Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Bände 87-88

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Georg Westermann, 1891
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 477 - Farrar (FW, DEAN OF CANTERBURY). DARKNESS AND DAWN: or, Scenes in the Days of Nero.
Seite 57 - Kotzebue hatte bei seinem ausgezeichneten Talent in seinem Wesen eine gewisse Nullität, die niemand überwindet, die ihn quälte und nötigte, das Treffliche herunterzusetzen, damit er selber trefflich scheinen möchte. So war er immer Revolutionär und Sklav, die Menge aufregend, sie beherrschend, ihr dienend; und er dachte nicht, daß die platte Menge sich aufrichten, sich ausbilden, ja sich hoch erheben könne, um Verdienst, Halb- und Unverdienst zu unterscheiden.
Seite 126 - Tuisko-Land, der arischen Stämme und Götter Urheimat. Erläuterungen zum Sagenschatze der Veden, Edda, Ilias und Odyssee.
Seite 137 - Vlüthe des frühen, die Früchte des späteren Jahres, Willst du was reizt und entzückt, willst du was sättigt und nährt, Willst du den Himmel, die Erde mit Einem Namen begreifen, Nenn' ich, Sakontala, dich, und so ist alles gesagt.
Seite 466 - A FLAT IRON FOR A FARTHING; or, Some Passages in the Life of an Only Son.
Seite 145 - Meynungen beyzupflichten, dürfte 25 mancher sich in einem ähnlichen Falle befinden; allein wer hätte gleich den Muth, über einen Dichter, der Apollons immer straffen Bogen führt, öffentlich und keck den Kopf zu schütteln? Doch Sie, mit Lorbeer auch umkränzt, treten hervor, den goldenen Geschossen Hohn zu bieten. Nun wird sich leicht ein ganzes Heer zu ihrer Fahne sammlen, und den griechischen 30 Göttern tapfere Gegenwehr leisten. Wie reizend in der Phantasie die Regierung jener „schönen...
Seite 150 - Ihnen selbst vielleicht seltsam 20 vorkommen, daß Sie ein Meisterstück der Fiktion — nicht auch als Fiktion behandelten. Was ich Ihnen bis hieher gesagt habe, berechtigt mich aber, für das folgende Gehör zu erbitten. Eine schöne, lange Reihe von Jahren — dies kann Ihnen so wenig als mir entgangen...
Seite 57 - Betrachte ich mich nun gar als Vorsteher eines Theaters und bedenke, wie viele Mittel er uns in die Hand gegeben hat, die Zuschauer zu unterhalten und der Kasse zu nutzen, so wüßte ich nicht, wie ich es anfangen sollte, um den Einfluß, den er auf mein Wesen und Vornehmen ausgeübt, zu verachten, zu schelten oder gar zu leugnen; vielmehr glaube ich alle Ursache zu haben, mich seiner Wirkungen zu freuen und zu wünschen, daß er sie noch lange fortsetzen möge.
Seite 144 - Hinterhalte war, dem niemals ruhenden Bestreben der Vernunft. So unvollkommen die Vernunft sich auch im Menschen zeigt, so ist sie doch das beste was er hat, das Einzige was ihm wahrhaft hilft und frommet. Was er außer ihrem Lichte sehen soll, wird er nie erblicken; was er unternehmen soll, von ihrem Rath entfernt, das 20 wird ihm nie gelingen. Kann wohl jemand weise werden anderswo als im Verstande? im Verstande, den er selber hat? Kann er glücklich werden außer seinem eigenen Herzen?
Seite 143 - Reich beginnen: gewiß aber blühete dort das allgemeine Wohl, die Menschenliebe und die Achtung für den Adel unserer Natur. Liegt gleich ein solcher Staat bis jetzt noch im Reiche der Möglichkeiten, so belohnt sich doch schon die Annäherung zu seinem Regierungssystem durch heilsame Wirkungen. Es darf sogar eine gewisse Form der Glückseligkeit den übrigen vorgezogen und denen, die sich...

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