Friedrich der Grosse: Eine Lebensgeschichte, Band 1,Teil 2

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Nauck, 1832
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Seite 7 - Unser allergnädigster Herr, haben zeithero zum öftern wahrgenommen, wie daß sehr viele Unterthanen die bitterlichsten Klagen über die unendlichen Pressuren der Beamten geführet, als durch welche letztere sie nicht nur sehr herunter gekommen, und zum gänzlichen Ruin gebracht, sondern auch wohl gar in solche Umstände gesetzet worden, daß sie das Ihrige mit dem Rücken ansehen, und das Land verlassen müssen, wobei diese Leute um so unglücklicher gewesen, da sie ohnerachtet solche gehöriger...
Seite 140 - Weg gelegt werden sollen; jedoch (dies setzt er hinzu) „unter der ausdrücklichen Bedingung, daß zuvörderst sammtliche Amts» unterthanen vorgefordert und umständlich vernommen werden, ob auch der Beamte in den abgelaufenen Pacht» jahren ihnen zu hart gefallen, oder ob er mit ihnen christlich umgegangen, ihnen in Nothfällen mögliche Hülfe geleistet und dergestalt auf ihre Erhaltung be...
Seite 20 - Cornet von Zmiewsky in Antwort, daß die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glück machen müssen.
Seite 52 - daß Ich nemlich nicht gerne sehe, wenn ein braver Husaren Officier sich verheirathet, weil solches seinen Umständen, so ein freies Herz erfordern, nicht convennable ist"268); man ist an das erinnert, was Meister Eckehardt ein „lediges Gemüt...
Seite 7 - Sie werden dieselben auch allemal darin souteniren, damit solche dasjenige bekommen, so ihnen nach den Contracten gebühret; Sie werden aber nicht zugeben, daß solche mit den Unterthanen auf eine tyrannische Weise verfahren, und mit deren Personen und Vermögen so umspringen, als ob dieselbe ganz Leibeigene von den Beamten wären, daher Höchstdieselbe denn dem Gen.
Seite 152 - Lieut. außer besonderen Ursachen nicht zugegeben worden, sich zu verheyrathen ; davon kann Ich auch so wenig anjetzo als für das Künftige abgehen, dann ein Lieut. eine Frau von seinem Tractament nicht erhalten kann, und wann ein solcher Officier einmal mit Tode abgehet, und sonsten nichts hinterlässet, die Frauens Mir nur zur Last liegen.
Seite 7 - Kammern nachdrücklich dahin zu in«tsuilen, daß solche die Bauern und Unterthanen in billigen Dingen niemalen ohne Hülfe lassen, und allen Egard vor den Beamten, das Amt sei auch so groß und importllnt es wolle, in dergleichen Fällen auf die Seite setzen sollen.
Seite 7 - Prätexten die Unterthanen aussaugen, deren Armuth an sich ziehen, und durch unendliche Bedrückungen an den Bettelstab bringen und verjagen sollen ; als erinnern Höchstdieselben Dero...
Seite 8 - Beamte erinnern zu lassen, mit denen Unterthanen christlich umzugehen und selbige nicht auf eine ungebührliche Weise mitzunehmen, widrigenfalls selbige gewärtigen können, daß wenn Se. KM auf Dero Reisen einen Beamten von einem gottlosen Haushalten mit den Unterthanen überführet finden sollten, sie ein...

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