Er: Ein Zwiegespräch mit dem Mann, der Jesus erfand

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Theologischer Verlag Zürich, 15.03.2020 - 190 Seiten
Was wäre, wenn man den Verfasser des Markusevangeliums fragen könnte, warum er schrieb, was er schrieb? Ob er das, was er über Jesus erzählte, wirklich für die Wahrheit hielt? In diesem fulminanten Buch über Jesus von Nazaret verwickelt Ralf Frisch den unbekannten Evangelisten, der seit Urzeiten den Namen Markus trägt, in ein Zwiegespräch über Helden und Dämonen, über Fiktion und Wahrheit, über Einsamkeit, Schönheit und Zorn, über die Intensität dieses Jesus von Nazaret. Bei seinem Gedankenexperiment macht Ralf Frisch keinen Bogen um theologische Tabus: Wäre es nicht klüger gewesen, der Nachwelt den Kreuzestod zu ersparen? War die Auferstehung des Nazareners womöglich nur ein Hirngespinst? Welche Zukunft hat Jesus Christus in einer Welt, die sich nach Leben und nach Erlösung sehnt, aber zur Erfüllung ihrer Sehnsucht Gott nicht braucht? Die Antworten des Evangelisten Markus kommen unerwartet. Sie haben die Kraft, Raum und Zeit zu verformen – nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart.
 

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Ausgewählte Seiten

Inhalt

Vorwort
Annäherung Die Erschaffung eines Himmelskörpers
Was ist Wahrheit? Der Held und die Helden der Anderswelt
Herr über die unreinen Geister Das Evangelium als Exorzismus und Antidämonikum
Jenseits des MenschlichAllzumenschlichen Der verklärte Menschensohn
Weltfremdwerdung Die Einsamkeit und der ganz Andere
Erlösende Schönheit Der Widerstand des Gesalbten gegen das Hässliche
Passion statt Blutleere Die Lebensbejahung Jesu
Heiliger Zorn Der Wütende und der Weise
Unendlicher Schmerz Das spezifische Gewicht des Kreuzes
Er ist nicht hier Die Entfernung Jesu ins Nichts
Die Wiederkehr des Fremden vom Himmel Jesus Christus morgen und in Ewigkeit
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen