kessel No. 4 angestellt. Kessel und Züge waren wie früher vollständig gereinigt, dieselben Vorkehrungen wie bei den Versuchen 1 bis 14 getroffen, und wurde die Durchführung in gleicher Weise geleitet.

Weil bei diesen Versuchen die nebenliegenden Kessel geheizt waren, mussten noch günstigere Resultate als die früheren erwartet werden, jedoch waren die bei den ersten Versuchen benutzten Kohlensorten trocken, die jetzigen durch Regen etwas angenässt.

Das Anheizen des Kessels und Erwärmen des Wassers bis auf 100° geschah mit Kötzschauer Kohle, und sind die Ergebnisse unter Versuch No. 15 eingetragen.

Heizfläche, Rostfläche, Zugquerschnitte u. s. w. wie bei den Versuchen No. 3, 5, 7, 9, 11, 13.

Versuch No. 16. Die für diesen Versuch erst am vorigen Abend zur Bahn angekommene Kötzschauer Kohle unterschied sich von der früheren, zu dem Versuch No. 8 benutzten, äusserlich schon wesentlich. War die frühere fast durchgängig knorpelig und dabei trocken,

war die jetzige meist klar mit wenig Knorpeln, ziemlich nass und anscheinend schon stark wasserhaltig von der Grube abgeliefert. Etwas hatte dazu noch der Regen der letzten Tage beigetragen.

Während des ganzen Versuches wurde mit 595 min Höhe der Schieberöffnung gearbeitet.

Wind: SSW, Luft bewegt. Himmel: bewölkt. Lufttemperatur: 12° C.

Die Temperatur im Fuchse stieg, mit 243° C. anfangend, bis zum Schluss auf 304', wobei der Zug anfangs 23 mm, später 21mm und zu Ende des Versuches 22 mm in Wassersäule betrug.

Versuch No. 17. Wind: SW., Luft etwas lebhaft. Himmel: theilweis bewölkt, zu Anfang mit etwas Regen. Lufttemperatur: anfangs 11°, am Schluss des Versuches 4° C.

Die Höhe der Schieberöffnung war beim Beginn etwa 35 Minuten lang 455 mm, wobei die Temperatur im Fuchs 297° C. und der Zug 23 mm in Wassersäule betrug. Nachdem der Schieber niedergelassen, so dass die Höhe der freien Oeffnung nur noch 300 mm betrug, schwankte die Temperatur der Gase im Fuchs zwischen 238 und 280°, der Zug blieb constant 22 "" Wassersäule.

Mit der Kötzschauer Kohle waren beim Versuch 8 pro Kilogramm 25,17 Wasser von 00 verdampft, beim Versuch 16 mit Kohle von derselben Grube dagegen nur 1*,543. Die letztere Kohle stand der ersteren somit an Güte bedeutend nach und machte dadurch den Dampfmangel erklärlich. Während etwa 112000k Wasser in 24 Stunden zu verdampfen waren, konnten mit sechs Kesseln und der jetzigen Kohle höchstens 86 800k von 0°C. in 24 Stunden verdampft werden.

Die Meuselwitzer Kohle zeigt im Versuch 17 etwas weniger Verdampfungsfähigkeit (etwa 11 pCt.) als beim Versuch 2. Es dürfte dies durch die etwas grössere, von dem Regen der letzten Tage vor dem Versuche herrührende Feuchtigkeit der Kohlen bedingt sein.

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