Altern in Würde: Das Konzept der Würde im vierten Lebensalter

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Torsten Meireis
TVZ Theologischer Verlag Zürich, 30.10.2015 - 200 Seiten
Die Verwandlung von der weitgehend souveränen, selbstbestimmten und selbständigen Person zum intensiv abhängigen und sterbenden Menschen wird mit der gerontologischen Kategorie 'Viertes Lebensalter' als lebensweltlich und biografisch integrierter Prozess verdeutlicht, der eigene Herausforderungen der Bewältigung stellt. Die Notwendigkeit der normativen Reflexion dieses Prozesses zeigt sich besonders deutlich an der Problematik des Verständnisses von Würde, die in der Regel unhinterfragt mit den Vorstellungen von Selbstbestimmung und Souveränität verbunden oder gleichgesetzt wird. Die im interdisziplinären Gespräch zwischen Pflege, Medizin und Ethik angelegten Beiträge fragen nach den Konnotationen und Deutungen von Würde und damit nach den Voraussetzungen, Zielen und Orientierungsmassstäben für den Umgang mit Menschen in dieser Lebensphase und den entsprechend notwendigen Entscheidungen, das heisst nach dem Konzept einer Würde im vierten Lebensalter, das im Kontext von Medizin- und Pflegeethik anwendbar ist.
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Einleitung
9
VORKLÄRUNGEN
15
II DAS KONZEPT DER WÜRDE IM VIERTEN LEBENSALTER IN UNTERSCHIEDLICHEN PERSPEKTIVEN
57
DIE ZUKUNFT DER VERSORGUNGSSICHERHEIT
151
Autorinnen und Autoren
199
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2015)

Torsten Meireis, Dr. theol., Jahrgang 1964, ist Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Bibliografische Informationen