Das Christentum im Wettstreit der Weltreligionen: zur Frage der Toleranz

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Mohr Siebeck, 2003 - 153 Seiten
English summary: As a result of the diminishing impact of Christianity in the Western world today, other religions have started to find their way into this vacuum. A particular example of this are some currents within the Islam, which are fuelled by fundamentalist aggressiveness. This book is a contribution to the so-called clash of civilizations of today, a part of which is being contested on a political level. However from the point of view of the Western world, it is absolutely necessary to bring about an intellectual discussion between Christianity and the other so-called world religions. Kurt Hubner rejects the epochal error that Christianity has lost its right to exist in the modern world. He compares Christianity critically with the other great religions. On the other hand he rejects relativism and pluralism, both of which are commonly found today in religions, and he shows the ways in which Christianity is tolerant of other religions. German description: Als Folge eines sich heute in der westlichen Welt abschwachenden Christentums beginnen andere Religionen in dieses Vakuum einzudringen. Ein besonderes Beispiel dafur bieten heute fundamentalistisch-aggressive Stromungen, die innerhalb des Islam in Erscheinung treten. Allgemein wird bereits von einem 'Kampf der Kulturen' gesprochen. Entsprechend wird dieser Kampf zwar teilweise politisch ausgefochten, doch ist fur ihn aus der Sicht der westlichen Welt eine geistige Auseinandersetzung zwischen dem Christentum und den anderen sogenannten Weltreligionen unverzichtbar. Kurt Hubner lasst sich auf diese Auseinandersetzung ein. Er hebt den aus seiner Sicht epochalen Irrtum auf, dass Religion in der modernen Welt ihre Daseinsberechtigung bereits eingebusst habe, und vergleicht das Christentum in einer zusammenfassenden, der Orientierung dienenden Studie kritisch mit den anderen Weltreligionen. Als Ergebnis lehnt er den heute gangigen Relativismus und Pluralismus im Bereich der Religionen ab und zeigt, worin eine Toleranz des Christentums gegenuber anderen Religionen besteht, die dennoch seinen dogmatischen Gehalt unangetastet lasst.
 

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Inhalt

Erstes Kapitel
1
Die Bhagavadgitä
9
Diskussion der Grundlagen des Hinduismus im Vergleich
17
Warum nennt man den Hinduismus eine Religion?
26
Zweites Kapitel Der Buddhismus 1 Buddha als unvergleichlicher Lehrer
33
Der Versuch Buddhas das Gesetz des Samsara theoretisch zu begründen
34
Die metaphysischen Spekulation des späteren Buddhismus
37
b Das Große Fahrzeug mahäyäna
42
Die Lehre des Laotse seit der Geburt umstritten und der Taoismus
58
Die Lehre des Konfuzius 551479 v Chr
62
Ist der chinesische Universismus eine Religion?
64
Die jüdische Offenbarung
67
Der jüdische Kult Mythische Elemente
76
Der Unterschied zwischen der jüdischen
82
Zusammenfassung
96
Die Genesis im Islam
102

Das Mythische im Buddhismus
43
Das Mystische im Buddhismus und das Mystische im Christentum
44
Ethik im Buddhismus
46
Warum nennt man den Buddhismus eine Religion?
49
Zusammenfassung
50
Drittes Kapitel Der Chinesische Universismus 1 Der chinesische Mythos
52
Grundlagen der chinesischen Metaphysik
53
Grundlagen der chinesischen Magie und Astrologie
56
Metaphysik Mystik und Mythos im Islam
110
Zusammenfassung
118
Christliche Toleranz und die Religionen
121
Eine kurze kritische Zusammenfassung anderer von
138
Zur gegenwärtigen Frage des Kampfes der Kulturen
145
Sachregister
151
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2003)

Kurt Hubner, Geboren 1921; Studium der Philosophie in Prag, Rostock und Kiel; 1951 Promotion; 1955 Habilitation; 1961-71 o. Professor an der Technischen Universitat, Honorarprofessor an der Freien Universitat Berlin; 1971-88 o. Professor an der Universitat Kiel; 1969-75 Prasident der Allgemeinen Gesellschaft fur Philosophie in Deutschland; 1978-88 Mitglied des Comite Directeur der Federation Internationale des Societes de Philosophie in Bern.

Bibliografische Informationen