Die Aarauer Konferenz (1897–1939): Spiegel der evangelischen Theologiegeschichte

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Theologischer Verlag Zürich, 15.05.2020 - 282 Seiten
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Aarau als Brennpunkt neuerer Theologiegeschichte: Von 1897 bis 1939 fand jeweils im Frühling die «Christliche Studentenkonferenz» statt, ein früher, zeitweise sehr erfolgreicher Beitrag zur evangelischen Akademikerarbeit in der Schweiz. Studierende aller Fakultäten in Basel, Bern und Zürich trafen sich jeweils während dreier Tage zu Vorträgen über theologische, philosophische und gesellschaftliche Themen. Angestossen von theologisch «positiven» Kreisen, öffnete sich die Konferenz bald für alle kirchlichen Richtungen. Wer immer in der deutschsprachigen evangelischen Theologie Rang und Namen hatte, wurde nach Aarau eingeladen: von der älteren Generation etwa Paul Wernle, Ernst Troeltsch oder Adolf von Harnack, Religiössoziale wie Hermann Kutter oder Leonhard Ragaz, aber auch frühe Vertreterinnen der Frauenbewegung wie Dora Staudinger und Emma Pieczynska. Und natürlich die Protagonisten der dialektischen Theologie: Karl und Heinrich Barth, Emil Brunner, Eduard Thurneysen sowie Friedrich Gogarten. Ihre Beiträge haben Geschichte geschrieben: Das zeigt das Buch anschaulich.
 

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Inhalt

Einleitung
11
Wie alles begann
13
Aarauer Konferenz und Christlicher Studentenweltbund
29
Die Öffnung für den Liberalismus
43
Aarau als Plattform der religiössozialen Bewegung
57
Frauen an der Aarauer Konferenz
79
Fundstücke
99
Die Anfänge der dialektischen Theologie
117
Heinrich Barth und Emil Brunner
137
Adolf von Harnack und Karl Barth
155
Eduard Thurneysen und Friedrich Gogarten
181
Die Krise von 1923 und ihre teilweise Überwindung
209
Die späteren Jahre
235
Abschluss und Rückblick
259
Anhang
263
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2020)

Frank Jehle, Dr. theol., Jahrgang 1939, lebt als Universitatspfarrer und Dozent fur evangelische Theologie im Ruhestand in St. Gallen.

Bibliografische Informationen