Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche philosophie und soziologie, Band 3

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 267 - Wenn die Anschauung sich nach der Beschaffenheit der Gegenstände richten müßte, so sehe ich nicht ein, wie man a priori von ihr etwas wissen könne; richtet sich aber der Gegenstand (als Objekt der Sinne) nach der Beschaffenheit unseres Anschauungsvermögens, so kann ich mir diese • Möglichkeit ganz wohl vorstellen.
Seite 86 - Verhältnisse, wo ich aus drei gegebenen Gliedern nur das Verhältnis zu einem vierten, nicht aber dieses vierte Glied selbst erkennen und a priori geben kann, wohl aber eine Regel habe, es in der Erfahrung zu suchen, und ein Merkmal, es in derselben aufzufinden.
Seite 501 - Herder als Vorgänger Darwin's und der modernen Naturphilosophie. Beiträge zur Geschichte der Entwicklungslehre im 18.
Seite 237 - Schulden sagen könne, man habe 240 weniger als Nichts. Dass das Unbewusste nicht weniger als Nichts sei, zeigt sich nach Horwicz darin, dass es einfach durch Hinwegfall einer stärkeren, es verdunkelnden Empfindung bewusst wird. Allerdings darf das Unbewusste nicht ohne weiteres mit „weniger als Nichts...
Seite 262 - Mit den Definitionen der Weltweisheit ist es ganz anders bewandt. Es ist hier der Begriff von einem Dinge schon gegeben, aber verworren oder nicht genugsam bestimmt. Ich muß ihn zergliedern, die abgesonderte Merkmale zusammen mit dem gegebenen Begriffe in allerlei Fällen vergleichen und diesen abstrakten Gedanken ausführlich und bestimmt machen.
Seite 49 - Wert, das will ich nicht weiter untersuchen (TOBLER . . schon hatte gesagt: „je enger die Kreise werden, um so mehr nähern sie sich dem Individuellen, welches niemals von Gesetzen erschöpft werden kann"); mir aber geschieht nicht einmal damit Genüge, mir scheint nicht einmal in diesem Falle notwendige Einheitlichkeit erweislich.
Seite 297 - Vorticelle, die auf die gewöhnliche Weise ihren Stiel verlassen hatte. Im Augenblicke der Begegnung — Berührung fand inzwischen durchaus nicht statt — änderte die Knospe plötzlich ihre Richtung und folgte der Vorticelle mit sehr grosser Geschwindigkeit.
Seite 266 - Sie lauteten ursprünglich so: „3) Auf diese Nothwendigkeit a priori gründet sich 'die apodiktische Gewissheit aller geometrischen Grundsätze und die Möglichkeit ihrer Constructionen a priori. Wäre nämlich diese Vorstellung des Raumes ein a posteriori erworbener Begriff, der aus der allgemeinen äusseren Erfahrung geschöpft wäre, so würden die ersten Grundsätze der mathematischen Bestimmung nichts als Wahrnehmung sein.
Seite 459 - Gerade in jener neuen Wissenschaft, durch deren Begründung Galilei die scholastische Physik überwand, hat auch das gesamte Denken des Hobbes seine Wurzel.
Seite 140 - ... sich gestalten, um so mannigfaltiger werden daher die Formen der Gemüthserregung sein, und um so weniger werden sie sich aus der Natur derjenigen Vorstellungen, mit denen sie unmittelbar in Verbindung treten, voraus bestimmen lassen. In dem unentwickelten Bewusstsein des Kindes mag das Gefühl noch ein Zustand sein, der grossentheils von der Intensität und Qualität der unmittelbaren Sinnesempfindungen abhängt und darum mit diesen Elementen untrennbar verschmolzen ist. Zusammengesetztere Gefühle...

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