Friedrich der Grosse als philosoph

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Weidmann, 1886 - 298 Seiten
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 265 - Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangbücher angeht, so steht einem jeden frei zu singen: „Nun ruhen alle Wälder" oder dergleichen dummes und thörichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.
Seite 282 - Eine gute deutsche Grammatik, die die beste ist, muß auch bei den Schulen gebraucht werden, es sei nun die Gottschedsche' oder eine andre, die zum besten ist.
Seite 77 - Beredsamkeit werden mich bestimmen können, meine Schmach zu unterzeichnen. Entweder lasse ich mich unter den Trümmern meines Vaterlandes begraben, oder wenn dieser Trost bei dem Geschick, welches mich...
Seite 281 - Cicero alle seine Werke und Schriften, die sind alle sehr gut ; desgleichen der Horatius und Virgil, wenn es auch nur in Prosa ist. Im Französischen sind auch excellente Sachen, die müssen ebenfalls übersetzet werden.
Seite 273 - Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind. Und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land peuplieren, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen. Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist.
Seite 6 - Considerations sur l'etat present du corps politique de l'Europe: .Da es gewiß ist, daß alles einen Grund seines Daseins haben muß, und daß man die Ursache der Ereignisse in anderen Ereignissen findet, die ihnen vorangehen, so muß auch jeder politische Vorgang die Folge eines früheren politischen Vorgangs sein, der sozusagen seine Geburt vorbereitet.
Seite 286 - Schulmeister in denen kleinen Städten und auf denen Dörfern mit angesetzet, und die Einwohner mehr und mehr mit Teutsche meliret werden"58).
Seite 283 - Das ist wahr, denn ich habe von Iugend auf kein deutsch Buch gelesen und ich rede es wie ein Kutscher; jetzo aber bin ich ein alter Kerl von sechsundvierzig Iahren, und habe keine Zeit mehr dazu.
Seite 287 - Nutzen würde es sein, wenn die jungen Leute so in einem Schulhause beständig beisammen wären, wofür die Eltern was gewisses bezahlten; so würden sie weit mehr lernen, als wenn sie zu Hause sind, wo sie die Eltern nur herum laufen lassen; wie im Ioachimsthal, da können sie gut studiren, da sind sie immer bei einander.
Seite 279 - Da ich gewahr geworden, daß bei den Schulanstalten noch viele Fehler sind und daß besonders in den kleinen Schulen die Rhetorik und Logik nur sehr schlecht oder gar nicht gelehrt wird, dieses aber eine vorzügliche und höchst nothwendige Sache ist, die ein jeder Mensch in jedem Stande wissen muß, und das erste Fundament bei Erziehung junger Leute sein soll, denn wer zum besten...

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