Bericht über die zur Bekanntmachung geeigneten Verhandlungen der Königl. preuss. Akademie der Wissenschaften zu Berlin [afterw.] Monatsberichte [&c.].

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Beliebte Passagen

Seite 632 - Sprache selbst sei: denn was sich darin ohne entlehnte und ungebräuchliche Worte vernehmlich sagen lasse, das sei wirklich was Rechtschaffenes; aber leere Worte, da nichts hinter und gleichsam nur ein leichter Schaum müssiger Gedanken, nehme die reine deutsche Sprache nicht an.
Seite 571 - Denn die Annahme einer Interpolation kann erst dann als erwiesen betrachtet werden, wenn eine Veranlassung, die sie hervorrief, überzeugend dargethan ist; ohne diesen Nachweis bleibt sie ein subjectives Meinen, welches vielleicht nicht widerlegt werden, aber auch auf keine Beachtung Anspruch machen kann.
Seite 132 - Urvolk wenigstens der südöstlichen europäischen Halbinsel kein anderes gewesen sei als das in geschichtlicher Zeit unter dem Namen des illyrischen bekannte, dessen Reste unter dem Namen der Schkjepetaren oder Albanesen die vielfach umgewandelte alte Sprache noch jetzt bewahren, wie dies bereits von M .-inner l als Vermuthung ausgesprochen, wenn auch nicht bewiesen •worden ist.
Seite 1077 - Blätlchen und Nadeln, welche letzteren gewöhnlich sternförmig, bisweilen auch garbenförmig gruppirt sind. Die Krystalle erscheinen unter dem Mikroskop vollkommen farblos und durchsichtig. Getrocknet geben sie ein blendend weifses, atlasglänzendes, fettig anzufühlendes Pulver, das an den cholesterinartigen Charakter des Leucins erinnert.
Seite 663 - Sie schmeckt stark sauer, ist geruchlos, dreht die Polarisationsebene nicht, wird durch Kalkwasser nicht gefällt. Strontian- aber und Barytwasser geben nach einiger Zeit Niederschläge. Unter 150° schmilzt die Säure und erstarrt beim Erkalten krystallinisch. Durch salpetersaures Silberoxyd wird sie erst auf Zusatz von Ammoniak gefällt. Ein Ueberschuss von Ammoniak löst aber den Niederschlag wieder auf, der durch Kochen dieser Lösung unverändert wieder erscheint. Die Krystalle fand der Verf.
Seite 663 - Luft aber undurchsichtig und milchweiss werdende Krystalle, deren Form ein rhombisches Prisma von 113° oder von 74° ist. Es kommen daran die Abstumpfungsflächen der scharfen wie der stumpfen Seitenkanten vor. Diese Säure ist leicht löslich in Wasser und Alkohol und auch etwas löslich in Aether. Sie schmeckt stark sauer, ist geruchlos, dreht die Polarisationsebene nicht, wird durch Kalkwasser nicht gefällt. Strontian- aber und Barytwasser geben nach einiger Zeit Niederschläge. Unter 150°...
Seite 664 - Kali bildet rhombische Prismen, deren scharfe Seitenkanten durch sehr stark ausgebildete Flächen abgestumpft sind. Es findet sich eine vordere und eine hintere schiefe Endfläche vor. Oft sind die Krystalle in der Art verwachsen, dass die einzelnen Individuen sich in gleicher Stellung wiederholend entweder parallel der vorderen schiefen Endfläche oder der Abstumpfungsfläche der scharfen Seitenkante an einander gelegt sind. Durch Aneinanderlegen von zwei nach der einen Weise verbundenen, aus je...
Seite 628 - Sprachen sieb aus dem zertrümmerten Latein noch nicht zurecht gefunden und gesammelt hatten, kein edles Lied in reiner Sprache erklang. Denn der gleiche Ton, die gleiche Form, die gleichen Formeln der zum Theil älteren nordischen und besonders der angelsächsischen Dichtungen lassen uns nicht zweifeln dass die Deutschen ähnlich sangen noch ehe einer ihrer Stämme nach Britannien übersiedelte. Aber die strengen Formen schmolzen allmählich, die sinnliche...
Seite 569 - Ich enthalte mich gegenüber dieser Auffassung eines Urtbeils, da mir die Autorschaft des betreffenden Verses zweifelhaft ist; so viel ist indessen gewifs, dafs wenn dieses der beabsichtigte Sinn sein sollte, er so unbeholfen und unklar als möglich ausgedrückt wäre und in diesem Falle der überdem formelhafte Vers unmöglich von demselben Dichter herrühren kann, dem die unmittelbar vorhergehenden gehören, sondern von fremder, unberufener Hand angeflickt sein mufs.
Seite 162 - Öffnung entweicht. Die erwähnte horizontale Röhre ist daher stets ganz von Dampf umgeben. In diese wird ein vorher erwärmtes Thermometer eingeführt. Dasselbe sinkt langsam bis zu einer Temperatur, die um einige Grade niedriger als die der kochenden Lösung, aber höher als 100° G.

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